DE691123C - Hobelmaschine zum Bearbeiten von Druckplatten und deren Unterlagen - Google Patents

Hobelmaschine zum Bearbeiten von Druckplatten und deren Unterlagen

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DE691123C
DE691123C DE1937M0138525 DEM0138525D DE691123C DE 691123 C DE691123 C DE 691123C DE 1937M0138525 DE1937M0138525 DE 1937M0138525 DE M0138525 D DEM0138525 D DE M0138525D DE 691123 C DE691123 C DE 691123C
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DE
Germany
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planing
pressure
plates
steel
printing plates
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937M0138525
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Rennecke
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HOGENFORST FA A
Original Assignee
HOGENFORST FA A
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE691123C publication Critical patent/DE691123C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41D—APPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D5/00—Working, treating, or handling stereotype plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Hobelmaschine zum Bearbeiten von Druckplatten und deren Unterlagen Beim Bearbeiten der Rückseite von Druckplatten mittels Hobelmaschinen, in denen die Platten durch mehrere unter Yederspannung stehende Klemmvorrichtungen, beispielsweise Walzen, auf beiden Seiten der Bewegungsbahn des Hobelstahls auf dem Hobeltischfestgehalten werden, ist es sehr schwierig, Platten von gleichmäßiger Stärke zu erhalten; dies liegt einerseits an der Weidiheit des Schriftmetall,s, anderseits daran, daß, fast in allen Fäll-en Teile der Platte hohl liegen. Es gibt Platten, bei denen das Schriftbild nur einen geringen Teil der gesamten Oberfläche ausmacht und daher die übrigen Teile der Platte nichtaufliegen. Oftkommtesauchvor, daßge-,rade der Rand der Platte nicht aufliegt, sondern ein ganzes Stück vollkommen frei liegt.
  • Eine weitere Schwierigkeit tritt auf, wenn mehrere Platten von verschiedener Größe zu gleicher Zeit gehobelt werden soll-en. Die Stärke der unbearbeiteten oder vorgearbeiteten Platten ist meist sehr verschieden. hLn hilft sich dann so, daß die schwächeren Platten zwischen stärkere Platten gelegtunddurch den Preßdruck der starren Klemmwalzen auf die äußeren §tärkeren Platten die dazwischenliegenden Platten gegen Verschiebung ge, sichert sind. Trotzdem ist es vorsichtshalber nötig-, diese mit der Hand festzuhalten, da die Platten nicht rechtwinklig ringsherum bestoßen, sondern ganz beliebig abgeschnitten sind und infolgedessen nicht sicher zwischen den anderen Platten liegen.
  • Wenn die Klemmwalzen, ohne daß siehocl> gehoben werden, auf. die Platten auflaufen, fangen diese bei hohl liegendem Rand an zu kippen. Man muß deshalb mit der Hand die Walze aufheben und erst dann auf die Platte niederlassen, wenn sie ein Stück schon unter der Walze steht. Dabei ergibt sich immer du.rcli die Belastung ein Absatz beim Hobeln. Ebenso hebt man die Klemmwalze ab, ehe die, Platte ganz unter der Walze durchgelaufen ist. Auch hier bildet sich dann ein Absatz unter dem Hobelstahl. Durch vorsichtiges Aufsetzen und Abheben der Walzen versucht man diesen Absatz zu vermeiden; manerreicht aber nur, daß der Absatz nicht ohne weiteres sichtbar ist, sondern sich auf eine breitere Fläche verteilt.
