CH314578A - Verfahren zur Herstellung von Decken, Wänden oder dergleichen aus Beton, unter Verwendung von Schalungsrosten, sowie Rost zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Decken, Wänden oder dergleichen aus Beton, unter Verwendung von Schalungsrosten, sowie Rost zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung von Decken, Wänden oder dergleichen aus Beton, unter Ver wendung von Schalungsrosten, sowie Rost zur Durchführung des Verfahrens Bei der Herstellung von Decken, Wänden oder dergleichen aus Beton ist es bekannt, Seha,lungsroste zu verwenden, die auf der einen Seite überdeckt sind, damit die noch nicht erstarrte Betonmasse eine lückenlose Abgrenzung findet.
Die Erfindung hat ein derartiges Verfahren zum Gegenstande, wel ehes darin besteht, dass zum Auslegen der zu verschalenden Fläche unter Anpassung an deren Umrisse Roste verwendet werden, die neben- und ineinanderlegbar und im inein- andergelegten Zustand längs- und quer zuein ander verstellbar sind unter Wahrung einer stetig verlaufenden Auflagefläche für die der Betonmasse als Schalung dienende Rost überdeckung.
Die Erfindung betrifft ferner einen zur Durchführung des Verfahrens dienenden Schalungsrost, dessen Stäbe -durch Verbin dungsglieder zusammengehalten sind, der sieh dadurch auszeichnet, dass die quer laufen den Verbindungsglieder mit den Roststäben eine stetig verlaufende Auflagefläe-he für die Rostüberdeckung bilden und die Roststäbe in einem Abstand voneinander liegen, der grösser ist als ihre Breite, züm Zwecke, den Rost mit seinen Roststäben,
zwischen die Roststäbe eines andern gleichen Rostes einlegen zu können.
In der beiliegenden Zeichnung sind Aus führungsbeispiele des Sehalungsrostes darge- stellt, die zur Durchführung des Verfahrens dienen.
Fig. 1 zeigt zwei inein.andergelegte Roste einer ersten Ausführungsform, im Schaubild. Fig. 2 stellt ein loses Verbindungsstück für die Roststäbe dar.
Fig. 3 veranschaulicht ein weiteres Aus- führungsbeispiel, in Draufsicht.
In Fig 1 sind zwei ineinandersehiebbare Roste gezeigt, deren Stäbe 1 ,durch querlau fende Verbindungsglieder 2, z t. in Form v Metallbändern, in einem Abstand vonein- on L an,der gehalten werden, der die doppelte Stab- breite übertrifft.
Die Bänder 2 sind in Ein- schnitte der Roststäbe 1 eingelassen, die so tief sind, dass die Oberfläche der Bänder und die Oberfläche der Stäbe eine plane Auflage fläche für die Rostüberdeckung bilden. Die Bänder 2 befinden sich jeweils nur auf einer Seite der Roste.
Auf den den. Bändern 2 ab gekehrten Seiten der Roststäbe 1 sind an ver schiedenen Stellen, zweckmässig in regelmässi gem Abstand Einschnitte 3 vorgesehen, die so angeordnet und beschaffen sind, da.ss die Bän der 2 ,des andern Rostes beim Ineinanderlegen der Roste in, diese Einschnitte 3 zu liegen kommen.
Dadurch nehmen die ineinanderge- füg .en Roste die gleiche Höhe ein, so da.ss die gesamte Oberfläche der Roste eine plane Auf lagefläche für die Rostüberdeckung bildet. Letztere kann aus Holzfaserplatten, Rohrmat- ten oder dergleichen bestehen, so dass eine geschlossene Sehalungsfläche gebildet wird, um das Durchfallendes Betons zu verhüten. Die Überdeckung der Roste kann auch, z. B.
bei der Herstellung von Hohlkörperdeeken, aus entsprechenden Hohlsteinen bestehen, die ihrerseits mit Beton ausgegossen werden.
Die Verbindungsstücke 2 können starr sein und mit den Stäben 1 in fester Verbindung stehen, sowie an den Enden abgewinkelte Lap pen 2ra bzw. 2b aufweisen. Die Verbindung kann auch durch das Aufstecken der Bänder in die Ausnehmungen der Stäbe erfolgen. In Fig. 2 ist. ein Verbindungsstück 4 dargestellt, das auf der Unterseite mit Klammern 5 ver sehen ist, mit denen es zur Verbindung auf lose Stäbe aufgesteckt werden kann.
Die Klam- inern 5 können an dem Verbindungsstück 4 längsverschieblich angeordnet. sein. Die Ver bindungsstücke 2 können auch biegsam sein, z. B. aus federndem Bandstahl bestehen, so dass sieh ohne weiteres Einschalungen von Rundbauten eimöglichen lassen.
Es ist auch eine Ausführung des Rostes denkbar, bei welcher die Bänder 2 so dünn gehalten werden können, da.ss sie nicht in die Roststäbe 1 eingelassen, sondern lediglich flach auf die Stäbe aufgelegt und daran befe stigt zu werden brauchen, wodurch sich die Einschnitte in den Roststäben erübrigen -unter Wahrung einer praktisch genügend stetig verlaufenden Auflagefläche für die Rostüber deckung.
