CH316232A - Verfahren zum Trocknen von Gut in einem Tunneltrockner mit Querbelüftung für die keramische Industrie - Google Patents

Verfahren zum Trocknen von Gut in einem Tunneltrockner mit Querbelüftung für die keramische Industrie

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CH316232A
CH316232A CH316232DA CH316232A CH 316232 A CH316232 A CH 316232A CH 316232D A CH316232D A CH 316232DA CH 316232 A CH316232 A CH 316232A
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CH
Switzerland
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air
zone
drying
zones
tunnel
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Application number
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Inventor
Juerg Dipl Ing Frank
Original Assignee
Robert Aebi & Cie Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B21/00Arrangements for supplying or controlling air or other gases for drying solid materials or objects
    • F26B21/20Circulating air or gases in closed cycles, e.g. wholly within the drying enclosure
    • F26B21/202Circulating air or gases in closed cycles, e.g. wholly within the drying enclosure with means for changing the flow pattern, e.g. by reversing gas flow or by moving the materials or objects through subsequent compartments, at least two of which have a different flow direction
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B15/00Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  Verfahren zum Trocknen von Gut in einem Tunneltrockner mit Querbelüftung  für die keramische     Industrie            Vorliegende        Erfindung    betrifft ein Ver  fahren zum Trocknen von Gut. in einem     Tun-          neltrockner    mit Querbelüftung für die kera  mische     Industrie.     



  Die     älteste    und:     einfachste    Farm     des        Tun-          neltrockners        ist    der     längsbelüftete    Gegenstrom  trockner.     Dieses    System hat zwei:

       wesentliche     Nachteile,     einerseits    können die Luftbedin  gungen in einzelnen     Abschnitten        des        Tunnels     nicht beeinflusst werden     und        anderseits    ist es  nicht     möglich,    die Luftströmungen auf dem       längen,        freien    Weg im Tunnel zu     beherrschen.     



  Um diese Nachteile zu beheben, ging man  dazu über, den Tunnel in     verschiedene    Zonen       einzuteilen        und        :Düne    Luft quer durch dies-  Zonen zu führen. Man     kann    so durch Auf  heizung oder durch     Beimischung    von     Heiss-          luft    die     Luftbedingungen    der einzelnen Zonen       bis    zu     einem        gewissen    Grad     beeinflussen,    und  der     Weg        der    Luft.

       innerhalb    der     Trocknerei          bleibt    kurz. Es zeigte     sich    jedoch ein anderer       Nachteil,        indem        die        Formlinge,    die     längs        der          Einströmseite    vorbeifuhren, viel rascher     trock-          neten        als    die     gegenüberliegenden    Formlinge,

    woraus     eine        ungleichmässige    Trocknung und  eine     verlängerte        Trockenzeit        resultiert.    Man       ging        deshalb    dazu über, die     Strömungsrich-          tung    der Luft von Zone zu Zone     umzukehren,     d. h. in einer Zone z.

   B. von     rechts    nach     links     und     in    der folgenden Zone von links     nach          rechts    zu     blasen.        Dies        ist    der heutige     Stand     der Entwicklung.     Dieses    Verfahren kann je-    doch nicht     befriedigen,    da     :

  die        Pormlinge        längs     der     Einblasseiten        nun,        infolge        ihres        langsamen     Vorschubes     durch        den        Tunnel        abwechslungs-          weise    einige Stunden rasch und anschliessend  einige Stunden     .langsam        trocknen,    mit einem       scharfen    Übergang     von.    Zone zu Zone.

       Zudem     besteht die Tendenz der Luft, nicht quer durch  den Tunnel zu strömen,     sondern,    den kürzeren  Weg in     der        Längsrichtung    zu     nehmen,    von       der        Einblasseite    der einen Zone zur     Absaug-          seite    der     ansehliessendien    Zone.  