  • Bei Maschinen mit umlaufenden Fräsern zum Zurichten ebener Druckplatten ist es bereits bekannt, die Platten durch zahlreiche unter Federspannung stehende Druckrollen auf beiden Seiten der Bewegungsbahn des Fräsers auf den Arbeitstisch zu pressen. -Die Druckrollen sind in einem Balken gelagert, der gegenüber dem Tisch einstellbar angeordnet ist. In Maschinen mit umlaufenden Fräsern ist aber die Bearbeitiuig der Druckplatten an eine gewisse Mindestgröße der Platten gebunden, die durch die verhältnis,-mäßig grüße Entfernung der weit auseinander liegenden Andrückmittel gegeben ist. In Druckereibetrieben werden aber zu einem gr g oßen Teil sehr kleine Platten verwendet, die auf Maschinen mit umlaufenden Fräsern nicht bearbeitet werden können, wohl aber auf Hobelmaschinen mit hin und her gehendem Stahl und quer zur Stahlbewegung gerichtetem Tis-chvorschub, bei denen die Druckglieder infolge des schmalen Hobelstahls im Vergleich zu den Maschinen mit umla:ufenden Fräsern viel weniger weit auseinander liegen, so, daß kleinste Platten noch einwandfrei ge- halten werden können und nicht einen Augenblick, während des Durchganges unter dem Werkzeug ohne Pressung sind. Um die Bearbeitungszeit möglichst zu verringern, legt man nicht nur eine Platte, sondern mehrere Platten neben- und hintereinander auf den Tisch. Die Platten sind nun, da der Guß beispielsweise bei Galvanos meistens von Hand erfolgt, verschieden stark. und werden nicht etwa vor dem Hobehi genau winklig geprägt, sondern frei geschnitten, was zur Folge hat, daß die Kanten der Platten schräg liegen. Die Verwendung von Rollen zi-un Festklemmen der Platten auf den Hobeltisch ist deshalb nicht geeignet, da sie die Platten b eini schrägen Anlaufen verschieben. Aus diesem Grunde ist die Anwendung von Kugeln von größter Wichtigkeit, und in Verbindung mit der Möglichkeit schneller, voneinander unabhängiger Einstellung durch Stellmuttern und Einstellehren läßt sich eine bisher nicht erreichbare Sauberkeit und Genauigkeit der Bearbeitung von Platten kleineren Formats erreichen.
  • Ferner sind Schabmaschinen zur Bearbeitung von Druckplatten mit hin und her bewegtem Hobeltisch und quer zur Tischbewe-,gungr gerichtetem Stahlvorschub bekannt, bei denen vor dem Messer einzehi federnde Druckglieder -und hinter dem Messer eine federnde Walze zum Festpressen der Druckplatten auf den Hobeltisch angeordnet sind. Infolge der Z> ID Bauart der Maschine werden die Platten bei jedem Schnitt unter den Druckvorrichtungen hin und her bewegt, und die Druckvorrichtungen. laufen teils auf bearbeiteten, teils auf unbearbeiteten Flächen der Platten. Die einzeln federnden Druckglieder sind ferner als Druckrollen ausgebildet, die auch, wenn sie ballig ausgebildet sind, gerade bei Hobelmaschinen, bei denen viele Platten gleichzeitig aufgelegt werden, die Gefahr, daß die Platten verschoben werden, mit sich bringen.
  • Bei den bekannten Schabmaschinen bestehen die einzeln federnden Preßmittel aus vielen Einzelteil-en und sind nicht genügend gegen. Späneflug geschützt, der bei Hobelmaschinen verhältnismäßig stark ist.
  • Die vorher dargelegten Mängel und Nachteile sind durch den Erfindungsgegenstand beseitigt, der in einer Hobelmaschine für die Bearbeitung von Druckplatten und deren Unterlagen n-dt beiderseits der Bewegungsbahn des Stahls angeordneten Vorrichtungen zum Festkleinmen der Platten auf den quer zur Bewegungsbahn des Stahls bewegten Ho,beltisch besteht, bei welchem die auf der Einführseite des Stahls in an sich bekannter Weise voneinander unabhängigen, unter Federspannung stehenden, drehbar -gelagerten Druckglieder in Gestalt von Druckkugeln in einem in bezug auf seinen Abstand von der Tischplatt-- einstellbaren und selbst unter Federspannung stehenden Druckbalken geti lagert sind.
  • Auf der Ausführseite ist die Anordnung von einzelnen Druckstellen nicht erforderlich, da die gehobelte Fläche genau gerade ist. jedoch ist erfindungsgemäß die Ausführwalze nach unten nicht sich selbst überlassen, sondern durch Stellmuttern ist die tieiste Stellung der Walze entsprechend der jeweils zu hobelnden Plattenstärke und derart, daß die Platten durch die Walze gerade am Verrutschen gehindert werden, genau regelbar. Die Walze steht daher auch immer parallel zur Hobeltischfläche, und es ist nicht möglich, daß die Walze, wenn die Platte nicht unter dem, Mittel der beiden Federdrücke liegt, einseitig belastet und dadurch eine ung gleiche Hobelstärke erzielt wird.
