CH314625A - Einlegesohle - Google Patents

Einlegesohle

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CH314625A
CH314625A CH314625DA CH314625A CH 314625 A CH314625 A CH 314625A CH 314625D A CH314625D A CH 314625DA CH 314625 A CH314625 A CH 314625A
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CH
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insole
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Stuebbe Friedrich
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Stuebbe Friedrich
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B17/00Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Einlegesohle    Es sind bereits zahlreiche     Ausführungen          von    Einlegesohlen in Vorschlag gebracht wor  den. Vielfach wurde lediglich der Zweck     ver-          Follt,    eine     glatte    Auflagefläche für den Fuss  zu schaffen. Mit andern Ausführungen wurde  der Zweck verfolgt, den Fuss warm zu halten  oder eine Belüftung des Fusses     ztt    bewirken.  Den bisher bekannt gewordenen Einlegesohlen  ist der Nachteil gemeinsam, dass der für die  Sohlen verwendete     Werkstoff    nicht     genügend     neutrale Eigenschaften hat.

   Es ist. vielfach  Material     verwendet    worden, welches Stoffe  enthält., die entweder bei der Erwärmung oder  bei der     Durehfenehtung    freigegeben werden  und für den Fuss nachteilig sind. In der Regel  haben die bisher in Vorschlag gebrachten Ma  terialien die nachteilige Eigenschaft, dass sie  die aus dem Fuss freiwerdende Feuchtigkeit  und die darin gelösten Stoffe aufsaugen und  aufspeichern, wodurch zum Beispiel die     Über-          tra;-ung    von Krankheiten gefördert. werden  kann.

   Bei zahlreichen Stoffen kommt     als    wei  terer Nachteil hinzu, dass sie nicht     geiulchfrei     sind, und dass sie nicht die     erwünschten    physi  kalischen     Eigenschaften    hinsichtlich Biegsam  keit und     Widerstandsfähigkeit    gegen die auf  tretenden     Beanspruchungen    besitzen.  



  Die Erfindung will diese     Mängel    grund  sätzlich beheben und empfiehlt dazu, die     Ein-          lel-esohle        als        Formstück    aus Polyäthylen aus  zubilden. Polyäthylen ist biegsam, nicht. brech  bar; trotzdem     besitzt    es ausreichende Festig-         keit    und.     Steifigkeit;    es ist frei von löslichen,       ausschwitzbaren    Bestandteilen, insbesondere  sind in ihm keine gesundheitsschädigenden  Stoffe enthalten. Polyäthylen nimmt. keine  Fremdstoffe auf.

   Es ist nicht hygroskopisch  und verhält sieh     gegenüber    Säuren, Salzen  und Fetten neutral; im übrigen ist Poly  äthylen auch geruchlos und lässt sich bequem  mittels Wasser und Seife reinigen.  



  Die erfindungsgemässe Sohle kann in be  kannter Form, z. B. einseitig, mit. Erhöhungen  in Form von Rippen, Zäpfchen oder derglei  chen versehen werden, um bei nach unten       weisenden    Erhöhungen einen Luftraum zwi  schen Einlegesohle und Brandsohle herzu  stellen bzw. bei nach oben weisenden Erhöhun  gen eine     Massagewirkung    auszuüben. Die ein  seitige Ausbildung einer Einlegesohle mit  Rippen oder dergleichen ist an sich bekannt.

    Im Falle der     Einlegesohle    aus Polyäthylen  kommt. dieser Massnahme aber eine besondere  Bedeutung zu,     weil    die Erhöhungen die dop  pelseitige Verwendung der Sohle ermöglichen,  ohne     da.ss    ihre Funktion als     Abstützorgan    be  einträchtigt wird.

   Diese Möglichkeit beruht  darauf, dass Polyäthylen einerseits zwar genü  gend starr ist, um als Auflagestützung zu  dienen, anderseits aber genügend Nachgiebig  keit besitzt, so     da.ss    die Erhöhungen     als        Mas-          sierorgane    wirken, ohne den Fuss     zu    verletzen  und durch     Kratzwunden    zu gefährden.           Weiterhin    ist es zweckmässig, das die Sohle  bildende Formstück mit. siebartig verteilten  Öffnungen     auszustatten,    welche     zwischen    den  erwähnten Erhöhungen liegen. Auch diese  Massnahme der Perforation ist. bei Einlege  sohlen an sich bekannt.

   Bei Verwendung von  Polyäthylen als     Werkstoff    kommt dieser Per  foration aber eine besondere Bedeutung     zti,     weil die     Verwirklichung    einer kräftigen Ven  tilation wegen der mangelnden Saugfähigkeit  von Polyäthylen die Ausstattung der Sohle  mit einer dichten Lochung voraussetzt.  



