CH315262A - Verfahren zum Zuführen von scheibenförmigen Lagersteinen zu einer Bearbeitungsmaschine für diese Steine und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Zuführen von scheibenförmigen Lagersteinen zu einer Bearbeitungsmaschine für diese Steine und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

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CH315262A
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CH
Switzerland
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Inventor
Peter Alois
Original Assignee
Peter Geb
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/44Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored in bulk
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D1/00Gripping, holding, or supporting devices
    • G04D1/0078Automated gripping means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  



  Verfahren zum Zuführen von scheibenförmigen Lagersteinen zu einer Bearbeitungsmaschine für diese Steine und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
Um Uhrensteine oder andere Lagersteine, wie sie z. B. in Zählern und dergleichen verwendet werden, in einer Bearbeitungsmaschine an ihre Berarbeitungsstelle zu transportieren, weden dieselben   z.    B. auf eine an dieser   Be-      art)    rbeitungsmaschine vorgesehene Trommel gelegt. Von dieser Trommel werden die Steine   dinn automatiseh abgenommen    und   bearbei-    tet.

   Das Aufbringen der kleinen Steine auf die Trommel in richtigen Abständen   vonein-    ander und in der richtigen Lage erfolgte bis  her von Hand und    ist eine   zeitrawbende    und Geschicklichkeit erfordernde Arbeit.



   Die   Erfindung betrifft nun    ein Verfahren znm Zrühren von scheibenförmigen Lagersteinen zu einer   Bearbeitungsmaschine filr    diese Steine, druch welehes dieser Nachieil   behoben    wird, wobei das Verfahren aber nicht auf den Fall besehränkt ist, dass die Steine   nacheinander auf    eine Trommel oder   derglei-      chen gelegt werden.    Dieses Verfahren   zeich-    net sieh dadurch aus, dass man die Lagersteine in ein Magazin   einfüllt,    das auf zwei Seiten durch voneinander distanzierte Füh  rungsplatten    begrenzt ist, deren Abstand voneinander überall nur wenig grosser als die   Uicke der    Steine,

   aber geringer als deren    Durchmesser ist, und dafür sorgt, dass diese    Steine zu einer auslassöffnung des Magazins    wandern, wo sie demselben entnommen wer-    den.



   Die Erfindung betrifft ferner eine Vorriehtung zur Durchführung dieses Verfahrens.



  Dieselbe zeichnet sich aus durch ein Magazin, das auf zwei Seiten durch voneinander   distan-      zieute    Führungsplatten begrenzt ist und an dessen einem Ende eine   Auslassoffnung    vorhanden ist, deren Breite gleich gross ist wie der Abstand der Führungsplatten bei dieser Auslassöffnung, und dass Mittel angebracht sind, um dem Magazin die Steine einzeln zu entnehmen. Praktisch werden die beiden Führungsplatten meist parallel zueinander ausgeführt, obgleich eine genaue Parallelität nicht unbedingt erforderlich ist.



   In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt, an Hand dessen das erfindungsgemässe Verfahren beispielsweise erläutert wird. Es zeigen :
Fig. 1 einen Aufriss der   Vorriehtung,    teilweise im Schnitt, nach der Linie I-I von Fig. 2,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1, wobei jedoch einzelne Teile von Fig. 1 weggelassen sind,
Fig. 3 einen Grundriss zu Fig.   l.   



   Die dargestellte Vorrichtung weist ein   Lagersteinmagazin    auf, das. durch die Rückwandplat te 1, zwei seitliehe   Distanzplatten    2 und eine durchsichtige Deckplatte 3 gebildet ist, die miteinander verschranbt sind. Die Distanzplatten laufen unten trichterförmig zusammen und sind etwa 0, 1 mm dicker als die Lagersteine   4,    fr welche die Vorrichtug bestimmt ist. In der Fig. 2 ist der Abstand d der zueinander parallelen   Führungsplatten l    und 3 stark vergrössert dargestellt, damit man daselbst die geschnittenen Teile genügend deutlich erkennen kann.



   Unter dem Magazin ist ein Schieber 5 angeordnet, der mit einer seitlichen Aussparung 6 versehen ist, die so   grogs    ist, dass jeweils ein einzelner Stein in derselben Lage, in welcher er sich im Magazin befindet, Platz hat und somit in die   Aussparung    eindringen kann.



