CH316514A - Gasstromfilter mit selbsttätigem Ablassventil - Google Patents
Gasstromfilter mit selbsttätigem AblassventilInfo
- Publication number
- CH316514A CH316514A CH316514DA CH316514A CH 316514 A CH316514 A CH 316514A CH 316514D A CH316514D A CH 316514DA CH 316514 A CH316514 A CH 316514A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- valve
- chamber
- gas
- dependent
- liquid
- Prior art date
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 21
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 17
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 4
- 238000009434 installation Methods 0.000 claims description 2
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 11
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 7
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 3
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 2
- 229920001084 poly(chloroprene) Polymers 0.000 description 2
- 229910000906 Bronze Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010974 bronze Substances 0.000 description 1
- 230000001413 cellular effect Effects 0.000 description 1
- KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N copper tin Chemical compound [Cu].[Sn] KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229920001971 elastomer Polymers 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 239000005060 rubber Substances 0.000 description 1
- 229920003051 synthetic elastomer Polymers 0.000 description 1
- 239000005061 synthetic rubber Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16T—STEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
- F16T1/00—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
- F16T1/20—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)
Description
Gasstromfilter mit selbsttätigem Ablassventil Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Filter mit selbsttätigem Ablassventil zum Einbau in eine Druckgasleitung.
Der erfindungsgemässe Gasstromfilter ist gekennzeichnet durch ein Gehäuse mit einem Einlass und einem Auslass, die in die Leitung einzubauen sind, wobei das Gehäuse eine Ein richtung aufweist., um feste Fremdstoffe so wie mitgerissene Flüssigkeit. aus dem Druck gas abzuscheiden, und eine selbsttätige Ablass- einrIchtung in dem Gehäuse vorgesehen ist, um die abgeschiedene Flüssigkeit abzulassen, wobei diese Einrichtung besteht aus einem zum Auffangen der Flüssigkeit dienenden Speicher mit.
einem Schwimmerventil und einem Ablassventil, das mit. einer von Druck gas betätigten Membran verbunden ist, so dass das Steigen und Fallen der angesammelten Flüssigkeit das Schwimmerventil öffnet und schliesst, um die Membran zu verschieben und dadurch das Ablassventil zu öffnen und zu schliessen.
Die in der Figur als Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellte selbsttätige Filter vorrichtung 11 hat ein den Filter und den Flüssigkeitsabscheider aufnehmendes Gehäuse 12, dessen Filterkopf 13 einen Einlass 14 und einen Auslass 16 hat, mit denen die Vorrich tung in die Gasleitung eingebaut wird.
Der axial liegende Hals 21 des Filter kopfes 13 hat eine mit. Teilgewinde versehene Bohrung 19, die eine Austrittsöffnung vom Filter zum Auslass bildet. In diese Bohrung 19 ist eine Prallwand 17 mittels ihres auf dem Ansatz 23 vorgesehenen Gewindes 18 einge baut. Durch den Durehla.ss 22 der Prallwand 17 strömt die Luft von der Kammer 24 zum Auslass 16.
Ein in der Ringnut 27 des An satzes 23 liegender Q-Ring, das heisst ein Ring mit rundem Querschnitt., bildet einen luftdichten Abschluss zwischen Prallwand und Filterkopf.
Zwischen dem Filterkopf 13 und dem Um- fangsrand der Prallwand 17 wird ein Filter 31 durch eine auf der Prallwand befindliche Schulter 28 und eine in dem Filterkopf be findliche Vertiefung 29 festgehalten. Das Filter 31 besteht vorzugsweise aus gesinterter Bronze, jedoch genügt auch ein Drahtsieb oder dergleichen. Eine Leitplatte 32 für die Strömung liegt. in dem zwischen Filter 31 und Filtergehäuse 12 vorhandenen zylindri schen Kanal 33.
Die Platte 32 ruht auf der Schulter 28 auf und wird in ihrer Lage durch das Filter 31 gehalten. Die Platte 32 hat mehrere öffnungen mit anschliessenden Leitschaufeln 36, die den durch das Filter strömenden Luftstrom in einer Kreisbahn an der Wand 37 der Wirbelkammer 34 entlang führen. Eine gewölbte Platte 39 schliesst den Boden des Filtergehäuses ab und leitet mit ihrer glatten Oberfläche die Luft nach dem Auslass hin.
