CH314464A - Einrichtung zur Schwingungsentregung von elektrischen Maschinen - Google Patents

Einrichtung zur Schwingungsentregung von elektrischen Maschinen

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CH314464A
CH314464A CH314464DA CH314464A CH 314464 A CH314464 A CH 314464A CH 314464D A CH314464D A CH 314464DA CH 314464 A CH314464 A CH 314464A
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CH
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sep
excitation
voltage
pole wheel
resistor
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Inventor
Neugebauer Hermann
Zurowski Erwin
Original Assignee
Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/10Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load
    • H02P9/12Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load for demagnetising; for reducing effects of remanence; for preventing pole reversal
    • H02P9/123Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load for demagnetising; for reducing effects of remanence; for preventing pole reversal for demagnetising; for reducing effects of remanence

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description


  Einrichtung zur     Schwingungsentregung    von elektrischen Maschinen    Es ist     zum    Beispiel durch die deutsche Pa  tentschrift     Nr.70712'4    bekannt, bei     grösseren          elektrischen    Maschinen mit Erregermaschine  zur     Schnellentregung    einen Widerstand       (Schwingungswiderstand)    mit der     Erreger-          masehine    in Reihe zu legen,

   den     Nebensehluss-          reIgler    der Erregermaschine kurzzuschliessen  und an seiner Stelle entweder     sofort    oder nach  einer gewissen Zeit einen Ersatzwiderstand  bestimmter Grösse einzuschalten.

   Die Einschal  tung des Schwingungswiderstandes bewirkt  eine     Umpolung    der     Erregermaschine    und löst  damit, eine     Sehwingungsentregung    aus, die  durch das Kurzschliessen des     Nebenschluss-          reglers    noch beschleunigt wird und zu einem  raschen     periodischen    Vorgang führt, bei dem  die     Erregungsrichtung    wiederholt wechselt  und der ohne     besondere    Vorkehrungen     mir     allmählich ausklingt.

   Man hat daher zur Ab  kürzung dieses periodischen Vorganges sofort  einen     Dämpfungswiderstand    in den Erreger  kreis der Erregermaschine als Ersatz für den       kurzgeschlossenen        Nebenschlussregler    einge  schaltet oder auch den Zeitpunkt des     Ein-          sebaltens    durch ein     Zeitmelais        festgelegt.    Die  Ansprechzeit desselben entspricht der Zeit, in  welcher die     Leerlaufspannung    des Generators       erstmals    auf Null abgesunken ist.

   Sie berück  sichtigt aber nicht,     da.ss    diese     Leerlaufspan-          nung    je nach den vorausgegangenen Bela  stungsverhältnissen- bzw. dem bei Beginn der         Sehwingmngsentregimg    vorliegenden     Erre-          gungszustand    des Generators zu unterschied  lichen Zeiten zu Null wird und dass das Zeit  relais auch im Falle einer Störung, zum Bei  spiel bei     einem        Klemmenkurzschluss    der Ma  schine, den richtigen Einschaltzeitpunkt für  den Ersatzwiderstand nicht     trifft.     



  Es     ist    auch bekannt, das Einschalten des  Ersatzwiderstandes von einer einzigen Be  triebsgrösse, nämlich vom Strom des Polrad  kreises der zu     entregenden    Maschine abhän  gig zu machen.     Aber    auch hierbei wird nicht  die     kürzestmögliche        Entregungszeit    erreicht,  denn das Einschalten des     Ersatzwiderstandes     wird dabei     vielmehr    erst beim zweiten Rich  tungswechsel des     Polradstromes    vorgenommen,  also zu     einem    Zeitpunkt, in dem die 'Span  nung der zu     entregenden    Maschine bereits       wiedergekehrt.    ist.

   Auch der Nulldurchgang  des     Polradstromes    kann allein nicht als Kri  terium für das Einschalten des Ersatzwider  standes benutzt, werden, da. der     NTTulldurch-          gang        des        Polradstromes    und der     Nulldurch-          gang    der     Leerlaufankerspannung    zeitlich nicht  identisch     sind.     



