CH314237A - Pfahl mit einem Isolator zum Befestigen eines elektrischen Leitungsdrahtes - Google Patents

Pfahl mit einem Isolator zum Befestigen eines elektrischen Leitungsdrahtes

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CH314237A
CH314237A CH314237DA CH314237A CH 314237 A CH314237 A CH 314237A CH 314237D A CH314237D A CH 314237DA CH 314237 A CH314237 A CH 314237A
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CH
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insulator
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Inventor
Gerrit Kempff Andries Johan
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Gerrit Kempff Andries Johan
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/02Structures made of specified materials
    • E04H12/12Structures made of specified materials of concrete or other stone-like material, with or without internal or external reinforcements, e.g. with metal coverings, with permanent form elements
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/14Supporting insulators
    • H01B17/145Insulators, poles, handles, or the like in electric fences

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Description


  Pfahl mit einem Isolator zum Befestigen eines elektrischen Leitungsdrahtes    Die Erfindung betrifft einen Pfahl mit  einem. Isolator zum Befestigen eines elektri  schen Leitungsdrahtes, insbesondere für elek  trische     Weideumzäunungen.     



  Bei den bekannten Pfählen dieser Art  wird die Befestigungsstelle des     Isolators    am  Pfahl auf die Dauer durch Rost angegriffen,  und es kann der Isolator leicht beschädigt wer  den, oder aber es besteht für     ausgedehnte    An  lagen die Gefahr eines zu grossen     Stromver-          hlstes.     



  Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile       zu.    vermeiden und eine     Pfahlkonstruktion    zu  schaffen, in die ein hochwertiger Isolator auf  genommen werden kann, der durch seine  sichere Anordnung und Befestigung keines  Unterhaltes bedarf.  



  Gemäss der Erfindung erstreckt sich der  Isolator in Längsrichtung des Pfahles     m    einer  in. diesem angeordneten seitlichen     Aussparung.     



  Eine     Ausführungsform    des Erfindungs  gegenstandes wird     nachstehend    an Band der       Zeiehnung    näher erklärt. Es zeigen:       Fig.    1 eine     Seitenansicht        des    Kopfes eines  erfindungsgemässen Pfahles,       Fig.    2 eine Vorderansicht dieses Pfahl  kopfes.  



  Ein Betonpfahl 1 annähernd quadra  tischen Querschnittes     ist    mit vier     Beweh-          run.gsstäben    versehen, von denen     Fig.    1 die  Stäbe 2 und 3 und     Fig.    2 die Stäbe 3 und 4  zeigt.

      Der Pfahl weist eine seitliche     Aussparung     5 auf, durch die sich die Stäbe 3 und 4  erstrecken.     In    der     Aussparung    5 befindet sich  weiter ein Isolator 6, der in einer Horizontal  ebene, d. h. einer Ebene senkrecht zur     Isola-          toraxe,        einen    länglichen Querschnitt besitzt,  und welcher Isolator aus Porzellan, Isolier  glas oder irgendeinem andern geeigneten Ma  terial hergestellt     ist    und zur Verlängerung des  Weges für etwaige Kriechströme ringförmige  Rippen 7 aufweisen kann.  



  Weiter ist der Isolator 6 mit zwei innern  Kanälen 8     und    9 versehen, durch welche die  Stäbe 3 und 4     hindurchgeführt    sind. Der  Raum zwischen     der        Wandung    des Kanals 8  bzw. 9 und des     Stabes    3 bzw. 4 ist mit einer  Füllung 10     bzw.    11 aus     elastisch    nachgiebigem  Material, wie z. B.

   Gummi, aufgefüllt, so dass  beim Formen des Betonpfahles kein Mörtel       zwischen,    die Stäbe und den     Isolator    eindrin  gen und sich dort auch kein Wasser ansam  meln     kann.    Es     ist    auch denkbar, die     elastisch     nachgiebige Füllung nur an einem Endteil des  Kanals 8     bzw.    9     anzuordnen.     



  Die Enden 12 und 14 des Isolators 6 ragen  etwas in die obere Wand 13 bzw. in die untere  Wand 15 der     Aussparung    5 hinein. Durch  diese Ausbildung werden auf den Isolator       ausgeübte    seitliche Kräfte     unmittelbar    auf     das     Material des Pfahles übertragen, und es kann  sich der     Isolator    6 nicht gegen die Stäbe 3  und 4 bewegen. Dies ist sehr wichtig, da sonst      leicht Feuchtigkeit zwischen den Isolator 6  und die Wände 13 bzw. 15     eindringen    und  der Isolator durch Rosten der Stäbe 3 und 4  reissen könnte.