Die Platte unterstützt die stoss lose Umkehr des Luftstromes in der Wirbel kammer, dessen Wirbelung an dieser Stelle die an dem Boden der Wirbelkammer an haftenden kleinen Flüssigkeitsteilchen auf nehmen würde.
Der Austritt der Luft aus der Wirbel kammer erfolgt durch den Durchlass 22 nach oben. Eine nahe dem Durchlass 22 liegende Prallscheibe 38 verhütet einen geradlinigen Abfluss der Luft aus der Wirbelkammer zum Auslass 16. Durch die Prallscheibe 38 wird der Luftstrom seitlich abgelenkt und das Mit reissen von Flüssigkeitsteilchen verhütet.
Die Platte 39 wird gegen einen Haltering 41 durch eine Auffangschale 43 gehalten. Auf dem Umfang der Platte 39 sind mehrere Öff nungen 44 verteilt, die Durchflussöffnungen für die abgeschiedene Flüssigkeit von der Wirbelkammer zum Innern der Auffangschale oder des Speichers 46 bilden.
Die in dem Speicher 46 sich sammelnde Flüssigkeit. wird aus der Anlage durch ein Ablassventil entleert. Dieses Ventil wird durch eine von einem Schwimmer betätigte Vorrich tung und durch eine Membran gesteuert. Das Ventil ist in dem Speicher mittels eines Ven tilgehäuses 47 aufgestellt, das durch eine um den Rohrauslass 54 des Gehäuses 47 liegende Spannhülse 48 in Stellung gehalten wird. Das Gehäuse 47 liegt. auf einer Abdichtung 49 auf und wird durch die Spannhülse 48 gegen diese Abdichtung gezogen. Der Umfang des Ge häuses 47 hat mehrere Öffnungen 51, durch die das in dem Speicher angesammelte Wasser in die Ventilkammer 52 des Gehäuses 47 fliesst.
Ein erhöhter Auflagering 57 des Gehäuses 47 ragt eine kurze Strecke in die Ventilkam mer 52 hinein. Eine hinter der Ventilscheibe 67 liegende Haltescheibe 56 öffnet und schliesst den Auslass des Gehäuses 47. Durch die Haltescheibe 56 tritt ein Ventilschaft 63 mit einem kurzen Ansatz 64, der über die Haltescheibe 56 hinaus nach unten vorsteht. Die am Innenende mit einer Erweiterung 53 versehene Ausgangsöffnung 54 dient als Füh rung für den Ansatz 64 des Ventilschaftes. Der Ansatz 64 ist im Querschnitt rechteckig, so dass immer ein Durchlass für Flüssigkeit zwischen dem Ansatz 64 und der Bohrung 53 vorhanden ist.
Die Haltescheibe 56 wird in ihrer Stellung gegen die Schulter 66 durch den Ventilschaft 63 gehalten. Der Ventilschaft 63 besteht aus zwei Teilen, von denen der untere Schaftteil 64 in den obern Schaftteil 63 unter Zwischen lage der Haltescheibe 56 mit Druck einge- presst ist.
Ein auf der Schulter 59 des Gehäuses 47 liegender Abdichtungsring 58 umgibt den Ventilschaft. 63; und eine zwischen dem Hals 61 des Abdichtungsringes 58 und dem Ventil schaft 63 eingeschaltete 0-Ringabdichtung er möglicht eine gegenseitige Bewegung zwischen diesen Teilen und verhindert den Durchtritt von Luft. Eine Membran 68 ist. an dem Ven tilschaft 63 zwischen einer obern Deckplatte 73 und einer untern Deckplatte 72 mittels einer Klemmutter 71 befestigt. Der Umfangs rand der Membran 68 ruht auf denn Abdieh- tungsring 58 auf und wird in der gegebenen Stellung dureh eine Ventilgehäusekappe 69 gehalten.
Eine schwache Feder 74 liegt gegen die obere Deckplatte 73 an und hält die Ven tilscheibe 56 mit leichtem Druck gegen den Sitz 57. Die Ventilkappe 69 trägt ein auf wärtsgerichtetes Rohr 83, in das sich ein kurzer Abschnitt des Ventilschaftes 63 er streckt. Eine 0-Ringabdichtung 84 schliesst das Rohr von der oberhalb der Membran lie genden Federkammer 77 ab. Die Membran ist eine biegsame Scheibe, die eine Auf- und Ab bewegung des Ventilschaftes durch ihr Ver ziehen ermöglicht und die vorzugsweise aus Kunstkautschuk, z. B. Neoprene (Polychlor- epren) oder dergleichen besteht.
