CH316919A - Hartlötpatrone zur Verbindung der Enden von langgestreckten Körpern - Google Patents
Hartlötpatrone zur Verbindung der Enden von langgestreckten KörpernInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Hartlötpatrone zur Verbindung der Enden von langgestreckten Körpern Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Hartlötpatrone zur Verbindung der Enden von Seilen und ähnlichen langgestreck ten Körpern mittels Hartlotes, vor allem von. Kabeln aus Kupfer oder Kupferlegierung. Die erfindungsgemässe Hartlötpatrone be sitzt einen zylindrischen Körper, der zwei kon zentrische Büchsen und an den Stirnseiten zwei ringförmige Scheiben aufweist, wobei der zwischen der innern und der äussern Büchse gebildete Ringraum eine exotherm reagierende Masse enthält und wobei ein radial zu den genannten Büchsen angeordneter Rohr stutzen durch dieselben durchtritt, zum Zwecke, den miteinander zu verbindenden und hiezn in die innere Büchse einzuschiebenden Enden Hartlot und Flussmittel zuzuführen. Die innere Büchse sowie der Rohrstutzen beste hen aus einem bei der Hartlöttemperatur nicht schmelzenden Metall, vorzugsweise aus Kup fer oder Kupferlegierung, wenn es sich um das Hartlöten von Kabeln aus Kupfer oder Kupferlegierung handelt. Die zwei ringför- rnigen Scheiben sowie die äussere Büchse kön nen dagegen aus Pappe oder dergleichen be stehen, gegebenenfalls in Verbindung mit Me tallfolie. Die von der Hartlötpatrone erzeugte Wärme ist dabei zweckmässig so abgestimmt, dass die zu verbindenden Kabel. selbst nicht schmelzen, sondern durch ein Hartlot mit tie ferem Schmelzpunkt als der Seilwerkstoff verbunden werden. Handelt es sich z. B. um das Verbinden von Kupferkabeln, so benützt man mit Vorteil ein sogenanntes Silberlot, das aus Kupfer, Zink und Silber besteht. Als exotherm reagierende Masse benützt man vorzugsweise eine aluminothermische Masse, die im wesentlichen aus fein verteiltem Aluminium oder Aluminiumlegierung und Eisenoxyden besteht. Die Zündung einer solchen aluminothermischen Masse geschieht in der üblichen Weise, zweckmässig mit Hilfe eines sogenannten Chrysanthem-Streichholzes, das in eine Aussparung in der Zündmasse ein geführt wird. Vor dem Gebrauch der Patrone ist diese Aussparung zweckmässigerweise durch einen Stöpsel oder einen Niet verstopft. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Gegenstandes der Erfindung darge stellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Axialschnitt durch die Patrone mit eingeschobenen Kabelenden, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1. In Fig.1 ist ein zentrales metallisches Rohr mit. 1 bezeichnet. Über den beiden Rohrenden sind ringförmige Scheiben 3 aus. Pappe ange ordnet, die ein Rohr 2 aus Pappe bezüglich des Rohres 1 zentrieren. Die Rohre 1 und \? bilden zusammen mit den Scheiben 3 einen Hohlkörper von ringförmigem Querschnitt, der eine exothermisch reagierende Masse 5 ent hält. Ein radial zu den Rohren 1 und 2 in koaxialen Bohrungen derselben angeordneter Rohrstutzen 4 aus Kupfer tritt über den Aussendurchmesser des Rohres 2 und den Innendurchmesser des Rohres 1 hervor. In der im Hohlkörper eingefüllten Masse 5 ist eine in der Zeichnung nicht gezeigte Aus sparung vorgesehen, in die ein Chrisanthem- Streichholz eingeführt werden kann. In der Folge sei die Anwendungsweise der durch die beschriebenen Teile gebildeten Hart- lötpatrone kurz erläutert. Die zu verbindenden Kabelenden 7 und 8 aus Kupfer werden in das Rohr 1 so weit eingeschoben, dass sie beidseitig des durch das innere Ende des Stutzens 4 gebildeten An schlages anstehen. Darauf wird ein aus Silber lot gebildeter Stab 6 sowie etwas Flussmittel in den Stutzen 4 eingeschoben, so dass der Stab zwischen die zu verbindenden Kabel enden hineinragt. Bei der Entzündung der Masse 5 wird durch die frei werdende Wärme der sich im Stutzen 4 befindende Teil des Lotstabes 6 ge schmolzen. Das flüssige Lot fliesst darauf in den durch die beiden Kabelenden im Rohr 1 freigelassenen Zwischenraum und dringt auch teilweise zwischen den Kabeln in der Wandung des Rohres 1 durch. Beim Erstarren des Lotes nach dem Ab brennen der Masse 5 verbindet dasselbe die Kabelenden 7 und 8 nicht nur direkt unter- einander, sondern auch über das Metallrohr 1, das zur Verstärkung an der Verbindungsstelle verbleibt. Die durch den Abbrand der Masse 5 ver- zunderten Teile 2 und 3 der Patrone können leicht entfernt werden und das freistehende Ende des Rohrstutzens 4 wird bündig mit der Aussenwand des Rohres 1 abgetrennt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Hartlötpatrone zur Verbindung der Enden von langgestreckten Körpern, gekennzeichnet durch einen zylindrischen Patronenkörper, der zwei konzentrische Büchsen und zwei ring förmige Scheiben aufweist, wobei der zwi schen der innern, aus nicht schmelzendem Metall bestehenden und der äussern Büchse gebildete Ringraum eine ehotherm reagie rende Masse enthält, und wobei ein radial zu den genannten Büchsen angeordneter Rohr stutzen aus nicht schmelzendem Metall durch dieselben durchtritt, zum Zwecke, den mit einander zu verbindenden, und hierzu in die innere Büchse einzuschiebenden Enden Hart lot und Flussmittel zuzuführen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH316919T | 1954-01-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH316919A true CH316919A (de) | 1956-10-31 |
Family
ID=4496590
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH316919D CH316919A (de) | 1954-01-12 | 1954-01-12 | Hartlötpatrone zur Verbindung der Enden von langgestreckten Körpern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH316919A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2252441A1 (de) * | 1972-10-23 | 1974-04-25 | Siemens Ag | Verloetung des metallenen anschlussstutzens einer kabelgarnitur mit dem metallmantel eines elektrischen kabels |
-
1954
- 1954-01-12 CH CH316919D patent/CH316919A/de unknown
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