Nach dem Verdampfungsprinaip arbeitender Wärmeverbrauchsmesser, insbesondere für Radiatoren
Die Erfindung bezieht sich auf einen nach dem Verdampfungsprinzip arbeitenden Wärmeverbrauehsmesser, insbesondere für Radiatoren.
Bei den bekannten Wärmemessern dieser Art wird zum Feststellen der verdunsteten Flüssigkeitsmenge ein offenes, mit Flüssigkeit gefülltes, zylindrisches Messrohr verwendet. Entsprechend dem Ausmass der Verdunstung und damit der Wärmeabgabe sinkt der Flüssigkeitsspiegel im Messrohr. An einer Skala mit sieh nach unten verkleinernder Teilung kann die Menge der verdunsteten Flüssigkeit abgelesen werden.
Bei bekannten, mit zylindrischen Messröhrehen versehenen Ausführungen vermindert sieh der Striehabstand von 5,6 mm beim Ska lennullpunkt (oberster Punkt) bis zu 1,4 mm iIn untersten Teil. Damit wird mit zunehmendem Verbrauch die Ablesegenauigkeit bis auf 14 des ursprüngliehen Grades herabgesetzt.
Der erfindungsgemässe Wärmeverbrauchs- messer ist nun dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter mindestens in seinem untern Teil nach unten verjüngt ist.
Bei Verwendung eines Behälters mit einem obern zulindrisehen und einem untern, sich nach unten verjüngenden Teil ist es zweckmässig, den Behälter bis annähernd zur Übergangsstelle zwischen den beiden Behälterteilen zu füllen.
In der beiliegenden Zeichnung sind eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sowie Detailvarianten dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Wärmeverbrauchsmesser,
Fig. 2 einen teilweisen Längsschnitt durch einen Flüssigkeitsbehälter mit Einsatz,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-111 in Fig. 2,
Fig. 4 einen Flüssigkeitsbehälter mit über sein oberes Ende gesebobener Kappe,
Fig. 5 einen Flüssigkeitsbehälter mit Mit teln zur Verengung des Dampfaustrittsquerschnittes,
Fig. 6 einen Behälter mit sieh nach unten verjüngender Manteifläche und oben an ihn angesehweisstem Röhrchen zur Hemmung des Dampfaustrittes,
Fig. 7 zwei verschiedene Querschnittsformen des Flüssigkeitsbehälters.
Der in Fig. 1 dargestellte Wärmever- brauchsmesser weist ein Gehäuse 8 auf, das mittels einer Schraube 9 und einer nicht dargestellten Rückenplatte zwischen zwei Radia torgliedern befestigt ist. Der Flüssigkeitsbehälter 1 ist an seinem längeren untern Teil nach unten verjüngt. Der Wärmeverbrauch wird auf der Skala 14 abgelesen.
Im obern Teil des Flüssigkeitsbehälters sind Mittel angeordnet, welche den Dampf austritt und dadurch die Verdampfung der Flüssigkeit im Behälter 1 hemmen. Dies ist zweekmässig bei Verwendung einer Flüssigkeit mit relativ niedrigem Siedepunkt, um nicht zu grosse Verdampfungsmengen zu haben.
Der zylindrische, in das obere Ende des Behälters ragende Zapfen 2' ist hier durch einen Teil des Gehäuses 8 gebildet, desgleichen das Rohrstüek 5, welches das obere Ende des Behälters 1 umgibt Zentrierflügel 3' halten den Behälter 1 in seiner Lage. Letzterer wird überdies mittels einer Stellschraube 15 gehalten. Zwei Bohrungen 16 sind für die Plombierung 17 vorgesehen. Der Strichabstand d im obern Skalenteil ist nun nur unwesentlich grösser als im untern Teil. Der Unterschied kann durch geeignete Formgebung der Verjüngung des Quersehnittes und durch entsprechende Mittel zur Hemmung der Verdampfung beliebig klein gemacht werden.
In Fig. 2 und 3 ist ein Behälter dargestellt, der lediglich mit einem Einsatzstück mit zylindrischem Zapfen 2 versehen ist. Dieses Stück ist mittels Flügeln 3, die zur Zentrierung dienen, genau in der Mitte des Behälters gehalten. Dieses Einsatzstüek bzw. sein Zapfen 2 bewirkt durch eine Querschnittverengung am Dampfaustritt eine kleinere Verdampfungsgeschwindigkeit.
Wenn der Flüssigkeitsspiegel 4 sinkt, ist die Wirkung des Einsatzes auf die Verdamp fungsgeschwindigkeit im Verhältnis kleiner, was die gewünschte Vergleichsmässigung der Absinkgeschwindigkeit des Flüssigkeitsspiegels und damit des Teilungsabstandes der Skala 14 teilweise herbeiführt.
Dies kann auch durch Verlängerung des Dampfaustrittsweges erreicht werden. Nach Fig. 4 wird dies mittels einer über das obere Behälterende geschobenen Kappe 5 erreicht.
Diese Kappe könnte ebenfalls mittels Flügeln am Behälter zentriert werden. Nach Fig. 5 ist oben in den Behälter ein, einen kleineren Querschnitt als der obere Teil des Behälters 1 aufweisendes Röhrchen 7 mittels Dichtung 6 eingesetzt. Die dadurch bewirkte Verengung des Damp faustrittskanals wirkt wiederum als Mittel zur Hemmung der Verdampfung. Diese Hemmung ist auch hier relativ stärker bei ganz oder nahezu ganz gefülltem Behälter 1, als wenn der Flüssigkeitsspiegel 4 bereits abgesunken ist. Mit jeder derartigen Hemmung wird eine gewisse Vergleichsmässigung des Teilungsabstandes der Ableseskala erreicht.
