CH315742A - Verfahren zur Herstellung eines Calciumsalzes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Calciumsalzes

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CH315742A
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Schmidt Hans Professor Dr H C
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    • A61K33/00Medicinal preparations containing inorganic active ingredients
    • A61K33/06Aluminium, calcium or magnesium; Compounds thereof, e.g. clay

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines Calciumsalzes
Unter den zahlreichen beschriebenen Salzen und   Komplexsalzen      der Äthylen-diamino-    tetraessigsäure finden sich auch verschiedene Calcium-Natrium-, Caleium-Kalium-und wei  tere    derartige Verbindungen. Noch nicht be  sehl ieben    aber ist eine Verbindung, in der sämtliche 4 Carboxylgruppen der   Ähtylen-    diamino-tetraessigsäure mit 2   Calciumatomen    abgesättigt sind.



   Es wurde gefunden, dass man diese Caleiumverbindung, die im Gegensatz zu den bisher beschriebenen calciumhaltigen Komplexsalzen der   Äthylen-diamino-tetraessigsäure    schwer   löslieh    ist, erhalten kann, wenn man   n    erfindungsgemäss   Äthylen-diamino-tetraessig-    saure oder ein   leichtlösliches    Salz derselben mit äquivalenten lengen einer   calciumabge-    benden Verbindung umsetzt.



   Der einfachste Weg ist die   Absättigung    von Äthylen-diamino-tetraessigsäure in   wäs-    seriger Suspension mit Caleiumhydroxyd oder   Calciumearbonat.    Die gebildete Dicalciumverbindung kristallisiert dann trotz ihrer   Schwer-      loslichkeit    nur langsam aus, vermutlich in dem Masse, wie ein komplizierter Komplex gebildet wird. Durch Erhitzen kann man das Auskristallisieren beschleunigen.



   Ein zweiter Weg ist die doppelte Umsetzung der Salze der Äthylen-diamino-tetraessigsäure mit 4 Äquivalenten Alkali, Ammoniak oder einem Amin mit 2 Mol Calcium  ehlorid.   



   Ein dritter Weg endlich ist die Umsetzung eines   Calcium-Alkalisalzes    der   Äthylen-    diamino-tetraessigsäure mit 1 Mol Calciumchlorid.



   In jedem Falle erhält man das schwerlösliche   Dicalciumsalz.   



   Es soll für therapeutische Zwecke verwendet werden, und zwar wegen seiner guten Eignung, in erster Linie für die orale Cal  ciummedikation,    wobei es für diesen Zweck, einerseits vermutlich durch die zum Teil komplexe feste Bindung des Calciums an   Äthylen-diamino-tetraessigsäure,    anderseits durch die   Hoche    des   Calicumgehaltes    bei indifferentem Geschmack, andern bekannten   Caleiumsalzen überlegen    ist.



   Beispiel 1
Unter Rühren trägt man 584 g Äthylendiamino-tetraessigsäure in 3,5 Liter destilliertes Wasser ein und fügt langsam 400 g Cal  ciumearbonat    hinzu. Nach beendeter Umsetzung filtriert man nötigenfalls von einer Trübung ab und lässt zur Kristallisation stehen.



  Langsam, beim Erhitzen schneller, kristallisiert das gebildete   Dicalciumsalz    in guter Ausbeute aus. Es bildet farblose Kristalle von der Zusammensetzung   CloHl208N2Ca2-6 H20,    die in Wasser schwer   löslieh    sind, 
Beispiel 2
Unter Rühren löst man 290 g Äthylendiamino-tetraessigsäure in 2 Liter 2-normaler Natronlauge und gibt   444      g    kristallisiertes   Calciumehlorid    hinzu. Aus der nötigenfalls filtrierten Lösung kristallisiert beim Stehen das gebildete Dicalciumsalz in guter Ausbeute und mit den gleichen Eigenschaften wie naeh Beispiel   1    aus.



   Zu dem gleichen Ergebnis kommt man, wenn man zum Beispiel das entsprechende   Kalium-oder    Ammoniumsalz zur Umsetzung verwendet.



   Beispiel 3
Zu   48    g des Calcium-Natriumsalzes der   Athylen-diamino-tetraessigsäure    in 100 em3 Wasser gibt man unter Rühren 22 g   kristalli-      siertes      Calciumehlorid.    Aus der nötigenfalls filtrierten Lösung kristallisiert beim Stehen, schneller beim Erhitzen, das   Dicalciumsalz    in guter Ausbeute aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Calciumsalzes, dadurch gekennzeichnet, dass man Äthylen-diamino-tetraessigsäure oder ein leicht losliches Salz derselben mit äquivalenten Mengen einer ealeiumabgebenden Verbindung umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da dureh gekennzeichnet, dass man Äthylen-di- amino-tetraessigsäure mit 2 Mol Calciumcar- bonat umsetzt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Natriumsalz der Äthylen-diamino-tetraessigsäure mit 2 Mol Caiciumchlorid umsetzt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Calcium Natriumsalz der Athylen-diamino-tetraessigsäure mit Calciumehlorid umsetzt.
CH315742D 1952-04-16 1953-03-24 Verfahren zur Herstellung eines Calciumsalzes CH315742A (de)

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