CH315232A - Steuereinrichtung an Druckluftbremsen von Fahrzeugen - Google Patents

Steuereinrichtung an Druckluftbremsen von Fahrzeugen

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CH315232A
CH315232A CH315232DA CH315232A CH 315232 A CH315232 A CH 315232A CH 315232D A CH315232D A CH 315232DA CH 315232 A CH315232 A CH 315232A
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Oerlikon Buehrle Ag
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/18Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere
    • B60T15/184Railway control or brake valves

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Description


  Steuereinrichtung an     Druckluftbremsen    von Fahrzeugen    Die Erfindung bezieht sich auf eine       Steuereinrichtmig    an     Druckluftbremsen    von  Fahrzeugen, insbesondere, Schienenfahrzeugen,  durch welche     während    einer Bremsung die       FüllLin;

  ,    .des Bremszylinders aus einem Be  hälter durch ein Ventil gesteuert, wird, das  unter dem     Einfluss    einer im Sinn des     öffnens     des Ventils wirkenden Kraft und einer ent  gegenwirkenden, vom Druck im     Bremszylin-          der    erzeugten Kraft steht, wobei Massnahmen       getroffen    sind, um die resultierende Kraft im  Sinne einer Erleichterung des Schliessens des  Ventils zu beeinflussen.  



  Bei bekannten Steuereinrichtungen dieser  Art findet die Beeinflussung der     resultieren-          den    Kraft, die dazu dient, um gegenüber den  normalen Steuerventilen eine bei kleinen       Drucksenkungen    in der Hauptleitung ver  kleinerte Bremswirkung zu erhalten, durch  eine das Ventil dauernd belastende Feder  statt. Diese wirkt. daher auch bei     Vollbremsun-          gen    und setzt. den erreichbaren     HöehstdnLCk     im Bremszylinder in     unerwünschter        Weise     herab.

   Zur     Beseitigung    dieses Nachteils be  kannter     Ausführungen        ist    die Steuereinrich  tung nach der Erfindung derart. ausgebildet.,  dass die Beeinflussung der resultierenden  Kraft mit zunehmender Bremsung stetig ab  nimmt.  



  Auf der Zeichnung sind schematisch einige       AusführLingsbeispiele    des Gegenstandes der       Erfindung        dargestellt.            Fig.        1-bis    6 zeigen verschiedene     Steuerein-          richtungen    im Schnitt..  



       Fig.    7 zeigt ein     Bremszylinderdrtickdia-    ;       gramm    zum     Erläutern    der durch die     gezeich-          net.en    Einrichtungen im Vergleich mit den  gebräuchlichen Steuerventilen erhältlichen       Wirkung.     



  In den     Fig.    1     biss    6 bedeutet<I>HL</I> die Haupt-,       leitung    für die Druckluft.,<I>HB</I> den Hilfsluft  behälter,     SV    das Steuerventil und BZ den       Bremszylinder.    Ausserdem bezeichnet DV ein       Druckverminderungsventil,        welches    zwischen  dem     Bremszylinder    BZ und dem     Hilfsluftbe-    ,       hälter   <I>HB</I> vorgesehen ist und mit zunehmen  der     BremsLuzg    eine stetig abnehmende     Dxuck-          verminderungswirkung    auf den Bremszylin  der hat.

   Öffnungen für     Druckluftauslass    ins  Freie sind mit     AL    bezeichnet.  



  Im     Ausführungsbeispiel    gemäss     Fig.    1 ist  das     Druckverminderungsventil   <I>DV</I> in die  Leitung 1     zwischen    .dem Steuerventil SV und  dem Bremszylinder BZ eingeschaltet     Lind    be  sitzt einen Ventilkörper 2, der entgegen dem  auf ihn     wirkenden    Druck der vom Steuer  ventil     S-V    beim Bremsen aus dem Hilfsluft  behälter<I>HB</I> in die Leitung 1     eingelaeaenen     Luft und entgegen der Wirkung einer Feder  3 von seinem Sitz     durch    einen Stössel 4 abge  hoben werden     kann,

      der durch Zusammen  wirken mit dem Ventilkörper 2 eine Verbin  dung zwischen dem Bremszylinder     und    der  Aussenluft steuert. Zur     Betätigung    des      Stössels 4     sind    drei Membranen 5, 6 und 7 vor  gesehen. Die mittlere Membran 5 wird vom  Druck der aus dem     Hilfsluftbehälter        IIB     durch das Steuerventil SV in die Leitung 1  eingelassenen Luft.     beaufschlagt    und     wirkt     auf den Stössel 4 in der Richtung gegen den  Ventilkörper 2.

