CH317220A - Vorrichtung zur Übertragung von Bewegungen von einem treibenden auf ein getriebenes Organ - Google Patents
Vorrichtung zur Übertragung von Bewegungen von einem treibenden auf ein getriebenes OrganInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C1/00—Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing
- F16C1/10—Means for transmitting linear movement in a flexible sheathing, e.g. "Bowden-mechanisms"
- F16C1/20—Construction of flexible members moved to and fro in the sheathing
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Description
Vorrichtung zur Übertragung von Bewegungen von einem treibenden auf ein getriebenes Organ Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor richtung zur Übertragung von Bewegungen von einem treibenden auf ein getriebenes Or gan mittels in einer Führungsbahn angeord neten, aneinandergereihten übertragungskör- pern, wobei mindestens die in den gebogenen Teilen der Bahn geführten Körper als Wälz- körper ausgebildet sind.
Diese Wälzkörper können aus Rollen oder Kugeln bestehen. Ein derartiger Mechanismus ist aus der britischen Patentschrift Nr.<B>108,536,</B> bekanntgeworden.
Die Verwendung eines derartigen Über tragungsmechanismus hat den Nachteil, dass zwischen den Rollen oder Kugeln und an der Aussenseite der Krümmungen der F'ühruigs- balin gleitende Reibung entsteht, weil die Ku geln oder Rollen infolge ihrer unmittelbaren gegenseitigen Berührung in ihrer freien rol lenden Bewegung gehemmt werden.
Jede fol gende Rolle oder Kugel wird nämlich bei Drehung in der Förderrichtung infolge ihres Druckes gegen die Aussenseite der gekrümm ten Führungsbahn versuchen, die vorherge hende Rolle oder Kugel in eine Richtung zu drehen, die derjenigen entgegengesetzt ist, in der das vorhergehende Element seinerseits durch Berührung mit der Wand über diese abzurollen sucht-. Die Folge ist demnach eine gleitende statt einer rollenden Bewegung der i Elemente längs der Führungsbahn, und da: durch entsteht ein bedeutender Energiever lust.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beheben, was dadurch erreicht wird, da.ss zwischen den aufeinanderfolgenden Wälzkör pern Trennorgane angeordnet sind.
Diese Trennorgane können als Scheiben mit einer Ausnehmung zu ihrer Zentrierung in der Führungsbahn mit. Hilfe der angren zenden Wälzkörper ausgebildet sein, sie haben jedoch vorzugsweise die Form von Rollen oder Kugeln mit kleinerem Durchmesser als die eigentlichen Rollen oder Kugeln des Mechanis- mus. Diese Trennwälzorgane können frei dreh bar in einen Käfig gefasst sein,
wodurch sie in der Mitte der Führungabalin zentriert werden.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert. Es zeigen: Fig. 1 teilweise im Schnitt eine Vorrich tung zur Fernbetätigung der Ventilspindel eines Absperrventils, Fig.2 einen Schnitt durch das treibende Organ dieser Vorrichtung nach der Linie II-II in Fig. 1 in Pfeilrichtung gesehen.
Fig. 3 eine Detaildarstellung in grösserem Massstab bei Verwendung einer andern Aus- führungsform der Trennorgane. Das treibende Organ dieser als Beispiel ge wählten Vorrichtung besteht aus einer .Seheibe 1, die mit einer Nabe 2 drehbar in einem Ge häuse 3 montiert. ist, dessen Innenwand den Scheibenumfang mit einigem Zwischenraum konzentrisch umgibt. Mit dieser Scheibe 1 ist ein Bedienungshebel 4 fest verbunden, mittels dessen die Scheibe in zwei Richtungen um ihre Achse gedreht werden kann.
Dieser Hebel ist in seiner neutralen Mittel lage und in den Betriebsstellungen beider seits dieser Mittellage automatisch hinsichtlich des Gehäuses 3 fixiert mittels einer als Win kelhebel ausgeführten Sperrklinke 5, die zum Eingreifen in eine Reihe von Öffnungen 6 in dem Gehäuse 3 bestimmt ist, aus denen die Sperrklinke durch Eindrücken einer in dem Hebel angeordneten Stange 7 mit Steuerknopf 8 entgegen der Wirkung der Druckfeder 9 ge löst werden kann.
Zwei büchsenförmige Stutzen 10 sind tan- gentia.1 zu der Scheibe von unten her in dem Gehäuse 3 befestigt zum Anschliessen von zwei Rohrstücken 11, an denen anderseits die Hin- bzw. Rückführungsbahn 12, 13 in Form einer geschlossenen Rohrleitungsanlage über eine Kupplung 14 und einen Krümmer 15 .an geschlossen ist: In der obern Hälfte des Raumes zwischen der Scheibe 1 und dem Gehäuse 3 sowie in einem anschliessenden Teil der Stutzen 10 und in den Krümmern 15 sind Wälzkörper, z. B.
Rollen 16; passend angeordnet, wo bei die beiden Rollen, die in dem erwähnten Raum beiderseits der Mittellinie des Hebels 4 liegen, sieh gegen zwei Rollen 17 abstützen, die sich frei drehbar in einem Mitnehmer 18 befinden, der mit einem Zapfen radial in der Scheibe 1 befestigt ist.