  Durch die     Erfindung    wird die Beendi  gung des     Entregungsvorganges    durch Ein  schalten des     Ersatzwiderstandes    dem jeweils  vorliegenden Betriebszustand der Maschine  angepasst und in jedem Falle die     kürzestmög-          liche        Entregiingszeit    mit einfachen Mitteln      erreicht. Es ist, dabei     gleichgültig,    ob der beim  Einleiten der     Entregung    vorhanden gewesene  Betriebszustand der Maschine einem Leerlauf,  irgendeiner Belastung oder einer     Störung,     zum Beispiel einem Teil- oder vollkommen  mehrphasigen     Klemmenkurzsehluss,    entspro  chen hat.

    



  Die Erfindung besteht darin, dass das Ein  schalten des     Ersatzwiderstandes    selbsttätig  und angepasst an den jeweils zuletzt vorhan  den gewesenen Betriebszustand durch 'Schalt  mittel     erfolgt,    die in     gleichzeitiger    Auslöse  abhä.ngigkeit von zwei     elektrischen    Grössen  stehen, von denen mindestens eine an den  Elementen des     Polradstromkreises        entnommen     ist,     und    die so gewählt sind,

       da.ss    die sieh  durch die     Auslöseabhängigkeit    ergebende Aus  lösefunktion für die Schaltmittel     zumindest     im     Auslösebereich    einen ähnlichen eindeutigen  Verlauf hat wie die durch das Einschalten  des     SehwingUnngswiderstandes        erzeugte,    das  Verschwinden der     Betriebskenngrössen    (Span  nung, Strom) der zu     entregenden    elektrischen  Maschine     kennzeichnende    Funktion.  



  Es wäre an sich zwar     denkbar,        allein    den       Ankerstrom    der zu     entregenden        llasehine     oder auch deren     Erregerfluss    als     Kriterium     für den Zeitpunkt der     Einschaltung    des Er  satzwiderstandes zu verwenden. Die hierzu er  forderlichen Mittel und Massnahmen wären  jedoch     z11        umfangreich    und umständlich.  



  Die     Erfindung    sei a.11 Hand     einiger    in der       Zeichnung    dargestellter Ausführungsbeispiele  näher erläutert.    Es zeigt:       Fig.1    das Prinzip der bekannten Schwin  g     iinngsentregungsschaltung,          Fig.    2     ein    Ausführungsbeispiel der Erfin  dung,       Fig.3    eine Darstellung der Strom- und  Spannungsverhältnisse als Erläuterung zu       Fig.    2,       Fig.    4 ein weiteres     Ausführungsbeispiel     der     Erfindung,

            Fig.    5 eine     graphische    Darstellung als     Er-          läuterung        z11        Fig.    4,         Fig.6    ein anderes     Ausführungsbeispiel,          Fig.7    ein den     Bleiehen    Zweck wie     Fig.    6,  jedoch mit andern Mitteln erreichendes Schal  tungsbeispiel.  



  In     Fig.    1 ist die     Ankerw        ieklung    einer     zii          entregenden        Synehronmaseh.ine    mit. 1 und  deren Polrad, das die     Erregerwicklung        trägt,     mit ?, bezeichnet. Die     Svnehronmasehine    1,  wird     durch    eine     E1,Te,ermaschine    3, 5     eizelt,     deren Anker 3- über einen normalerweise durch  einen Kontakt     k1,        kurzgesehlossenen    rein Ohm  sehen.

   Widerstand, den sogenannten     'Schwin-          gungswiderstand    4 im     Polra:dstroinkreis    der       Synchronmaschine    liegt. Die Erregerwicklung  der Erregermaschine ist mit 5 bezeichnet und       erregt    diese     über    den     Regelwiderstand    6     i111,          Nebenschluss.    Die     Stromrichtungen    in den Er  regerkreisen der beiden Maschinen für den       Normalzustand    -sind durch die     dünnen    Pfeile  dargestellt.

