CH314145A - Verfahren zum Konservieren von Hormonen - Google Patents

Verfahren zum Konservieren von Hormonen

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CH314145A
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Heinz Buer Carl
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Heinz Buer Carl
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    • A61K47/00Medicinal preparations characterised by the non-active ingredients used, e.g. carriers or inert additives; Targeting or modifying agents chemically bound to the active ingredient
    • A61K47/44Oils, fats or waxes according to two or more groups of A61K47/02-A61K47/42; Natural or modified natural oils, fats or waxes, e.g. castor oil, polyethoxylated castor oil, montan wax, lignite, shellac, rosin, beeswax or lanolin
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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Description


  



  Verfahren zum Konservieren von Hormonen
I)   vorliegende Erfindung betrifft ein    Verfahren zum Konservieren von Hormonen, da dadurch gekennzeichnet ist, dass man das Hormon in einer solchen Menge von bei ge  svöhnlieher    oder bei mässig erhöhter Tempe   ratur salbenartige Konsistenz aufweisendem      C'arbonsäureester    dispergiert, als zur Erzielung der Haltbarkeit ereforderlich ist.



   In der Therapie werden Hormone in immer steigendem Umfang und auf den verschiedensten Indikationsgeobieten zur Anwen  dung    gebracht. Man ist daher bestrebt, sie in   grö#erem      Massstab herzustellen    und zu lagern, nm sie für jeden einzelnen Fall in den erfor  derliehen    kleinen Mengen weiter zu verarbeiten und zuzubereiten. Dieser Absicht stellen sieh aber grosse Schwierigkeiten entgegen.



  Viele Hormone, insbesondere die sogenannten   Sexualhormone,    sind chemisch   au#erordent-    labil und gegen lich Einflüsse, wie    Licht. Luft oder erhöhte Temperaturen sehr      empfindlieh.    Trotz   Aufbewahrung    unter Luft  und Lichtabsehluss und bei niednger    Temperatnr leiden sie bei längerer Lagerung und verlieren an Wirksamkeit. Dadurch ist man gezwungen, die Hormone häufig frisch herzustellen, was die Kosten der fertigen   äu#ere      parate ungünstig beeinflusst.   



   Es wurde nun die überraschende   Beobach-    tung gemacht, dass auch das   empfindlichste    Hormon Prä- werden kann, wenn man es in Carbonsäureester der genannten Art dispergiert. Es ist bekannt, dass es zur    Erzielung einwandfreier chemischer Reak-      tionen    kein haltbar gemacht Mittel gibt als die besseres mög  lichst    feine Verteilung des reagierenden Stoffes. Man löst den Stoff auf, weil sich 1 dann die   grö#      Oberflächenentwicklung    für die Reaktion   ergibt. Wan    sollte also vermuten, dass die Dispersion des Hormons seine Reak  tionsfähigkeit erheblieh steigert,    und dass dadurch die Haltbarkeit noch weiter   herabge-    setzt wird.



   Gerade das Gegenteil tritt aber ein. Das in der   erfindungsgemä#en Weise    dispergierte Hormon hat bei geeigneter Wahl des   Konser-      vierungsmittels seine Reaktionsfähigkeit    prak  tiseh    verloren. Es oxydiert auch unter un   günstigen Aufbewahrungssbedingungen nicht    mehr, es zersetzt sich nicht unter dem Einfluss des Lichtes und ist auch wideerstandsfähig gegen höhere Temperaturen. Das so behandelte Hormon behält auch bei sehr langer Lagerung seine volle Wirksamkeit bei.



   Als bei gewöhnlicher oder bei mässig erhöhter   Temperatur salbenartige    Konsistenz aufweisende Carbonsäureester kommen für    die Dispergierung des Hormons beispielsweise      oleum cacao    oder adeps lanae in Frage. Man ka. nn das Hormon bei Raumtemperatur mit diesen Stoffen verrühren und mischen, es ist aber   aneth    möglich, die Ester vorher zu verflüssigen und dann das haltbar zu machende  Hormon langsam unter Rühren   einzutra,, en.   



