CH314371A - Nach dem Verdampfungsprinzip arbeitender Wärmeverbrauchsmesser, insbesondere für Radiatoren - Google Patents

Nach dem Verdampfungsprinzip arbeitender Wärmeverbrauchsmesser, insbesondere für Radiatoren

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CH314371A
CH314371A CH314371DA CH314371A CH 314371 A CH314371 A CH 314371A CH 314371D A CH314371D A CH 314371DA CH 314371 A CH314371 A CH 314371A
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Robert Dr Forster
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Robert Dr Forster
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K17/00Measuring quantity of heat
    • G01K17/02Calorimeters using transport of an indicating substances, e.g. evaporation calorimeters
    • G01K17/025Calorimeters using transport of an indicating substances, e.g. evaporation calorimeters where evaporation, sublimation or condensation caused by heating or cooling, is measured

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Description


  
 



  Nach dem   Verdampfungsprinaip    arbeitender Wärmeverbrauchsmesser, insbesondere für Radiatoren
Die Erfindung bezieht sich auf einen nach dem Verdampfungsprinzip arbeitenden   Wärmeverbrauehsmesser,    insbesondere für Radiatoren.



   Bei den bekannten   Wärmemessern    dieser Art wird zum Feststellen der verdunsteten Flüssigkeitsmenge ein offenes, mit Flüssigkeit   gefülltes,    zylindrisches Messrohr verwendet. Entsprechend dem Ausmass der Verdunstung und damit der Wärmeabgabe sinkt der Flüssigkeitsspiegel im Messrohr. An einer Skala mit sieh nach unten verkleinernder Teilung kann die Menge der verdunsteten Flüssigkeit abgelesen werden.



   Bei bekannten, mit zylindrischen Messröhrehen versehenen Ausführungen vermindert sieh der Striehabstand von 5,6 mm beim Ska  lennullpunkt    (oberster Punkt) bis zu 1,4 mm   iIn    untersten Teil. Damit wird mit zunehmendem Verbrauch die Ablesegenauigkeit bis auf   14    des ursprüngliehen Grades herabgesetzt.



  Der erfindungsgemässe   Wärmeverbrauchs-    messer ist nun dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter mindestens in seinem untern Teil nach unten verjüngt ist.



   Bei Verwendung eines Behälters mit einem obern   zulindrisehen    und einem untern, sich nach unten verjüngenden Teil ist es zweckmässig, den Behälter bis annähernd zur Übergangsstelle zwischen den beiden Behälterteilen zu füllen.



   In der beiliegenden Zeichnung sind eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sowie Detailvarianten dargestellt.



   Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Wärmeverbrauchsmesser,
Fig. 2 einen teilweisen Längsschnitt durch einen Flüssigkeitsbehälter mit Einsatz,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie   111-111    in Fig. 2,
Fig. 4 einen Flüssigkeitsbehälter mit über sein oberes Ende   gesebobener    Kappe,
Fig. 5 einen Flüssigkeitsbehälter mit Mit  teln    zur Verengung des Dampfaustrittsquerschnittes,
Fig. 6 einen Behälter mit sieh nach unten verjüngender   Manteifläche    und oben an ihn angesehweisstem Röhrchen zur Hemmung des Dampfaustrittes,
Fig. 7 zwei verschiedene Querschnittsformen des Flüssigkeitsbehälters.



   Der in Fig. 1 dargestellte   Wärmever-    brauchsmesser weist ein Gehäuse 8 auf, das mittels einer Schraube 9 und einer nicht dargestellten Rückenplatte zwischen zwei Radia  torgliedern    befestigt ist. Der Flüssigkeitsbehälter 1 ist an seinem längeren untern Teil nach unten verjüngt. Der Wärmeverbrauch wird auf der Skala 14 abgelesen.



   Im obern Teil des Flüssigkeitsbehälters sind Mittel angeordnet, welche den Dampf  austritt und dadurch die Verdampfung der Flüssigkeit im Behälter 1 hemmen. Dies ist   zweekmässig    bei Verwendung einer Flüssigkeit mit relativ niedrigem Siedepunkt, um nicht zu grosse Verdampfungsmengen zu haben.



   Der zylindrische, in das obere Ende des Behälters ragende Zapfen   2' ist    hier durch einen Teil des Gehäuses 8 gebildet, desgleichen das Rohrstüek 5, welches das obere Ende des Behälters 1 umgibt Zentrierflügel   3' halten    den Behälter 1 in seiner Lage. Letzterer wird überdies mittels einer Stellschraube 15 gehalten. Zwei Bohrungen 16 sind für die Plombierung 17 vorgesehen. Der Strichabstand d im obern Skalenteil ist nun nur unwesentlich grösser als im untern Teil. Der Unterschied kann durch geeignete Formgebung der Verjüngung des Quersehnittes und durch entsprechende   Mittel    zur Hemmung der Verdampfung beliebig klein gemacht werden.



   In Fig. 2 und 3 ist ein Behälter dargestellt, der lediglich mit einem   Einsatzstück    mit zylindrischem Zapfen 2 versehen ist. Dieses Stück ist mittels Flügeln 3, die zur Zentrierung dienen, genau in der Mitte des Behälters gehalten. Dieses Einsatzstüek bzw. sein Zapfen 2   bewirkt    durch eine Querschnittverengung am Dampfaustritt eine kleinere Verdampfungsgeschwindigkeit.



