CH318638A - Verfahren zur Herstellung von substituierten Morpholinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von substituierten Morpholinen

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CH318638A
CH318638A CH318638DA CH318638A CH 318638 A CH318638 A CH 318638A CH 318638D A CH318638D A CH 318638DA CH 318638 A CH318638 A CH 318638A
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acid
substituted
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Inventor
Otto Dr Thomae
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Boehringer Sohn Ingelheim
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D265/00—Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one nitrogen atom and one oxygen atom as the only ring hetero atoms
    • C07D265/28—1,4-Oxazines; Hydrogenated 1,4-oxazines
    • C07D265/30—1,4-Oxazines; Hydrogenated 1,4-oxazines not condensed with other rings

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     substituierten        Morpholinen       Die vorliegende     Erfindung    betrifft ein  Verfahren zur Herstellung von substituierten       :@rorpholinen.     



  Es sind     bereits    Verfahren zur     Herstellung     von     Morpholinderivaten    bekannt, wobei     Di-          äthanolamine        mit        wässrigen    Säuren, z. B.     mit     70     1/oiger        Schwefelsäure,        unter    Erhitzen auf       Temperaturen    von 140-180  C     behandelt        wur-          den,    um den     Morpholinringschluss    zu erzielen.  



  Diese     Verfahren    sind für eine grosstech  nische Anwendung ungeeignet, da sie Vorrich  tungen     erfordern,    die     aus    besonders wider  standsfähigem Material     bestehen    und ein Er  hitzen unter erhöhtem Druck     erlauben        müssen.          Ferner    werden dabei erhebliche     Wärmemen-          gen    verbraucht.  



  Schliesslich hat sich gezeigt, dass beim  Arbeiten in: dem genannten Temperaturbereich  empfindliche     Substituenten        in.    den als Aus  gangsstoffe     verwendeten.        Diäthanolaminen     durch die     Einwirkung    der im Reaktion       gemisch    vorhandenen     wässrgen        Säure        hydro-          lvsiert    werden können und dass die gewünschte       Ringschlussreaktion        biss    zu     einem        gewissen     Grade rückläufig ist.

   Es     ist    daher ein Ziel  der Erfindung, diese     Nachteile        auszuschalten     und ein     Verfahren    zu     ;schaffen,    bei dem die  gewünschten     Morpholinderivate    in     einfacher     und     technisch    durchführbarer     Weise    herge  stellt werden können und in hoher     Reinheit     und     guten    Ausbeuten anfallen.

      Es wurde nun gefunden, dass dies Ziel  erreicht     werden    kann,     wenn    bei der Herstel  lung von     substituierten        Morpliolinen    aus     sub-          stituierten        Diäthanolaminen        besonders    milde       Reaktionsbedingungen    für den     Ringschluss     angewandt     wenden.      Das     erfindungsgemässe        Verfahren    erlaubt  nun,

   den     Ringschluss-zu        den        Morpholinderiva-          ten    unter     besonders    milden Reaktionsbedin  gungen, z. B. ohne     zusätzliche    Erwärmung  oder nur unter leichter Erwärmung, durchzu  führen. Im:     Schweizer    Patent Nr. 279777 ist  ein Verfahren     beschrieben,    bei     we'l'chem    der       Ringschluss    schon beim Stehenlassen des ge  lösten substituierten     Diäthanolamins    eintritt.

    Ein derartig     leichter        Ringschlüss        ist    aber auf  ganz     bestimmte        Einzelfälle        beschränkt,    wäh  rend im     allgemeinen        energischere        Bedingitn-          gen        notwendig    sind.  



       Es    wurde nun     überraschenderweise        g,efLu:-          den,    dass     substituierte        Diäthandlamine    der all  gemeinen     Formel     
EMI0001.0097     
    worin     R,        einen        unsubstituierten    oder mono  substituierten     Phenylrest,    R2     und        R3    Wasser  stoffatome,

       Phenyl-    oder     Alkylreste    und     R4     ein     Wasserstoffatom    oder     einen        Phenylrest    be  deuten, unter besonders milden     Bedingungen     und     damit        ohne    störende Nebenreaktionen dem           Morpholinringschluss    unterworfen werden kön  nen.  



  Die vorliegende     Erfindung        betrifft    daher  ein     Verfahren    zur Herstellung von     substitiüer-          ten        Morpholinen:    der     allgemeinen        Formel     
EMI0002.0010     
         worin.    R1     bis    R4     die    oben angegebene Bedeu  tung     besitzen.        Dias    Verfahren     ist        dadurch        ge-          kennzeiehnet,        :

  dass        xnan        substituierte        Diäthanol-          amine    der     allgemeinen        Formel     
EMI0002.0027     
         worin,        R1        bis    R4 die obige Bedeutung besitzen,  oder deren     S:al'ze,    bei Temperaturen unter  100  C mit Säuren behandelt..  



  Man kann den     Ringsehluss,    z. B. unter     Ver-          meidung    von Erwärmung, mit     konzentrierter          Schwefelsäure    bewirken. Bei Verwendung     kon-          zentrierter        Schwefelsäure    und des     substituier-          ten        Diäthanolamins    in     Form    der     .freien    Base  als     Ausgangsmaterial    ist es wegen der     Neu-          tralisationswärme    zweckmässig,

   unter guter       Kühlung    zu arbeiten.     Wenn    man von     einem     Salz des substituierten     Diäthanolamins    aus  geht,     kann    man     dieses    .ohne     besondere    Küh  lung     in,        die        konzentrierte        Schwefelsäure    ein  tragen.

