CH314371A - Nach dem Verdampfungsprinzip arbeitender Wärmeverbrauchsmesser, insbesondere für Radiatoren - Google Patents
Nach dem Verdampfungsprinzip arbeitender Wärmeverbrauchsmesser, insbesondere für RadiatorenInfo
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Description
Nach dem Verdampfungsprinaip arbeitender Wärmeverbrauchsmesser, insbesondere für Radiatoren Die Erfindung bezieht sich auf einen nach dem Verdampfungsprinzip arbeitenden Wärmeverbrauehsmesser, insbesondere für Radiatoren. Bei den bekannten Wärmemessern dieser Art wird zum Feststellen der verdunsteten Flüssigkeitsmenge ein offenes, mit Flüssigkeit gefülltes, zylindrisches Messrohr verwendet. Entsprechend dem Ausmass der Verdunstung und damit der Wärmeabgabe sinkt der Flüssigkeitsspiegel im Messrohr. An einer Skala mit sieh nach unten verkleinernder Teilung kann die Menge der verdunsteten Flüssigkeit abgelesen werden. Bei bekannten, mit zylindrischen Messröhrehen versehenen Ausführungen vermindert sieh der Striehabstand von 5,6 mm beim Ska lennullpunkt (oberster Punkt) bis zu 1,4 mm iIn untersten Teil. Damit wird mit zunehmendem Verbrauch die Ablesegenauigkeit bis auf 14 des ursprüngliehen Grades herabgesetzt. Der erfindungsgemässe Wärmeverbrauchs- messer ist nun dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter mindestens in seinem untern Teil nach unten verjüngt ist. Bei Verwendung eines Behälters mit einem obern zulindrisehen und einem untern, sich nach unten verjüngenden Teil ist es zweckmässig, den Behälter bis annähernd zur Übergangsstelle zwischen den beiden Behälterteilen zu füllen. In der beiliegenden Zeichnung sind eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sowie Detailvarianten dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Wärmeverbrauchsmesser, Fig. 2 einen teilweisen Längsschnitt durch einen Flüssigkeitsbehälter mit Einsatz, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-111 in Fig. 2, Fig. 4 einen Flüssigkeitsbehälter mit über sein oberes Ende gesebobener Kappe, Fig. 5 einen Flüssigkeitsbehälter mit Mit teln zur Verengung des Dampfaustrittsquerschnittes, Fig. 6 einen Behälter mit sieh nach unten verjüngender Manteifläche und oben an ihn angesehweisstem Röhrchen zur Hemmung des Dampfaustrittes, Fig. 7 zwei verschiedene Querschnittsformen des Flüssigkeitsbehälters. Der in Fig. 1 dargestellte Wärmever- brauchsmesser weist ein Gehäuse 8 auf, das mittels einer Schraube 9 und einer nicht dargestellten Rückenplatte zwischen zwei Radia torgliedern befestigt ist. Der Flüssigkeitsbehälter 1 ist an seinem längeren untern Teil nach unten verjüngt. Der Wärmeverbrauch wird auf der Skala 14 abgelesen. Im obern Teil des Flüssigkeitsbehälters sind Mittel angeordnet, welche den Dampf austritt und dadurch die Verdampfung der Flüssigkeit im Behälter 1 hemmen. Dies ist zweekmässig bei Verwendung einer Flüssigkeit mit relativ niedrigem Siedepunkt, um nicht zu grosse Verdampfungsmengen zu haben. Der zylindrische, in das obere Ende des Behälters ragende Zapfen 2' ist hier durch einen Teil des Gehäuses 8 gebildet, desgleichen das Rohrstüek 5, welches das obere Ende des Behälters 1 umgibt Zentrierflügel 3' halten den Behälter 1 in seiner Lage. Letzterer wird überdies mittels einer Stellschraube 15 gehalten. Zwei Bohrungen 16 sind für die Plombierung 17 vorgesehen. Der Strichabstand d im obern Skalenteil ist nun nur unwesentlich grösser als im untern Teil. Der Unterschied kann durch geeignete Formgebung der Verjüngung des Quersehnittes und durch entsprechende Mittel zur Hemmung der Verdampfung beliebig klein gemacht werden. In Fig. 2 und 3 ist ein Behälter dargestellt, der lediglich mit einem Einsatzstück mit zylindrischem Zapfen 2 versehen ist. Dieses Stück ist mittels Flügeln 3, die zur Zentrierung dienen, genau in der Mitte des Behälters gehalten. Dieses Einsatzstüek bzw. sein Zapfen 2 bewirkt durch eine Querschnittverengung am Dampfaustritt eine kleinere Verdampfungsgeschwindigkeit. Wenn der Flüssigkeitsspiegel 4 sinkt, ist die Wirkung des Einsatzes auf die Verdamp fungsgeschwindigkeit im Verhältnis kleiner, was die gewünschte Vergleichsmässigung der Absinkgeschwindigkeit des Flüssigkeitsspiegels und damit des Teilungsabstandes der Skala 14 teilweise herbeiführt. Dies kann auch durch Verlängerung des Dampfaustrittsweges erreicht werden. Nach Fig. 4 wird dies mittels einer über das obere Behälterende geschobenen Kappe 5 erreicht. Diese Kappe könnte ebenfalls mittels Flügeln am Behälter zentriert werden. Nach Fig. 5 ist oben in den Behälter ein, einen kleineren Querschnitt als der obere Teil des Behälters 1 aufweisendes Röhrchen 7 mittels Dichtung 