  Das so behandelte Hormon kann in grossen Mengen gelagert werden, bevor es für die spätere Weiterverarbeitung zu Arzneimitteln herangezogen wird.



   Die grosse Widerstandsfähigkeit, welche dem Hormon durch die erfindungsgemässe Dispergierung verleiht werden kann, geht beispielsweise aus folgendem   Vemuch    hervor :
Wenn man in einem Mörser   Testikelhor-    mon mit Jodtriehlorid   verreibt,    wird das Hormon sofort zersetzt. Hat man aber das Hormon vorher in oleum   cacao dispergiert,    also seine reaktionsfähige Oberfläche   wesent-    lieh vergrössert, und wiederholt man den Versuch in gleicher Weise, so bleibt das Hormon trot. z der Anwesenheit der aggressiven Jodverbindung und der feinen Verteilung unzersetzt erhalten.



   Man kann daher einem erfindungsgemäss   konservierten    Hormon bei der späterenWeiterverarbeitung zu   Arzneimitteln auch Wirk-    stoffe verschiedenster Art, wie   Jodverbindun-    gen, z. B. o-Jodoxychinolinsulfonsäure, Zink   salze und Zinkoxyd, Wismutsalze, beispiels-    weise bismutum subgallicum, bismutum subnitricum, bismutum oxyjodgallicum und resorzinsulfonsaures Wismut, organische und anorganische Säuren und deren Derivate. z.   B.    Borsäure und p-Aminobenzoesäureäthyl  ester, zusetzen, ohne da#    seine Wirksamkeit beeinträchtigt wird.



   Beispiel
100 g oleum cacao werden dureh Erwär  men verfliissigt.    In die flüssige Kakaobutter werden 50 000 000 Einheiten Follkelhormon, für die   100 g oleum cacao    zur   Konservierung    ausreichen, in kleinen Mengen unter   Umrüh-    ren eingetragen und dispergiert. Nach dem Abkühlen kann die erhaltene Masse bis zur Weiterverarbeitung ohne besondere   Vorsichts-    massnahme gelagert werden. Sie verliert nichts an Wirksamkeit.



   Die Hormondispersion kann nun jederzeit zur Weiterverabeitung auf Arzneimittel benutzt werden. Beispielsweise lassen siehSup  positorien    oder Salben dadurch herstellen, dass man therapeutisch wirksame Stoffe, wie    Jodverbindungen, Wismutsalze, Zmksalze,      organisehe    und   anorganische Säuren und der-    gleichen, in den erforderlichen Trägern verteilt, dann die notwendige Menge an   konser-    viertem Hormon zusetzt und, gebenenfalls unter Zugabe weiterer Mengen an   Träger-    stoffen oder Verdünnungsmitteln, mischt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Konservieren von Hormonen, dadurch gekennzeichnet, dass man das Hormon in einer solchen Menue von bei gewähnlicher oder bei massig erhöhter Temperatur salbenartige Konsistenz aufweisendem Carbonsäureester dispergiert, als zur Er zielung der Haltbarkeit erforderlich ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man oleum cacao benutzt.
    2. Verfahren nach Patehtanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man adeps lanae benutzt.
    3. Verfahren naeh Patentanspmch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Konser vierungsmittel vor dem Eintragen des Hor- mons verflüssigt.
    4. Verfahren naeh Patentansprueh, da dureh gekennzeiehnet, dass man ein Sexualhormon konserviert.
    5. Verfahren naeh Patentansprueh und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man Testilellrormon konserviert.
    6. Verfahren naeh Patentansprueh und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man Follikelhormon konserviert.
CH314145D 1950-01-20 1951-01-10 Verfahren zum Konservieren von Hormonen CH314145A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2052929A1 (de) * 1969-06-04 1971-04-16 Bristol Myers Co

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FR2052929A1 (de) * 1969-06-04 1971-04-16 Bristol Myers Co

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