Vorrichtung zur Übertragung von Bewegungen von einem treibenden auf ein getriebenes Organ Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor richtung zur Übertragung von Bewegungen von einem treibenden auf ein getriebenes Or gan mittels in einer Führungsbahn angeord neten, aneinandergereihten übertragungskör- pern, wobei mindestens die in den gebogenen Teilen der Bahn geführten Körper als Wälz- körper ausgebildet sind.
Diese Wälzkörper können aus Rollen oder Kugeln bestehen. Ein derartiger Mechanismus ist aus der britischen Patentschrift Nr.<B>108,536,</B> bekanntgeworden.
Die Verwendung eines derartigen Über tragungsmechanismus hat den Nachteil, dass zwischen den Rollen oder Kugeln und an der Aussenseite der Krümmungen der F'ühruigs- balin gleitende Reibung entsteht, weil die Ku geln oder Rollen infolge ihrer unmittelbaren gegenseitigen Berührung in ihrer freien rol lenden Bewegung gehemmt werden.
Jede fol gende Rolle oder Kugel wird nämlich bei Drehung in der Förderrichtung infolge ihres Druckes gegen die Aussenseite der gekrümm ten Führungsbahn versuchen, die vorherge hende Rolle oder Kugel in eine Richtung zu drehen, die derjenigen entgegengesetzt ist, in der das vorhergehende Element seinerseits durch Berührung mit der Wand über diese abzurollen sucht-. Die Folge ist demnach eine gleitende statt einer rollenden Bewegung der i Elemente längs der Führungsbahn, und da: durch entsteht ein bedeutender Energiever lust.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beheben, was dadurch erreicht wird, da.ss zwischen den aufeinanderfolgenden Wälzkör pern Trennorgane angeordnet sind.
Diese Trennorgane können als Scheiben mit einer Ausnehmung zu ihrer Zentrierung in der Führungsbahn mit. Hilfe der angren zenden Wälzkörper ausgebildet sein, sie haben jedoch vorzugsweise die Form von Rollen oder Kugeln mit kleinerem Durchmesser als die eigentlichen Rollen oder Kugeln des Mechanis- mus. Diese Trennwälzorgane können frei dreh bar in einen Käfig gefasst sein,
wodurch sie in der Mitte der Führungabalin zentriert werden.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert. Es zeigen: Fig. 1 teilweise im Schnitt eine Vorrich tung zur Fernbetätigung der Ventilspindel eines Absperrventils, Fig.2 einen Schnitt durch das treibende Organ dieser Vorrichtung nach der Linie II-II in Fig. 1 in Pfeilrichtung gesehen.
Fig. 3 eine Detaildarstellung in grösserem Massstab bei Verwendung einer andern Aus- führungsform der Trennorgane. Das treibende Organ dieser als Beispiel ge wählten Vorrichtung besteht aus einer .Seheibe 1, die mit einer Nabe 2 drehbar in einem Ge häuse 3 montiert. ist, dessen Innenwand den Scheibenumfang mit einigem Zwischenraum konzentrisch umgibt. Mit dieser Scheibe 1 ist ein Bedienungshebel 4 fest verbunden, mittels dessen die Scheibe in zwei Richtungen um ihre Achse gedreht werden kann.
Dieser Hebel ist in seiner neutralen Mittel lage und in den Betriebsstellungen beider seits dieser Mittellage automatisch hinsichtlich des Gehäuses 3 fixiert mittels einer als Win kelhebel ausgeführten Sperrklinke 5, die zum Eingreifen in eine Reihe von Öffnungen 6 in dem Gehäuse 3 bestimmt ist, aus denen die Sperrklinke durch Eindrücken einer in dem Hebel angeordneten Stange 7 mit Steuerknopf 8 entgegen der Wirkung der Druckfeder 9 ge löst werden kann.
Zwei büchsenförmige Stutzen 10 sind tan- gentia.1 zu der Scheibe von unten her in dem Gehäuse 3 befestigt zum Anschliessen von zwei Rohrstücken 11, an denen anderseits die Hin- bzw. Rückführungsbahn 12, 13 in Form einer geschlossenen Rohrleitungsanlage über eine Kupplung 14 und einen Krümmer 15 .an geschlossen ist: In der obern Hälfte des Raumes zwischen der Scheibe 1 und dem Gehäuse 3 sowie in einem anschliessenden Teil der Stutzen 10 und in den Krümmern 15 sind Wälzkörper, z. B.