In den Stutzen 1<B>0</B> stützen die beiden End- rollen 12 sich je gegen eine Druekübertra- gungsstange 19 ab, die in dem betref fenden Rohrstück 11 gradlinig geführt ist und in der eine nicht näher beschrie bene Stellvorrichtung 20 geschaltet ist zum automatischen Ausgleich des Spiels in der Anlage. Das freie Ende jeder Druckstange 19 berührt eine weitere Druckstange 21 und diese: ihrerseits die erste der Rollen 16 in dem dazugehörigen Krümmer 15.
Die geraden Teile der Bahn 12, 13 ent haltenebenfalls stabföxmige Übertragungskör per 22 und sind einerseits mittels Klemm kupplungen 14 an die Krümmer 15 ange schlossen und anderseits über entsprechende Krümmer und Kupplungen mit einem zweiten, das treibende Organ enthaltenden Gehäuse 2@3 von ähnlicher Ausführung wie das Ge häuse '3 verbunden, und zwar derart, dass das Gehäuse 23 ebenfalls eine drehbare Scheibe 24 enthält, die aber auf der Achse 215 der zu steuernden Ventilspindel eines Absperrventils befestigt. ist.
Die Krümmer und der Raum um die Scheibe 24 herum sind ebenfalls mit. Rollen gefüllt, so dass die ganze, in sich geschlossene Bahn ununterbrochene Reihen einzelner Über tragungskörper enthält, die beim Umlegen des Hebels 4 nach der einen oder andern Seite die Bewegung des treibenden Organs auf das getriebene Organ übertragen und im Gehäuse 23 eine Winkelverdrehung der Achse 25 v er- ursaeht und infolgedessen die Steuerteig der Ventilspindel herbeiführt.
Zur Vermeidung von gleitender Reibiui7 der Rollen längs der Innenwand der Gehäuse und Krümmer in einem derartigen Übertra gungssystem sind zwischen diesen Rollen Trennorgane angeordnet, die bei dem Ausfüh rungsbeispiel na.eh Fig. 1 aus Rollen bestehen, die einen beträchtlich kleineren Durchmesser als die Rollen<B>16</B> haben und frei drehbar in einem Käfig gefa.sst sind, der die betreffende Trennrolle hinsichtlich der Rollen 16 zentriert.
Wie gesagt, wird dadurch die gegenseitige Hemmung der Rollen<B>16</B> infolge direkter Be rührung vermieden und in dieser Weise eine rein rollende Bewegung längs der Aussenseite der gekrümmten Führungsbahn gesichert.
Statt dieser Zwischenrollen oder -kugeln können auch andere Trennorgane, zum Bei spiel verhältnismässig dünne Seheiben 28, zum Beispiel aus gutem Lagermetall, wie in Fig. 3 dargestellt, zur Verwendung kommen. Die Übertragungskörper haben dort die Form von Kugeln 29, und in Zusammenhang hiermit erhalten die Scheiben eine zentrale Ausneh- mung 30, mittels der sie auf den Kugeln zen triert werden, um Berührung mit den Wän den möglichst zu vermeiden.
Bei Verwendung von Rollen anstatt Kugeln 2,9 können die Seheiben an beiden Seiten mit einer diame tralen Kerbung versehen. sein.
Es hat sich gezeigt, dass auf die oben be schriebene Weise ein sehr leicht laufender Mechanismus erhalten wird mit geringem Rei bungsverlust und demzufolge, mit hohem Nutz effekt der Übertragung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Übertragung von Bewe gungen von einem treibenden auf ein getrie benes Organ mittels in einer Führungsbahn angeordneten, aneinandergereihten Übertra gungskörpern, wobei mindestens die in den gebogenen Teilen der Bahn geführten Kör per als Wälzkörper ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den aufeinan- derfolgend,en Wälzkörpern 'Trennorgane ange ordnet sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Trennorgane. aus Scheiben bestehen,- die mit einer zentra len Ausnehmung versehen sind zwecks Zen trierung der 'Scheiben mit Hilfe der Wälzkör- per in der Führungsbahn. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die 'Trennorgane ebenfalls aus Wälzkörpern mit kleinerem Durchmesser als demjenigen der erstgenann- ten Wälzkörper bestehen und auf die Mitte der Führungsbahn zentriert sind. 3@. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenn-Wälzkörper frei drehbar in je einem Käfig angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL317220X | 1952-06-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH317220A true CH317220A (de) | 1956-11-15 |
Family
ID=19783850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH317220D CH317220A (de) | 1952-06-25 | 1953-06-18 | Vorrichtung zur Übertragung von Bewegungen von einem treibenden auf ein getriebenes Organ |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH317220A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2657937A1 (fr) * | 1990-02-07 | 1991-08-09 | Stopinc Ag | Dispositif de renvoi pour l'entrainement d'un obturateur a tiroir. |
-
1953
- 1953-06-18 CH CH317220D patent/CH317220A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2657937A1 (fr) * | 1990-02-07 | 1991-08-09 | Stopinc Ag | Dispositif de renvoi pour l'entrainement d'un obturateur a tiroir. |
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