CH314121A - Drehschalter mit Nockenwelle und Tastkontakten - Google Patents

Drehschalter mit Nockenwelle und Tastkontakten

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CH314121A
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Weber Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/60Angularly-movable actuating part carrying no contacts
    • H01H19/605Angularly-movable actuating part carrying no contacts in which the actuation of the contacts depends on the direction of rotation

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description


  Drehschalter mit Nockenwelle und     Tastkontakten       Schalter mit durch eine Nockenwelle be  tätigten     Tastkontakten    sind bekannt. Sie       einglien    sieh sehr gut als Ausschalter,       Sterndreieeksehalter,        Drehrichtungs-Umschal-          ter,        PolLimschalter    zur Steuerung von Moto  ren.  



  Der einzige Nachteil, den diese Sehalter  aufweisen, ist der,     dass    bei mehreren Arbeits  stellungen     züm    Beispiel bei     Sterndreieeksehal-          tern,    Polumschaltern, beim Ausschalten von       der    2. Arbeitsstellung aus, der Schalter einen       mi     kurzen Moment ausschaltet und dann beim  überfahren der ersten Arbeitsstellung wieder  kurzzeitig einschaltet, um dann auf die     eigent-          liehe    Nullstellung zu gehen.  



  Dieser Nachteil, der bisher bei diesen sowie  auch bei den bekannten Walzenschaltern als  nicht schwerwiegend in Kauf genommen  wurde, wirkt sich jedoch bei solchen Schaltern  mit     Motorsehutz,    das heisst mit     Bimetallaus-          lösern    und Freiauslösung, besonders nachteilig       aus.    Hier     muss    bekanntlich bei einer     automa-          tisehen    Auslösung die     Sehalterwelle    selbsttätig  von der Arbeitsstellung in die<B>Null-</B> oder     Aus-          sIellung    zurückgehen, was durch     F#ederkraft     bewerkstelligt wird.

   Erfolgt die automatische       Auslösuno,    auf der 2. Arbeitsstellung, so     muss     die     Sehaltwelle    mit genügender Kraftreserve  über die<B>1.</B>     Sehaltstellung        zurückgeselialtet     werden, was relativ     -,tarke    Federn bedingt.

    Dieses     Aussehaltmoment    wirkt sich jedoch     un-          günstig,        aus        auf        die        Freiauslösung        und        insbe-          sondere    auf die     zur    Freigabe derselben not-    wendige     Auslösekraft    der     Bimetallelemente.     Aber auch ohne diesen Nachteil ist es schalt  technisch     f        alseh,    wenn beim Ausschalten die       Ausschaltung    zunächst erfolgt,

   dann aber  beim Überfahren der<B>1.</B> Arbeitsstellung noch  mals eine Einschaltung erfolgt. Diese     elektri-          sehe        Unzulängliehkeit    ist besonders dann.  schädlich, wenn der Schalter infolge eines  Kurzschlusses auslöst. Dann sollte auf jeden  Fall vermieden werden,     dass    bei Überfahren  der<B>1.</B> Stellung der     Kurzschluss    nochmals     ein-          und    abgeschaltet -wird.  



  Dieser Nachteil wird beim Schalter gemäss  vorliegender Erfindung dadurch behoben,     dass     Mittel vorgesehen sind, durch welche in den  verschiedenen Arbeitsstellungen     nur    beim  Drehen der Nockenwelle in der Einschaltrich  tung eine Kontaktgabe erfolgt, dagegen nicht  beim Zurückdrehen der Nockenwelle in     Aus-          sehaltrichtung.     



  Diese Anordnung hat zudem den Vorteil,       dass    für das     Zurüekdrehen    der Nockenwelle  infolge Wegfall jeglicher Kontaktbetätigung  wenig Kraft benötigt wird, was sich für die  Auslösung durch die     Überstromauslöser    gün  stig auswirkt.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt einige  Beispiele des     Erfindungsgegenstandes    in     sehe-          matiseher    Darstellung.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt einen Schalter in der     Null-          oder    Ausstellung,       Fig.    2 den Schalter gemäss     Fig.   <B>1</B> in der  <B>1.</B>     Einsehaltstellung,              Fig.   <B>3</B> den gleichen Schalter in der 2.

   Ein  schaltstellung,       Fitg.    4 den Schalter mit von der 2.     Ein-          sehalt-stellung    in die<B>1.</B>     Einsehaltstellung        zu-          rüekgesehalteten    Teilen und       Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> eine Variante in der     Aas-          bzw.    Einschaltstellung.  



  Bei dem zwei     Einsehaltstellungen    aufwei  senden Schalter nach     Fig.    1-4 ist<B>1</B> der fest  stehende     und    2 der bewegliche Kontakt,     wel-          eher    um seinen Drehpunkt<B>3</B> drehbar ist.  Dieser     bewe-,liche    Kontakt ist durch eine  flexible Verbindung 4 mit dem feststehenden       Ansehlussstück   <B>5</B> verbunden.<B>6</B> ist ein     auf    dem  Arm des Kontaktes 2 sitzender Lagerlappen,  welcher einen Schwenkhebel<B>7</B> trägt, dessen       Ansehlagnoeken   <B>8</B> eine Bewegung dieses  Hebels in einer Richtung begrenzt.  



