CH314237A - Pfahl mit einem Isolator zum Befestigen eines elektrischen Leitungsdrahtes - Google Patents
Pfahl mit einem Isolator zum Befestigen eines elektrischen LeitungsdrahtesInfo
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Description
Pfahl mit einem Isolator zum Befestigen eines elektrischen Leitungsdrahtes Die Erfindung betrifft einen Pfahl mit einem. Isolator zum Befestigen eines elektri schen Leitungsdrahtes, insbesondere für elek trische Weideumzäunungen.
Bei den bekannten Pfählen dieser Art wird die Befestigungsstelle des Isolators am Pfahl auf die Dauer durch Rost angegriffen, und es kann der Isolator leicht beschädigt wer den, oder aber es besteht für ausgedehnte An lagen die Gefahr eines zu grossen Stromver- hlstes.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu. vermeiden und eine Pfahlkonstruktion zu schaffen, in die ein hochwertiger Isolator auf genommen werden kann, der durch seine sichere Anordnung und Befestigung keines Unterhaltes bedarf.
Gemäss der Erfindung erstreckt sich der Isolator in Längsrichtung des Pfahles m einer in. diesem angeordneten seitlichen Aussparung.
Eine Ausführungsform des Erfindungs gegenstandes wird nachstehend an Band der Zeiehnung näher erklärt. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht des Kopfes eines erfindungsgemässen Pfahles, Fig. 2 eine Vorderansicht dieses Pfahl kopfes.
Ein Betonpfahl 1 annähernd quadra tischen Querschnittes ist mit vier Beweh- run.gsstäben versehen, von denen Fig. 1 die Stäbe 2 und 3 und Fig. 2 die Stäbe 3 und 4 zeigt.
Der Pfahl weist eine seitliche Aussparung 5 auf, durch die sich die Stäbe 3 und 4 erstrecken. In der Aussparung 5 befindet sich weiter ein Isolator 6, der in einer Horizontal ebene, d. h. einer Ebene senkrecht zur Isola- toraxe, einen länglichen Querschnitt besitzt, und welcher Isolator aus Porzellan, Isolier glas oder irgendeinem andern geeigneten Ma terial hergestellt ist und zur Verlängerung des Weges für etwaige Kriechströme ringförmige Rippen 7 aufweisen kann.
Weiter ist der Isolator 6 mit zwei innern Kanälen 8 und 9 versehen, durch welche die Stäbe 3 und 4 hindurchgeführt sind. Der Raum zwischen der Wandung des Kanals 8 bzw. 9 und des Stabes 3 bzw. 4 ist mit einer Füllung 10 bzw. 11 aus elastisch nachgiebigem Material, wie z. B.
Gummi, aufgefüllt, so dass beim Formen des Betonpfahles kein Mörtel zwischen, die Stäbe und den Isolator eindrin gen und sich dort auch kein Wasser ansam meln kann. Es ist auch denkbar, die elastisch nachgiebige Füllung nur an einem Endteil des Kanals 8 bzw. 9 anzuordnen.
Die Enden 12 und 14 des Isolators 6 ragen etwas in die obere Wand 13 bzw. in die untere Wand 15 der Aussparung 5 hinein. Durch diese Ausbildung werden auf den Isolator ausgeübte seitliche Kräfte unmittelbar auf das Material des Pfahles übertragen, und es kann sich der Isolator 6 nicht gegen die Stäbe 3 und 4 bewegen. Dies ist sehr wichtig, da sonst leicht Feuchtigkeit zwischen den Isolator 6 und die Wände 13 bzw. 15 eindringen und der Isolator durch Rosten der Stäbe 3 und 4 reissen könnte.
Auch würden, wenn der Iso lator 6 nicht fest eingespannt wäre, bei einer Beanspruchung des Pfahls auf Biegung mit in der Dmiekzone liegender Aussparung 5 an den Wänden 13 und 15 leicht sehr hohe ört liche Druckspannungen im Isolator 6 auftre ten, so dass dieser zerbrechen könnte. Ist der Isolator 6 jedoch im Pfahl fest. eingespannt, so werden die Druckspannungen von den beim Formen des Pfahles genau an der obern bzw. an der untern Stirnfläche des Isolators an. schliessenden Berührungsflächen der Beton masse gleichmässig verteilt auf den Isolator 6 übertragen, so dass letzterer erheblich zur Festigkeit und Steifheit des Pfahles beitragen wird, wenn die Belastung wenigstens derart ist., dass der Isolator in der Druckzone liegt.