Rollen 16; passend angeordnet, wo bei die beiden Rollen, die in dem erwähnten Raum beiderseits der Mittellinie des Hebels 4 liegen, sieh gegen zwei Rollen 17 abstützen, die sich frei drehbar in einem Mitnehmer 18 befinden, der mit einem Zapfen radial in der Scheibe 1 befestigt ist.
In den Stutzen 1<B>0</B> stützen die beiden End- rollen 12 sich je gegen eine Druekübertra- gungsstange 19 ab, die in dem betref fenden Rohrstück 11 gradlinig geführt ist und in der eine nicht näher beschrie bene Stellvorrichtung 20 geschaltet ist zum automatischen Ausgleich des Spiels in der Anlage. Das freie Ende jeder Druckstange 19 berührt eine weitere Druckstange 21 und diese: ihrerseits die erste der Rollen 16 in dem dazugehörigen Krümmer 15.
Die geraden Teile der Bahn 12, 13 ent haltenebenfalls stabföxmige Übertragungskör per 22 und sind einerseits mittels Klemm kupplungen 14 an die Krümmer 15 ange schlossen und anderseits über entsprechende Krümmer und Kupplungen mit einem zweiten, das treibende Organ enthaltenden Gehäuse 2@3 von ähnlicher Ausführung wie das Ge häuse '3 verbunden, und zwar derart, dass das Gehäuse 23 ebenfalls eine drehbare Scheibe 24 enthält, die aber auf der Achse 215 der zu steuernden Ventilspindel eines Absperrventils befestigt. ist.
Die Krümmer und der Raum um die Scheibe 24 herum sind ebenfalls mit. Rollen gefüllt, so dass die ganze, in sich geschlossene Bahn ununterbrochene Reihen einzelner Über tragungskörper enthält, die beim Umlegen des Hebels 4 nach der einen oder andern Seite die Bewegung des treibenden Organs auf das getriebene Organ übertragen und im Gehäuse 23 eine Winkelverdrehung der Achse 25 v er- ursaeht und infolgedessen die Steuerteig der Ventilspindel herbeiführt.
Zur Vermeidung von gleitender Reibiui7 der Rollen längs der Innenwand der Gehäuse und Krümmer in einem derartigen Übertra gungssystem sind zwischen diesen Rollen Trennorgane angeordnet, die bei dem Ausfüh rungsbeispiel na.eh Fig. 1 aus Rollen bestehen, die einen beträchtlich kleineren Durchmesser als die Rollen<B>16</B> haben und frei drehbar in einem Käfig gefa.sst sind, der die betreffende Trennrolle hinsichtlich der Rollen 16 zentriert.
Wie gesagt, wird dadurch die gegenseitige Hemmung der Rollen<B>16</B> infolge direkter Be rührung vermieden und in dieser Weise eine rein rollende Bewegung längs der Aussenseite der gekrümmten Führungsbahn gesichert.
Statt dieser Zwischenrollen oder -kugeln können auch andere Trennorgane, zum Bei spiel verhältnismässig dünne Seheiben 28, zum Beispiel aus gutem Lagermetall, wie in Fig. 3 dargestellt, zur Verwendung kommen. Die Übertragungskörper haben dort die Form von Kugeln 29, und in Zusammenhang hiermit erhalten die Scheiben eine zentrale Ausneh- mung 30, mittels der sie auf den Kugeln zen triert werden, um Berührung mit den Wän den möglichst zu vermeiden.
Bei Verwendung von Rollen anstatt Kugeln 2,9 können die Seheiben an beiden Seiten mit einer diame tralen Kerbung versehen. sein.
Es hat sich gezeigt, dass auf die oben be schriebene Weise ein sehr leicht laufender Mechanismus erhalten wird mit geringem Rei bungsverlust und demzufolge, mit hohem Nutz effekt der Übertragung.
Device for transferring movements from a driving to a driven organ The invention relates to a device for transferring movements from a driving to a driven organ by means of transmission bodies arranged in a guide track and lined up, at least those in the curved ones Parts of the path-guided body are designed as rolling bodies.
These rolling elements can consist of rollers or balls. Such a mechanism is known from British patent specification no. 108,536.
The use of such a transmission mechanism has the disadvantage that sliding friction arises between the rollers or balls and on the outside of the curvatures of the guide balin because the balls or rollers are inhibited in their free rolling movement due to their direct mutual contact will.