  Es hat. sieh als zweckmässig erwiesen, für  die     Fertigung    von Einlegesohlen mit einseiti  gen Erhöhungen ein Polyäthylen mit einer       Shorehärte    von 95 und einem     Mindest-          Molekulargewieht    von 16000 zu verwenden,  welches sieh durch ein besonders günstiges  Verhältnis     zwischen    Elastizität und Druck  festigkeit der Erhöhungen auszeichnet, ohne  dass eine Bruchgefahr durch     Abwälzbewegung     des Fusses besteht.  



  Die durch die     Ausstattung    der Einlege  sohle mit Erhöhungen und einer Perforation  verwirklichte     Vent.ila.t.ion        lä.sst    sieh noch stei  gern, wenn die glatte Seite der Sohle mit  einem Polster aus     Kunststoffsehauin    versehen  wird. Es eignen sieh hierzu verschiedene  Kunststoffe, insbesondere auch solche, welche  als Material für das Formstück     n.ieht        -eeignet     sind. Der     Kunststoffschaum    soll frei von     @lös-          liehen    und     aussehwitzbaren    Bestandteilen sein  und soll keine gesundheitsschädigenden Stoffe  enthalten.

   Der     Kunststoffsehauin    soll nicht  hygroskopisch sein und sieh gegenüber von       Säuren,    Salzen und Fetten ebenso neutral. ver  halten, wie Polyäthylen; schliesslich soll sieh  der Kunststoffschaum hinsichtlich     CTerueh-          losigkeit    und     Waschbarkeit    ähnlich verhalten  wie Polyäthylen.  



  Eine auf der Sohle angebrachte Polster  schicht aus Kunststoffschaum bietet. bei ent  sprechender     Einlegung    der Sohle in den     Schuh     ein weiches Auflager für den Fuss; dieses  Polster erfährt. beim Gehen eine ständig wech  selnde     Verdichtung    und Dehnung; die in dein  Polster enthaltene Luft     muss    bei der Ver  dichtung des Polsters durch die Perforation    in Richtung     zum        Sehuliboden    entweichen,  während bei     Entlastung    und Dehnung des  Polsters die in dasselbe eindringende Luft im  wesentlichen von dem Schuhboden her durch  die Perforation zuströmt.

   Auf diese Weise ist  eine besonders starke Luftströmung innerhalb  des Schuhes geschaffen,      -elche    eine ent  sprechend     gLite        Belüftung    bewirkt und     die     Ausscheidungen des Fusses entsprechend     rasch     fortspült. Das Polster sorgt für eine Pump  wirkung,       elehe    die durch die Perforation     und     einseitige Ausstattung der Sohle mit Erhöhun  gen     geseha.ffenen        Belüftung    unterstützt. Es  ist natürlich nicht zu vermeiden, dass die       Ausseheid,ungen    des     Fusses    zunächst in die  Polsterschicht gelangen.

   Dieser an sieh     in)-          erwünschte    Vorgang kann. sieh aber nicht  nachteilig auswirken, weil die von dem Polster       aufgenommenen    Ausscheidungen bei der sieh  ständig     wiederholenden    Verdichtung und Deh  nung des Polsters von der     ausströmenden    Luft  mitgeführt. werden. Es findet.     demgemäss    eine       wirksame        Durehspülung    der     Polstersehieht     statt, welche eine bleibende     Ablagerung    von  Ausscheidungen innerhalb , des Polsters ver  hindert.  



  Es hat sieh als     zweekniässig        erwiesen,    die  Perforation der Sohle durch die Polsterschicht       hindurehzuführen,    um. dadurch die Luftströ  mung innerhalb des     Schuhes    zu     erleichtern.     Ausserdem hat. es sieh als zweckmässig erwie  sen, das ans     Kunststoffseha.um    bestehende  Polster mit einem Schonbezug zu versehen,  der     ans    einem     Gewebebelag    bestehen kann.  Dieses dünne Gewebe soll nicht saugfähig sein.  



  Der     Gegenstand    der Erfindung ist in der  Zeichnung     beispielsweise    veranschaulicht; e:  zeigt:       Fig.    leine     Dra.ufsieht    auf eine Einlege  sohle,  <B>9</B>       Fig.    ? eine Seitenansicht der Sohle     nach          Fig.    1,       Fig.    3 einen Teilschnitt durch die Sohle  gemäss Linie      < 1-B    der     Fig.    1,       Fig.    4 einen Teilschnitt gemäss Linie     C-1)     der     Fig.    1,

         Fig.    5 einen der     Fig.    3 entsprechenden  Teilschnitt und           Fig.    6 einen der     Fig.    4 entsprechenden       Teilselinitt    einer Sohle, die ein Polster trägt..  



