DEN0006945MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEN0006945MA DEN0006945MA DEN0006945MA DE N0006945M A DEN0006945M A DE N0006945MA DE N0006945M A DEN0006945M A DE N0006945MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- valve
- float
- chamber
- membrane
- pressure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 15
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 13
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims description 5
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims description 5
- 238000004891 communication Methods 0.000 claims description 3
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 3
- 239000012535 impurity Substances 0.000 claims description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 8
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 3
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 2
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 2
- 229920001084 poly(chloroprene) Polymers 0.000 description 2
- 229910000906 Bronze Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010974 bronze Substances 0.000 description 1
- 230000001413 cellular effect Effects 0.000 description 1
- KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N copper tin Chemical compound [Cu].[Sn] KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 229920001971 elastomer Polymers 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 239000005060 rubber Substances 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 229920003051 synthetic elastomer Polymers 0.000 description 1
- 239000005061 synthetic rubber Substances 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 25. März 1953 Bekanntgemacht am 2. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf einen Abscheider für Flüssigkeiten und feste Verunreinigungen aus
einem Druckgas, der in eine Druckgasleitung eingebaut ist,-bestehend aus einem Gehäuse, in dessen
5 oberem Teil ein Filter und im unteren Teil ein selbsttätiges Ablaßventil und ein Schwimmer vorgesehen
sind. . ■
Die Vorrichtung dient vor allem zum Abscheiden von Wasser und anderen Flüssigkeiten. aus Druckluftströmen
und zum selbsttätigen Ableiten der aufgefangenen Flüssigkeit aus der Druckluftanlage
ohne Druckluftverlust.
Es sind bereits verschiedene Arten von mit derartigen Vorrichtungen versehenen Filtervorrkhtungen
für Druckluftleitungen u. dgl. bekannt.
[ So ist es bereits vorgeschlagen, das Abflußventil für die Filterabscheidungen mit einem Ventil zur
Regelung des Leitungsdruckes zu koppeln. Das im Filtergehäuse abgeschiedene Öl od. dgl. sammelt
sich über dem im Boden des Filtergehäuses befindlichen Druckregelventil und wird bei dessen Intätigkeittreten
von der austretenden Luft mitgerissen. Das Abflußventil wird hier also nicht durch die sich
ansammelnden Filterabscheidungen selbst gesteuert. Ferner sind bereits Filtervarrichtungen in Druckgasleitungen
bekannt, bei denen das Abflußventil durch einen Schwimmer gesteuert ,wird, in dem sich
die abgeschiedene Flüssigkeit sammelt. Hat sich eine bestimmte Menge Flüssigkeit in dem Schwimmer
gesammelt, so senkt sich dieser.und öffnet den
609 577/193
N 6945 Ia/27 b
Zugang zu einer den Schwimmer durchdringenden, zum oberen Ende der Filtervorrichtung führenden
Rohrleitung.
Filtervorrichtungen der letztgenannten Bauart bedürfen einer besonderen Anlaßeinrichtung und
arbeiten im Betrieb mit geringen Öffnungsgeschwindigkeiten des Abflußventils, während nicht selbsttätig
arbeitende Filtervorrichtungen der erstgenannten Bauart nur für Sonderzwecke, beispielsweise
ίο für Flugzeugbordgeräte, in Frage kommen.
Diesem Stand der Technik gegenüber hat sich der Erfinder die Aufgabe gestellt, ein äußerst
schnelles Entleeren der Filterabscheidungen aus dem Filter zu ermöglichen, wenn sich eine bestimmte
Flüssigkeitsmenge angesammelt hat. Dabei soll die Vorrichtung unter allen Betriebsverhältnisisen selbsttätig
arbeiten, und zwar sowohl dann, wann die Anlage unter Druck steht, aber kein Gas durch die
Anlage hindurchströmt, als auch' dann, wenn Gas durch die Anlage hindurahströmt.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Ablaßventil durch 'eine Membran betätigt wird,
die .eine Kammer in eine obere und eine untere Hälfte teilt und die Membran in der oberen
Kammerhälfte durch eine Druckfeder und in der unteren Kammerhälfte durch das in dem Abscheidergehäuse
enthaltene Druckgas beaufschlagt wird, derart, daß der Zutritt des Druckgases in die
untere Kammerhälfte über eine Druckgasleitung durch ein von dem Schwimmer betätigtes Ventil
gesteuert wird.