   In der entgegengesetzten Rich  tung wirken auf den Stössel 4 die vom Druck  im Bremszylinder BZ     beaufsehlagte    obere       Membran    6 und die vom Druck im Hilfsluft  behälter<I>HB</I>     beaufschlagte    untere Membran 7,  zu deren Oberseite eine Leitung 8 vom     Ililfs-          luftbehälter        IIB    führt:.

   Beim Ansteigen des  Druckes der beim Bremsen. aus dem Hilfe  luftbehälter     IIB    durch das     Steuerventil   <I>SV</I>  in die Leitung 1     eingelassenen    Luft ist     zii    Be  ginn einer     Bremsung    infolge der durch den  Druck im     Hilfsluftbehälter   <I>HB</I> auf die Mem  bran 7     aiLSgeVibten,    im Sinn der     Schliessur:    g       des        Ventils    2 wirkenden Kraft, ein erheblich  geringerer     Druck    im Bremszylinder BZ und  auf die Membran 6     ausreichend,    um Gleich  gewicht zwischen :

  den Kräften in der einen  und .der andern Richtung auf den Ventilkör  per 2 zu erhalten. Mit     zunehmendem    Wert des  Druckes in .der Leitung 1 steigt die Kraft der  Membran 5 mehr :als :die Gesamtkraft der  Membranen 6 und 7 auf den Stössel 4, und       dementsprechend    nimmt .das     Druckvermin-          derungsvermögen    des     Druckverminderungs-          ventils    DV ab und soll     vorzugsweise    schon  ein wenig vor dem     Erreichen        .des        Höchst-          wertes    des Druckes im Bremszylinder bedeu  tungslos     

  sein.     



  Vom     Airsführtmgsbeispiel    nach     Fig.    1  unterscheidet sich das     Ausführungsbeispiel     nach     Fig.    2 dadurch,     däss    :das     Druckvermin-          derungsventil    DV     anstatt    in die Leitung 1  für die durch     das        Steuerventil    SV gesteuerte       Druckluft,    von welcher die Membran 5 auf  ihrer Unterseite     beaufschlagt        wird,,    in eine di  rekte Leitung 9 vom     Hil:

  fsfuftbehälter        IIB     zum     Bremszylinder    BZ eingeschaltet ist. In       diesem    Falle ist     zweckmässig    in die Leitung  1 ein dem     Bremszylindervolumen    entsprechen  der     Expansionsbehälter    10 eingeschaltet.  



  Nach     F'ig.    3     ist;    das in die     Leitung    1 zwi  schen dem Steuerventil     SV    und dem Brems-         zy    linder BZ     eingeschaltete        Druckverminde-          r@m.gsventil   <I>DV</I> mit einer Membran 11 ver  sehen, die zwischen der     Druckfeder    3 und  einer zweiten     Druekfed.er    1.2 liegt und auf  ihrer dem Ventilkörper 2 zugewandten Unter  seite vom     Druck    in der Leitung 1     beaufsehlagt     wird.  



  Nach     Fig.    4 ist das in die direkte Leitung  9     zwischen    dem     Hilfsluftbehälter   <I>HB</I> und  dem Bremszylinder BZ eingeschaltete Druck  verminderungsv     entil   <I>DV</I> so ausgebildet, dass  zur     Betät.ig@ing    des mit dem Ventilkörper 2,       zusammenwirkenden    Stössels 4 die von dem  durch das Steuerventil     SV        gesteuerten    Druck  in der Leitung 1.

       beaufschlagte    Membran 5  und die vom Druck im Bremszylinder BZ     be-          aufsehlagte    Membran 6 auf je     ein.    Ende     eines,          'Waagebalkens    13 mit     verschieblichenl    Stütz  punkt 14 einwirken,

   der beim Ansteigen des       Druckes    in der Leitung 1 durch eine     vori     diesem Druck     beaiifsehlagt.e    Membran 15 ent  gegen der Wirkung einer Feder 16 in Rich  tung zum Herabsetzen des     Druckverminde-          rungsvermögens    des     Druekverminderungsven-          tils    verschoben wird.  



  Bei der     Variante    nach     Fig.    5 steht, der  um einen festen Stützpunkt 17     bewegliche     Waagebalken 13     einerends    unter der     Wirkung     der Membran 6 und     anderends        unter    der       -Wirkung    der Membran 5 sowie der in     entge-          gengerichtet.er    Richtung wie diese wirkenden,  vom     Hilfsltift.bebält.erdriiek        beaufsehlag_ten        i     Membran 7.  