  <B>9</B> ist die     Sehalterachse    mit der     Nocken-          seheibe   <B>10</B> und<B>11</B> sind     Ansehlusssehrauben     für die elektrischen Leitungen.  



  Beim Drehen der Schalterachse, im     Uhr-          zeigersinne,    das heisst in     Einsehaltrieht-Liiiol"     und damit auch der     Nockenseheibe   <B>10</B> treffen  die     Noeken    der letzteren auf die Schwenk  hebel<B>7,</B> die geschwenkt werden, bis die     An-          sehlao,nocken   <B>8</B> am Kontaktarm 2     anlie-en.     (Siehe     Fig.    2 und<B>3.)</B> Beim Weiterdrehen der       Sehalteraehse    werden die Kontakte, welche  durch in den Figuren nicht gezeichnete  Federn in der     Öffnungsstellung    gehalten wer  den,

   in die     Einsehaltstellung    gedrückt. Beim       Rückwärtsdrehen    der     Sehalterachse,    also in       Anssehaltrichtung,    z. B. von Stellung     Fig.   <I>3</I>  auf Stellung     Fig.    4, erfolgt die     UnterbreehLing     der Kontakte indem die     Sehwenkhebel   <B>7</B>     züi-          rückgesehwenkt    werden und so die Kontakte  2 nicht mehr betätigen können,

   trotzdem die       Noekenscheibe   <B>10</B> in     Fig.    4 die     gleiehe    Stel  lung einnimmt wie in     Fig.    2.  



  <B>.</B> Damit die Schwenkhebel nicht in der in       Fig.    4 gezeichneten Lage,     stehenbleiben    und  damit eine     Wiedereinsehaltung    unmöglich  würde, ist zwischen diesen Hebeln und den  Kontaktarmen noch eine Feder angebracht  (nicht gezeichnet), welche die     Schwenkhebel     <B>7</B> immer wieder mit ihren Nocken<B>8</B> zum An  liegen am zugehörigen Kontaktarm bringt.  



  <B>C</B>    Der Schalter kann mit     Überstromauslösern     und einer     Freiauslösuno,    an sich bekannter       iirt    versehen sein.  



  Eine weitere     Ausführungsmögliehkeit          (Fig.   <B>5</B> Lind<B>6)</B> besteht darin,     dass    die       Sehwenkhebel   <B>7</B> auf einer mit der Schalter  welle fest verbundenen Scheibe<B>13</B> gelagert  sind. In diesem Fall ist an jedem Kontaktarm  2 eines beweglichen Kontaktes ein fester       Noeken    14     an-ebraelit,    über welchen die Kon  taktbetätigung erfolgt. Die Bewegung<B>der</B>       Sehwenkhebel   <B>7</B> wird hier durch     Ansehlä---e     1.2 begrenzt.

   In den     Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> ist lediglich  der Einfachheit halber ein     einzi-es    Paar von       Sehwenkhebeln   <B>7</B>     dar,#-estellt.    In Wirklichkeit  ist noch ein weiteres     Schwenkhebelpaar,    zum  ersten versetzt, auf der Scheibe<B>13</B> gelagert,  .so     dass    ebenfalls zwei     Einsehaltstellunoen    vor  handen sind und zwischen denselben eine  weitere     Aussehaltstellung.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Drelischalter mit Nockenwelle und Tast- kontakten, und mehr als einer Einsehaltstel- lung, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vor gesehen sind, durch welche in den versehie- denen Arbeitsstellung-Zen nur beim Drehen der Nockenwelle in der Einsehaltriehtuno, eine Kontakt-abe erfolgt,
    dagegen nicht beim Züi- rüekdrehen der Nockenwelle in Ausschalt- riehtung. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Schalter nach Patentansprueh, dadurch -ekennzelehnet, dass zur Erzielung der kon taktfreien Rüekwärtssehalt-Lilin, an jedem Kon- takteleinent ein Sehwenkhebel angebracht ist, welcher bei einer Drehung der Nockenwelle in der einen Richtung sperrt und das Kontakt element betätigt,
    bei einer Drehung der Nok- kenwelle in der andern Riehtunu da"e--en ausweieht, so dass das Kontaktelement, nicht betätigt wird. 2.
    Schalter nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass zur Er7iel-Ling der kon taktfreien Rüekwärtssehaltung an der Noeken- welle Schwenkhebel angebracht sind, welche beim Drehen der Nockenwelle in der einen Richtung sperren, um die Kontakte zu betä- tigen, während beim Drehen der Nockenwelle in der andern Richtung die Schwenkhebel ausweichen und am Kontakt vorbei gleiten, ohne ihn zu betätigen.
    <B>3.</B> Schalter nach Patentanspruch und Un- teraiisprüchen <B>1</B> und 2, dadurch gekennzeieli- net, dass der Schalter mit Überstromauslösern und Freiauslösung versehen ist.
CH314121D 1953-05-27 1953-05-27 Drehschalter mit Nockenwelle und Tastkontakten CH314121A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2885500A (en) * 1957-11-14 1959-05-05 Ite Circuit Breaker Ltd Momentary contact adapter for auxiliary switch
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