  Es     ist        enAnscht,    die     Trocknung    bei     ziem-          lich    hohen Temperaturen     und    bei hohen rela  tiven     Feuchtigkeiten    zu     beginnen.    Damit be  steht aber die Gefahr,

   dass     sich    auf den     frisch     eingefahrenen     Formlingen    ein     Kondensnieder-          schlag        bildet.        Ein    solcher     Niederschlag        ist        aus          verschiedenen    Gründen     unerwünscht.     



  Beim     Verlassen        des    Tunnels sind die Form  länge und die Trockenwagen hoch erhitzt,     und     es wäre ein Nachteil, die entsprechende Spei  cherwärme ganz zu     verlieren.     



  Das     erfindungsgemässe        Verfahren        besteht          nun    darin,     d@ass    zur     Verhinderung    eines     Kon-          densniederschlages    auf     den        Formlingen    beim  Beginn der Trocknung, die     Formlinge    in  einer     Vorwäxmzone        mittels    Luft.     vorgewärmt     werden, :

  deren Taupunkt     fortlaufend    auf der  Temperatur dieser Formlinge gehalten     wird,     dass ferner in jeder Trockenzone ein     Luft-          strom    in     Tunnelquerrichtung    umgewälzt wird,  von dem ein Teil abgeblasen und durch andere      Luft, z.

   B.     Frischluft    oder     Heissluft,        ersetzt     wird,     d'ass    die,     Luftströmunb        richtung    in allen  Zonen gleich gehalten, jedoch     periodiiseh    um  gekehrt wird, und, dass     durch    Abkühlen der  fertig getrockneten     Formlinge    und der Wagen  ein     Teil    der     Speicherwärme        zurückgewonnen     wird.  



  Die Änderung der     Luftströmungsrichtun    g  kann in     verschiedenen    Zeiträumen je nach der  Art des     Trockengutes        erfolgen,    vorzugsweise  jedoch alle 5-10 Minuten.  



  Für .die     Vorwärmzone    kann     ein.    Luftge  misch verwendet. werden, das aus     Fris@ehluft     und aus     Feuchtluft    aus der ersten Trocken  zone gebildet     isst-    und,     hinsieht:ln@ch    seines Zu  standes durch einen Programmregler ständig       nach    Massgabe der zunehmenden Temperatur  der in der     Varwä.rrnzone    befindlichen Form       linge        verändert    wird.  



  Die Temperatur dieses Luftgemisches für  ,die     VOrwärm7.one    kann über einem     programm-          gesteuerten    Lufterhitzer so verändert werden,  dass der Taupunkt des Luftgemisches mit. der  Temperatur der in dieser Zone     befindlichen          Formlinge    übereinstimmt.  



  Die     Einrichtung        zur    Ausübung des Ver  fahrens kennzeichnet. sieh dadurch,     da.ss    jeder  Trockenzone eines     Tunnels    eine von den übri  gen Trockenzonen     unabhängige,        selbständige          Luftkonditionieranlage        zugeordnet    ist, welcher       Luftsteuermittel        zugeordnet.    sind, die gestat  ten, die     Luftströmungsriehtung    in der Zone       periodisseh    umzukehren, und dass der Reihe  von Trockenzonen eine     Vorwärmzone    mit     p:

  ro-          grammgest:euerter        Luftkonditionieranlage        vor-          gesehaltet.    und     ferner    eine Kühlzone nachge  schaltet ist, der Mittel zur Zufuhr eines       Frischluftstromes    zum     Abkühlen    der in     dieser     Zone     befindlichen    Wagen und     Formlinge    zu  geordnet     sind.     



  An Hand beiliegender Zeichnung, die eine  beispielsweise     Ausführungsform        des        erfin-          dungsgemässen          veranschaulicht,     wird die     Erfindung        beispielsweise    erläutert.

    Es     zeigt          Fig.    1 einen Tunneltrockner mit sechs Ge  leisen im     Grundriss,            Fig.    2 einen     Schnitt    ,durch die über den       Tunnels        angeordneten    Deckenkanäle,  Fing. 3 einen     Querschnitt.    nach Linie     A-A     in     Fig.    2,       Fig.4    einen.

