CH316942A - Spule mit einem einen Luftspalt aufweisenden Magnetkern und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Spule mit einem einen Luftspalt aufweisenden Magnetkern und Verfahren zu deren HerstellungInfo
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
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Description
Spule mit einem einen Luftspalt aufweisenden Magnetkern und Verfahren zu deren He@µtellüigl Es ist bei der Herstellung der Magnetkerne von Spulen, z. B. Drosselspulen oder Transfor matoren, bekannt, die Bleche vor dem Stanzen finit einer Kunstharzlösung zu bespritzen und dann vorzutrocknen. Die derart vorbereiteten und gestanzten Bleche können dann zu einem Magnetkern zusammengeschachtelt und nach träglich im Ofen nachbehandelt werden, so dass ein kompakter Blechkern entsteht. Eine andere Art der Herstellung von Magnetkernen besteht darin, die fertigen Kerne unter Vakuum mit einer Kunstharzlösung zu imprägnieren.
Diese beiden Herstellungsverfahren sind jedoch für eine billige Serienfabrikation zu umständ lich und zu kostspielig.
Bei der Spule mit einem einen Luftspalt auf weisenden Magnetkern gemäss vorliegender Er findung ist der Luftspalt zwecks Zusammen klebens der einzelnen Schenkelbleche des Magnetkernes mit einer Kunstharzmischung ausgefüllt. Eine solche Spule kann auf ein fache Weise so hergestellt werden, dass sie praktisch geräuschlos arbeitet.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Spule mit einem einen Luftspalt aufweisenden DIa- gnetkern, gemäss welchem in die Spulenhülse der aufrechtstehenden, eine Hälfte des Magnet kernes enthaltenden Spule eine Kunstharz mischung eingefüllt und darauf die andere Hälfte des Magnetkernes in die Spulellhülse hineingepresstwird, derart,
dass die Kunstharz- lnischung in alle Hohhäume zwischen den ein- zelnen Kernblechen und zwischen Kern'ti it4- Spulenhülse eindringt und diese Teile nach er folgter Wärmebehandlung zu einem festen Körper zusammenklebt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt einer Spule mit Magnetkern und Fig. 2 ist eine Draufsicht zu Fig. 1.
Das Gehäuse 10 der dargestellten Spule be steht zweckmässig aus einem Profilstahlrohr von gleichmässiger Wandstärke. In dieses Rohr 10 ist der aus zwei Hälften 11, 12 zusammen gesetzte Magnetkern eingesetzt, dessen äussere Teile in einer Nut 13 des Rohres 10 festge halten und durch Eindrückungen 14 im Rohr zusammengepresst werden. Der Luftspalt zwi schen den beiden Kernhälften ist durch eine z. B. aus dem-2UarkenproduktAralditundQuarz- mehl bestehende Kunstharzmischung 15 aus gefüllt. Um den Magnetkern befindet sich eine Hartpapierhülse 16, auf welche die Spulenwick- lung 17 gewickelt ist.
Bei der Herstellung der Spule wird zunächst die Hülse 16 mit der Spulenwicklung 17 auf die eine Hälfte 11 des Magnetkernes gesteckt. Dann wird die Spule mit der noch freien Hülsen öffnung nach oben und mit der Kernhälfte 11 nach unten vertikal auf eine Unterlage, z. B. einen Werktisch, aufgestellt. In die Hülse 16 wird nun ein derart bemessenes Quantum der Kunstharzmischung eingegossen, dass beim nachträglichen Einpressen der zweiten Kern hälfte 12 der Luftspalt vollständig mit Kunst harzmischung 15 ausgefüllt und ausserdem noch ein überschüssiges Quantum in alle Hohlräume zwischen den Blechen des Kernes und zwischen Hülse und Kern gepresst wird.
Auf diese Weise wird die innere Partie des Magnetkernes, wel che sich in der Hülse 16 befindet, nach der üb lichen Wärmebehandlung zu einem kompakten Körper zusammengeklebt und eine Vibration der einzelnen Kernbleche mit Sicherheit vermieden.