Vorzugsweise ist dabei die Anordnung so getroffen, daß die Membran an dem Ventilschaft des
Ablaßventils befestigt ist, wobei der Schaft, der einen Teil der Druckleitung enthält, sowohl in der
Auslaßöffnung als auch in einem feststehenden, ebenfalls einen Teil der Druckleitung bildenden
Rohr verschiebbar gelagert ist.
Weitere Ziele und Vorteile der Erfindung er·
geben sich aus der Beschreibung an Hand der Zeichnung, die einen Querschnitt durch einen Abscheider
gemäß der Erfindung darstellt.
Bei der zum Abscheiden von Fremdstoffen aus einem strömenden Gas- oder Luftstrom dienenden
Vorrichtung erfolgt dieses Abscheiden durch das gleichzeitige Arbeiten eines die Fremdstoffe zurückhaltenden
Filters und eines die mitgeführte Flüssigkeit abscheidenden Wirbelabscheiders.
Der in der Figuf-'dargestellte Abscheideri Γ hat
ein den Filter "und den Flüssigkeitsabscheider aufnehmendes Gehäuse 12, dessen Kopf 13 einen Einlaß
14 und einen Auslaß 16 hat, mit denen der Ab^
scheider in die Gasleitung eingebaut wird.
Der axial liegende ' Hals 21' des Kopfes ,13 hat
eine mit Gewinde versehene Bohrung 19,'die eine
Äustrittsöffnung zum'-Äuislaß bildet. In diese Bohrungig
ist eine Prallwand 17 mittels ihres auf dem Ansatz 23 vorgesehenen Gewindes 18 eingebaut.
Durch den Durchlaß 22 der Prallwand 17 strömt die Luft von der Kammer 24- zum'Auslaß 16.'
Ein in der RingnutJ2:7:>
des;; Ansatzes 23' 'liegender
Ring 26 bildet einen-luftdichten Abschluß zwischen Hals 21 und Ansatz1$. : ■ ' "■ .
Zwischen dem Kopf 13 und dem; Umfangsrand
der Prallwand 17 wird ein Filter 31 durch eine auf
der Prallwand befindliche Schulter 28 und eine in dem Kopf befindliche Vertiefung 29 festgehalten.
Das Filter 31 besteht vorzugsweise aus gesinterter Bronze, jedoch genügt auch ein Drahtsieb od. dgl.
Eine Leitplatte 32 für die Strömung liegt in dem zwischen Filter 31 und Gehäuse. 12 vorhandenen
zylindrischen Kanal 33. Die Leitplatte 32 ruht auf der Schulter 28 und wird in ihrer Lage durch das
Filter 31 gehalten. Die Leitplatte 32 hat mehrere Öffnungen mit anschließenden Leitschaufeln 36, die
den durch das Filter strömenden Luftstrom in einer Kreisbahn an der. Wand 37 der Wirbelkammer 34
entlang führen. Eine ,gewölbte Platte 39 bildet den. Boden der Wirbelkammer und leitet mit ihrer
glatten Oberfläche die Luft zum Auslaß hin. Die Platte unterstützt die stoßlose Umkehr des Luftstromes
in der Wirbelkammer, da sonst dessen Wirbelung an dieser Stelle die an dem Boden der
Wirbelkammer anhaftenden kleinen Flüssigkeitsteilchen aufnehmen würde.
Der Austritt der Luft aus der Wirbelkammer erfolgt durch den Durchlaß 22 nach oben. Eine
nahe dem Durchlaß 22 liegende Prallscheibe 38 verhütet einen geradlinigen Abfluß der Luft aus der
Wirbelkammer zum Auslaß 16. Durch die Prallscheibe 38 wird der Luftstrom seitlich abgelenkt
und das Mitreißen von Flüssigkeitsteilchen verhütet.