  Die Breite der Auslassoffnung des Magazins, das heisst die Dimension dieser Öffnung in Richtung des   Abstandest der Führungsplatten    ist gleich gross wie dieser Abstand bei dieser Öffnung selbst. Bei bekannten   Magazines,    die nicht zur Durchführung des erfindungsgemä ssen Verfahrens verwendbar sind, ist unten dagegen eine Öffnung vorhanden, die   schma-    ler ist als der Abstand zweier Seitenwände, der selbst viel grösser als die Dieke der Lagersteine ist.



   Im Schieber 5 ist eine weitere seitliche Aussparung 7 vorhanden, in welche ein Hebel   8    eingreift, der durch einen Exzenter 9 angetrieben wird. Der ortsfeste Drehpunkt des Hebels ist mit 10 bezeichnet. Eine Feder 11   drüekt    den Hebel 8 gegen den Exzenter.



  Dieser Antriebsmeehanismus für den Schieber 5 ist in Fig. 3 nicht dargestellt.



   Die Führungsplatten 1 und 3 ertrecken sich unter dem Magazin weiter naeh unten, über die   Distanzplatten    2 hinaus, wobei die   Bückwandplatte l mit    einer Rahmenleiste 12 versehen ist. In dieser Leiste ist eine   Füh-      rungsnut für    den Schieber 5 eingefräst. Auf der linken Seite von Fig.   1    ist in der Leiste 12 eine seitliche Aussparung 13 vorhanden, durch welche ein Lagerstein auf die Stirnfläche der Transporttrommel   14    fallen kann.



   Die Platten 1 und 3 reichen fast bis zur Stirnfläehe der Trommel   14    hinunter. Der Abstand des untern Randes der Platte 3 von dieser Fläehe ist einstellbar (z.   B.    mittels kurzer, durch die   Wöpfe    der Verbidnungsschrauben   verdeekter    Schlitze in der Platte 3 selbst).



   Die Rahmenleiste 12 ist mit zwei Fixierstiften   15    versehen, die in   entspreehende    Locher einer Supportplatte 16   hineingesteekt    sind.



   Oberhalb der Trommel 14 ist ein Schieber 17 vorhanden, welcher dem Halter 18 jeweils einen Stein zuführt. Dieser Schieber, der Halter und die   zur Bearbeitung,    insbesondere zum Ausbohren und Anschleifen der Steine erfor  derliehen    Teile der Bearbeitungsmaschine sind bekannt und im vorliegenden Zusammenhange nicht weiter von Bedeutung. Zum Aufbringen der scheibenförmigen Steine 4 auf die Trans  porttrommel 14 verfährt    man nun   folgencler-    massen :
Man füllt die Steine 4 in   das Alagazin    ein, z. B. mittels eines schräg gehaltenen Bleches 19, das auf dem obern Rand der Platte 1 abgestützt wird, die etwas kürzer ist als die Platte 3. Falls, die Steine auf einer Seite   VOl-    gearbeitet sind, z.

   B. eine zentrale Vertiefung aufweisen, sorgt man dabei dafür, dass clieselbe auf die Seite der Platte 3 zu leigen kommt. Da die Platten einen   etwas grosseren    Abstand haben, als die Dicke der Steine beträgt, dieser Abstand aber kleiner als der Durchmesser der Steine ist, fallen die Steine in vertikaler Stellung ibrer hauptflächen im Magazin hinunter. Dabei wird ein Stein in die Aussparung 6 des Schiebers 5 eindringen und bei dessen Bewegung nach links (Fig. l) schliesslich durch die Aussparung 13 der Leiste 12 auf die Trommel   14    fallen, und zwar ohne zu kippen, da er noch durch die Platten geführt ist.

   Wird dann die Trommel um einen bestimmten Winkel im   Pfeilsinne      (Fig.3)    gedreht, so legt sieh der Stein flach, und zwar mit der   vorgearbeiteten    Seite nach oben auf die Stirnfläehe der Trommel.   Uni    dies zu ermöglichen, wird der untere Rand der Platte 3 auf einen Abstand von etwa 2/3 Steindurchmesser von der Stirnfläehe der Trommel eingestellt.