  • Die einzeln voneinander unabhängigen federnden Druckg.Iieder laufen bei dieser Anordnung ausschließlich auf unbearbeiteten Flächen der Druckplatten, während die einheitlich federnde Preßwalze ausschließlich auf einer bearbeiteten und daher ebenen Fläche der Druckplatte läuft. Die DrucU-tigeln laufen ohne Widerstand auf die Platten auf, da sie sich auf jede beliebige Drehrichtung einstellen können. Von den Druckkugeln ragt nur ein Bruchteil der Kugeloberfläch#e aus dem geschlossenen Druckbalkenheraus. Gleitflächen, die nur bei einem gewissen Spiel und guter Ülung arbeiten, sind nicht vorhanden. Beim Erfindungsgegenstand sind beide Druckvorrichtungen unabhängig voneinander gena!u parallel in der Höhe einstellbar.
  • An dem Kugeldruckbalken. ist noch eine Haltestange angebracht, die verhindert, daß, falls mehrere kürzere und längere Platten nebeneinanderliegen, diese bei hohl liegendem Rand und aufla#ufenden Kugeln hochkippen und sichso über den Tischanschlag schieben. Diese Anordnung ist wesentlich verschieden von einer bekannten Anordnung, bei der an dem Balken, an dem die einzeln federnden Druckvorrichtungen angeordnet sind, eine durch Exz.ent-er zur Wirkung gebrachte Klemmrolle vorgesehen ist, die die Aufgabe hat, die Druckplatte auf; den Hobeltisch festzupr-essen, wenn die Platte unter das Schabemesser gelangt. Durch das plötzliche Aufhören dieser Druckwirk-ung, wenn die Platte unter der Druckwalze hervortritt krd der Schnitt ungünstig beeinflußt. Im Gegensatz übt der erfindungsgemäß vorgesehene Anschlag keine Diuck:wirkung auf die Platte aus.
  • Erfindungsgemäß sind außerdem noch Höhenle-liren vorgesehen, die entsprechend der Stärke des Hobelspanes abgesetzt sind. Ein Ende der Hobellehre besitzt die gewünschte Hobelhöhe, und das andere Ende ist um die reichliche Spanstärke stärker. Die Ausführwalze wird nach dem schwachen und der Kug geldruck-balken nach dem starken Ende der Lehre eingestellt. Dabei setzt sich der Kugeldruckbalken infolge der starken, nach unten ziehenden seitlichen Federn auf die Lehre auf, wobei die Kugeln sich in die Lel-ue eindrücken; in dieser Stellung wird der Kugeldruckbalken eingestellt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes unter Beschränkui#g auf die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Einzelheiten der Hobelmaschine. Es stellen dar-Abb. i eine Seitenansicht, inderEinzelteile, wie der Hobeltisch, das Werkstück und die Klemmvorrichtungen, im senkrechten Schnitt gezeichnet sind, Abb. 2 eine Vorderansicht, Abb. 3 eine Einzelheit im Schnitt in veT-größertein Maßstabe- und Abb. 4 eine schaubildliche Ansicht einer Einstellehre.
  • Auf dem Maschinenbett i, das die Führungskanten2 hat, ist der Hobeltisch3 verschiebbar geführt. Dieser hat Anschläge4, an die die Druckplatte 5 angelegt ist. Mit 6 ist der nur ange'deutete Stahlhalter bezeichnet, in dein der Hobelstah17 eingespannt ist. Der Stahlhalter 6 wird quer zur Führung des Hobeltisches 3 hin und her bewegt, der bei der Rüc#&,ehr des Stahlhalters 6 absatzweise etwas vonvärts bewegt wird.