   Zur     Schnellentregung    wird ein  nicht dargestelltes Schütz mit den     Kontakten          k1,    und     k.    ausgelöst. Es bewirkt zunächst ein  Einschalten des     Schwing < Zngsv-iderstandes    4  durch Öffnen des     Kontaktes        k1    und ein Kurz  schliessen des Regelwiderstandes 6 durch  Schliessen des Kontaktes     k@.    Statt dessen wird  entweder sofort.

   oder nach einer gewissen Zeit  die Einschaltung eines Ersatzwiderstandes 7  durch Öffnen des Kontaktes     k'        bewirkt.    Die  dünn gezeichneten Pfeile deuten die Strom  richtungen vor der     Entregung    an. Die dick  gezeichneten Pfeile -eben die Stromrich  tungen unmittelbar nach dem Einschalten  des     Seh-,vingungswiderstandes    4 an; die     gestri-          ehelten    Pfeile zeigen die     Stromrichtungen,     nachdem der Strom in dem Schwingungs  widerstand 4 zum erstenmal zu Null geworden  ist und seine     Richtung    gewechselt hat. Dies  gilt gleichermassen auch für die weiteren       Fig.2,    4, 6 und 7.

      In     Fig.        \?    bezeichnen die mit. den gleichen  Bezugszeichen     versehenen    Elemente die glei  chen Gegenstände wie in     Fig.    1. Es     ist    der Zu  stand dargestellt, nachdem der Schwingungs  widerstand 4 bereits eingeschaltet, der Ersatz  widerstand 7 jedoch noch überbrückt ist.

   Die  Einschaltung erfolgt durch Öffnen des Kon-           taktes        cr,    der zu einem     Sehaltinittel,    dein Re  lais A,     gehört.    Das Relais<B>_A</B> und damit der  Kontakt,     a.    stehen in gleichzeitiger     Auslöse-          abhänMig'keit    von der Differenzwirkung     zweier          S   <B>0</B>     pannungen,

          von        denen        die        eine        der        Polrad-          spannung    und     .die    andere dem     Polradstrom     proportional ist. Die     Auslösewicklung        A1    liegt  über     einem    Schaltkontakt     1;.3        unmittelbar    an  den Klemmen der Erregerwicklung der     Syn-          elironmasehine    1, 2.

   Die zweite     Wicklung     < 12  liegt parallel zum     Sellwinglingswiderstand        -1-,          dessen    Spannungsabfall proportional dem  Strom im     Polradstromkreis    ist.

   Der Kontakt       f3    wird zweckmässig bei Einleiten der     Sehnell-          entregung    selbsttätig     mitgeschlossen.    Die bei  den     R'ieklungen        @li    und     A2    des Relais A sind  so eingeschaltet, dass sieh, eine     Differenzwir-          1tllTlg'        ergibt.     



  In     Pig.31    ist in Abhängigkeit von der  Zeit t der Verlauf verschiedener Spannungen  im Erreger- bzw. Ankerkreis der 'Synchron  maschine 1, 2     (Fig.2,)    dargestellt. Die Aus  lösung der     SSSehnellentreglmg    habe im Zeit  punkt     t"        stattgefunden,    in dem der     Sehwin-          #-qiTig."ividerstand    4 durch Öffnen von     k1        ein-          geselialtetwurde.    Es sei     ferner    angenommen,

         dass    zuvor ein     Betriebszustand    der     Synchron-          masehine    vorhanden gewesen ist, der einem.  Leerlauf     entsp'rieht.    Die Kurve 1,1 zeigt den       Verlauf    der Ankerspannung der Synchron  maschine 1, 2. Die Kurve 12 stellt.

