CH318410A - Falschzwirnvorrichtung - Google Patents

Falschzwirnvorrichtung

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CH318410A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
air
turbine
shaft
generator
driven
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Application number
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English (en)
Inventor
Georg Dr Heberlein
Kuenzle August
Original Assignee
Heberlein & Co Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Heberlein & Co Ag filed Critical Heberlein & Co Ag
Publication of CH318410A publication Critical patent/CH318410A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/02Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
    • D02G1/04Devices for imparting false twist
    • D02G1/06Spindles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description


  Falschzwirnvorrichtung    Es sind bereits Falschzwirnvorriehtungen,  insbesondere zur Erzielung einer Kräuselung  auf endlosen Kunstseidefäden bekannt, die  einen in rasche Umdrehungen v ersetzbaren  Drallgeber aufweisen, der ein vorübergehendes  Hochdrehen und Zurückdrehen     eines    durch  laufenden Garnes auf den     ursprünglichen     Drall in einem Arbeitsgange gestattet. Bei  diesen Vorrichtungen wird der Drallgeber in  der Regel     mittels    eines Schnur- oder Riemen  antriebes in Rotation versetzt, wobei Umdre  hungszahlen biss höchstens 15000-20000 Tou  ren/Min. erreicht werden können.  



  Ferner ist sehen eine Falsehzwirnvor     rieh-          tung    bekannt, die einen schnellaufenden Elek  tromotor mit durchbohrter Welle aufweisen,  an deren einem Ende unmittelbar der Drall  geber angebracht ist. Mit einer solchen Vor  richtung lassen sieh Drallgeber-Tourenzahlen  von etwa 60000-90000 Touren/Min. erzielen.  



  Es hat sich nun überraschenderweise ge  zeigt, dass mit Hilfe einer Turbine als unmit  telbares     Antriebsorgan    unter gewissen Um  ständen die Drallgeber-Tourenzahl noch     be-          trächtlieh    gesteigert und damit auch die     Garn-          vorsschulbgeschwindigkeit    wesentlich erhöht  werden kann.  



  Gegenstand der     Erfindung    ist daher eine  Falschzwirnvorrichtung, welche dadurch ge  kennzeichnet ist, dass sie als Antriebsmotor  eine Luftturbine enthält, deren rotierender  Teil mit einer durchbohrten, den Drallgeber    tragenden Welle und mit Luftlagern versehen  ist und Umdr ehungszahlen von 50 000-200 000  Touren/Min. gestattet..  



  Die Luftturbine     besitzt    zweckmässig ein  Schaufelrad, das durch zwei an einander  diametral gegenüberliegenden Stellen auf die  Schaufeln auftreffende Luftstrahlen angetrie  ben ist. Der Drallgeber kann entweder am  einen Ende der durchbohrten Welle oder im  Innern derselben angeordnet sein. Da es wegen  der erheblichen Zentrifugalkräfte, die bei den  angewandten hohen Tourenzahlen auftreten,  wichtig ist, dass     der        Drallgeber    ganz genau       ausgewuchtet        isst,    so wird letzterem zweck  mässig eine möglichst einfache Form gegeben.

    Vorteilhaft     wenden        Drallgeber    verwendet wie  die in der Zeichnung     dargestellten.     



  Um     Fibrillenbrüche    und damit ein Zer  reissen des     Garnes    vermeiden zu können,     ist     es sehr wichtig dass das Garn beim     Dureh-          laufen    des     Drallgebers        möglichst,    wenig     Wider-          stand.    erfährt.. Der das Garn mitnehmende       Teil,des        Drallgebers    wird deshalb zweckmässig  hochpoliert und aus sehr hartem     Material,     z. B. Stahl, hergestellt, damit     dass    Garn nicht,  mit der Zeit.

   Rillen in     denselben    schleifen und  so     dessen    Oberfläche aufrauhen kann. Auch  die     Motorwelle    wird zwecks     Verminderung    des       Widerstandes,    den das durchlaufende Garn       erfährt"        vorteilhaft    im Innern geschliffen bzw.       poliert.     



  Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbei  spiele     das    Erfindungsgegenstandes.      Fig. 1 zeigt im senkr echten Mittellängs  schnitt eine Ausführaungsform.  



  Fig.2 zeigt einen Querschnitt nach der  Linie I-I in Fig.1.  



  Fig. 3 zeigt. in derselben Darstellung wie  Fig.1 die zweite Ausführungsform.  



  Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1  und 2 ist. ein Drallgeber vorgesehen, der ein  Gehäuse 1 aufweist. Dieses besteht aus zwei  Teilen, die in der Quermittelebene I-I mit  tels Schrauben 2 luftdicht schliessend     anein-          anderatossend    miteinander verbunden sind.  Die Gehäusehälften weisen auf den einander  zugekehrten Seiten gleichgestaltete und gleich  gelegene Ausnehmungen auf, die zusammen  einen Hohlraum 3 bilden. Im Hohlraum 3 ist  ein Turbinenrad 4 drehbar angeordnet, wel  ches auf einer eine zentrale Bohrung aufwei  senden Welle 5 sitzt. Die Welle 5 ist. mittels  Luftlagern in einer das Gehäuse 1 in der       Längsrichtung        durchsetzenden        Bohrung    ge  lagert.

   Die Luftlager sind durch zwei Grup  pen von Luftkammern 6 gebildet, die im Ge  häuse 1 beiderseits des Schaufelrades 4 ange  ordnet sind, und durch feine radiale Öffnun  gen in einer die Welle mit feinem Spiel um  schliessende Buchse 8 bzw. 8' mit. dem Spalt  zwischen der Welle 5 und diesen Buchsen in  Verbindung stehen. In diesem engen Spalt  bilden sieh Luftpolster, welche die Welle 5  lagerne. Aus den Luftpolstern allmählich wäh  rend des Betriebes entweichende Luft kann  sowohl nach den Enden als auch nach dem  Hohlraum 3 abströmen.  



  Das eine, aas dem Gehäuse 1 herausragende  Ende der Welle 5     ist    mit     einem    Stellring ver  sehen, wogegen das andere Ende mit einem  auf die Welle aufgepressten Ring 9 versehen  ist. Im Ring 9 ist ein als Drallgeber ausge  bildeter Stahldrähtbügel 10 verankert, dessen  ganzer, aus dem Ring 9     herausragender    Teil  hochpoliert ist.  



  Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist das Schau  felrad 4 durch zwei an einander diametral ge  genüberliegenden Stellen auf die     Schaufeln     auftreffende     Luftstrahlen        angetrieben,    welche  durch je eine Düse 11, 11' mittels zugeführter  Druckluft gebildet sind. Die mit Pfeilen ver-    anschauliehten Strahlen treffen wie bei einer  Pelton-Turbine frontal auf die Schaufeln auf.  Die verbrauchte Luft kann d urch zwei Aus  lassstutzen 12 bzw. 12' ins Freie aus dem  Hohlraum 3 abströmen.  



  Zum Betriebe wird das zu behandelnde  Garn durch die Bohrung der Welle 5 hin  durchgeführt und mittels einer Windung um  den Bügel 10 herumgelegt. Das Garn ist in  üblicher Weise beiderseits der Drallvorrich  tung geführt und wird mit einer vorbestimm  ten Geschwindigkeit vom Drallgeber abgezo  gen, wobei das Garn am hochpolierten Teil  des Bügels 10 mit geringer Reihung gleitet.  



  Durch Zuführen von Druckluft zu den  Düsen 11 und 11' wird alsdann das Turbinen  rad s und damit die mit ihr verbundene Welle  5 hochtourig, d. h. mit 50000-200000 Tou  ren/Min., angetrieben.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig.3 ist  wieder ein Gehäuse 1 mit mittlerem Hohlraum  3 und zentraler, den Ring 9 und den Stahl  drahtbügel 10 aufweisender Welle vorgesehen,  die wieder mit einer zentralen Bohrung für  den Garndurchlass versehen ist. Jedoch sitzt  im Gegensatz zur ersten Ausfülhrungsform auf  der Welle nicht ein Schaufelrad,     sondern    eine  mit entsprechender Bohrungn versehene Kugel  13, auf welcher die im Hohlraum 3 angeord  neten Schaufeln 14 sitzen. Entsprechend der  Kugelform des Schaufelträgers sind in diesem  Falle auch die Luftlagerflächen für die La  gerung der Welle sphärisch ausgebildet.

