CH317984A - Vorrichtung zum Entrinden von stabartigen Holzabfällen - Google Patents
Vorrichtung zum Entrinden von stabartigen HolzabfällenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
- B24B3/36—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
- B27L1/00—Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
- B27L1/10—Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor using rotatable tools
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Description
Vorrichtung zum Entrinden von stabartigen Holzabfällen Beien Zersägen eines Baumstammes ent stehen stabartige Holzabfällie, die auf einer Seite gewöhnlich noch die Baiunrinde auf weisen.
In der Hauptsache handelt es sieh da bei um die sogenannten Schwarten. Wenn dieses Abfallholz zur Gewinnung von Zellulose verwendet werden soll, dann ist in vielen Fäl len die Entfernung der Rinde erforderlich.
Man kann das Entrinden auf gewöhnlichen Fräs- oder Schälmaschinen vornehmen, was aber den Nachteil hat, da.ss dabei Nutzholz verloren geht, weil die Fräs- oder Schälscheibe den Längskrümmungen der Rinderoberfläche nicht folgen kann.
Man hat deshalb bisher zuni Entrinden eine motorisch angetriebene Fräs- oder Schälscheibe verwendet, wobei der Arbeiter die Schwarte von Hand und von oben gegen den Umfang der umlaufenden Fräsacheibe drücken muss.
Abgesehen davon; dass diese Arbeitsweise vom Arbeiter eine ver hältnismässig grosse Kraft erfordert, sind noch weitere Nachteile vorhanden, die darin be stehen, dass die Rinde bei der Arbeit unten liegt, so da,ss der Arbeiter den Entrindungs- vorgang nicht beobachten kann. Weiter kön nen bei dieser Arbeitsweise Unfälle sehr leicht eintreten.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist eine Entring ungavorrichtung für astabartige Holz abfälle mit mindestens einem motorisch an getriebenen Fräskopf vorgesehen,
bei welcher nach der Erfindung eine in der Bewegungs- i-iehtung des Werkstückes vor dem Fräskopf angeordnete Auflage für das unter den Fräs_ kopf von Hand zu führende Werkstück ange ordnet ist. Bei der erfindungsgemässen Vor- richtung liegt somit die Rinderseite des Werk- stüekes oben,
so dass der Arbeiter den Ent- rindungsvorgang beobachten kann. Auch das Andrücken des Werkstückes an den Umfang des Präskopfes kann durch die Auflage wesent- lich erleichtert werden; denn der Arbeiter hat das freie Ende des Werkstückes einfach nach unten gegen die Auflage zu drücken und. dabei vorzuschieben.
Mit andern Worten gesagt, wird das Werkstück wie ein zweiarmi ger Hebel gehandhabt, wobei die Auflage ge- wissermassen den Drehpunkt des zweiarmigen Hebels bildet.
In der Zeichnung ist ein Aüsführungsbei- & piel. der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt.
Fig.1 zeigt eine Vorderansicht.
Fig. 2 stellt eine Seitenansicht. dar, wobei ein Werkstück mit dargestellt ist.
Es bezeichnet 1 den Kopf eines Ständers, der mit dmei Beinen 2 -versehen ist, die ab nehmbar mit dem Ständerkopf 1 verbunden sind, und zwar init Hilfe der aus Fig. 2 er- sichtlichen Schraubverbindung 3.
Mit dem Stünderkopf 1 ist ferner ein Elektromotor 4 verbunden, dessen Welle im gezeichneten Bei spiel auf beiden Seiten aus dem Motorgehäuse herausragt und wobei jedes Motorwellenende einen Fräskopf 5 trägt. Die Messer des Fräs kopfes 5 sind konkav gestaltet, wie in Fig.1 durch die Linie 5' angegeben.
Mit dem Ständerkopf 1, d. h. mit dem untern Ansatz 6 des Motorgehäuses ist eine Stange 7 in waagrechter Richtung v er- und feststellbax verbunden. Mit der vordern, einen Längsschlitz 8 aufweisenden Platte 9 der Stange 7 isst ein Schieber 10 in senkrechter Richtung durch .den Schraubenbolzen 23 ver bunden.
Der Schieber 10 trägt oben eine Rundstange 11, die als Auflage für das Werk stück 12 dient und die von zwei lose dreh baren Rüllen 13 umgeben ist.
Oben ist mit dem Motorgehäuse eine Schutz haube 14 durch zwei Schraubenbolzen 15 ver bunden. Die Schutzhaube 14 überdeckt den Motor 4, die Fräsköp:fe 5 und auch den elek trischen Steckeranschluss 16. Die Schutzhaube 14 besitzt seitlich herabgezogene Wandungen 14', um die Fräsköpfe 5 auch seitlich abzu decken.
Der in an sich bekannter Weise mit dem Motorgehäuse verbundene Schalter ist durch eine Schaltstange 17 bedienbar, die mit einem Riegel 18 versehen ist. Der Riegel 18 über greift in der eingeschalteten Stellung (in der Zeichnung nicht dargestellt) die Schutzhaube 14, so dass sie bei laufendem Motor gesichert ist und nicht abgenommen werden kann.