   (mit umge  kehrtem Vorzeichen) die Spannung     U,    an  der Erregerwicklung des Polrades 2 sowie an  der Erregerspule     Eil,    das     ist    die Spannung  zwischen den Punkten I und     II    in     Fig.    2', und  die Kurve 13 die am     Sehwinglingswiderstand     4 sowie an der     E1-1        egerspule        E12    auftretende       Spannung        Tr",    das ist die Spannung zwischen  den Punkten     1I    und     III    in     Fig.    2; dar.

   Beim       Einselialten    des Schwingungswiderstandes 4  im Zeitpunkt     t"    entlädt sich die in der     Erre-          gungswieklung    des Polrades 2 gespeicherte  Energie über den     Schwingungswiderstand    4.  Der auftretende Spannungsabfall erzeugt. über  den noch kurzgeschlossenen Kontakt     n    einen  dein Erregerstrom in der     Erregernvieklung    5  der Erregermaschine 3     entgegengerichteten     Strom.

   Das Feld der Erregerwicklung 5 wird    dadurch     zum    Verschwinden gebracht, und  nachdem die     Remanenz    überwunden ist, kehrt  der Strom im Ankerkreis der     Erregermaschine     seine Richtung um. Dies ist im Zeitpunkt     t1     der Fall, von dem ab die bis dahin ständig  abnehmende Spannung     TT,    an dem     Sehwili-          gungswiderstand    4     (Kurve    13) negativ wird.

    Die mit umgekehrtem Vorzeichen gezeichnete       Kurve    12 der     Polradspannung        TT,    nimmt bis  zum Zeitpunkt     t1        zunächst    zu, fällt dann  jedoch ebenfalls ab. Die     Kurve    14 stellt die  Differenz der     Polradspannung        TT,    und der  Spannung     TT,    am Schwingungswiderstand 4  dar. Da die     Kurve    12 mit entgegengesetzten  Vorzeichen dargestellt ist, ergibt sich in     Fig.    3  die     Kurve    14 durch Addition der Kurven 12  und 13.

   Sie stellt die     Auslösefunktion    für das  Einschalten des Ersatzwiderstandes 7 dar, das  etwa im Zeitpunkt t2 bei einem bestimmten  Mindestwert der Kurve 14 durch Öffnen des  Kontaktes     a    bewirkt     wird.    Die gestrichelte  Kurve 11, die den Verlauf der     Ankerspan-          nung    der Synchronmaschine 1, 2 zeigt, hat  vor allem im     Auslöseber    eich einen ähnlich ein  deutigen Verlauf     wie    die als     Auslöseflmktion     für das Einschalten des Ersatzwiderstandes  verwendete Kurve 14. Letztere stellt also ge  wissermassen eine Nachbildung der Anker  spannung dar.  



  Im Falle des     Auslösens    einer     Schnellent-          regLing    in einem Erregungszustand der Syn  chronmaschine 1, 2, der einem bestimmten  Lastzustand entspricht, ändern     sich    die grund  sätzlichen Verhältnisse der Darstellung nach       Fig.3    nicht.

   Je nach der Höhe der vorhan  den     gewesenen    Last und der dieser entspre  chenden, in der Erregerwicklung des Polrades  2     gespeicherten    Energie     (Fig.    2) liegt der das  Ansprechen des Relais     El    bewirkende     Weit    der  Differenzfunktion     (Kurve    14) mehr oder we  niger weit links von dem Zeitpunkt t2, der  sich bei     Entregung    aus dem     Leerlaufbetriebs-          zustand    ergibt, das heisst der Einsatzwiderstand  wird entsprechend     früher    eingeschaltet.  



  Bei     Schnellentregung    aus einem Betriebs  zustand, der einem     innern        Kurzschluss    oder  einem     Klemmenkurzschluss    der     'Synchron-          maschine    entspricht, ergeben sieh analoge Ver-           hä.ltnisse,    jedoch liegt der Zeitpunkt     t@    für  das Einschalten des Ersatzwiderstandes 7  noch weiter links von der Zeitlinie     tg,    also  noch früher.

