CH316919A - Hartlötpatrone zur Verbindung der Enden von langgestreckten Körpern - Google Patents

Hartlötpatrone zur Verbindung der Enden von langgestreckten Körpern

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CH316919A
CH316919A CH316919DA CH316919A CH 316919 A CH316919 A CH 316919A CH 316919D A CH316919D A CH 316919DA CH 316919 A CH316919 A CH 316919A
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CH
Switzerland
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brazing
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elongated bodies
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pipe
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Application number
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Inventor
Stuerchler Louis
Original Assignee
Cossonay Cableries Trefileries
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/0008Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for particular articles or work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

Description


  Hartlötpatrone zur Verbindung der Enden von langgestreckten Körpern    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  bildet eine Hartlötpatrone zur Verbindung der  Enden von Seilen und ähnlichen langgestreck  ten Körpern mittels Hartlotes, vor allem von.  Kabeln aus Kupfer oder Kupferlegierung.  



  Die erfindungsgemässe Hartlötpatrone be  sitzt einen zylindrischen Körper, der zwei kon  zentrische Büchsen und an den Stirnseiten  zwei ringförmige Scheiben aufweist, wobei       der    zwischen der innern und der äussern  Büchse gebildete Ringraum eine exotherm  reagierende Masse enthält und wobei ein radial  zu den genannten Büchsen angeordneter Rohr  stutzen durch dieselben durchtritt, zum  Zwecke, den miteinander zu verbindenden und  hiezn in die innere Büchse einzuschiebenden  Enden Hartlot und Flussmittel zuzuführen. Die  innere Büchse sowie der Rohrstutzen beste  hen aus einem bei der Hartlöttemperatur nicht  schmelzenden Metall, vorzugsweise aus Kup  fer oder Kupferlegierung, wenn es sich um  das Hartlöten von Kabeln aus Kupfer oder  Kupferlegierung handelt.

   Die zwei     ringför-          rnigen    Scheiben sowie die äussere Büchse kön  nen dagegen aus Pappe oder dergleichen be  stehen, gegebenenfalls in Verbindung mit Me  tallfolie.  



  Die von der Hartlötpatrone erzeugte  Wärme ist dabei zweckmässig so abgestimmt,       dass    die zu verbindenden Kabel. selbst nicht  schmelzen, sondern durch ein Hartlot mit tie  ferem Schmelzpunkt als der Seilwerkstoff  verbunden werden. Handelt es sich z. B. um    das Verbinden von Kupferkabeln, so benützt  man mit Vorteil ein sogenanntes Silberlot, das  aus Kupfer, Zink und Silber besteht.  



  Als exotherm reagierende Masse benützt  man vorzugsweise eine aluminothermische  Masse, die im wesentlichen aus fein verteiltem       Aluminium    oder Aluminiumlegierung und  Eisenoxyden besteht. Die Zündung einer  solchen aluminothermischen Masse geschieht  in der üblichen Weise, zweckmässig mit Hilfe  eines sogenannten Chrysanthem-Streichholzes,  das in eine Aussparung in der Zündmasse ein  geführt wird. Vor dem Gebrauch der Patrone  ist diese Aussparung zweckmässigerweise durch  einen Stöpsel oder einen Niet verstopft.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Gegenstandes der Erfindung darge  stellt. Es zeigen:  Fig. 1 einen Axialschnitt durch die Patrone  mit eingeschobenen Kabelenden,       Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     II-II     in     Fig.    1.  



  In     Fig.1    ist ein zentrales metallisches Rohr  mit. 1 bezeichnet. Über den beiden Rohrenden  sind ringförmige Scheiben 3 aus. Pappe ange  ordnet, die ein Rohr 2 aus Pappe bezüglich  des Rohres 1 zentrieren. Die Rohre 1 und     \?     bilden zusammen mit den Scheiben 3 einen  Hohlkörper von ringförmigem Querschnitt,  der eine     exothermisch    reagierende Masse 5 ent  hält. Ein radial zu den Rohren 1 und 2 in  koaxialen Bohrungen derselben angeordneter  Rohrstutzen 4 aus Kupfer tritt über den      Aussendurchmesser des Rohres 2 und den  Innendurchmesser des Rohres 1 hervor.  



  In der im Hohlkörper eingefüllten Masse  5 ist eine in der Zeichnung nicht gezeigte Aus  sparung vorgesehen, in die ein     Chrisanthem-          Streichholz    eingeführt werden kann.  



  In der Folge sei die Anwendungsweise der  durch die beschriebenen Teile gebildeten     Hart-          lötpatrone    kurz erläutert.  



  Die zu verbindenden Kabelenden 7 und 8  aus Kupfer werden in das Rohr 1 so weit  eingeschoben, dass sie beidseitig des durch das  innere Ende des Stutzens 4 gebildeten An  schlages anstehen. Darauf wird ein aus Silber  lot gebildeter Stab 6 sowie etwas Flussmittel  in den Stutzen 4 eingeschoben, so dass der  Stab zwischen die zu verbindenden Kabel  enden hineinragt.  



  Bei der Entzündung der Masse 5 wird  durch die frei werdende Wärme der sich im  Stutzen 4 befindende Teil des Lotstabes 6 ge  schmolzen. Das flüssige Lot fliesst darauf  in den durch die beiden Kabelenden im Rohr  1 freigelassenen Zwischenraum und dringt  auch teilweise zwischen den Kabeln in der  Wandung des Rohres 1 durch.  



  Beim Erstarren des Lotes nach dem Ab  brennen der Masse 5 verbindet dasselbe die  Kabelenden 7 und 8 nicht nur direkt unter-    einander, sondern auch über das Metallrohr 1,  das zur Verstärkung an der Verbindungsstelle  verbleibt.  



  Die durch den Abbrand der Masse 5     ver-          zunderten    Teile 2 und 3 der Patrone können  leicht entfernt werden und das freistehende  Ende des Rohrstutzens 4 wird bündig mit der  Aussenwand des Rohres 1 abgetrennt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hartlötpatrone zur Verbindung der Enden von langgestreckten Körpern, gekennzeichnet durch einen zylindrischen Patronenkörper, der zwei konzentrische Büchsen und zwei ring förmige Scheiben aufweist, wobei der zwi schen der innern, aus nicht schmelzendem Metall bestehenden und der äussern Büchse gebildete Ringraum eine ehotherm reagie rende Masse enthält, und wobei ein radial zu den genannten Büchsen angeordneter Rohr stutzen aus nicht schmelzendem Metall durch dieselben durchtritt, zum Zwecke, den mit einander zu verbindenden, und hierzu in die innere Büchse einzuschiebenden Enden Hart lot und Flussmittel zuzuführen.
CH316919D 1954-01-12 1954-01-12 Hartlötpatrone zur Verbindung der Enden von langgestreckten Körpern CH316919A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2252441A1 (de) * 1972-10-23 1974-04-25 Siemens Ag Verloetung des metallenen anschlussstutzens einer kabelgarnitur mit dem metallmantel eines elektrischen kabels

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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