Sollte der Isolator dagegen in der Zu-Zone lie gen, so wird die Zugspannung unbehindert von den Stäben 3 und 4 übernommen. Die durch diese Konstruktion gewährleistete Festigkeit ist. insbesondere dann von Bedeutung, wenn die den Isolator aufnehmende Aussparung sich in grossem Abstand vom Pfahlkopf befindet, was z. B. dann der Fall ist, wenn der Pfahl, ausser der Aussparung 5 mit dem Isolator 6 in der Nähe des Kopfes, auch noch eine Aus sparung mit einem Isolator für einen in ge ringerer Höhe liegenden Abschreckdraht auf weist.
Um zu verhindern, dass am Pfahl abrin nendes Regenwasser über den Isolator fliesst, ist die obere Fläche 13 der Aussparung mit. einer Tropfkante 16 versehen.
Mit Hilfe eines separaten, um die Isolator mitte geschlungenen Drahtendes lässt sich ein. Abschreekdraht leicht am Isolator 6 befesti gen. Die Konstruktion kann derart wider standsfähig ausgebildet werden, dass eine be deutende Zugspannung im Draht sogar für Eckpfähle keine Schwierigkeiten bietet. Erforderlichenfalls kann der Isolator 6 durch zwei Isolatoren, welche je einen der Stäbe 3 und 4 umgeben, ersetzt. werden.
Es ist von grossem Vorteil, wenn der Pfahl, wie es beim gezeichneten der Fall ist, keine über sein Normalprofil hervorstehende Teile aufweist, so d'ass die Beförderung dieser Pfähle vereinfacht. wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Pfahl mit. einem Isolator zum Befestigen eines elektrischen Leitungsdrahtes, insbeson dere für elektrische Weideumzäunungen, da durch gekennzeichnet, dass sieh der Isolator (6) in der Längsrichtung des Pfahles (1) in einer in diesem angeordneten seitlichen Aus sparung (5) erstreckt. UNTERANSPRÜCHE 1. Pfahl nach Patentailsprtieh, dadurch gekennzeichnet., dass der Isolator (6) mit wenigstens einem in der Lä.ng.srichtung des Pfahles und des Isolators verlaufenden innern Kanal versehen ist, durch den ein im Pfahl befindlicher Metallstab hindurchgeführt ist. 2.Pfahl nach Patentanspruch und Unter anspruch l., d'adiireli gekennzeichnet, dass im Raum zwischen der Wandung jedes der ge nannten Kanäle (3 bzw. 9) und dem durch denselben hindurchgeführten Stab (3 bzw. 4) mindestens in einem der Endteile dieses Ka nals eine elastisch nach-iebige Füllung (70 bzw. 11) angeordnet ist. 3. Pfahl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Enden (12, 14) des Isolators (6) im Material der die Aussparun- (5) in Längsrichtung begrenzenden Wände (13, 15) eingebettet sind. 4.Pfahl nach Pa.tentansprueh und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfahl (1) aus Beton hergestellt ist, dass der Isolator (16) in Horizontalebene einen läng lichen Querschnitt. aufweist und die durch die Kanäle des Isolators hindurchgeführten Stäbe zwei Bewehrungsst.äbe des Pfahles sind..
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL314237X | 1952-05-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH314237A true CH314237A (de) | 1956-06-15 |
Family
ID=19783752
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH314237D CH314237A (de) | 1952-05-17 | 1953-05-11 | Pfahl mit einem Isolator zum Befestigen eines elektrischen Leitungsdrahtes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH314237A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1205606B (de) * | 1958-07-18 | 1965-11-25 | Siemens Ag | Aus Giessharz bestehendes Antriebsglied fuer Hochspannungsschalter |
-
1953
- 1953-05-11 CH CH314237D patent/CH314237A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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