   Im     Kurzschlussfall    ist zwar die  bei     Entregung    aus     andern        Betriebszuständen     langsamer verschwindende     Ankerspannung     der     Synchronmaschine    1, 2 von     vornherein     nicht mehr vorhanden. Dies ist für das An  sprechen des Relais A jedoch ohne Belang, da  die Spannung der     St-nchronmaschine    für den  Vorgang selbst nicht massgebend ist.

   Es er  geben sieh somit. je nach der Art des vorhan  den gewesenen Erreg     ingszustandes    der     Syn-          ehronmasehine    angepasste kürzeste     'Schnellent-          reg        zngszeiten.     



  Bei der Einrichtung nach     Fig.    4, die eine  der     Fig.2    ähnliche Schaltung mit zum Teil  gleichen 'Schaltelementen und     Bezugszeichen     darstellt,     wird    ein selbsttätiges Umschalten       der     5 der Erregermaschine  3 während des     Entregluigsvorganges    so vorge  nommen,     da.ss    die     Wicklung    stets an den Punk  ten des Polrades mit, der höchsten Spannung  liegt.

   Als selbsttätiges Umschaltmittel ist par  allel zu dem     Schwingungswiderstand    4 ein       riehtimgsempfindliehes    Relais     33    vorgesehen,  das einen Umschaltkontakt b parallel zu einem  Widerstand 7' aufweist. Die Kontakte     h.1    bis       k?,    sowie die     Stromrichtungspfeile        entsprechen     denen der     Fig.    1. Ausserdem wird bei der     Be-          tätigunig    der Kontakte     1,;1    bis     k3    ein weiterer  Kontakt     k4    geöffnet.

   Das Relais B kann bei  spielsweise ein normales, richtungsunempfind  liches Relais sein, das durch ein vorgeschal  tetes Ventil 15 richtungsempfindlich gemacht  ist.  



  Die Wirkungsweise der Schaltung nach       Fig.4    sei an Hand von     Fig.5    näher erläu  tert. Die Kurve<B>1</B>6 gibt die Spannung LT., am  Anker der Erregermaschine 3 wieder, das  ist die Spannung zwischen den Punkten I  und     III    in     Fig.    4.

   Im Zeitpunkt     t1,    in dem die  Spannung U, am     Sehwing-Lingswiderstand    4  infolge des sich umkehrenden     Polradstromes     durch Null geht (vgl. hierzu     Fig.3),    über  schreitet die anfänglich geringe Ankerspan  nung     ZT,    der     Erregermaschine    (Kurve 16) die  zwischen den Punkten<B>1</B> und     II    auftretende         Polradspannung        ITe        (Iiui--e    12 mit     Ue).    Das  Relais R spricht deshalb kurz nach     t,,    an, so  dass der Kontakt b aus der gezeichneten Ruhe  stellung,

   in der er den     Widerstand    7' kurz  schliesst, auf Arbeit umgeschaltet wird. Hier  durch wird einerseits der Widerstand 7' par  allel zum     Schwingungswiderstand    4     gelegt     und anderseits die     Erregerwieklung    5 über  den noch geschlossenen. Kontakt     a.    unmittelbar  an den     Anker    3 der Erregermaschine ange  schlossen. Die     Polradspannung    I-, verläuft  dann etwa nach der gestrichelten Kurve 12'  und die Ankerspannung     I'@    der Erreger  maschine 3, 5 etwa     naeli    der Kurve 16'.

   Nach       Umkehr    der Stromrichtung im Haupterreger  kreis " bis 4, das heisst nachdem die Erreger  maschine auf Grund ihrer höheren Spannung  die     Gegen-EMK    des Polrades 2 überwunden  hat, wird also durch das Relais     13    eine ver  stärkte     Gegenspannung    erzeugt, so dass die       Remanenz    des Polrades 2 noch schneller als  im vorhergehenden     Ausführungsbeispiel    nach       Fig.2    vernichtet und die     Synchronmaschine     1, 2 noch rascher     entregt    wird.