Der Ventilschaft 63 hat einen lotrechten Kanal 93 und einen seitlichen Kanal 94, die eine Verbindung zwischen der Membrankam- mer 95 und dem Kanal 82 herstellen. Diese Kanäle bilden eine Luftleitung, durch die der Druck in der Kammer 95 erhöht. und infolge dessen das Ventil geöffnet werden kann. In dem Ventilschaft 63 sind auch eine Anzahl Kanäle vorgesehen, die eine Druckbildung in der Federkammer 77 verhüten und daher das Arbeiten des Ventils verhindern.
Diese Ka näle 78, 79 und 81 führen unmittelbar von der Federkammer 7 7 in den Auslass 54, so dass die Federkammer 77 im wesentlichen unter Aussenluftdruck steht.
Auf dein Rohr 83 sitzt ein Schwimmer 92, der eine freie Auf- und Abbewegung ausfüh ren kann. Der Schwimmer besteht vorzugs weise aus Zellgummi. Es kann aber auch jeder beliebige andere Schwimmer verwendet werden.
In den Schwimmer ist, ein axiales Einsatz rohr 88 eingesetzt, das teleskopa.rtig über dem Rohr 83 liegt und eine freie Auf- und Ab bewegung des Schwimmers dem Rohr 83 ge genüber ermöglicht. Das Einsatzrohr 88 reicht über den Schwimmer hinaus und ist an seinem obern Ende durch eine Ventilscheibe 89 geschlossen, die auf dem Rohr 88 mittels eines Splintes befestigt ist. Die Ventilscheibe 89 dieses Ventils verschliesst das Stirnende des Rohres 83, wenn sich der Schwimmer in. der Normalstellung, .das heisst der nicht schwimmenden Stellung, befindet.
Das Rohr 83 trägt einen die Lagerfläche für die Ventil scheibe 89 bildenden Einsatz 86 mit. einer Längsbohrung 87. Durch Radialöffnungen 91 des Einsatzrohres 88 strömt die in der Rohr leitung befindliche Druckluft bei angehobe nem Schwimmer in das Ventilgehäuse 47 ein.
Bei der Verwendung wird die Vorrichtung in eine Leitung, beispielsweise eine Druck luftleitung, mittels des Einlasses 14 und des Auslasses 16 eingebaut. Die Druckluft strömt durch den Einlass 14 in die Filterkammer und durch das Filter 31 hindurch. Alle mit genommenen Feststoffe werden in der Filter kammer zurückgehalten und kommen mit der Ventilvorrichtung nicht in Berührung. Luft tritt durch das Filter 31 in die zylindrische Kammer 33 und strömt dann durch die Öffnungen der Führungsplatte 32. Die Führungsplatte 32 leitet die Luft in Kreis ringen abwärts längs der Wand der Wirbel kammer 34.
Die mitgenommene Feuchtig keit wird bei -dieser Wirbelung gegen die Wand geschleudert, und das abgeschiedene Wasser fliesst über die Öffnungen 44 der Platte 39 in den Speicher 46. Die ge reinigte Luft strömt um die Prallscheibe 38 herum durch den Durehlass 22 und dann durch den Auslass 16 in die Rohrleitung.
Da der Speicher 46 in offener Verbin dung mit der Wirbelkammer steht, herrscht im Speicher ein Druck. Die Federkammer 77 jedoch steht nur unter Aussenluftdruck, da sie unmittelbar mit der Aussenluft durch die Kanäle 78, 79 und 81 verbunden ist. Die Membrankammer 95 steht auch bei geschlos senem Schwimmerventil 98 unter Aussenluft druck, und zwar infolge einer kleinen Boh rung 97, die zum Auslasskanal 78 führt.
Sobald sich eine genügende Wassermenge in dem Speicher angesammelt hat, steigt der Schwimmer 92 und öffnet die Bohrung 87, so,dass Druckluft in den Kanal 82 einströmen kann. Die Druckluft strömt durch die Ka näle 93 und 94 in die unter der Membran 68 befindliche Kammer 95. In der Kammer 95 bildet sich ein Druck, der schliesslich die ab wärts gerichtete Federkraft auf die Membran und das Druckgefälle am Ventil 56 überwin det, so dass sich die Membran aufwärts ver schiebt und die Feder 74 zusammengepresst wird. Die nach oben ausweichende Membran nimmt den Ventilschaft 63 mit.