   Auch würden, wenn der Iso  lator 6 nicht fest eingespannt wäre, bei einer  Beanspruchung des Pfahls auf Biegung mit  in der     Dmiekzone    liegender Aussparung 5 an  den Wänden 13 und 15 leicht sehr hohe ört  liche     Druckspannungen    im Isolator 6 auftre  ten, so dass dieser zerbrechen könnte. Ist der  Isolator 6 jedoch im Pfahl fest.     eingespannt,     so werden die Druckspannungen von den beim  Formen des Pfahles genau an der obern bzw.  an der untern Stirnfläche des Isolators an.  schliessenden Berührungsflächen der Beton  masse gleichmässig verteilt auf den Isolator 6  übertragen, so dass letzterer erheblich zur  Festigkeit und Steifheit des Pfahles beitragen  wird, wenn die Belastung wenigstens derart  ist., dass der Isolator in der Druckzone liegt.

    Sollte der Isolator dagegen in der     Zu-Zone    lie  gen, so wird die Zugspannung unbehindert von  den Stäben 3 und 4 übernommen. Die durch  diese Konstruktion gewährleistete Festigkeit  ist. insbesondere dann von Bedeutung, wenn  die den Isolator aufnehmende Aussparung sich  in grossem Abstand vom Pfahlkopf befindet,  was z. B. dann der Fall ist, wenn der Pfahl,  ausser der     Aussparung    5 mit dem Isolator 6  in der Nähe des Kopfes, auch noch eine Aus  sparung mit einem Isolator für einen in ge  ringerer Höhe liegenden     Abschreckdraht    auf  weist.  



  Um zu verhindern, dass am Pfahl abrin  nendes Regenwasser über den Isolator fliesst,  ist die obere Fläche 13 der     Aussparung    mit.  einer Tropfkante 16 versehen.  



  Mit Hilfe eines separaten, um die Isolator  mitte     geschlungenen    Drahtendes lässt sich ein.       Abschreekdraht    leicht am Isolator 6 befesti  gen. Die Konstruktion kann derart wider  standsfähig ausgebildet werden, dass eine be  deutende Zugspannung im Draht sogar     für          Eckpfähle    keine Schwierigkeiten bietet.    Erforderlichenfalls kann der     Isolator    6  durch     zwei    Isolatoren, welche je einen der  Stäbe 3 und 4 umgeben, ersetzt. werden.  



  Es ist von grossem Vorteil, wenn der Pfahl,  wie es beim     gezeichneten    der Fall ist, keine  über sein Normalprofil hervorstehende Teile  aufweist, so     d'ass    die Beförderung dieser Pfähle  vereinfacht. wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pfahl mit. einem Isolator zum Befestigen eines elektrischen Leitungsdrahtes, insbeson dere für elektrische Weideumzäunungen, da durch gekennzeichnet, dass sieh der Isolator (6) in der Längsrichtung des Pfahles (1) in einer in diesem angeordneten seitlichen Aus sparung (5) erstreckt. UNTERANSPRÜCHE 1. Pfahl nach Patentailsprtieh, dadurch gekennzeichnet., dass der Isolator (6) mit wenigstens einem in der Lä.ng.srichtung des Pfahles und des Isolators verlaufenden innern Kanal versehen ist, durch den ein im Pfahl befindlicher Metallstab hindurchgeführt ist. 2.
    Pfahl nach Patentanspruch und Unter anspruch l., d'adiireli gekennzeichnet, dass im Raum zwischen der Wandung jedes der ge nannten Kanäle (3 bzw. 9) und dem durch denselben hindurchgeführten Stab (3 bzw. 4) mindestens in einem der Endteile dieses Ka nals eine elastisch nach-iebige Füllung (70 bzw. 11) angeordnet ist. 3. Pfahl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Enden (12, 14) des Isolators (6) im Material der die Aussparun- (5) in Längsrichtung begrenzenden Wände (13, 15) eingebettet sind. 4.
    Pfahl nach Pa.tentansprueh und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfahl (1) aus Beton hergestellt ist, dass der Isolator (16) in Horizontalebene einen läng lichen Querschnitt. aufweist und die durch die Kanäle des Isolators hindurchgeführten Stäbe zwei Bewehrungsst.äbe des Pfahles sind..
CH314237D 1952-05-17 1953-05-11 Pfahl mit einem Isolator zum Befestigen eines elektrischen Leitungsdrahtes CH314237A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205606B (de) * 1958-07-18 1965-11-25 Siemens Ag Aus Giessharz bestehendes Antriebsglied fuer Hochspannungsschalter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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