Die Platte 39 wird gegen einen Haltering 41
durch eine Auffangschale 43 gehalten. Auf dem Umfang der Platte 39 sind mehrere Öffnungen 44
verteilt, die Durchflußöffnungen für die abgeschiedene Flüssigkeit von der Wirbelkammer zum Innern
des Speichers 46 bilden.
Die in dem Speicher 46 sich sammelnde Flüssigkeit wird aus dem Abscheider durch ein Ablaßventil
entleert. Dieses Ventil wird durch eine von einem Schwimmer betätigte Vorrichtung und durch
eine Membran gesteuert. Das Ablaßventil ist in dem Speicher mittels eines Ventilgehäuses 47 aufgestellt,
das durch eine um die Auslaßöffnung 54 des Ventilgehäuses 47 liegende Spannhülse 48 in
Stellung gehalten wird. Das Ventilgehäuse 47 liegt auf einer Abdichtung 49 auf und wird durch die
Spannhülse 48 gegen diese Abdichtung gezogen. Der Umfang des Ventilgehäuses 47 hat mehrere
Öffnungen 51, die durch das in dem Speicher angesammelte
Wasser in die Ventilkammer 52 des Ventilgehäuses 47 fließt.
Der Ventilsitz 57 des Ventilgehäuses 47 ragt eine kurze Strecke in die Ventilkammer 52 hinein. Eine
hinter der Ventilscheibe 67 liegende Haltescheiibe 56 öffnet und schließt das Auslaßventil. Durch die
Haltescheibe 56 tritt ein Ventilschaft 63 mit einem kurzen Ansatz 64, der über die Hältescheibe 56 hinaus
nach unten vorsteht. Die am Innenende mit1 einer Erweiterung 53 versehene Auslaßöffnuog 5 4 f
dient als Führung für den Ansatz 64 dee Venttlschaftes.
Der Ansatz 64 ist im Querschnitt rechteckig, so daß immer ein Durchlaß für die Flüssig-,
keit zwischen dem Ansatz 64 und'der Erweiterung 53 der Auslaßöffnung 54 vorhanden ist.
577/193
N 69451 a/27 b
Die Haltescheibe 56 wird in ihrer Stellung gegen die Schulter 66 durch den Ventilschaft 63 gehalten.
Der · Ventilschaft 63 besteht aus zwei Teilen, von denen der kurze Ansatz 64 in den Ventilschaft 63
unter Zwischenlage der Haltescheibe 56 mit Druck eingepreßt ist.
Ein auf der -Schulter 59 des Gehäuses 47 liegender Abdichtungsring 58 umgibt den Ventilschaft 63;
und eine zwischen dem Hals 61 des Abdichtungsringes 58 -und dem Ventilschaft 63 eingeschaltete
Ringabdichtung ermöglicht eine gegenseitige Bewegung zwischen diesen Teilen und verhindert den
Durchtritt von Luft. Eine Membran 68 ist an dem Ventilschaft 63 zwischen einer oberen Deckplatte
73 und einer unteren Deckplatte 72 mittels einer Kiemmutter 71 befestigt. Der Umfangsrand der
Membran 68 sitzt auf dem Abdichtungsring 58 auf und wird in der gegebenen Stellung durch eine
Ventilgehäusekappe 69 gehalten. Eine schwache Druckfeder 74 liegt gegen die obere Deckplatte 73
an und hält die Haltescheibe 56 mit leichtem Druck gegen den Ventilsitz 57. Die Ventilgehäusekappe 69
trägt ein aufwärts gerichtetes Rohr 83, in das sich ein kurzer Abschnitt des Ventilsichaftes 63 erstreckt.
J5 Eine Ringdichtung 84 schließt das Rohr von der
über der Membran liegenden oberen Kammerhälfte 77 ab. Die Membran ist eine biegsame Scheibe, die
eine Aufundabbewegung des Ventilschaftes durch ihr Verziehen ermöglicht und die vorzugsweise aus
Kunstkautschuk, z. B. Neoprene (Polychloropren) od. dgl., besteht.