Die Halte seheibe 56 und die Ventilscheibe 67 werden von dem Ventilsitz 57 abgehoben und,das an gesammelte Wasser fliesst nach aussen, wobei der in dein Speicher befindliche Druck das Ausfliessen des Wassers unterstützt. Das in dem Speicher befindliche Wasser fliesst dem Ventil durch die Öffnungen 51 zu und wird bis zu einem Spiegel abgelassen, dessen Ebene durch den untern Scheitel der Öffnungen 51 geht. Das Wasser wird schnell aus dem Spei cher entleert und der Schwimmer kehrt in seine normale Grundstellung zurück, in der er den Kanal 87 schliesst.
Durch die Bohrung 97 hindurch wird der nun in der Membran kammer 95 herrschende Druck vermindert. Die Bohrung 97 hat jedoch einen kleineren Querschnitt als ,die Kanäle 87, 93 und 94, so dass die Luft schneller in die Membrankam- mer eintritt, als sie durch die Bohrung 97 ent weichen kann.
Der in der Membrankammer 95 entstehende Druck überwindet daher die Fe derspannung und das Druckgefälle über dem Ventil 56, so dass die Membran verschoben wird. Sobald. der Kanal 87 geschlossen ist, tritt keine Luft weiter in die Membrankam- mer ein, sondern die in der Kammer befind liche Luft strömt durch die Bohrung 97 aus.
Sobald die von dem Druck in der Membran kammer herrührende Kraft unter die Grösse der Federspannung und des am Ablassventil 56 herrschenden Druckgefälles gefallen ist, kehrt die Membran in ihre ungespannte Lage zurück. Bei dieser Rüekkehrbewegttng der Membran legt sich das Ablassventil 56 auf seinen Sitz 57. Nach dem Schliessen des Ab lassventils strömt die Luft aus der Kammer 95 weiter aus, bis die in der Kammer befind liche Luft den gleichen Druck hat wie die Aussenluft. Das Ventil ist dann für einen neuen Zyklus bereit.
Das Ablassventil 56 bil det eine Trennwand zwischen den in dem Speicher befindlichen Druck und dem in dem Auslass 54 befindlichen Aussenluftdruck, so dass bei geschlossenem Ventil oder bei geöff netem Ventil ein Druckgefälle am Abla.ss- ventil 56 besteht. Dieses Druckgefälle am ge schlossenen Ablassventil 56 muss beim Öffnen des Ventils überwunden werden. Sobald. das Ablassventil 56 offen ist, besteht noch ein Druckgefälle zwischen der Auffangschale 43 und dem Auslass 54.
Dieses Druckgefälle schliesst das Ablassventil, sobald der Druck in der Membrankammer 95 vermindert wird. Die Feder 74 dient als erster Antrieb für die Membran, so dass eine schwache Feder genügt. Der eigentliche Ablassvorgang erfolgt im Bruchteil einer Sekunde, so dass der Verlust an Druckluft aus der Druekluftanlage un wesentlich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Filter mit selbsttätigem Ablassventil zum Einbau in eine Druckgasleitung, gekennzeich net durch ein Gehäuse mit einem Einlass und einem Auslass, die in die Leitung einzubauen sind, wobei .das Gehäuse eine Einrichtung aufweist, um feste Fremdstoffe sowie mit- gerissene Flüssigkeit aus dem Druckgas abzu scheiden, und eine selbsttätige Abla.sseinrich- tung in dem Gehäuse vorgesehen ist, um die abgeschiedene Flüssigkeit abzulassen,wobei diese Einrichtung besteht aus einem zum Auffangen der Flüssigkeit dienenden Spei cher mit einem Schwimmerventil und einem Ablassventil, das mit einer von Dru,ekgas be tätigten 1VIembran verbunden ist, so dass das Steigen und Fallen der angesammelten Flüs sigkeit das Schwimmerventil öffnet und schliesst, um die Membran zu verschieben und dadurch das Ablassventil zu öffnen und zu schliessen. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen zum Abscheiden des Fremdstoffes und der mitgerissenen Flüssigkeit aus einem Filter element (31) und aus Pralleinrichtungen (17, 32, 38, 39) bestehen. 2.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Pralleinrich- tung eine umgekehrt liegende vertiefte Prall platte (17) ist, die von dem in der Mitte der Oberseite des Gehäuses (12) vorgesehenen Ausla.ss (16) herabhängt und eine Prallkam- mer begrenzt, in die das von dem Einlass (14) kommende Gas einströmt, ehe dieses Gas durch das Filter (31) hindurchtritt, das auf dem Umfang der Prallkammer (27) liegt und alle Feststoffe auffängt, die in dieser Prall kammer von dem Gas abgetrennt werden. 