CH318316A - Mechanischer Schaltstromrichter - Google Patents

Mechanischer Schaltstromrichter

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CH318316A
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CH
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voltage
switching
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Rolf Erich Ing Dr
Belamin Michael
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/02Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions for non-linear operation
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Description


  Mechanischer     Schaltstromrichter       Die Erfindung betrifft einen mechanischen       Schaltstromriehter    mit motorisch oder elektro  magnetisch angetriebenen Kontakten mit  denen     Sehaltdrosseln    in Reihe liegen, welche  eine den Schaltvorgang erleichternde Strom  stufe hervorrufen. Es ist bekannt, die Strom  werte während der Stufe durch     Vormagneti-          sierung    der Schaltdrossel zu beeinflussen, bei  spielsweise sie möglichst weitgehend auf Null  abzugleichen. Zur     Vormagnetisierung    kann       ii.    a. ein stabilisierter Hilfsstromkreis verwen  det werden.

   Es ist auch bekannt, mittels  mehrerer stabilisierter Hilfsstromkreise ver  schiedenartige Erregungen zu erzeugen, die  sich gegenseitig überlagern, z. B. eine kon  stante     Vormagnetisierung    und eine lastabhän  gige     Vormagnetisierung    mittels Gleich- oder  Wechselstrom. Die bekannten     Vormagneti-          sierungsanordnungen    dieser Art tragen       jedoeh    Änderungen der     Speisespannuing    nicht  Rechnung, die etwa unbeabsichtigt auf  treten oder auch absichtlich zwecks Rege  lung beispielsweise mittels eines     Anzapf-          transformators    herbeigeführt sein können.

    Es ist zwar ferner eine, spannungsabhän  gige     Vormagnetisierung    mittels eines vorwie  gend     Wirkleitwert    aufweisenden Hilfsstrom  kreises, der an einer der Speisespannung pro  portionalen Spannung liegt, bekannt     gewor-          dA,    aber auch diese     Vormagnetisierung    bedarf  bei     Spannangsänderungen    in grösserem Be-    reich einer Nachstellung, weil sie der Gesetz  mässigkeit, nach der sich die zur     Ummagneti-          sierung    erforderliche Erregung mit der bei  der     Ummagnetisierung    wirksamen Spannung  ändert,

   nicht in ausreichendem Masse     ange-          passt    ist. Auf dieser Erkenntnis beruht die der  vorliegenden Erfindung zugrunde liegende  Aufgabe, die     Vormagnetisierung    der Schalt  drossel so zu gestalten,     dass    sie sieh von selbst  der erwähnten Gesetzmässigkeit besser     anpasst.     



  Die zur     Ummagnetisierung    einer Schalt  drossel erforderliche Erregung ändert sich mit  der bei der     Unimagnetisierung    wirksamen  Spannung im Bereich der betriebsmässig vor  kommenden Spannungen etwa nach einer ge  raden Linie, aber diese geht nicht,- wie es einer  einfachen Proportionalität entsprechen würde,  durch den     Koordinatenanfangspunkt,    sondern  sie schneidet auf der Achse der Erregung einen  endlichen positiven Betrag ab.

   Dementspre  chend bestellt die Erfindung darin,     dass    bei  veränderlicher Speisespannung des Stromrich  ters eine stabilisierte     Vormagnetisierung    mit  konstantem Strom einen     Vormagnetisierungs-          anteil    liefert, der für sieh allein nicht dazu  ausreicht, den     Magnetisierungszustand    der  Schaltdrossel mit der notwendigen Geschwin  digkeit zu ändern, und     dass    die fehlende Rest  erregung von einer zweiten, der Speisespan  nung proportionalen, ebenfalls stabilisierten       Vormagnetisierung    aufgebracht wird.

   Eine      derartige, aus zwei stabilisierten Komponenten  zusammengesetzte     Vormagnetisierung    erfor  dert einen verhältnismässig geringen Aufwand.  



  Für die beiden     Vormagnetisierungsanteile     können z. B. zwei Gleichstromkomponenten be  nutzt werden, wenn die Schaltdrossel betriebs  mässig vom Arbeitsstrom nur in einer Rich  tung durchflossen wird, also z. B. in     Stern-          punktschaltangen    oder auch in Brückenschal  tungen mit in den Brückenzweigen angeord  neten Schaltdrosseln. Hierbei kann die     ver-          änderliehe    Komponente durch     Gleichrichtang     der veränderlichen     Wechselspannung    gewon  nen werden.  



  Es können aber auch zwei     Wechselstrom-          komponenten,    von denen eine unmittelbar von  der veränderlichen Wechselspannung abge  nommen werden kann, zur     Vormagnetisierung     der Schaltdrossel verwendet werden. Dies ist  z. B. dann erforderlich, wenn die Schaltdros  seln in einer     Brückenschalt-ang    vor den Ver  zweigungsstellen angeordnet sind, so     dass    sie  abwechselnd in beiden Richtungen vom Ar  beitsstrom     durehflossen    werden.

