CH317920A - Breitmacherwalze zum Glattstreichen beim Aufwickeln fortlaufender Papier- oder Gewebebahnen - Google Patents
Breitmacherwalze zum Glattstreichen beim Aufwickeln fortlaufender Papier- oder GewebebahnenInfo
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Description
Breitmacherwalze zum Glattstreichen beim Aufwickeln fortlaufender Papier oder Gewebebahnen Die Erfindung betrifft eine Breitmacherwalze, die zum Glattstreichen beim Aufwik keln fortlaufender Papier- oder (} ewebebah- nen verwendet wird. Werden zum Beispiel derartige Bahnen einem Druck- und anschlfe- ssendem Trocknungsprozess unterworfen, so bilden sich oft in den getrockneten Bahnen Längsfalten, die beim Aufwickeln der behan- delten Bahnen störend wirken und vorher glattgestrichen werden müssen. Hierfür verwendet man sogenannte Breitmacherwalzen, deren Oberfläche aus einer Anzahl von Streiehleisten gebildet wird. Jede dieser Streichleisten besteht aus zwei etwa gleich langen, in Achsrichtung der Walze hinterein- ander angeordneten Teilen, die eine entgegen gesetzte Bewegung ausführen, das heisst sie bewegen sich gleiehzeitig gegeneinander oder voneinander weg. Die Gewebebahn umschlingt die Walze nur auf einem Teil ihres Umfanges, und auf diesem Teil führen die Streichleistenpaare die Bewegung nach aussen aus, während sie auf dem von der Gewebebahn nicht um sehllmgenen Umfangsteil der Walze die Rüek- bewegung nach innen ausführen. Bei der Bewegung nach aussen nehmen die Streichleisten infolge der vorhandenen Reibung die Gewebebahn mit und streichen so die Falten aus ihr heraus. Bei den bisher bekannten Breitmacherwalzen erfolgt die Steuerung der Streichleisten durch Zapfen, die durch Schlitze in der Walze uach innen ragen und gegen Führungen laufen, welche auf einer besonderen Achse im Innern der Walze angeordnet sind. Infolge der ungeeigneten Führung der Streichleisten muss diese mit verhältnismässig viel Spiel ausgeführt werden, so dass das Laufgeräusch der Breitmacherwalze sehr gross ist und im Arbeitsraum ausserordentlich störend wirkt. Ausserdem ist die Walze infolge der zahlreichen Schlitze nicht frei von schädlichen Durchbiegungen, die oft zum vorzeitigen Bruch und Maschinenschaden führen. Zur Behebung dieser Nachteile wird erfin dlmgsgemäss die gesamte Steuerung der Streidileisten aus dem Innern der Walze heraus nach aussen verlegt. Die Streichleisten sind an ihren Enden mit radial zur Walze nach aussen stehenden Zapfenrolien versehen, mit denen sie in eine Kurvennut je einer die Walzenenden umfassenden Führungsbüchse eingreifen. Dadurch ist es möglich, den Walzenkörper selbst als geschlossenes Rohr auszubilden, das allen Anforderungen in bezug auf Durchbieglmg gewachsen ist. Die Verlegung der Führungszapfen nach aussen gestattet es auch, sie mit Rollen zu versehen, da nunmehr genügend Platz dafür vorhanden ist, und die Rollen wiederum erlauben einen spielarmen und ruhigen Lauf in der Führungsnut. Die Längsführung der Streichleisten kann aus je einer mit Führungsunten versehenen Hülse an den Enden und in der Mitte der Walze bestehen, die unmittelbar auf der Walzenoberfläche aufgeschweisst sind. Die Breitmacherwalze nach der Erfindung zeichnet sich gegenüber den bekannten Ausführungen durch ruhigen Lauf und grössere Stabilität bei einfacher Rerstellungsweise aus. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Breitmacherwalze nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf die Breitmacherwalze mit teilweisem Schnitt durch die Glattstreichschienensteuerung, Fig. 2 eine Draufsicht auf den mittleren Teil der Walze in Richtung des Pfeils A in Fig. 1 in grösserem Massstabe, Fig. 3 einen Axialsehnitt durch ein Ende der Breitmacherwalze sowie durch die Steuerung und Lagerung in grösserem Massstabe und Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie I-W in Fig. 3. Die gezeichnete Breitmacherwalze weist ein Rohr 1 auf, in dessen stirnseitigen Öffnungen Lagerstücke 2 zur Aufnahme der Wälzlager 3 eingesetzt sind. Mit Hilfe dieser Wälzlager 3 ist der Walzenkörper 1 auf den Zapfen 4 gelagert, welche in den Seitenwänden 5 und 6 einer Aufwiekelvorrichtimg befestigt sind. An den beiden Enden des Walzenkörpers 1 und in seiner Mitte sind hülsenartige E'üh- rungsstücke 7, 8 und 9 angeordnet, in deren Eührungsnuten 10 entsprechend geformte Schienen 11 der Glattstreiehleisten 12 und 13 eingreifen. Jede der Streichleisten ist mit einem Führungszapfen 14 versehen, dessen Ende in eine Führmngsnut 15 hineinragt. Diese Führungsnut wird durch die an den Seitenwänden 5 resp. 6 mittels der Schrauben 16 befestigten Rülsen 17 resp. 18 sowie die Ringe 19 und 20 gebildet. Auf dem Führungszapfen 14 ist ein Wälzlager 21 befestigt, das eine spiel- und reibungsarme Führung in der Führungsnut 15 gestattet. Die gegeneinandergerichteten Enden je zweier zusammengehori- ger Streichleisten 12 und 13 in der Mitte der Breitmacherwalze sind fingerförmig gestaltet und greifen mit diesen Fingern 22 und 23 ineinander. Wird nun bei dem Zug der Gewebebahn um die Walze diese gedreht, so bewegen sich die einzelnen Streichleisten infolge der Bewegung der Zapfenrollen 21 in der Führungs- nut 15 nach aussen und nach innen, das heisst die beiden Streichleisten 12 und 13 eines Streiehleistenpaares machen gleichzeitig eine Bewegung nach aussen, wobei sie die Gewebebahn infolge Reibung mitnehmen und dabei die Falten glattstreichen. Auf der andern Seite der Führungsbahn werden die Streich- leisten 12 und 13 wieder nach innen zurückbewegt. Das fingerartige Ineinandergreifen der einander zugeordneten Streichleisten 12 und 13 hat den Zweck, dass bei der Auseinanderbewegung derselben nie ein vollkommen freier Zwischenraum zwischen den Streichleistenenden entsteht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Breitmacherwalze zum Glattstreiehen beim aufwickeln fortlaufender Papier- oder Gewebebahnen, bei welcher die Oberfläche aus einer Anzahl einzelner Glattstreichleisten gebildet wird, die während der Drehbewegung der Walze hin und her gehende Bewegungen in Richtung der Walzenachse ausführen, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten (12 und 13) an ihren Enden mit radial vom Walzenkörper (1) nach aussen stehenden Zapfenrollen (14, 21) versehen sind, mit denen sie in eine Kurvennut (15) je einer die Walzenenden umfassenden Führungsbüehse (17, 18, 19, 20) eingreifen.UNTERANSPRÜCHE 1. Breitmacherwalze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass die Walze ein geschlossenes Rohr (1) aufweist, auf dessen Umfang an den Rohrenden und in der Mitte hülsenartige, mit Nuten (10) versehene Führungsstücke (7, 8 und 9) für die Glattstreichleisten (12 und 13) angeordnet sind.2. i3reitmacherwalze nach P atentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den stirnsei- tigen Öffnungen des Walzenkörpers (1) Verschlussstücke (2) zur Aufnahme der Walzenlagerung (3) vorgesehen sind und der Walzenkörper (1) auf Zapfen (4) gelagert ist, die in den beiden Seitenwänden (5 und 6) einer Aufwickelvorrichtung angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE317920X | 1953-02-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH317920A true CH317920A (de) | 1956-12-15 |
Family
ID=6150909
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH317920D CH317920A (de) | 1953-02-10 | 1953-10-22 | Breitmacherwalze zum Glattstreichen beim Aufwickeln fortlaufender Papier- oder Gewebebahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH317920A (de) |
-
1953
- 1953-10-22 CH CH317920D patent/CH317920A/de unknown
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