Der Ventilschaft 63 hat einen lotrechten Kanal 93 und einen seitlichen Kanal 94, die eine Verbindung
zwischen der unteren Kammerhälfte 95 und dem Kanal 82 herstellen. Diese Kanäle bilden die Druckgasleitung,
durch die der Druck in der unteren Kammerhälfte 95 erhöht und infolgedessen das Auslaßventil
geöffnet werden kann. In dem Ventilschaft 63 sind ferner eine Anzahl Bohrungen -vorgesehen,
die eine Druckbildung in der oberen Kammerhälfte 77 verhüten, wodurch das Arbeiten des Ablaßventils
verhindert werden würde. Diese Bohrungen 78, 79 und 81 führen unmittelbar von der oberen Kammerhälfte
77 in die Auslaßöffnung 54, so daß die obere Kammerhälfte 7 7 im wesentlichen unter Außenluftdruck
steht.
Auf dem Rohr 83 sitzt ein Schwimmer 92, der eine freie Aufundabbewegung ausführen kann. Der
Schwimmer besteht vorzugsweise aus Zellgummi.
Es kann aber auch jeder beliebige andere Schwimmer verwendet werden.
In den Schwimmer ist ein axiales Einsatzrohr 88 eingesetzt, das teleskopartig über .dem Rohr 83 Hegt
und eine freie Aufundabbewegung des Schwimmers dem Rohr 83 gegenüber ermöglicht. Das Einsatzrohr
88 reicht über den Schwimmer hinaus und ist an seinem oberen Ende durch ein Ventil 89 . ge-,
schlossen, das auf' dem Einsatzrohr 88 mittels eines
Splintes befestigt ist. Das Ventil 89 verschließt das Stirnende des Rohres 83, wenn sich der Schwimmer
in der Normalstellung, d. h. der nicht schwimmenden Stellung befindet. Das Rohr 83 trägt einen die
Lagerfläche für das Ventil 89 bildenden Einsatz 86 mit einem Kanal 87. Durch Radialöffnungen 91 des
Einsatzrohres 88 strömt die in der Rohrleitung befindliche Druckluft bei angehobenem Schwimmer
in die untere Kammerhälfte 95 ein.
Bei der Verwendung wird die Vorrichtung in eine Leitung, beispielsweise eine Druckluftleitung
mittels des Einlasses 14 und des Auslasses 16 eingebaut.
Die Druckluft strömt durch den Einlaß 14 in die Filterkammer und durch das Filter 31 hindurch.
Alle mitgenommenen Feststoffe werden in der Filterkammer zurückgehalten und kommen mit der
Ventilvorrichtung nicht in Berührung. Die Luft tritt durch das Filter 31 in den zylindrischen Kanal 33
und strömt dann durch die Öffnungen der Leitplatte 32. Die' Leitplatte 32 läßt die Luft in Kreisringen
abwärts längs der Wand der Wirbelkammer 34 strömen. Die mitgenommene Feuchtigkeit wird bei
dieser Wirbelung gegen die Wand geschleudert, und das abgeschiedene Wasser fließt über die Öffnungen
44 der gewölbten Platte 39 in den Speicher 46. Die gereinigte Luft strömt um die Prallscheibe
38 herum durch den Durchlaß 22 und dann durch den Auslaß 16 in die Rohrleitung.
