CH317442A - Filter, insbesondere für flüssige Kraftstoffe - Google Patents
Filter, insbesondere für flüssige KraftstoffeInfo
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Description
Filter, insbesondere für flüssige Kraftstoffe Die Erfindung bezieht sich auf ein Filter, insbesondere für flüssigen Kraftstoff, das einen hohlzylindrischen, von aussen nach innen durchströmten Einsatz mit einem Filzkörper aufweist. Bei den bekannten Filtern dieser Art wird der Filzkörper des Einsatzes durch aufeinandergestap elte gelochte Filterscheiben gebildet, die durch Endscheiben auf einandergedrückt und unter Vorspannung gehalten werden. Da die zu reinigende Flüssig keit den Filzkörper quer durchströmen muss, besteht die Gefahr, dass durch die Fugen zwisehen den einzelnen Filzseheiben Unreinigkeiten mitgerissen werden, weil es schwierig ist, alle diese Fugen durch das Aufeinanderpressen der Filzscheiben mit genügender Si eherheft zu sehliessen. Um diese Mängel zu verhüten, sind bisher in der Regel zwischen die einzelnen Filzscheiben Stützscheiben aus Metall, Kunststoff oder Nartfilz oder einem < ihnlichen Stoff gelegt. Gemäss der Erfindung sollen diese Mängel auf einfache Weise dadurch behoben sein, dass der Filzkörper des Einsatzes aus einem nahtlos gewalkten, an den Enden dicht jbschliessend gefassten Filzrohr besteht. Dieses Filzrohr hat den Vorteil, dass mit Sicherheit unerwünschte Durchgangsöff zungen in Strömrichtung der Flüssigkeit vermieden sind und dass es jeweils in der ge wünschten Länge von einem langen Filzrohr abgesehnitten werden kann. Dadurch wird auch die Herstellung des Filters wesentlich vereinfacht. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung im Schnitt dargestellt. Der : Einsatz des Filters besitzt ein Stützrohr 1, auf das ein nahtlos gewalztes Filzrohr 2 aufgeschoben ist, das an den Stirnseiten durch zwei Endscheiben 3 und 4 aus Blech gefasst ist. In diese Endscheiben sind kreisringförmige Sicken 5 eingedrückt. Die Scheiben sind an den Enden des Stützrohres zum Beispiel durch Anlöten befestigt. Die Sicken drücken sich dabei in die Stirnseiten des Filzrohres ein, und das ganze Filzrohr liegt unter Spannung zwischen den Endscheiben und stützt'sich auf der Innenseite in radialer Richtung an dem Rohr 1 ab. Die Endseheiben haben in der Mitte Durehbrechungen 6 und 7, mit denen der Einsatz auf einen Spannbolzen aufgeschoben werden kann, mit dem in bekannter und nicht dargestellter Weise das Filtergehäuse zusammengehalten wird. Die Aussenränder 8 und 9 der Blechseheiben sind umgebördelt und halten einen als Vorfilter wirkenden zylindrischen Bleehmantel 10, der in waagrechter Richtung mit Schlitzen 11 versehen ist. Dieser Blechmantel hat in radialer Richtung einen gewissen Abstand von dem in diesem Fall als : Feinfilter wirkenden Filzrohr, so dass sich zwischen den beiden filtrierenden Kör- pern eine Schmutzsammelkammer bildet. Die Stärke des Filzrohres ist zweckmässig so gewählt, dass bei ausreichender Durehfluss- menge noch eine genügende Reinigung der Flüssigkeit erzielt wird und das Filzrohr auch im feuchten Zustand noch sicher an seinen Begrenzungswänden gehalten ist. Zweckmässig ist diese Wandstärke ein Viertel bis ein Sechstel des Aussendurehmessers des Filzrohres gewählt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Filter, insbesondere für flüssige li : raft- stoffe, das einen hohlzylindrisehen, von aussen nach innen durchströmten Einsatz mit einem Filzkörper aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Filzkörper des Einsatzes aus einem nahtlos gewalkten, an den Enden dicht abschliessend gefassten Filzrohr besteht.UNTERANSPRÜCIIE 1. Filter nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das Filzrohr an seinen Stirnseiten durch ringförmige, in Endseheiben aus Blech eingeprägte Vertiefungen gefasst und auf seiner Innenseite an einem mit Durelibreehungen versehenen Stützrohr gehalten ist, dessen Länge den Abstand zwischen den Endscheiben und die axiale Pressung des Filzrohres bestimmt.2. Filter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filzrohr mit Abstand von einem zylindrischen Vorfilter umgeben ist.3. Filter nach Patentansprueh und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Filzrohr mit Abstand von einem an umgebördelten Rändern der Endseheiben des Einsatzes gehaltenen und mit Sehlitzen versehenen zylindrischen Bleehmantel umgeben ist.4. Filter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke des Filzrohres ein Viertel bis ein Sechstel des Rohr aussendurehmessers ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE317442X | 1952-12-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH317442A true CH317442A (de) | 1956-11-30 |
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ID=6150790
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH317442D CH317442A (de) | 1952-12-15 | 1953-11-26 | Filter, insbesondere für flüssige Kraftstoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH317442A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3118837A (en) * | 1960-06-23 | 1964-01-21 | Southwick W Briggs | Filter |
-
1953
- 1953-11-26 CH CH317442D patent/CH317442A/de unknown
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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