Each fol lowing roller or ball will try to rotate in the conveying direction due to their pressure against the outside of the krümm th guideway to rotate the previous roller or ball in a direction opposite to that in which the previous element in turn by contact with the wall looking to roll over this. The result is a sliding instead of a rolling movement of the i elements along the guideway, and there: this results in a significant loss of energy.
The aim of the invention is to remedy this disadvantage, which is achieved in that separating members are arranged between the successive rolling bodies.
These separating elements can be provided as disks with a recess for centering them in the guide track. With the help of the adjacent rolling elements, however, they are preferably in the form of rollers or balls with a smaller diameter than the actual rollers or balls of the mechanism. These separating rolling elements can be freely rotatable in a cage,
thereby centering them in the middle of the lead abalin.
The invention is explained below with reference to the drawing, for example. Shown are: Fig. 1 partially in section a Vorrich device for remote actuation of the valve spindle of a shut-off valve, Fig. 2 a section through the driving member of this device along the line II-II in Fig. 1 seen in the direction of the arrow.
3 shows a detailed representation on a larger scale when using another embodiment of the separating elements. The driving element of this device chosen as an example consists of a .Seheibe 1, which is rotatably mounted in a housing 3 with a hub 2. whose inner wall concentrically surrounds the disc circumference with some space. An operating lever 4 is firmly connected to this disk 1, by means of which the disk can be rotated about its axis in two directions.
This lever is in its neutral central position and in the operating positions on both sides of this central position automatically fixed with respect to the housing 3 by means of a pawl designed as a Win angle lever 5, which is intended to engage a number of openings 6 in the housing 3, from which the The pawl can be released by pressing a rod 7 arranged in the lever with the control button 8 against the action of the compression spring 9 ge.
Two sleeve-shaped nozzles 10 are attached to the disc from below in the housing 3 for the connection of two pipe sections 11 to which on the other hand the outward and return paths 12, 13 in the form of a closed pipeline system via a coupling 14 and a bend 15 .an is closed: In the upper half of the space between the disc 1 and the housing 3 and in an adjoining part of the nozzle 10 and in the bends 15 are rolling elements, for. B.
Rollers 16; appropriately arranged, where the two rollers, which are in the space mentioned on either side of the center line of the lever 4, are supported against two rollers 17 which are freely rotatable in a driver 18 which is fastened radially in the disc 1 with a pin .
In the connecting piece 1, the two end rollers 12 are each supported against a pressure transmission rod 19 which is guided in a straight line in the pipe section 11 in question and in which an actuating device 20, not described in detail, is connected is in the system to automatically compensate for the play. The free end of each push rod 19 touches a further push rod 21 and this: in turn the first of the rollers 16 in the associated bend 15.
The straight parts of the web 12, 13 also contain stabföxmige transfer body by 22 and are connected on the one hand by means of clamping couplings 14 to the manifold 15 and on the other hand via corresponding manifolds and couplings with a second housing containing the driving organ 2 @ 3 of a similar design as the Ge housing '3 connected, in such a way that the housing 23 also contains a rotatable disc 24, but which is attached to the axis 215 of the valve spindle to be controlled of a shut-off valve. is.
The bends and the space around the disc 24 are also included. Rolls filled, so that the entire, self-contained path contains uninterrupted rows of individual transmission bodies that transmit the movement of the driving organ to the driven organ when the lever 4 is turned to one side or the other and in the housing 23 an angular rotation of the axis 25 This causes the valve stem to control the valve stem.
To avoid sliding friction of the rollers along the inner wall of the housing and manifold in such a transmission system, separating members are arranged between these rollers, which in the exemplary embodiment na.eh Fig. 1 consist of rollers that have a considerably smaller diameter than the rollers B> 16 </B> and are freely rotatable in a cage that centers the separating roller in question with respect to the rollers 16.
As I said, this avoids the mutual inhibition of the rollers 16 as a result of direct contact and in this way ensures a purely rolling movement along the outside of the curved guideway.
Instead of these intermediate rollers or balls, other separating members, for example relatively thin discs 28, for example made of good bearing metal, as shown in FIG. 3, can be used. The transmission bodies there have the shape of balls 29, and in connection with this the disks have a central recess 30 by means of which they are centered on the balls in order to avoid contact with the walls as far as possible.
When using rollers instead of balls 2.9, the Seheiben can be provided with a diametral notch on both sides. be.
It has been shown that, in the manner described above, a very smoothly running mechanism is obtained with low friction loss and consequently with a high useful effect of the transmission.