   Die Trommel wird absatzweise, synchron mit dem Sehieber 5 angetrieben, und selbstverständlich müssen auch der bekannte Schieber 17 und die Bearbeitungswerkzeuge. sowie eine   Ausstossvorriehtung    für den im Halter   18    bearbeiteten Stein synehron mit der Tromme] und dem Sehieber laufen.   



   Das beschriebene Verfahren ergibt gegen-    iiber dem   eingangserwähnten    bisherigen Verfahren eine grosse Ersparnis, da nur das Einfüllen in das Magazin von Hand erfolgt.



   Die Durchsichtigkeit der Führungsplatte 3 ist sehr vorteilhaft, weil man immer sieht, ob die Steine regelmässig im Magazin abw+rts fallen bzw. kein Stein sich verklemmt hat.



   Es ist nicht unbedingt notig, dass die Füh  rungsplatten    des Magazins vertikal   angeord-    net werden. Man könnte z. B. diese Platten auch horizontal anordnen und statt dureh Ausnützung des Eigengewichtes der Steine %.   B.    dureh Federn oder   dureh    Druckluft dafür sorgen, dass diese Steine zu dem   Aus-    laäende des magazins wandern.



      PATENTANSPRCTCHE       I.    Verfahren zum Zuführen von seheiben  förmigen Lagersteinen zu    einer   Bearbeitlmgs-      machine    für diese Steine,   dadurch gekenn-    zeichnet, dass man die Lagersteine in ein   Magazin einfüllt,    das auf zwei Seiten   dureh    voneinander distanzierte Führungsplatten begrenzt ist, deren Abstand voneinander überall nur wenig grösser als die Dicke der Steine, aber geringer als deren Durchmesser ist, und daführ sorgt, dass diese Steine zu einer   Aus-      lassöffnung    des Magazins wandern, wo sie demselben auf   automatisehem    Wege einzeln entnommen werden.

Claims (1)

  1. II. vorrichtung zur Durehführung des Verfahrens naeh Patentanspruch I, gekennzeich net durch ein Magazin, das auf zwei Seiten durci voneinander distanzierte Führungsplatten begrenzt ist und an dessen einem Ende eine Auslassöffnungvorhanen ist, deren Breite gleich gross ist wie der Abstand der Führungsplatten bei dieser Aus'lassoffnung, und dass Mittel angebraeht sind, Tim dem Magazin die Steine einzeln zu entnehmen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, für Steine, die auf einer Seite vorbearbeitet sind, dadurch gekennzeichnet, dass man die Steine so einfüllt, dass sie alle mit ihrer vorgearbeiteten Seite gegen dieselbe Führungsplatte zu liegen kommen.
    2. Vorriehtung naeh Patentansprueh II, dadureh geliennzeiehnet, dass mindestens eine der Führungsplatten durchsichtig ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungs- platten des Magazins vertikal angeordnet sind und da. ss unter dem Magazin ein mit einer Aussparung für einen Stein versehener Schie- ber angeordnet ist, wlecher das trichterförmig verjüngte untere Ende des magazines abschliesst und unter demselben automatisch hin und her bewegt wird, wobei dieser Schieber in eine Lage kommt, in welcher ein vom Magazin in die genannte Aussparung eingedrungener Stein aus derselben heraus und auf ein Transportmittel der Bearbeitungsmaschine fällt.
    4. Vorrichtung nach Unteransprue 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsplatten sich über das untere Ende des Magazins hinaus bis in die Nähe der auflagefläche des Transportmittels erstrecken und dass Mittel vorgesehen sind, um den Abstand des untern Bandes mindestens einer dieser Deekplatten von der Auflagefläche einstellen zu können.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportmittel aus einer synehton mit der Schieber- bewegung sich drehenden Trommel besteht, auf deren Stirnfläche die Steine zu liegen kommen.
CH315262D 1955-02-08 1955-02-08 Verfahren zum Zuführen von scheibenförmigen Lagersteinen zu einer Bearbeitungsmaschine für diese Steine und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens CH315262A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1069072B (de) * 1959-11-12

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1069072B (de) * 1959-11-12

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