Da der Speicher 46 in offener Verbindung mit der Wirbelkammer 34 steht, herrscht im Speicher
der Druck der Wirbelkammer. Die obere Kammerhälfte 77 jedoch steht unter Außenluftdruck, da sie
unmittelbar mit der Außenluft durch die Bohrungen 78, 79 und 81 verbunden ist. Die untere Kammerhälfte
95 steht bei geschlossenem Ventil 89. auch unter Außenluftdruck, und zwar infolge einer kleinen
Bohrung 97, die zur Bohrung 78 führt,
Sobald sich eine genügende Wassermenge in dem Speicher angesammelt hat, steigt der Schwimmer
92 und öffnet den Kanal 87, so daß Druckluft in den Kanal 82 einströmen kann. Die Druckluft
strömt durch die Kanäle 93 und 94 in die unter der Membran 68 befindliche untere Kammerhälfte
95. In dieser Kammer 95 bildet sich ein Druck, der schließlich die abwärts gerichtete Federkraft auf
die Membran und den Druck auf die Haltescheibe 56 überwindet, so daß sich die Membran aufwärts
verschiebt und die Druckfeder 74 zusammengepreßt wird. Die nach oben ausweichende Membran nimmt
den Ventilschaft 63 mit. Die Haltescheibe 56 und die Ventilscheibe 67 werden von dem Ventilsitz 57
abgehoben, und das angesammelte Wasser fließt nach außen, wobei der in dem Speicher befindliche
Druck das Ausfließen des Wassers unterstützt. Das in dem Speicher befindliche Wasser fließt dem
Ventil durch die Öffnungen 51 zu und wird bis zu einem Spiegel abgelassen, dessen. Ebene durch den
unteren Scheitel der Öffnungen 51 geht. Das Wasser wird schnell aus dem Speicher entleert, und der
Schwimmer kehrt in seine normale Grundstellung zurück, in der er den Kanal 87 schließt. Durch die
Bohrung 97 wird der in der unteren Kammerhälfte 95 herrschende Druck vermindert. Die Bohrung 97
hat jedoch einen kleineren Querschnitt als die Kanäle 87, 93 und 94, so daß die Luft schneller in
die untere Kammerhälfte eintritt, als sie durch die Bohrung 97 entweichen kann. Der in der unteren
Kammerhälfte 95 entstehende Druck überwindet da-
609 577/193
Ν 6945 IaI 27b
her die Fe der spannung und den Druck über der Haltescheibe 56, so daß die Membran verschoben
wird. Sobald der Kanal 87 geschlossen ist, tritt keine Luft weiter in die untere Kammerhälfte ein,
sondern die in dieser befindliche Luft strömt durch die Bohrung 97 aus. Sobald die von dem Druck in
der unteren Kammerhälfte herrührende Kraft unter die Größe der Federspannung und des an der Haltescheibe
56 herrschenden Druckes gefallen ist, kehrt die Membran in ihre ungespannte Lage zurück. Bei
dieser Rückkehrbewegung der Membran legt sich die Ventilscheibe 67 auf ihren Sitz 57. Nach dem
Schließen des Ablaßventils strömt die Luft aus der unteren Kammerhälfte 9 5 weiter aus, bis die in der
Kammer befindliche Luft den gleichen Druck hat wie die Außenluft. Das Ablaßventil ist dann für
einen neuen Zyklus bereit. Das Ablaßventil bildet eine Trennwand zwischen den in dem Speicher
befindlichen Druck und dem in der Auslaßöffmung 54 befindlichen Außenluftdruck, so daß bei geschlossenem
oder bei geöffnetem Ventil ein Druckgefälle am Ablaßventil besteht. Dieses Druckgefälle
am geschlossenen Ablaßventil muß beim Öffnen des Ventils überwunden werden. Sobald das
Ablaßventil offen ist, besteht noch ein Druckgefälle zwischen der Auffangschale 43 und der Auslaßöffnung
54. Dieses Druckgefälle schließt das Ablaßventil, sobald der Druck in der unteren Kammerhälfte95
vermindert wird. Die Druckfeder 74 dient als erster Antrieb für die Membran, so daß eine
schwache Feder genügt. Der eigentliche Ablaßvorgang erfolgt im Bruchteil einer 'Sekunde, so daß der
Verlust an Druckluft aus der Druckluftanlage, unwesentlich ist.