Die so hergestellte Spule mit Magnetkern wird in das als Gehäuse dienende Profilrohr 10 eingeschoben, das eine Nut zur Aufnahme der äusseren Teile des Magnetkernes besitzt. Es ist nun nicht gut möglich, die Stapelhöhe des aus 0,5-1 mm dicken Blechen bestehenden Magnetkernes so abzustimmen, dass durch die Nut des Profilrohres eine genügende Pressung erfolgt. Diese Schwierigkeit wird dadurch be hoben, dass das Profilrohr 10 mit der einge schobenen Spule in eine Vorrichtung gelangt, welche mit hohem Druck die Eindrückungen 14 im Rohr 10 erzeugt (Fig. 2), durch wel che der Magnetkern im Innern des Profilrohres an den betreffenden Stellen vibrationsfrei zu sammengepresst wird.
Die sö hergestellten Drosselspulen und Trans- formatoren werden nachträglich noch in be kannter Weise durch das Tauchverfahren mit einem Isolierlack imprägniert und sind prak tisch geräuschlos.
Diese Drosselspulen und Transformatoren lassen sich überall da anwenden, wo eine mög lichst geräuscharme Ausführung angestrebt wird, z. B. für Vorschaltgeräte von Fluoreszenz- röhren oder als sog. Sperrdrosseln, die den Kompensationskondensatoren vorgeschaltet werden zwecks Absperrung der Steuerimpulse höherer Frequenz bei Zentralsteuerungsanlagen . (Netzkommandoanlagen).
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Spule mit einem einen Luftspalt aufwei senden Magnetkern, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftspalt zwecks Zusammenklebens der einzelnen Schenkelbleche des 3Iagnetker- nes mit einer Kunstliarzmischung ausgefüllt ist. Il.Verfahren zur Herstellung einer Spule mit einem einen Luftspalt aufweisenden D1a- gnetkern nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass in die Spulenhülse der auf rechtstehenden, eine Hälfte des llagnetkeriies enthaltenden Spule eine Kunstharzmischung eingefüllt und darauf die andere Hälfte des Ma gnetkernes in die Spulenhülse hineingepresst wird, derart,dass die Kunstharzmischung in alle Hohlräume zwischen den einzelnen Kern blechen und zwischen Kern und Spulenhülse eindringt und diese Teile nach erfolgter Wä rnie- beliandlung zu einem festen Körperzu>,#ainnien- klebt. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkern in ein das Spulängehäuse bildendes Profilrohr einge setzt wird,in dem Eindrückungen erzeugt wer den, durch welche der Magnetkern aussen zu sammengepresstwird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH316942T | 1953-09-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH316942A true CH316942A (de) | 1956-10-31 |
Family
ID=4496596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH316942D CH316942A (de) | 1953-09-16 | 1953-09-16 | Spule mit einem einen Luftspalt aufweisenden Magnetkern und Verfahren zu deren Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH316942A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140655B (de) * | 1957-10-28 | 1962-12-06 | Forges Ateliers Const Electr | Verfahren zur Herstellung einer Kunstharzumhuellung fuer einen aus einzelnen Blechen aufgebauten Magnetkern |
| DE1245487B (de) * | 1963-05-24 | 1967-07-27 | Westinghouse Electric Corp | Verfahren zur Herstellung eines geblechten Eisenkernes fuer Transformatoren und Drosselspulen |
-
1953
- 1953-09-16 CH CH316942D patent/CH316942A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140655B (de) * | 1957-10-28 | 1962-12-06 | Forges Ateliers Const Electr | Verfahren zur Herstellung einer Kunstharzumhuellung fuer einen aus einzelnen Blechen aufgebauten Magnetkern |
| DE1245487B (de) * | 1963-05-24 | 1967-07-27 | Westinghouse Electric Corp | Verfahren zur Herstellung eines geblechten Eisenkernes fuer Transformatoren und Drosselspulen |
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