   Für die       Wechselstrom-Vormagnetisierungskreise    kön  nen in an sich bekannter Weise     Phasendreh-          mittel        zur    Einstellung der günstigsten Phasen  lage vorgesehen sein.

   Für eine dreiphasige       Brüekenschaltung    mit sechs in den Brücken  zweigen     angeorüneten        Sehaltdrosseln    und an  dere Schaltungen, in denen die Schaltdrossel  immer     nur    in einer Richtung vom Arbeits  strom durchflossen ist, wird der     Vormagneti-          sierungsstrom    nur während eines verhältnis  mässig kleinen Teils jeder     Wechselspannungs-          periode    gebraucht und stört unter Umständen,  wenn er weiter fliesst, in der übrigen Zeit  andere     Hilfsmagnetisierungsvorgänge.    Dieser  Nachteil kann dadurch vermieden werden,

       dass     als spannungsproportionaler     Vormagnetisie-          rungsanteil    ein stabilisierter     sinusförmiger          Halbwellenstrom,    das heisst ein aus einem       sinusförmigen    Wechselstrom durch     Unter-          drüek-Ling    jeder zweiten Halbwelle gewonnener  Strom, verwendet wird. Dies kann z.

   B. in der  Weise geschehen,     dass    der Hilfsstromkreis des  spannungsproportionalen     Vormagnetisierungs-          anteils    an eine     Tertiärwieklung    eines gleich-    stromerregten     SgttigLuigswandlers    angeschlos  sen wird, der in Reihenschaltung mit einem  zweiten, gegensinnig erregten     Sättigungswand-          ler    an einer von der Speisespannung des Um  formers abgeleiteten Spannung liegt.  



  In der Zeichnung ist ein derartiges Aus  führungsbeispiel der Erfindung in     Fig.   <B>1</B> dar  gestellt;     Fig.    2 ist     ein'Sehaubild    zur Erläute  rung     der        Wirkungsweise.     



       Fig.   <B>1</B> zeigt einen     Schaltstromrichter    in  dreiphasiger     Sternpunktschaltung.    Als     Speise-          spanuungsquelle    dient beispielsweise die Se  kundärwicklung<B>11</B> eines Regeltransformators,  dessen Primärseite nicht dargestellt ist. Von  der     Stromriehteranordnung    ist nur eine Phase  vollständig zu sehen; die beiden andern sind in  gleicher Weise zu vervollständigen. An die       Wicklung   <B>11</B> ist die Reihenschaltung einer  Schaltdrossel 12 und eines Kontaktes<B>13</B> an  geschlossen.

   Die Kontakte können elektro  magnetisch gesteuert oder     motoriseh    angetrie  ben und gegebenenfalls durch Nebenwege  überbrückt sein, wie bekannt. Die Schaltdros  seln besitzen vorzugsweise     Ringbandkerne     mit     rechteckförmiger        Hysteresisschleife    und  können mit     Streekkreisen    ausgestattet sein.  Auch dies ist an sieh bekannt. In der gemein  samen Leitung von den Kontakten zum     Trans-          formatorsternpunkt    liegt ein Verbraucher 14.  



       Auf    dem     Schaltdrosselkern    sind     Hilfswiek-          lungen    12a -und<B>12b</B> für die beiden Anteile der       Vormagnetisierung    vorgesehen. Den     span-          nungsproportionalenVormagnetisierungsanteil     liefert die     )Aricklung    12a. Sie ist über eine vor  zugsweise einstellbare Drossel<B>15</B> an die     Ter-          tiärwicklung   <B>16</B> eines Sättigungswandlers<B>17</B>  angeschlossen.

   Eine     Weehselstrornwieklung   <B>19</B>  dieses Wandlers ist mit der     Weehseistromwiek-          lung    20 eines zweiten Sättigungswandlers<B>18</B>       hintereinandergeschaltet.    Diese     Reihensehal-          tung    ist einerseits an eine zwischen den bei  den Fremdphasen angeordnete     Spannungs-          teilerdrossel   <B>25</B> angeschlossen, die     zur    Feinein  stellung der Phasenlage der Hilfswechselspan  nung dient, welche den     Arbeitswieklungen   <B>19</B>  und 20 der beiden Sättigungsdrosseln zuge  führt wird.

   Der andere     Anschluss    des vor  erwähnten     Hilfsstromkreises    liegt am Trans-           formatorsternpunkt.    Die     Wandler   <B>17</B> und<B>18</B>  sind mittels     Hilfswieklungen    21 und 22 mit  Gleichstrom     gegensinnigvorerregt.        DerGleich-          stromkreis    kann an eine beliebige     Gleichspan-          nungsquelle    angeschlossen sein, z. B. an eine  Sammlerbatterie, oder über einen Gleichrich  ter an eine beliebige Wechselspannung. Er ist  mittels einer Drossel<B>23</B> stabilisiert und kann  auch mit einem Einstellwiderstand versehen  sein.  