  • Auf der Einführseite, in Abb. i rechts vom Stahl, ist zum Festklemnien der Druckplatte 5 auf den Hobeltisch 3 ein über den Tisch sich erstreckender Balken 8 vorgesehen, der mit den an seinen Enden sitzenden Augen 9 auf Stangen io aufgeschoben und auf diesen zwischen Muttern i i, 12 eingespannt ist. Die Stangen io werden in Bohiungen von Angüssen 13 des Maschinenbettes i geführt und durch aufgeschobene Federn 14, die zwisöhen den Angüssen 13 und den auf den Stangen io sitzenden Stellrii)gen 15 sitzen, nach unten gezogen. Di# Abwärtsbewegung der Stangen io mit dem au# ihnen befestigten Balken 8 ist durch einstellbare Stütz- und Alischlagarme 16 beschxänkt, die auf beiden Seiten des M#aschinenbettes i auf einer im Bett gelagerten Schwingwelle 17 befestigt sind und mittels einer im Maschinenbett gelagerten, mit Stellmuttern 18 versehen-en Stellspindel 19, die an einem auf der Schwingwelle 17 befestigten Arm 2o angreift, einstellbar sind.
  • In dem Balken 8 sind eine Reihe von senkrechten Bohrungen 21 (Abb. 3) angebracht, in denen allseitig drehbar gelagerte Druckkugeln 22 sich führen, die unter der Diuckspalinung einer Feder 24 stehen, die zwischen jeder KUgel 22 und einem in die Bohrungen eingeschraubten Stopfen 23 angeordnet ist. Währ-end die Unterseite des Balkens 8 ein wenig von de ' r Oberfläche der Druckplatte 5 entfernt ist, werden die Kugeln22 durch ihre Yedern24 auf die Platte niedergedrückt und halten sie auf dem Tisch 3 fest. jede Kugel 22 kann sich dabei unabhängig von den anderen Kugeln entsprechend der an der Kleinn-Istelle vorhandenen Plattenstärke einstellen.
  • Auf der dem Stah17 abgekehrten Seite des Balkens 8 ist in angegossenen Armen 2 5 eine Stange 26 befestigt, die ein Kippen der Druckplatte 5 unter dem Druck des Hobelstahls 7 oder der Kugeln2--, wenn diePlatteamRande hohl liegt, verhindert.
  • Auf der anderen Seite des Stahls 7, links in Abb. i, ist als Mittel zum Anptessen des bearbeiteten Teils der Druckplatte 5 an dein Hoheltisch 3 eine Preßwalze 27 vorgesehen, deren Lager an Führungsstangen 28 angebracht sind, die in senkrechter Richtung verschiebba-r im Maschinengestell geführt sind und unter der Spannung von aufgeschobenen Federn 29 stehen. Deren Spannung ist in ,gleicher Weise wie die Spannung derFedern, 14 des Balkens 8 durch Stütz- und Anschlagarme 3 o, die auf einer Welle 3 1 sitzen, mittels eines Armes 3 2, einer Stellspindel 3 3 und Stellmuttern 34 regelbar.

Claims (2)

  1. TA NS L' [Z ÜCHE : i. Hobelmaschine zum Bearbeiten von Druckplatten und deren Unterlagen mit beiderseits der Bewegungsbahn des Stahls angeordneten Klemmvorrichtungen zum Andrücken der Druckplatten an den Hobeltisch, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Einführseite des Hobelstahles (7) in an sich bekannter Weise voneinander unabhängige, unter Federspannung stehende, drehbar #gelagerte Druckglieder in Gestalt von Druckkugeln (22) in einem in bezug auf sein-en Abstand von dem Habeltisch (3) einstellbar-en, selbst unter Federspannung stehenden Balken (8) gelagert sind und auf der Ausführseite des Hobelstahls (7) eine gegen die gehobelte Fläche der Druckplatte (5) mit elastischem Druck wirkende Walze (27) in bezug auf ihren Abstand von dem Hobeltisch (3) parallel verstellbar angeordnet ist.
  2. 2. Hobelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Einführseite am Ball,--en (8) ein Anschlag- (26) angebracht ist, der ein etwaiges Hochkippen der Druckplatten (5) verhindert. 3. Hobelmaschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Lehren zum Einstellen des Abstandes der bei-den Klemmvorrichtungen (22, 27) von der Fläche des Hobeltisches (3) vorgesehen sind. -
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