3.Vorrichtung nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch eine zweite Prallwand (32), die von der Umfangskante der ersten Prallwand (17) getragen wird und die meh rere Lichtschaufeln (36) hat, um das Gas an der Innenwand (37) des Ventilgehäuses (12) in eine in dem Ventilgehäuse gebildete Wir belkammer (34) hinein nach unten zu führen. 4.Vorrichtung nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch eine dritte Prallwand (39), die oberhalb des Bodens der Wirbel kammer (34) in Form eines Gewölbedomes liegt, um den in der Kammer (34) vorhan- denen Gasstrom umzukehren und das Gas nach oben gegen die Unterseite der ersten Prallwand (17) zu richten. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, ge kennzeichnet durch eine tellerförmige vierte Prallwand (38), die in der Mitte und abwärts des Einganges der Austrittsöffnung (16) liegt. 6.Vorrichtung nach Unteranspruch 5, ge kennzeichnet durch Öffnungen (44), die in dem Boden der Wirbelkammer (34) liegen, so dass die aus dem Gas abgeschiedene Flüs sigkeit durch diese Öffnungen (44) in den Speicher (46) sowie durch weitere Öffnungen (51) in die Ventilkammer (52) fliessen kann, die in dem Ablassventil (47) liegt, wobei das Ausfliessen der Flüssigkeit aus der Vorrich tung durch die Öffnung (54) der Kammer (52) hindurch für gewöhnlich durch eine Haltescheibe (56) verhindert wird, die in der Nähe des Bodens der Kammer (52) vor gesehen ist. 7.Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, -dass die Haltescheibe (56) auf einem Schaftabschnitt (63) liegt, der eine Membran (68) waagrecht. und in der Mitte einer in dem Ablassventil (47) liegen den Membrankammer (77) trägt, wobei der Schaft (63) gleitend in einem Rohr (83) un- tergebraeht ist, das von diesem Ablassv entil (47) nach oben vorsteht und in einem Ein satzrohr (88) eines Schwimmers (92) liegt,der auf dem Rohr (83) gleitet und an seinem obern Ende ein Schwimmerventil (89) trägt, das für gewöhnlich den Eintritt von Druck gas in das Rohr (83) verhindert. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, ge kennzeichnet durch eine in dem obern Teil der Membrankammer (77) liegende Feder (74), die die auf dem Schaftabschnitt (63) liegende Membran (68) für gewöhnlich nach unten drückt, um die Haltescheibe (56) in geschlossener Ventilstellung in der Ventil kammer (52) zu halten und den Durchtritt von Flüssigkeit. aus dem Ventilauslass (54) zu verhüten.9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, ge kennzeichnet durch in dem Schaftabschnitt (63) befindliche Kanäle (93, 94), die eine Verbindung für das Gas zwischen dem obern Teil der Membrankammer (95) und dem Rohr (83) herstellen. 10.Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das am obern Ende des Schwimmerrohres (88) liegende Schwimmerventil (89) eine Sitzfläche (86) berührt und für gewöhnlich die Oberseite des Rohres (83) abschliesst, wobei das Einsatz rohr (88) Öffnungen (91) nahe der Sitz fläche (86) hat, so dass bei genügend hohem Flüssigkeitsstand im Behälter (46) Druckgas dem Rohr (83) zugeführt wird, um den Schwimmer (92) und sein Ventil (89) von der Sitzfläche (86) abzuheben, worauf das in dem Rohr (83)befindliche Gas nach unten und durch die Schaftkanäle (93, 94) strömt, um einen Druck auf die Unterseite der Mem bran (68) auszuüben, den Druck der Feder (74) zu überwinden, den Schaft (63) zu heben und die Halteplatte (56) zu lüften, da mit Flüssigkeit durch den V entilauslass (54) hindurchströmen kann, bis der Schwimmer (92) sich so weit gesenkt hat, dass sich das Schwimmerventil (89) schliesst und die Mem bran (68) sowie die Halteplatte (56) in ihre Normalstellungen zurückkehren. 