Claims (4)
- PatEn ta N s PR C cue:i. Abscheider für Flüssigkeiten und feste Verunreinigungen aus einem Druckgas, der in eine Druckgasleitung eingebaut ist, bestehend aus einem Gehäuse, in dessen oberem Teil ein Filter φο und im unteren Teil ein selbsttätiges Ablaßventil und ein Schwimmer vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablaßventil (56, 67) durch eine Membran (68) betätigt wird, die eine Kammer in eine obere (77) und eine untere (95) Hälfte teilt und die Membran in der oberen Kammerhälfte (77) durch eine Druckfeder (74) und in der unteren Kammerhälfte (95) durch das in dem Abscheidergehäuse enthaltene Druckgas beaufschlagt wird, derart, daß der Zutritt des Druckgases in die untere Kammerhälfte (95) über eine Druckgasleitung (82, 87, 93, 94) durch ein von dem Schwimmer (92) betätigtes Ventil (89) gesteuert wird.
- 2. Abscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (68) an dem Ventilschaft (63, 64) des Ablaßventils befestigt ist, wobei der Schaft, der einen Teil der Druckleitung (93, 94) enthält, sowohl in der Auslaßöffnung. (54) als auch in einem feststehenden, ebenfalls einen Teil der Druckleitung bildenden Rohr (83) verschiebbar gelagert ist.
- 3. Abscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Kammerhälfte (77) durch innerhalb des Ventilsohaftes (63, 64) liegende Bohrungen (78, 79, 81) mit der Aus laßöffnung (54) in Verbindung steht.
- 4. Abscheider nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer (92) auf dem Rohr (83) verschiebbar gelagert ist.S.Abscheider nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Kammerhälfte (95) über eine Bohrung (97) mit den Bohrungen (78, 79, 81) in Verbindung steht.75In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 149 614, 714706.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 577/193 7. 56
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4006216C2 (de) | ||
| DE69308959T2 (de) | Zweistufiger spiralförmiger Ölabscheider | |
| DE1619866B2 (de) | Trennvorrichtung fuer in gasen enthaltene/ fluessigkeiten | |
| DE60200483T2 (de) | Zyklonabscheider für veränderliche Durchflussraten | |
| DE102013012918B4 (de) | Flüssigkeitsfilter und Filterelement, insbesondere für Kraftstoff | |
| EP0508144B1 (de) | Vorrichtung zum Abscheiden von aufschwimmendem Oel von Oel-Wasser-Gemischen | |
| DE68906511T2 (de) | In-line-filtereinrichtung fuer druckluft. | |
| DE102016009487B4 (de) | Abscheideelement, Vorrichtung sowie Verfahren zur Abscheidung von Flüssigkeit aus Rohgas oder aus Rohgasgemisch einer Kraftmaschine oder eines Kompressors | |
| DE102011008811A1 (de) | Filtervorrichtung | |
| EP3573735B1 (de) | Filtervorrichtung | |
| DE957066C (de) | Abscheider fuer Fluessigkeiten und feste Verunreinigungen aus einem Druckgas | |
| DE3808124A1 (de) | Vorrichtung zur absaugung und abfuehrung einer schadstoff enthaltenden fluessigkeit, insbesondere von schmutzwasser | |
| EP0596333B1 (de) | Kerzendruckfilter | |
| DEN0006945MA (de) | ||
| DE3114745C2 (de) | Einrichtung zum Trennen von nicht mischbaren Flüssigkeiten unterschiedlichen spezifischen Gewichtes | |
| DE102015221508A1 (de) | Druckausgleichseinrichtung | |
| DE3321752A1 (de) | Spuelgeraet fuer eimermelkanlagen | |
| DE1750870A1 (de) | Vorrichtung zur Fluessigkeitsabscheidung | |
| DE6920325U (de) | Abscheidevorrichtung zum abscheiden von fluessigkeiten und verunreinigungen aus einem druckgas | |
| CH316514A (de) | Gasstromfilter mit selbsttätigem Ablassventil | |
| DE3108948C2 (de) | Flüssigkeitsfilter, insbesondere für Hydraulikmedien | |
| DE602004012225T2 (de) | Verbesserte Vorrichtung zum Filtern des Luftstroms bei pneumatischen Systemen | |
| DE244165C (de) | ||
| DE3708668A1 (de) | Geraet zur abscheidung von koernigen feststoffen aus fluessigkeiten | |
| DE1619866C (de) | Trennvorrichtung fur in Gasen enthal tene Flüssigkeiten |