Jedem Fräskopf 5 ist ein Unfallschutz zu geordnet, der aus einer parallel zur Motor welle liegenden Schiene 19 besteht, die durch ihr Eigengewicht auf der;
Oberfläche des Werk- stücken 12 aufliegt. Die Schutzschiene 19, wel che die aus Fig. 1 ersichtliche gekrümmte Form besitzt, ist durch einen seitlichen Hebel 20 bei 21 an der entsprechenden Schutzhau benwand 14' schwenkbar gelagert. Ein An schlag 22 verhindert das Abfallen der Schutz schiene 19,
wenn kein Werkstück 12 einge- führt ist.
Der Arbeiter wird die Auflage 11, 13 für das Werkstück 12 in, waagrechter und senk rechter Richtung entsprechend seiner gbrper- grösse,oder seinem Standort, einstellen. Hierauf -legt er das Werkstück 12 mit der Rindenseite nach oben auf die Auflage 11, 13 auf und schiebt das Werkstück unter,
den rotierenden Fräskopf 5, wobei er mit seiner Hand den er forderlichen Druck auf das freie Ende des Werksstückes 12 ausübt. Das Werkstück folgt bei seinem Vorschub den vorhandenen Längs krümmungen der Rinde, so dass das Nutzholz, in vollem Umfang erhalten bleibt.
Der Arbei ter kann den Entrindungsvorgang beobachten, da er über die Schutzschiene 19 hinweg in der in Fig.2 eingezeichneten Pfeilrichtung die jeweilige Arbeitsstelle beobachten kann.
Die Vorrichtung ist, natürlich auch zum Entrinden von runden Stangen geeignet. Die Auflage 11, 13 kann auch in grösserem Ausmass höhenverstellbar sein; dies ist erfor derlich, wenn auch Werkstücke in Hochkant lage entrindet werden sollen.
An Stelle des Sebiebers 10 kann eine in einer Führung auf und ab bewegliche Stange vorgesehen sein, die durch eine weitere Stange gelenkig mit einem drehbar gelagerten Fusshebel verbun den ist, durch dessen Bewegung die Höhen verstellung der Auflage 11, 13 erfolgt. Zur Feststellung in verschiedenen Lagen kann ein Zahnsegment fest mit einem Bein 2 verbun den sein.
In die Zähne greift ein Sperrhebel ein, .der mit. dem Fusshebel gelenkig verbun den ist. Dieser Sperrhebel kann als Fusswippe derart ausgebildet sein, dass der Arbeiter mit seinem Fuss durch zwei verschiedene Bewe gungen die Sperrung bzw. d,en Hub bewirken kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Entrinden von stabarti- gen Holzabfällen mit mindestens einem moto risch angetriebenen Präskopf, gekennzeichnet durch eine in der Bewegungsrichtung des Werkstückes (12) vor dem Fräskopf (5) an geordnete Auflage (11) für das unter den Fräskopf von Hand zu führende Werkstück. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da- 9o durch gekennzeichnet., dass die mit lose dreh baren Rollen (13) versehene Auflage (11) in waagrechter und senkrechter Richtung ver stellbar ist.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet d<B>ur</B>ch eine mittels Eigengewicht auf dem Werkstück lose aufzuruhen bestimmte Schiene (19) als Unfallschutz. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine den Motor nebst Fräs- kopf und elektrische Zubehörteile über deckende Schutzhaube (14), die durch einen sich mit dem Motorschaltgriff (17) bewegen den Riegel (18) gegen Abnahme bei einge- sehaltetem Motor gesichert ist.4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei Fräsköpfe (5) links imd rechts des Motors azlf der Motor- welle angeordnet sind. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein den Motor tra gender Stäuderkopf (1) mit abnehmbaren Beinen (2) versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE317984X | 1952-08-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH317984A true CH317984A (de) | 1956-12-15 |
Family
ID=6150921
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH317984D CH317984A (de) | 1952-08-13 | 1953-08-10 | Vorrichtung zum Entrinden von stabartigen Holzabfällen |
| CH322133D CH322133A (de) | 1952-08-13 | 1953-10-22 | Vorrichtung zum Entrinden von stabartigen Holzabfällen |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH322133D CH322133A (de) | 1952-08-13 | 1953-10-22 | Vorrichtung zum Entrinden von stabartigen Holzabfällen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (2) | CH317984A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1115004B (de) * | 1956-08-10 | 1961-10-12 | Kurt Zipf | Federnde Druckrollenvorrichtung fuer Rundholzschaelmaschine |
| AT465U1 (de) * | 1994-11-22 | 1995-11-27 | Fuerlinger August | Entrindungsmaschine |
-
1953
- 1953-08-10 CH CH317984D patent/CH317984A/de unknown
- 1953-10-22 CH CH322133D patent/CH322133A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1115004B (de) * | 1956-08-10 | 1961-10-12 | Kurt Zipf | Federnde Druckrollenvorrichtung fuer Rundholzschaelmaschine |
| AT465U1 (de) * | 1994-11-22 | 1995-11-27 | Fuerlinger August | Entrindungsmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH322133A (de) | 1957-05-31 |
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