   Schnitt nach Linie     B-B        in          Fig.    2,       Fig.    5 einen     vertikalen        Längsschnitt    durch  den     Trockner.     



  Der Tunneltrockner gemäss vorliegendem       Ausführungsbeispiel        zeigt,    zwei     zu    einer Ein  heit     zusammengebaute    Tunnels mit     einem    ge  meinsamen     Luftkanalsystem.        Zwischen        dien     beiden Tunnels ist ein     Luftkanal        a        vorhanden,     der gemäss den     aneinandergereihten    Zonen 1       bis    3 unterteilt ist.

   und dessen den     beiden          Tunnels        zugekehrte    Wände Luftlöcher auf  weisen. Die Aussenwände der     Tunnels    sind  ebenfalls mit     unterteilten    Kanälen b versehen,  deren den Tunnels     zugekehrte        Wände    eben  falls Luftlöcher aufweisen.  



  In den     Fig.    1, 2 und 5 bedeutet 1 die Vor  wärmzone und 2 die ihr     nachgeschalteten     Trockenzonen, in welchen die     Luftströmungs-          riehtung        kurzfristig    periodisch umgekehrt  wird, 3 bezeichnet, die den Zonen 2     nachge-          schalt:

  ete        Abkühilzone.    Die Trockenwagen 4  sind in     Fig.    1 nur auf einem der Geleise 5     an-          gedeutet.    Jeder der Zonen     (Kammern)    2 ist  eine von den     andern    Zonen unabhängige Luft  konditionieranlage     zugeordnet,        zu    der ein  Ventilator 8, ein Lufterhitzer 10,     Luftklappen          9.a        zum    Anschluss an den     Frischluftkanal    9  und eine Klappe in dem Kamin 11 gehören.

    Die     Umkehrung    der     LuftstAmungsrichtung     in den Zonen 2 wird durch     Umstellung    der  Klappen 6 und der Jalousien 7     erreicht.    Durch  .den Kanal 9 und die Reg     il.ierk    Lappen 9a     kann          Frischluft        oder    Heissluft     zugesetzt,    und durch  den Lufterhitzer 10 kann die Umluft     erwärmt     werden.

       Man    kann die Klappen     9ca    und den  Lufterhitzer 10 auch     automatisch    steuern  du     #ch        Hpdxo@state    und     Thermostate.    Eine dem  Zusatz jener Luft entsprechende Luftmenge  geht. durch den Kamin 11 weg.  



  Der     Vorwärmzone        ist    ein separater Ven  tilator 12     und    ein Lufterhitzer 13     zugeord-          net.    Das     zu    ihr     gelangende    Luftgemisch wird       dureh    die Klappen 14 und 15 nach einem vor-           bestimmten    Programm mittel.     einer    nicht ge  zeichneten Programmuhr eingestellt, durch  welche die Stellung der Klappen entsprechend  der fortschreitenden Erwärmung der frischen       Formlinge        kontinuierlich    verändert. wird.

   Das  Einblasen     erfolgt        abwechslungsweise    von der  Mitte des     Trockners    oder von den beiden Sei  ten     desselben    aus entsprechend der quer zu  den Tunnels erfolgenden Luftströmung in den  Trockenzonen 2, wobei die     Umschaltung    durch  die Klappen 16 erfolgt, was durch bekannte  automatische Mittel erfolgen kann. Die     Vor-          wärmung        erfolgt.    so, dass in der     ersten        Trok-          ken7one    2 kein     Kondensniederschlag    auf den  Formlingen erfolgt.  