6 eingesetzt. Die dadurch bewirkte Verengung des Damp faustrittskanals wirkt wiederum als Mittel zur Hemmung der Verdampfung. Diese Hemmung ist auch hier relativ stärker bei ganz oder nahezu ganz gefülltem Behälter 1, als wenn der Flüssigkeitsspiegel 4 bereits abgesunken ist. Mit jeder derartigen Hemmung wird eine gewisse Vergleichsmässigung des Teilungsabstandes der Ableseskala erreicht. Das Röhrchen 7 kann, je nach Bedarf, verlängert werden (strichpunktiert angedeutet). In Fig. 6 ist ein Flüssigkeitsbehälter 1' dargestellt, dessen Querschnitt von oben nach unten ständig abnimmt und an dessen oberes Ende ein Röhrchen 7' von kleinerem Querschnitt als derjenige des anschliessenden Behälterteils angeschweisst ist. Die Mantellinie im verjüngten Teil des Behälters kann z. B. gradlinig oder hyperbolisch sein. Im allgemeinen wird sie in bezug auf die Mittease des Behälters konkav gekrümmt. Einzelne Mantellinien können gerade sein, während andere gekrümmt sind. Es ist manchmal vorteilhaft, dem Behälter einen nicht kreisförmigen Querschnitt zu geben. Eine flachere oder eine dreieckige Form, wie in Fig. 7 dargestellt, können die Anordnung im Gehäuse oder die Ablesung erleichtern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Nach dem Verdampftingsprinzip arbeitender Wärmeverbrauchsmesser, insbesondere für Radiatoren, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter mindestens in seinem untern Teil nach unten verjüngt ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Wärmeverbrauelismesser nach Patentanspruch, dadurch geke.nnzeichnet, dass der Behälter einen obern zylindrischen Teil und daran anschliessend einen untern Teil mit von oben nach unten abnehmendem Querschnitt aufweist.2. Wärmeverbrauchsmesser nach Patentansprnch, dadurch gekennzeiehnet, dass die Mantellinien im verjüngten Teil gradlinig sind.3. Wärmeverbrauchsuiesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantellinien im verjüngten Teil in bezug auf die Längsmittelachse des Behälters konkav gekrümmt sind.4. Wärmeverbrauchsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein Teil der Mantellinien des verjüngten Be halterteils gekrümmt ist.5. Wärmeverbrauchsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter einen nicht kreisförmigen Querschnitt aufweist.6. Wärmeverbrauchsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um den Dampfaustritt aus dem obern Teil des Behälters zu hemmen.7. Wärmeverbrauchsmesser nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im obern Teil des Behälters ein zylindrisches Querschnitts-Verengungsstück (2 bzw. 2') angeordnet ist.8. Wärmeverbrauchsmesser nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verengungsstück (2 bzw. 2') mittels Flügeln (3 bzw. 3') im Behälter zentriert ist.9. Wärmeverbrauchsmesser nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil des Behälters von einer Kappe (5) überdeckt ist.10. Wärmeverbrauchsmesser nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in den obern Teil des Behälters ein einen kleineren Querschnitt als dieser Teil aufweisendes Röhrchen (7) für den Dampfabzug eingesetzt ist.11. Wärmeverbrauchsmesser nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Röhrchen (7) mittels Dichtung (6) in den Behälteroberteil eingesetzt ist.12. Wärmeverbrauchsmesser nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den obern Teil des Behälters ein einen kleineren Querschnitt als dieser Behälterteil aufweisendes Röhrchen (7') für den Dampfabzug angeschmolzen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH314371T | 1953-05-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH314371A true CH314371A (de) | 1956-06-15 |
Family
ID=4495562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH314371D CH314371A (de) | 1953-05-07 | 1953-05-07 | Nach dem Verdampfungsprinzip arbeitender Wärmeverbrauchsmesser, insbesondere für Radiatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH314371A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1986005879A1 (fr) * | 1985-03-27 | 1986-10-09 | Walter Basta | Calorimetre |
| DE3703329A1 (de) * | 1986-02-13 | 1987-08-20 | Kosan Brunata As | Waermemesser nach dem verdampfungsprinzip und verfahren zum fuellen der ampullen solcher waermemesser |
-
1953
- 1953-05-07 CH CH314371D patent/CH314371A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1986005879A1 (fr) * | 1985-03-27 | 1986-10-09 | Walter Basta | Calorimetre |
| DE3703329A1 (de) * | 1986-02-13 | 1987-08-20 | Kosan Brunata As | Waermemesser nach dem verdampfungsprinzip und verfahren zum fuellen der ampullen solcher waermemesser |
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