   Wenn der Flüssigkeitsspiegel 4 sinkt, ist die Wirkung des Einsatzes auf die Verdamp  fungsgeschwindigkeit    im Verhältnis kleiner, was die gewünschte Vergleichsmässigung der Absinkgeschwindigkeit des Flüssigkeitsspiegels und damit des Teilungsabstandes der Skala 14 teilweise herbeiführt.



   Dies kann auch durch Verlängerung des Dampfaustrittsweges erreicht werden. Nach Fig. 4 wird dies mittels einer über das obere Behälterende geschobenen Kappe 5 erreicht.



  Diese Kappe könnte ebenfalls mittels Flügeln am Behälter zentriert werden. Nach Fig. 5 ist oben in den Behälter ein, einen kleineren Querschnitt als der obere Teil des Behälters 1 aufweisendes Röhrchen 7 mittels Dichtung 6 eingesetzt. Die dadurch   bewirkte    Verengung des   Damp faustrittskanals    wirkt wiederum als Mittel zur Hemmung der Verdampfung. Diese Hemmung ist auch hier relativ stärker bei ganz oder nahezu ganz gefülltem Behälter 1, als wenn der Flüssigkeitsspiegel 4 bereits abgesunken ist. Mit jeder derartigen Hemmung wird eine gewisse Vergleichsmässigung des Teilungsabstandes der Ableseskala erreicht.



   Das Röhrchen 7 kann, je nach Bedarf, verlängert werden (strichpunktiert angedeutet).



   In Fig. 6 ist ein Flüssigkeitsbehälter 1' dargestellt, dessen Querschnitt von oben nach unten ständig abnimmt und an dessen oberes Ende ein Röhrchen   7' von    kleinerem Querschnitt als derjenige des anschliessenden Behälterteils angeschweisst ist.



   Die Mantellinie im verjüngten Teil des Behälters kann z. B. gradlinig oder hyperbolisch sein. Im allgemeinen wird sie in bezug auf die   Mittease    des Behälters konkav gekrümmt.



  Einzelne Mantellinien können gerade sein, während andere   gekrümmt    sind.



   Es ist manchmal vorteilhaft, dem Behälter einen nicht kreisförmigen Querschnitt zu geben. Eine flachere oder eine dreieckige Form, wie in Fig. 7 dargestellt, können die Anordnung im Gehäuse oder die Ablesung erleichtern.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Nach dem Verdampftingsprinzip arbeitender Wärmeverbrauchsmesser, insbesondere für Radiatoren, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter mindestens in seinem untern Teil nach unten verjüngt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Wärmeverbrauelismesser nach Patentanspruch, dadurch geke.nnzeichnet, dass der Behälter einen obern zylindrischen Teil und daran anschliessend einen untern Teil mit von oben nach unten abnehmendem Querschnitt aufweist.
    2. Wärmeverbrauchsmesser nach Patentansprnch, dadurch gekennzeiehnet, dass die Mantellinien im verjüngten Teil gradlinig sind.
    3. Wärmeverbrauchsuiesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantellinien im verjüngten Teil in bezug auf die Längsmittelachse des Behälters konkav gekrümmt sind.
    4. Wärmeverbrauchsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein Teil der Mantellinien des verjüngten Be halterteils gekrümmt ist.
    5. Wärmeverbrauchsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter einen nicht kreisförmigen Querschnitt aufweist.
    6. Wärmeverbrauchsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um den Dampfaustritt aus dem obern Teil des Behälters zu hemmen.
    7. Wärmeverbrauchsmesser nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im obern Teil des Behälters ein zylindrisches Querschnitts-Verengungsstück (2 bzw. 2') angeordnet ist.
    8. Wärmeverbrauchsmesser nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verengungsstück (2 bzw. 2') mittels Flügeln (3 bzw. 3') im Behälter zentriert ist.
    9. Wärmeverbrauchsmesser nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil des Behälters von einer Kappe (5) überdeckt ist.
    10. Wärmeverbrauchsmesser nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in den obern Teil des Behälters ein einen kleineren Querschnitt als dieser Teil aufweisendes Röhrchen (7) für den Dampfabzug eingesetzt ist.
    11. Wärmeverbrauchsmesser nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Röhrchen (7) mittels Dichtung (6) in den Behälteroberteil eingesetzt ist.
    12. Wärmeverbrauchsmesser nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den obern Teil des Behälters ein einen kleineren Querschnitt als dieser Behälterteil aufweisendes Röhrchen (7') für den Dampfabzug angeschmolzen ist.
CH314371D 1953-05-07 1953-05-07 Nach dem Verdampfungsprinzip arbeitender Wärmeverbrauchsmesser, insbesondere für Radiatoren CH314371A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1986005879A1 (fr) * 1985-03-27 1986-10-09 Walter Basta Calorimetre
DE3703329A1 (de) * 1986-02-13 1987-08-20 Kosan Brunata As Waermemesser nach dem verdampfungsprinzip und verfahren zum fuellen der ampullen solcher waermemesser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1986005879A1 (fr) * 1985-03-27 1986-10-09 Walter Basta Calorimetre
DE3703329A1 (de) * 1986-02-13 1987-08-20 Kosan Brunata As Waermemesser nach dem verdampfungsprinzip und verfahren zum fuellen der ampullen solcher waermemesser

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