   Die Spannung  am Anker 1 der     Synchronmaschine    verläuft  dadurch nicht mehr nach der     Kurve    11, son  dern etwa nach der Kurve 11'. Das Relais  < 1       spricht    wieder entsprechend     Fig.    2. und 3 an,  wenn die Differenz     zwischen    der Spannung     L',     am     Schwingungswiderstand    4, das ist die  Spannung zwischen den Punkten     II    und     III     in     Fig.    4 und der Spannung     Ue    am Polrad 2  (zwischen den Punkten I und     II)    den einge  stellten Mindestwert erreicht hat.  



  Es ist. auch möglich, die gleichzeitige Aus  löseabhängigkeit des den Ersatzwiderstand 7  ('Fug. 1) einschaltenden Schaltmittels durch  eine andere als in den Beispielen nach     Fig.    2       -und    4 gewählte     Auslösefunktion    zu     bewirken.     So kann gegebenenfalls durch     Summen\vir-          kung    zweier Spannungen, von denen die eine  der     AnkerspannungderErregermaschine3    und  die andere dem     Polradstrom    proportional ist,  ebenfalls eine Funktion erzielt werden,

   die       mindestens    im     Auslösebereich    einen ähnlich  eindeutigen Verlauf hat wie die oben     erwähnte     Funktion, die das Verschwinden der Anker  spannung und/oder des Ankerstromes der           Synchronmaschine    im     Entregmngsfall    kenn  zeichnet.. Von den beiden zusammenwir  kenden. Spannungen kann dabei die eine  unmittelbare, an den Klemmen des An  kers     a'    der Erregermaschine und die an  dere wie in den vorhergehenden Beispielen am  Schwingungswiderstand 4 entnommen werden.  



  Bei der Einrichtung nach     Fig.    6 werden       die    die     Ataslösefunktion    für das Einschalten  des Ersatzwiderstandes     bildendenGrössen    eben.  falls durch das Zusammenwirken zweier Span  nungen gebildet. Im Gegensatz zu     Fig.    2 wird  jedoch die Spannung des     Ankers    1 der Syn  ehronmaschine 1, 2 als eine der für das Ein  schalten des Ersatzwiderstandes 7     massgeb-          lielie    Grösse     verwendet.    Die andere Grösse ist       wieder    die an dem Schwingungswiderstand 4  entstehende Spannung bzw. der     :Strom.    im Pol  radkreis.

   Ausser dem Relais B mit dem Kon  takt. b und einem Relais D mit den Kontak  ten     d,    und d2 ist noch ein weiteres Relais C  mit den Kontakten cl und c2 vorgesehen, das  über einen Wandler 20 und einen beim Ein  leiten des     EntregLUigsvorganges    zu schliessen  den Kontakt     1c5    die Abhängigkeit der     Ein-          selialtung    des Ersatzwiderstandes von der An  kerspannung der Synchronmaschine herstellt.  Den Relais D und Bist je ein Ventil 21 bzw.

         '?    2 in verschiedener     Durchlassrichtung        vorge-          sehaltet,    so dass je nach der Richtung der       Spannung    am Schwingungswiderstand 4 stets       nur    eines der Relais ansprechen kann. Es  können jedoch auch polarisierte Relais ange  ordnet werden.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung nach       I'ig.    6 ist für den Fall, dass im Augenblick  der     Entregung    ein einem Leerlauf oder einem  Belastungsfall entsprechender Erregungszu  stand der Synchronmaschine 1, 2 vorgelegen  hat, wie     folgt:    Nachdem die Kontakte     lel    und       ki    geöffnet und die Kontakte<I>7c2</I> und 1c5     ge-          selilossen    haben, sprechen sofort die Relais     h     und C an. Das Relais D erhält zunächst noch  keinen. Strom, da das Ventil 22 sperrt. Die  Kontakte b,     cl    und c2 schliessen.