11.Vorrichtung nach Unteranspruch 10, gekennzeichnet durch Auslasskanäle (78, 79, 81), die in dem Schaft (63) liegen und eine Verbindung für das Gas zwischen dem obern Teil der Membrankammer (77) und dem Ventilauslass (54) herstellen, um die Kammer (77) im wesentlichen auf Aussenluftdruck zu halten.12. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, gekennzeichnet durch einen im Schaft (63) vorgesehenen Regelkanal (97), der eine Ver bindung zynischen den Ablasskanälen (93, 94) und dem untern Teil der Membrankammer (77) herstellt, um nach dem Schliessen des Schwimmerventils (89) den Druck langsam auszugleichen und den auf die Membran (68) wirkenden Druck der Feder (74) zur Unter stützung des Gasdriiekes auf die Haltescheibe (56) heranzuziehen,so dass diese Haltescheibe (56) in ihre geschlossene Stellung Zurück geführt und der Ablauf der Flüssigkeit aus dem Auslass (54) unterbrochen wird, wobei der Regelkanal (97) im Durchmesser kleiner ist als die in dem Schaft (63) befindlichen, mit dem Rohr (83) in Verbindung stehenden Kanäle (93, 94).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US316514XA | 1952-07-17 | 1952-07-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH316514A true CH316514A (de) | 1956-10-15 |
Family
ID=21860666
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH316514D CH316514A (de) | 1952-07-17 | 1953-03-26 | Gasstromfilter mit selbsttätigem Ablassventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH316514A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102017205899B3 (de) | 2017-04-06 | 2018-05-30 | Festo Ag & Co. Kg | Kondensatablassventil für ein Druckluftwartungsgerät und Wartungsgerät zur Druckluftaufbereitung |
-
1953
- 1953-03-26 CH CH316514D patent/CH316514A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102017205899B3 (de) | 2017-04-06 | 2018-05-30 | Festo Ag & Co. Kg | Kondensatablassventil für ein Druckluftwartungsgerät und Wartungsgerät zur Druckluftaufbereitung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4006216C2 (de) | ||
| DE2129836C2 (de) | Vorrichtung zum Messen des Zerkleinerungsgrades einer durch eine Rohrleitung fließenden Breimasse | |
| DE957066C (de) | Abscheider fuer Fluessigkeiten und feste Verunreinigungen aus einem Druckgas | |
| DE3030758A1 (de) | Traenkvorrichtung fuer tiere | |
| CH316514A (de) | Gasstromfilter mit selbsttätigem Ablassventil | |
| DE1085280B (de) | Apparat zur Abtrennung von Wasser aus OElen | |
| DE1750870A1 (de) | Vorrichtung zur Fluessigkeitsabscheidung | |
| CH436223A (de) | Gerät zum Ausscheiden und Abführen von Flüssigkeiten aus einem gasförmigen Druckmedium | |
| DE6920325U (de) | Abscheidevorrichtung zum abscheiden von fluessigkeiten und verunreinigungen aus einem druckgas | |
| DE918027C (de) | Wasser-, Gas- und Luftabscheider fuer Fluessigkeiten, insbesondere Betriebsstoffe | |
| DE3433472A1 (de) | Filter zur trennung von feststoffen aus fluessigkeiten | |
| DE3806756C2 (de) | Druckluftfilter | |
| DE1607308C3 (de) | Vorrichtung zum Tränken von Vieh | |
| DEN0006945MA (de) | ||
| DE2847804A1 (de) | Vorrichtung zur steuerung eines fliessfaehigen mediums, beispielsweise wasser | |
| DE502275C (de) | Luft- und Gasabscheider fuer Fluessigkeitsfoerderanlagen | |
| DE1503455C (de) | Kondensatableiter | |
| DE2824148C3 (de) | Kondensatableiter für die Entwässerung von Druckluft- und Windleitungen | |
| EP0282722A2 (de) | Gerät zur Abscheidung von körnigen Feststoffen aus Flüssigkeiten | |
| DE19746770C1 (de) | Flüssigkeitsablaß | |
| DE470852C (de) | Fliehkraftwasserreiniger, insbesondere fuer das Speisewasser von Dampfkesseln | |
| DE1475966C3 (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Entleeren von Kondensat aus Druckluttspeicherbehältern | |
| DE1607308B2 (de) | Vorrichtung zum traenken von vieh | |
| DE821496C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Entleeren von Wasserabscheidern | |
| DE1751245C (de) | Vorrichtung zum Abscheiden von Was ser aus flussigen Brennstoffen fur Brenner anlagen |