       Fig.    2 zeigt in Abhängigkeit von der Zeit t  den Verlauf der Spannung u16 an der Wick  lung<B>16</B> der     Sättiguingsdrossel   <B>17.</B> Die Kurve       i12.,    bezeichnet den Verlauf des     Vormagnetisie-          rungsstromes    in der Wicklung 12a. Die nega  tiven Abschnitte<B>F,</B> und die positiven<B>Ab-</B>  schnitte F2 dieser     Stromkarve    sind einander       fläehengleich.    Die Höhe des     Vormagnetisie-          rungsstromes    wird mittels der Regeldrossel<B>15</B>  eingestellt.

   In dem.     Vormagnetisierungskreise     kann zusätzlich ein elektrisches Ventil 24,  vorzugsweise ein     Troekengleichrichter,    vorge  sehen sein. Der     Vormagnetisierungsstrom    ver  läuft dann einseitig etwa nach der strich  punktierten Kurve '24.  



  Der konstante Anteil der     Schaltdrosselvor-          magnetisierung    kann beispielsweise dadurch  aufgebracht werden,     dass    die     Wichlung        12b     mit passender     Windungszahl    in den Gleich  stromkreis der     Wieklungen    21 und 22 mit ein  gereiht wird. Es kann aber auch zwecks un  abhängiger Einstellmöglichkeit ein besonderer  Hilfsstromkreis vorgesehen sein.

   Dieser kann  statt mit Gleichstrom     aueh    mit einem     trapez-          förinigen    Strom beschickt werden, der ent  weder aus einseitigen Impulsen bestehen oder  aus Impulsen wechselnder Richtung zusam  mengesetzt sein kann. Derartige Ströme kön  nen in an sich bekannter Weise als Anoden  ströme einer     Hilfsgleichrichterschaltung    oder  als Arbeitsstrom von zwei hintereinander an  einer     Weehselspannung    liegenden und mit  Gleichstrom gegensinnig     vorerregten    Sätti  gungsdrosseln gewonnen werden.

   Damit kön  nen auch Impulse von kürzerer Dauer als eine  Halbwelle erzeugt werden, indem zwei Sätti  gungsdrosseln mit verschiedenen     Windungs-          zahlverhältnissen    verwendet werden. Ein-         seitige    Impulse können erzielt werden, indem  der     trapezförmigen        Durchflutung    eine     Gleich-          stromdurchflutung    überlagert wird, welche  die negativen Impulse kompensiert. Die Wick  lung, welche diese     Durchflutung    führt, kann  mit passender     Windungszahl    in den Gleich  stromkreis der Sättigungswandler mit einge  reiht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mechanischer Schaltstromrichter mit in Reihe mit dem Sehaltkontakt liegender Schalt drossel, welche durch mehrere stabilisierte Hilfsstromkreise teils mit konstantem, teils mit veränderlichem Strom vormagnetisiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass bei veränder licher Speisespannung des Stromrichters eine stabilisierte Vormagnetisierung mit konstan tem Strom einen für sich allein zur Änderung & ,-,.magnetischen Zustandes der Sehaltdrossel mit der notwendigen Geschwindigkeit nicht ausreichenden Erregungsanteil liefert, und dass die fehlende Resterregung von einer zwei ten,
    der Speisespannung proportionalen, eben falls stabilisierten Vormagnetisierung aufge bracht wird. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Schaltstromrichter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sc'haltdrossel- vormagnetisierung aus zwei stabilisierten Gleichstromkomponenten. besteht und die ver änderliche Komponente durch Gleiehrichtung der veränderlichen Wechselspannung gewon- neu wird.
    2. Schaltstromrichter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vormagneti- sierung aus zwei stabilisierten Wechselstrom- komponenten besteht 'und die veränderliche Komponente von der veränderlichen Wechsel spannung unmittelbar oder über Phasendreller abgenommen ist.
    <B>3.</B> Schaltstromrichter nach Patentanspruch, in einer Stromriehterseh#1t-ung, in der die Schaltdrossel immer nur in einer Richtung vom Arbeitsstrom durchflossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass als spannungsproportio naler Vormagnetisierungsanteil ein stabilisier- ter sinudörmiger Halbwellenstrom verwendet wird.
    4. Schaltstromrichter nach Unteranspruch <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfs stromkreis des spannungsproportionalen Vor- magnetisierungsanteils an eine Tertiärwick- lung eines gleichstromerregten Sättigungs wandlers angeschlossen ist, der in Reihenschal tung mit einem zweiten, gegensinnig erregten Sättigungswandler an einer von der Speise spannung des Stromrichters abgeleiteten Span nung liegt.
    <B>5.</B> Schaltstromrichter nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechsel- stromwicklungen der Sättigungswandler an eine Phasenkombination des Speisetransfor mators über eine regelbare Spannungsteiler- drossel angeschlossen sind. <B>6.</B> Schaltstromrichter nach Unteranspruch <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der konstante Vormagnetisierungsanteil einen trapezförmi- gen Kurvenverlauf hat.
CH318316D 1952-11-25 1953-11-24 Mechanischer Schaltstromrichter CH318316A (de)

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