   Sobald der       Strom    im     Polradkreis    und damit die Span  nung am Schwingungswiderstand 4 auf Null    die     Richtung        wechseln,    fällt Relais B wieder  ab, und der Kontakt b öffnet wieder. An  schliessend spricht das Relais D an, öffnet sei  nen Ruhekontakt     d1    und schliesst den Kon  takt d2.

   Dieser Vorgang erfolgt verhältnis  mässig rasch, so dass das Abfallen des Kon  taktes b fast mit ,dem     Ansprechen        des        Relais     D     zusammenfällt.    Beim Schliessen des Kon  taktes d2 wird die,     Erregerwicklung    5 unmit  telbar über die geschlossenen Kontakte e2 und       k2    an den Anker 3 der     Erregermaschine    an  geschlossen und damit der     Entregungsvorgang     beschleunigt.     DieserZeitpunkt    entspricht etwa  dem Zeitpunkt     ti    in     Fig.    5.

   Unterschreitet die       Spannung    der     Synchronmaschine        einen    be  stimmten Mindestwert, so fällt Relais C ab  und öffnet die Kontakte     ci    und c2 wieder.  Dies bewirkt ein Einschalten des Ersatzwider  standes 7 für den     Regelwiderstand    6 und  damit eine Beendigung des     Entregungsvor-          ganges.    Beim Öffnen des     Kontaktes        di    war  auch der Widerstand 7' eingeschaltet worden.  Da dieser hochohrig     ist,    blieb es aber     ohne     Wirkung.

      Wird die     Entregung    im Störungsfalle     aus     einem     Kurzschluss    heraus eingeleitet, so kann  infolge fehlender     Ankerspannung    der Syn  chronmaschine das Relais C nicht ansprechen.  Das Relais B spricht jedoch an, wodurch der  Kontakt b geschlossen wird.

   Nach Umkehr der  Stromrichtung im     Polradstromkreis    der Syn  chronmaschine und Umkehr der (Spannung  am Schwingungswiderstand 4 öffnet der  Kontakt b wieder.     Wenn.    dann das Re  lais D anspricht und den Kontakt     cl,    öffnet  und d2     schliesst,    so wird gleichzeitig mit der  Umschaltung der Erregerwicklung 5 auf den  Anker 3 der Erregermaschine der Ersatz  widerstand 7 eingeschaltet.

      Das selbsttätige Umschalten der Erreger  wicklung der     Erregermaschine    über den     Er-          Satzwiderstand    unmittelbar vom Polrad der  Synchronmaschine auf den Anker der Erre  germaschine kann anstatt durch eine Relais  anordnung, wie in den     Fig.4    und 6 darge  stellt, auch     relais-    und kontaktlos durch eine  besonders geschaltete Ventilanordnung erfol-      gen. Hierzu zeigt     Fig.7    ein Beispiel, bei dem  die Schaltung nach     Fig.    2 zugrunde gelegt ist.

    Parallel     zum    Schwingungswiderstand 4 liegen  zwei einander     entgegengerichtete    Ventile 31  und 32, deren Verbindungspunkt über den  durch das Relais A einschaltbaren     Ersatz-          ividerqtand    7 zur     Erregerwicklung    5 der Erre  germaschine 3 führt. Vor dem Einleiten des       Entregungsv        organges    hat der .'Strom im Pol  radkreis die durch dünne Pfeile angedeutete  Richtung.

   Nach Einschalten des Schwingungs  widerstandes 4 durch öffnen der Kontaktre       k11,        k12    fliesst der Strom dann, wie durch  dicke Pfeile angedeutet., über das Ventil 31  und polt die     Erregung    5 der Erregermaschine  um. Sobald dann nach     Umpolung    der Erre  germaschine deren 'Spannung die Spannung  am Polrad 2 überwunden hat, fliesst der Strom  in     Richtung    der gestrichelt gezeichneten Pfeile  über das Ventil 32 und den Schwingungs  widerstand 4.