  Die dargestellte Sohle 1 besteht     aus        Poly-          ,itliylen,    welches eine Stärke von etwa 1,5 mm       hat.    Auf einer Seite ist die Sohle mit Er  höhungen ausgestattet, welche im Fersen  bereiell gemäss     Fig.    1 und gemäss     Fig.    4 aus       1,:-\?    mm starken Zäpfchen bestehen. In dem       Ballenbereich    gemäss     Fig.    1     bzw.    gemäss     Fig.    3  bestellen die     Erhöhungen    aus Rippen 3.

   Zwi  schen den Zäpfchen 2 bzw. den Rippen 3       .inc    1 dadurch zahlreiche Hohlräume 4     ger     Sehaffen, welche eine Belüftung des Fusses       gewährleisten.    In die Hohlräume 4 münden       clie    zahlreichen, zwischen den Erhöhungen.  liegenden Löcher 5, welche durch die Sohle  hindurchgehen und zu einer     wirksamen    Be  lüftung des Fusses wesentlich beitragen. In  dem Gelenkbereich ist die Sohle mit     Stütz-          wulsten    6 ausgestattet.

   Es ist.     selbstverständ-          licli        möglich,    die Form der Sohle noch     weiter-          frrhend    der Fussform anzupassen.  



  Die Sohle erlaubt eine doppelseitige     Ver-          wendung.    Wenn es lediglich darauf ankommt,  den Fuss trocken zu halten und zu belüften,  so empfiehlt es sich, die Sohle so in den       Schuh        eilizule-en,    dass die Erhöhungen 2 bzw.  



  auf der Brandsohle liegen, während die       -gatte        Solilenfläehe    dem Fuss zugekehrt ist.       -\Venn    die Sohle umgekehrt in den Schuh ein  wird und demgemäss die Erhöhungen     \'     bzw. 3 der Fusssohle zugekehrt sind, so     be-          stelit    neben der Luftzirkulation eine     Massage-          wirkung,    welche die Durchblutung des Fusses  fördert.  



  Nach     Fig.    5 und 6 ist die Sohle 1 auf der den  Zäpfchen 2     bzw.    den Rippen 3     gegenüberlie-          ,enden    Seite mit. einer Polsterschicht 7 ver  sehen. Die     Polstersehieht    besteht aus einer       Kunststoffschaumsehieht    und ist mit einem       Schutzbelag    8 aus faserfreiem Gewebe ver  sehen. Die Löcher 5 sind durch das Polster  und den Schutzbelag 8 hindurchgeführt.. Als       Iiunststoffsehaum    hat, sieh     Moltopren    als be  sonders geeignet erwiesen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einlegesohle, gekennzeichnet. durch ihre Ausbildung als Formstück aus Polyäthylen. UNTERANSPRÜCHE 1. Einlegesohle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Formstück ein seitig mit Erhöhungen versehen ist. 2. Einlegesohle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Formstück ein seitig mit Erhöhungen versehen ist und sieb artig verteilte Löcher aufweist, welche zw i- schen den Erhöhungen liegen. 3.
    Einlegesohle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss das die Sohle bil dende Polyäthylen eine Shorehärte 95 und ein Mindest-Molekulargewicht von<B>16000</B> be sitzt. 4. Einlegesohle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sohle mit. einem Polster aus Kunststoffschaum versehen ist. 5. Einlegesohle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d'ass die Sohle mit. einem Polster aus Kunststoffschaum versehen ist und siebartig verteilte Löcher aufweist, welche durch die Polsterschicht hindurchge führt sind. 6.
    Einlegesohle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sohle einseitig mit Erhöhungen und auf der andern Seite mit einem Polster aus Kunststoffschaum versehen ist. 7. Einlegesohle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sohle einseitig mit Erhöhungen, auf der andern Seite mit einem Polster aus Kunststoffschaxnu versehen ist und siebartig verteilte Löcher aufweist., welche durch die Polsterschicht hindurchge führt sind. B.
    Einlegesohle nach Patent.ansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Sohle einseitig ein Polster aus Klznststoffschaum trägt, wel- ehes mit einem Schutzbelag aus faserfreiem Gewebe versehen ist.
CH314625D 1952-09-09 1953-08-27 Einlegesohle CH314625A (de)

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DE20553X 1953-05-02

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2573633A1 (fr) * 1984-11-23 1986-05-30 Brandt Mireille Chaussure composite a multi-usages

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2573633A1 (fr) * 1984-11-23 1986-05-30 Brandt Mireille Chaussure composite a multi-usages

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