Das Röhrchen 7 kann, je nach Bedarf, verlängert werden (strichpunktiert angedeutet).
In Fig. 6 ist ein Flüssigkeitsbehälter 1' dargestellt, dessen Querschnitt von oben nach unten ständig abnimmt und an dessen oberes Ende ein Röhrchen 7' von kleinerem Querschnitt als derjenige des anschliessenden Behälterteils angeschweisst ist.
Die Mantellinie im verjüngten Teil des Behälters kann z. B. gradlinig oder hyperbolisch sein. Im allgemeinen wird sie in bezug auf die Mittease des Behälters konkav gekrümmt.
Einzelne Mantellinien können gerade sein, während andere gekrümmt sind.
Es ist manchmal vorteilhaft, dem Behälter einen nicht kreisförmigen Querschnitt zu geben. Eine flachere oder eine dreieckige Form, wie in Fig. 7 dargestellt, können die Anordnung im Gehäuse oder die Ablesung erleichtern.
Heat consumption meter based on the evaporation principle, especially for radiators
The invention relates to a heat consumption meter operating on the evaporation principle, in particular for radiators.
In the known heat meters of this type, an open, liquid-filled, cylindrical measuring tube is used to determine the amount of evaporated liquid. The liquid level in the measuring tube drops according to the extent of evaporation and thus the heat dissipation. The amount of liquid that has evaporated can be read off on a scale with graduations that decrease in the downward direction.
In known designs provided with cylindrical measuring tubes, the line spacing is reduced from 5.6 mm at the scale zero point (uppermost point) to 1.4 mm in the lowest part. Thus, with increasing consumption, the reading accuracy is reduced to 14 of the original degree.
The heat consumption meter according to the invention is now characterized in that the liquid container is tapered downwards at least in its lower part.
When using a container with an upper and lower part that tapers downwards, it is advisable to fill the container up to approximately the transition point between the two container parts.
In the accompanying drawing, an exemplary embodiment of the subject matter of the invention and detailed variants are shown.
Show it:
1 shows a longitudinal section through a heat consumption meter,
2 shows a partial longitudinal section through a liquid container with an insert,
3 shows a section along the line 111-111 in FIG. 2,
4 shows a liquid container with a cap lifted over its upper end,
Fig. 5 shows a liquid container with means to narrow the vapor outlet cross-section,
6 shows a container with a downwardly tapering outer surface and a tube welded to it at the top to inhibit the escape of steam,
7 shows two different cross-sectional shapes of the liquid container.
The heat consumption meter shown in FIG. 1 has a housing 8 which is fastened between two radiator members by means of a screw 9 and a back plate (not shown). The liquid container 1 is tapered downwards at its longer lower part. The heat consumption is read off on the scale 14.
In the upper part of the liquid container, means are arranged which the vapor exits and thereby inhibit the evaporation of the liquid in the container 1. This is useful when using a liquid with a relatively low boiling point, so as not to have too large amounts of evaporation.
The cylindrical pin 2 'protruding into the upper end of the container is formed here by part of the housing 8, as is the tubular piece 5 which surrounds the upper end of the container 1, centering wings 3' hold the container 1 in its position. The latter is also held by means of an adjusting screw 15. Two holes 16 are provided for the sealing 17. The line spacing d in the upper part of the scale is now only slightly larger than in the lower part. The difference can be made as small as desired by appropriately shaping the tapering of the cross section and by using appropriate means to inhibit evaporation.
In FIGS. 2 and 3, a container is shown which is only provided with an insert with a cylindrical pin 2. This piece is held exactly in the middle of the container by means of wings 3, which are used for centering. This insert or its pin 2 causes a lower evaporation rate due to a cross-sectional constriction at the steam outlet.
When the liquid level 4 falls, the effect of the insert on the evaporation rate is relatively smaller, which partially brings about the desired comparative moderation of the rate of descent of the liquid level and thus the pitch of the scale 14.
This can also be achieved by lengthening the steam outlet path. According to FIG. 4, this is achieved by means of a cap 5 pushed over the upper end of the container.
This cap could also be centered on the container by means of wings. According to FIG. 5, a tube 7 having a smaller cross section than the upper part of the container 1 is inserted into the container at the top by means of a seal 6. The resulting narrowing of the steam outlet channel in turn acts as a means of inhibiting evaporation. This inhibition is also relatively stronger here when the container 1 is completely or almost completely filled than when the liquid level 4 has already dropped. With each such inhibition, a certain comparative moderation of the graduation distance of the reading scale is achieved.
The tube 7 can, as required, be extended (indicated by dash-dotted lines).
In Fig. 6, a liquid container 1 'is shown, the cross-section of which continuously decreases from top to bottom and at the upper end of a tube 7' is welded with a smaller cross-section than that of the adjacent container part.
The surface line in the tapered part of the container can, for. B. be straight or hyperbolic. In general, it will be concavely curved with respect to the center lease of the container.
Individual surface lines can be straight, while others are curved.
It is sometimes advantageous to give the container a non-circular cross-section. A flatter or triangular shape, as shown in Fig. 7, may facilitate housing placement or reading.