   Zu  diesem Zwecke ist. die Kugel 13 mit geringem  S S piel von je einer Zone einer Kugelschale 17  bzw. 17' umgeben, welche im Gehäuse 1 ange  ordnet. ist. und auf der     Aussenseite    von je  einer Luftkammer 15 bzw. 15' innerhalb des       Gehäuses    1 umgeben ist.

   Den Luftkammern 15  und 15' wird     Di-tickluft,    wieder mittels Zulei  tungen 7     zLigeführt.    Die     Kugelschalen    17     bzw.     17' sind von radialen     Bohringen    16 durchbro  chen, durch welche die     Driiekluft    von den  Kammern 15 und 15' unter Bildung von Luft  polstern in den feinen Spalt     zwi.#;chen    der  Kugel 13 und den Kugelschalen strömen kann.

    Die von den     Luftpolstern    nach dem Hohlraum  3     ausströmende    Luft     wird    durch     geeignete         Leitkanäle 18 den Schaufeln 14 in antriebs  gerechter Richtung und Geschwindigkeit     der-          t    art zugeführt, dass     durch    die austretende Luft       mindestens        zum    Teil der Antrieb der Turbine  erfolgt. Gegebenenfalls kann zum andern Teil  durch mindestens einen auf die Schaufeln ge  richteten Luftstrahl ein zusätzlicher Antrieb  erfolgen.

   Natürlich kann auch der gesamte  Antrieb in analoger Weise wie bei der Aus  führungsform nach Fig.1 und 2 mittels beson  derer Druckluftstrahlen, welche unmittelbar  auf die Turbinenschaufeln auftreffen, erfol  gen.  



  Bei beiden Ausführungsbeispielen kann  entgegen der Darstellung in der Zeichnung  die Anordnung der Drallgeber auch im Innern  den Hohlwelle erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Falsehzwirnvorrichtung, dadurch gekenn zeichnet, dass sie als Antriebsmotor eine Luft turbine enthält, deren rotierender Teil mit einer durchbohrten, den Drallgeber tragenden Welle und mit Luftlagern versehen ist, und Umdrehungszahlen von 50000-200000 Tou ren/Min. gestattet. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Turbine ein auf der Welle sitzendes Schaufelrad aufweist.. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Luftlagerflä chen sphärisch sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Turbine min destens zum Teil durch die aus den Luft lagern austretende Luft angetrieben ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Turbine min destens zurm Teil durch mindestens einen auf die Schaufeln geleiteten Luftstrahl angetrie ben ist. 5. Vorrich tung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Turbine durch zwei an einander diametral gegenüberliegenden Stellen auf die Turbinenschaufeln auftref fende Luftstrahlen angetrieben ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wandung der Wellenbohrung geschliffen ist.
    7. Vari-ichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der den Faden mit nehmende Teil des Drallgebers aus einem sehr harten Material besteht und hochpoliert ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Drallgeber am einen Ende der Hohlwelle angebracht ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Drallgeber im Innern der Hohlwelle angeordnet ist.
CH318410D 1953-12-10 1953-12-10 Falschzwirnvorrichtung CH318410A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1222343B (de) * 1965-01-14 1966-08-04 Kugelfischer G Schaefer & Co Reibradantrieb einer auf Scheiben gelagerten Spindel
DE1283719B (de) * 1966-04-06 1968-11-21 Erwin Schenkel Dr Ing Spinn- oder Zwirnvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1222343B (de) * 1965-01-14 1966-08-04 Kugelfischer G Schaefer & Co Reibradantrieb einer auf Scheiben gelagerten Spindel
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