  Nach     Fig.    6 ist mit dem     Steuerventil        SV     das     1)i-Llekverminderiingsventil    DV,     dessen          Druekverminderungsvermögen    beim Anstei  gen des     Bremszylinderdrurekes    bis auf den     ini          Hilfsluftbehälter        IIB    herrschenden     Druck     auf Null abnimmt, dadurch kombiniert,     dass     an das Steuerventil eine Kammer angebaut  ist, die eine Membran 18 enthält,

   welche auf  ihrer Oberseite vom Druck im     Hilfsluftbe-    s       hälter   <I>HB</I> und     aiif    ihrer Unterseite vom  Druck im Bremszylinder BZ     beaufsehlagt    ist  und welche auf dien im     Steuerventil    befind  lichen     Ventilkörper    19 wirkt,

   der beim Brem  sen Druckluft aus dem     Hilfsluftbehälter        IIB   <I>s</I>      in den Bremszylinder BZ     einlä.sst.    Die Kraft  der Membran 18 auf den Ventilkörper 19 ver  mindert den     yondiesem    Ventilkörper beim  Bremsen aus dem     Hilfsluftbehälter    in den  Bremszylinder     eingelassenen        Druck    in stetig  abnehmender Weise, bis schliesslich     bei    einer  Vollbremsung der     Hilfsluftbehälterdruck    an  der Membran 18 durch den     Bremszylinder-          druck        kompensiert    wird.  



  In allen     beschriebenen        Ausführungsbei-          apie'len    gehört zum     Steuerventil   <B>SV</B> ein nicht       gezeigtes    Füllventil zum Steuern einer nicht  gezeigten     Verbindung    zwischen der Haupt  leitung<I>HL</I> und dem     Hilfsluftbehälter        HB,     welcher nach der Bremsung über     dieses    Füll  ventil in bekannter Weise aus der Haupt  leitung wieder aufgeladen wird.  



  In     Fig.    7 ist der beim Bremsen im Brems  zylinder entwickelte     Druck    p als Ordinate  über der Zeit t nachdem     Einleiten    der Brem  sung als     Abszisse    aufgetragen.

       Wenn    beim  Bremsen der Druck p so     rasch    wie möglich       zum        TIöehstwert        gesteigert    wird, erfolgt die       Drueksteigerungbei        den.gebräuchlichen    Steuer  ventilen nach der vollgezogenen Kurve     a,    bei  den     vorbesehriebenen        Steuereinmiehtungen    da  gegen nach der gestrichelten Kurve b.

   Bei .den  gebräuchlichen     Steuerventilen    ist eine emp  findliche Abstufung oder Regelung des       Bremszvlinderdruckes    während     des    Bremsens       erst    nach Überschreiten     eines    beträchtlichen       Mindestwertes        dieses        Druckes    möglich, wie es  die als Beispiel gewählte     volllgezogene        Druck-          alastufungskurve    c zeigt.

   Bei Verwendung der       vorbesehriebenen        Steuereinrichtungen    kann die         Abstufung    oder Regelung     des        Bremszylinder-          @druckes    schon bei einem     wesentlich        geringeren          Mindestwert        des        Bremszylinderdruckes    be  gonnen     -r#erd-en,    wie     es    die als Beispiel ge  wählte gestrichelte     Druckabstufungskurve    d  zeigt-

Claims (1)

  1. PATENTAI\TSPRUCH Steuereinrichtung an Druckluftbremsen von Fahrzeugen, durch welche während- einer Bremsung die Füllung des Bremszylinders aus einem Behälter durch ein Ventil gesteuert -ird, das unter dem Einfluss einer im Sinn des Öffnens des Ventils wirkenden Kraft und einer entgegenwirkenden, vom Druck im Bremszylinder erzeugten Kraft steht, wobei Massnahmen getroffen sind, um die resultie rende Kraft im Sinne einer Erleichterung des Schliessens des Ventils zu beeinflussen, da durch gekennzeichnet,
    dass die Beeinflussung der resultierenden Kraft mit zunehmender Bremsung stetig abnimmt. UNTERANSPRÜCHE 1. Steuereinrichtung nach dem Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Be einflussung der resultierenden Kraft, durch den mit zunehmender Bremsung sinkenden Druck des den Bremszylinder speisenden Be hälters<I>(HB)</I> stattfindet. 2.
    Steuereinrichtung nach dem Patentan- sprueh und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass dem für die Beeinflussung der resultierenden. Kraft verwendeten Hilfs- behälterdruck zur Kompensation der Brems zylinderdruck entgegenwirkt.
CH315232D 1952-12-20 1952-12-20 Steuereinrichtung an Druckluftbremsen von Fahrzeugen CH315232A (de)

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