   Auf diese Weise wird ähnlich       wie    im vorhergehenden Beispiel die Erreger  maschine durch die höhere Spannung erregt  und     dadurch    der     Entregungsvorgang    be  schleunigt. Das Relais A schaltet anschliessend  den     Ersatzwiderstand    7 beim Erreichen des  schon an Hand der     Fig.    2 beschriebenen Zu  standes durch öffnen des Kontaktes     a    ein.  



  Die     Erfindung    ist nicht auf die an Hand  der     Figuren    beschriebenen Beispiele be  schränkt; insbesondere nicht auf eine An  wendung bei     Synchronmaschinen.    Die Erfin  dung kann     beispielsweisse    auch zur     Sehnellent-          regung    von Gleichstromgeneratoren oder Syn  chronmotoren dienen, die über eine Er r     eger-          maschine    betrieben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Schwingungsentregung von elektrischen Maschinen mit Erreger maschinen, bei der nach Einschalten eines Schwingungswiderstandes in den Polradstrom- kreis und Kurzschliessen des Nebenschluss- reglers der Erregermaschine für diesen nach einer gewissen Zeit ein Ersatzwiderstand ein geschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Einschalten des Ersatzwiderstandes selbst- tätig und angepasst an den vorhanden gewe senen Betriebszustand durch Schaltmittel er folgt,
    die in gleichzeitiger Auslöseabhängig- keit von zwei elektrischen Grössen stehen, von denen mindestens eine an den Elementen des Polradstromkreises entnommen, ist, und die so gewählt sind, dass die sich durch die Aus löseabhä.ngigkeit ergebende Auslösefunktion für die Schaltmittel zumindest im Auslöse- bereich einen ähnlichen eindeutigen Verlauf hat, wie die durch.
    das Einschalten des Schwin gungswiderstandes erzeugte, das Verschwin den der Betriebskenngrössen (Spannung, Strom) der zu entregenden elektrischen Ma schine kennzeichnende Funktion. UNTERANSPRCC'HE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die gleichzeitige Auslöseab@hängigkeit durch Differenzwirkung zweier Spannungen gegeben ist-, von denen die eine der Polradspannung und die andere dem Polradstroin proportional ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die gleichzeitige Auslöseabhängigkeit durch Zusammenwirken zweier Spannungen gegeben ist, von denen die eine der Ankerspannung und die andere dem Polradstrom der zu entregenden elektrischen Maschine proportional ist. 3. Einrichtung nach. Unteranspruch 1, da durch. gekennzeichnet, dass die dem Polrad strom proportionale Spannung am Sehwin- g@tngswiderstaxid entnommen ist. 4. Einrichtung nach. Unteranspruch 2, da durch, gekennzeichnet, dass die dem Polrad strom proportionale Spannung am Schwin gungswiderstand entnommen, ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch zusätzliche Schaltmittel, die die Erregerwicklung der Erregermaschi?ie während des Entregungsvorganges selbsttätig so umschalten, da.ss die "#,%7ieli:lung stets an den Punkten des Polradstromkreises mit der böeh- sten Spannung liegt.. G.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die selbsttätige EMI0007.0001 Clfimschaltunä <SEP> der <SEP> Erregerwickhmg <SEP> - <SEP> der <SEP> Erre germaschine <SEP> durch <SEP> parallel <SEP> zum <SEP> Schwinguings widerst.and <SEP> angeordnete, <SEP> gegensinnig <SEP> in <SEP> Reihe <tb> geschaltete <SEP> Gleichrichterventile <SEP> erfolgt, <SEP> an <tb> deren <SEP> Verbindungspunkt <SEP> die <SEP> Erregerwieklung über den eingeschalteten Ersatzwiderstand liegt.
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