Das Verfahren geht im allgemeinen so vor sich, -da.ss einzelne Roste nebeneinander gelegt werden, -und zwar- so, da.ss alle Verbindungs stücke 2 sich auf der gleichen Seite, also ent weder oben oder unten befinden.
Flächen, deren Grösse nicht ein ganzzahliges Vielfaches eines Rostes ist, werden dadurch ausgelegt bzw. vers'ehalt, dass weitere Roste mit den be reits liegenden Rosten umgekehrt so weit.
in einandergelegt werden, wie es nötig ist, die Fläche in Anpassung an deren Umrisse voll auszufüllen. So lassen sich die beiden Roste nach Fig. 1 nicht nur in ihrer LängsrIchtnng, sondern auch in ihrer Querrichtung in bezug aufeinander einstellen, weil der Abstand der Roststäbe voneinander ein Vielfaches der Stabbreite ist, so dass es möglich ist, den einen Rost quer zum andern soweit zu verschieben., bis die Stäbe des einen Rostes an diejenigen des andern Rostes anstossen.
Der erwähnte Abstand ermöglicht es ferner, dass Roststäbe von zwei oder mehreren Rosten zwischen be nachbarte Stäbe eines Rostes eingelegt werden können. Durch zweckentsprechendes Inein- anderlegen; sowie Länge- und Querv erschieben der Roste gegeneinander ist das Auslegen un regelmässiger Flächen mit Sehalimgsrosten möglich. So geht man beispielsweise zum Ab decken einer Fläche mit schräg laufender Um risslinie gemäss Fig. 3 in der Weise vor, dass die Fläche zunächst mit nebeneinander geleg ten Rosten 1, 2 der beschriebenen Art so weit als möglich abgedeckt wird.
Zum Auslegen der übrigen Fläche verwendet man Stäbe 6, die durch Verbindungsstücke 4 zu einem Rost zusammengehalten werden.
Über die Roste wird dann die die eigent liche Seha.lung für die Betonmasse bildende Überdeckung aufgelegt.
Die beschriebene Schalung hat hauptsäch lich den Vorteil, da.ss die Roste stabile bau liche Einheiten bilden und mit ihnen jede be liebige Fläche ausgelegt werden kann, unter Wahrung einer stetig verlaufenden Auflage fläche für die Rostüberdeckung in dem Sinne., dass die Roste im neben- Lind ineinander geleg ten Zustand keine oder kaum merkliche Höhenunterschiede aufweisen. Hierdurch wer den glatte Betonwände bzw. Decken erzielt.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE</B> I. Verfahren zur Herstellung von Decken, Wänden oder dergleichen aus Beton, unter Verwendung von Schalungsrosten, dadurch gekennzeichnet, dass zum Auslegen der zn ver- schalenden Fläche unter Anpassung an deren Umrisse Roste verwendet. werden,die neben- und ineinanderlegbar und im ineinanderge- legten Zustand längs und quer zueinander verstellbar .sind -unter -N#@Tahriing einer stetig verlaufenden Auflagefläche für die der Beton masse als,Schalung;dienendeRostüberdeekung. II. Rost zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dessen Stäbe durch Verbindungsglieder zusammengehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass die quer laufen den Verbindungsglieder mit den Roststäben eine stetig verlaufende Auflagefläehe für die Rostüberdeckung bilden und die Roststäbe in einem Abstand voneinander liegen, der grösser ist als ihre Breite, zum Zwecke, den Rost mit seinen Roststäben zwischen die Roststäbe eines andern gleichen Rostes einlegen zu können. UNTERANSPRÜCHE 1.Rost nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsglieder in Einschnitte eingelassen sind, die sich in Abständen in den Roststäben befinden und deren Tiefe der Stärke der Verbindungsglie der entspricht. . Rost nach Patentanspruch II und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Roststäbe an den den Verbindungsglie dern entgegengesetzten Seiten und in Abstän- den der Stärke der Verbindungsglieder ent sprechende Einschnitte aufweisen. 3.Rost nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsglieder federnd biegsam sind. 4. Rost nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsglieder Bänder sind. 5. Rost nach Patentanspruch II und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bänder an den äussern Roststäben abge winkelt sind. 6.Rost nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Rost- stäbedie doppelte Stabbreite übersteigt. 7. Rost nach Patentanspruch II und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bänder mit gegeneinander verschiebbaren Klammern zum Fassen und Halten der Stäbe versehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE314578X | 1952-11-28 |
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| CH314578A true CH314578A (de) | 1956-06-30 |
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ID=6146683
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH314578D CH314578A (de) | 1952-11-28 | 1953-09-03 | Verfahren zur Herstellung von Decken, Wänden oder dergleichen aus Beton, unter Verwendung von Schalungsrosten, sowie Rost zur Durchführung des Verfahrens |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH314578A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1534957B1 (de) * | 1963-01-08 | 1970-07-02 | Holzmann Philipp Ag | Schalungsrost fuer Betonwaende od.dgl. |
-
1953
- 1953-09-03 CH CH314578D patent/CH314578A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1534957B1 (de) * | 1963-01-08 | 1970-07-02 | Holzmann Philipp Ag | Schalungsrost fuer Betonwaende od.dgl. |
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