CH314796A - Verfahren zur Herstellung von 7-Dehydro-cholesterin - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 7-Dehydro-cholesterin

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CH314796A
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dehydro
cholesterol
ester
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bromo
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Hermann Dr Schaltegger
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Wander Ag Dr A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J9/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of more than two carbon atoms, e.g. cholane, cholestane, coprostane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     7.Dehydro.cholesterin       Es ist bekannt, dass man     7-Dehydro-chole-          sterin    aus     7-Brom-cholesterylestern    herstellen  kann, indem man auf die siedende Lösung  eines     7-Brom-eholesterylesters    in einem     iner-          ten    Lösungsmittel konzentrierte wässerige Lö  sungen von     Alkalihydroxyden    oder     Alkali-          carbonaten    einwirken lässt.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung von     7-Dehydro-          eholesterin    durch     Bromwasserstoffabspaltung     aus einem     7-Brom-cholesterylester    und an  schliessende     Verseifung    des gebildeten     7-De-          hy        dro-cholesterylesters,    das dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man auf eine Lösung des       7-Brom-cholesterylesters    in einem     inerten    was  serfreien Lösungsmittel zur     Bromwasserstoff-          abspaltung    gasförmiges Ammoniak einwirken  lässt.  



  Wie sich gezeigt hat, kann man das     7-De-          hydro-cholesterin    erfindungsgemäss vorteilhaft  dadurch erhalten, dass man auf die siedende  Lösung eines     7-Brom-cholesterylesters    in einem       inerten    wasserfreien Lösungsmittel gasförmi  ges Ammoniak so lange einwirken lässt, bis       allegBrom    als Bromwasserstoff abgespalten ist  und die fast farblose Lösung des gebilde  ten     7-Dehydro-cholesterinesters    anschliessend  durch     Verseifung    in das freie     7-Dehydro-cho-          lesterin    überführt. Man erhält auf diese Weise  Produkte, welche fast frei von farbigen Bei  mengungen sind.

   Diese Arbeitsweise zeichnet  sich durch grosse Einfachheit ans, indem  durch einfaches Durchleiten von Ammoniak    durch die Reaktionslösung sich augenblick  lich das     HBr    als     Ammoniumbromid    fest abzu  scheiden beginnt -und die     darüberstehende    Lö  sung des sich bildenden     7-Dehydro-cholesteryl-          esters    ohne     Beimengungen    als solche erhalten  bleibt.  



  <I>Beispiel</I>  20 g     7-Brom-cholesterylbenzoat    (oder Ace  tat oder ein anderer Ester) werden     in    einem  Rundkolben, versehen mit     Gaseinleitungsrohr,          Rückflusskühler        und        Rührer,    in 150     cm3          Yylol    gelöst und schon in der Kälte ein kräf  tiger     Ammoniakstrom    eingeblasen. Während  des     Einleitens    setzt man den Kolben in ein  auf 150  C vorgeheiztes     ölbad.    Nach 3 bis 4  Minuten beginnt sich das     unlösliche    Am  moniumbromid flockig auszuscheiden.

   Nach  3 Stunden ist die     Bromwasserstoffabspaltung     beendet. Man filtriert von     Ammoniumbromid     ab und erhält nach der Aufarbeitung     und          Verseifung    13,0 g eines beinahe weissen     Ste-          ringemisches,    welches 40,50/0.     7-Dehydro-cho-          lesterin        (spektroskopisch    gemessen) enthält.

    Die Gesamtausbeute an     7-Dehydro-cholesterin          beträgt        46,2%,        bezogen        auf        100%iges        7-De-          hydr        o-cholesterylbenzoat.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 7-Dehydro- cholesterin durch Bromwasserstoffabspaltung aus einem 7-Brom-cholesterylester und an schliessende Verseifung des gebildeten. 7-De- hydro-cholester ylesters, dadurch gekennzeich- net,
    dass man auf eine Lösung des 7-Brom- cholesterylesters in einem inerten wasser freien Lösungsmittel zur Bromwasserstoff- abspaltung gasförmiges Ammoniak einwirken lässt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Einwirkung von gasförmigem Ammoniak bei erhöhter Temperatur stattfindet. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkung bei 150 C stattfindet. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das Reaktionsgemisch vor der Er hitzung mit Ammoniak sättigt.
CH314796D 1953-02-17 1953-02-17 Verfahren zur Herstellung von 7-Dehydro-cholesterin CH314796A (de)

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