  Der     Abkühlzone        ist    ein eigener Ventilator  17     zugeordnet,    und das Einblasen von Frisch  luft. in     diese    Zone mittels dieses Ventilators  erfolgt analog wie bei der     Vorwä.rmzone        ab-          wechslungsweise    von der Mitte des     Trockners          oder    von den beiden Seiten     derselben    aus  durch     Umstellung    ,der Klappen 18. Die er  hitzte Frischluft wird in die Trockenzonen ge  leitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Trocknen von Gut in einem Tunneltrockner mit, Querbelüftung für die keramische Industrie, der mehrere anein- andergereihte Zonen aufweist., dadurch ge kennzeichnet, dass zur Verhinderung eines Kondensniederschlages auf den Formlingen beim Beginn der Trocknung die Formlinge in einer Vorwärmzone mittels Luft vorge wärmt werden, deren Taupunkt fortlaufend auf der Temperatur dieser Formlinge gehal ten wird,
    dass ferner in jeder Trockenzone ein Luftstrom in Tunnelquerrichtung umgewälzt wird, von dem ein Teil abgeblasen und durch andere Luft ersetzt wird, dass die Luftströ- mungprichtung in allen Zonen gleichgehalten, jedoch periodisch umgekehrt wird, und dass durch Abkühlen der festig getrockneten Form- linge und der Wagen ein Teil der Speicher wärme zurückgewonnen wird.
    II. Einrichtung zur Ausübung des Ver fahrens, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Trockenzone eines Tunnels eine von den übri gen Trockenzonen unabhängige, selbständige Luftkonditionieranlage zugeordnet ist, welcher Luftsteuermittel zugeordnet sind, die gestat- ten,
    die Luftströmunäsrichtung in der Zone periodisch -umzukehren, dass der Reihe von Trockenzonen eine Vorwärmzone mit pro grammgesteuerter Luftkonditionieranliage vor- geschaltet und ferner eine Kühlzone nachge- schaltet isst, der Mittel zur Zufuhr eines Frischluftstromes zum Abkühlen der in dieser Zone befindlichen Wagen und Formlinge zu geordnet sind. UNTERANSPRÜCIIE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet., dass für die V orwärm- zone ein Luftgemisch verwendet. wird, das aus Frischluft und aus Feuchtluft aus der ersten Trockenzone gebildet ist, und dass der Zu stand dieses Luftgemisches durch einen Pro grammregler ständig nach Massgabe der zu nehmenden.
    Temperatur der in der V,orwärm zone befindlichen Formlinge verändert wird. 2,. Verfahren nach Patentanspruch I und Unterans,prich <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass,die Temperatur des Luftgemisches für die Vorwärmzone über einen progranungesteuer- ten Lufterhitzer so verändert wird, d@ass der Taupunkt,
    des Luftgemisches mit der Tempe ratur der in dieser Zone befindlichen Form- linge übereinstimmt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Tunnels zu einer Einheit zusammengefügt und mit einem gemeinsamen Luftkanalsystem versehen sind.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an zwei sich ge genüberliegenden Seiten jeder Trocl.#:enzone Luftv erteilkammern vorhanden sind, deren der Trockenzone zugekehrte Wände gelocht sind.
CH316232D 1953-06-06 1953-06-06 Verfahren zum Trocknen von Gut in einem Tunneltrockner mit Querbelüftung für die keramische Industrie CH316232A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0877220A3 (de) * 1997-05-06 2000-12-20 Hans Lingl Anlagenbau und Verfahrenstechnik GmbH & Co. KG Vorrichtung und Verfahren zum Trocknen von Keramikformlingen
EP1167907A1 (de) * 2000-06-23 2002-01-02 Piccinini Impianti S.r.l. Anlage zur kontinuierlichen Trocknung von Bausteinprodukten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0877220A3 (de) * 1997-05-06 2000-12-20 Hans Lingl Anlagenbau und Verfahrenstechnik GmbH & Co. KG Vorrichtung und Verfahren zum Trocknen von Keramikformlingen
EP1167907A1 (de) * 2000-06-23 2002-01-02 Piccinini Impianti S.r.l. Anlage zur kontinuierlichen Trocknung von Bausteinprodukten

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