   Nach     einigen    Stunden     Stehenlassen    hat  sich das     gewünschte        Morpholinderivat        gebil:.-          det    und man     kann        in:        üblicher    Weise aufarbei  ten, z. B.     indem    man auf Eis giesst,     alkalisch     
EMI0002.0070     
    macht,     ausäthert    und das     Morpholin    durch       Kristallisation    oder Destillation reinigt.  



  Auch mit     verdünnten    'Säuren lässt sich die  Umsetzung durchführen. Bei     manchen        Aus-          gangsstoffen    ist :es     ausreichend,    wenn bei Zim  mertemperatur gearbeitet wird. Bei     ,andern        ist     ein     gelindes    Erwärmen auf dem     Wasserbad     mit einer     wüssrigen    oder     alkoholischen    Säure  erforderlich.

   Die     jeweiligen    Reaktionsbedin  gungen können leicht durch einfache     Vorver-          suche        ermittelt    werden.     Als        verdünnte    Säuren,  welche bei dem     erfindungsgemässen    Verfahren       verwendet        werden,        können,    seien zum Beispiel  erwähnt:     Schwefelsäure,        Bromwasseratoffsäure     und     Salzsäure.        Als    besonders geeignet haben  sich folgende Konzentrationen erwiesen:

       0,1.-          bis    30     o/age    Schwefelsäure und 0,1-20      /o-ige     Salzsäure     und        Bromwasserstoffsäure.     



  Zu dien     bevorzugt        verwendeten    Ausgangs  stoffen gehören u. a. folgende     substituierte          Diäthanolamine:        l        Phenyl-a-methyl-ss,ss'-dioxy-          diäthyllamin,        ss-Phenyl-a-äthyl-ss,ss''-dioxy-di-          äthylamin,        ss!-(p-Oxyphenyl)-ss,ss'-dioxy-diäthyl-          amin,        ss:-(m-Oxyphenyl)-ss,ss'-dioxy-diäthylamin     sowie die entsprechenden     Methoxyphenylver-          bindungen.     



  Die als     Ausgangsmaterial    verwendeten sub  stituierten     Diäthanollamine    können nach irgend  einem geeigneten     Verfahren        hergestellt    werden.  Zweckmässig werden     diese        substituierten        Di-          äthanoIamine    auf folgende     Weise    hergestellt  Man setzt     Benzyläthanolamin    mit einem ge  eigneten     halogenierten        Keton    um und     unter-          wirft    das     Reaktionsprodukt    der  <RTI  

   ID="0002.0134">   katalytischen     Hydrierung, wobei .der     Benzylrest    abgespalten       und    die     Ketogruppe    gleichzeitig zur     CHOH-          Cruppe    reduziert     wird..    Diese Reaktionen kön  nen durch folgendes Schema     veranschaulieht     werden      Die     erfindungsgemäss    hergestellten     Mor-          pho!line    sind     wertvolle        Pharmazeutica    bzw.       Zwischenprodukte    für die     Herstellung    von  Pharmazeutika.  



  Die folgenden Beispiele sollen die Erfin  dung näher     erläutern.     



       Beispiel   <I>1</I>       2-Phenyl        morphol'in     10 g     ss    -     Phenyl-        ss,ss'    -     dioxy-        diäthyltamir_-          hydrothlorid    werden in 15     cm3        konzentrierter          Schwefelsäure        gelöst    und über Nascht bei     Zim-          inertemperätur        siehengelassen.        Dann    wird auf  Eis     gegossen,

      mit     Natronlauge    alkalisch ge  macht     und;    die Base in Äther aufgenommen.       :Kaeh    dem Trocknen wird der     Ätherrückstand     fraktioniert     destilliert.    Das     2-Phenyl-morpbo-          lin    geht bei 145  C (14 mm) über.     Ausbeute          83        %.        Das        Chlorhydrat        wird        mit        alkoholischer     Salzsäure und Aceton erhalten. F. = 151  C.

           Beispiel   <I>2</I>       2-Pltenyl-3        methyl-morpholin     Nach dem gleichen     Verfahren.    wie in Bei  spiel 1 erhält man ausgehend von     ,-        Phenyl-a-          m:ethyldioxy        -diäthylamin-hydrochlorid,     das     2-Phenyl        3-methyl-morpholin    in 92     o/oiger          Ausbeute.    Die Base     ist    eine Flüssigkeit,       Kpl2    = 138  C.

   Das     Chlorhydrat        kristallisiert     aus     alkoholischer        Salzsäure        und    Aceton.  F. =1820 C.  



       Beispiel   <I>3</I>       2,3-Diphenyll-morpholin     10 g     a,ss-Diphenyl-ss,ss'-:dzoxy-diäthylamin-          hydrochlorid    werden in 15     cms        konzentrierter          Sehwefelsäure        gelöst        und    über Nacht bei Zim  mertemperatur     stehengelassen.    Die     dickflüssige     Lösung wird auf     Eis    gegossen und mit kon  zentriertem     Ammoniak        alkalisch    gemacht,  wobei sich .das     2,

  3-Diphenyl-morpholin    kristal  lin abscheidet, F = 91  C. Die     weitere        Reini-          gung-erfolgt    über das Chlorhydrat, das beim  Versetzen     mit    alkoholischer     Salzsäure    und  Aceton     kristallisiert.    F. = 265  C,     Ausbeute          671/o.     



  <I>Beispiel 4</I>  2,     6-D@iphenyl-morpholin     10 g     ss,ss'-Diphenyl        ss,ss'-doxy-d'iäthylamin-          hy        drochlorid    lässt man     in    15     ems    konzentrier-         ter        Schwefelsäure        gelöst    über Nacht bei     Zim-          mertemperatur    stehen. Nach dem Giessen ;auf  Eis     wird        mit        Ammoniak        alkalisch    gemacht.

    Die Base     fällt        als        zäher        klebrige        Masse    aus, die  in Chloroform aufgenommen wird. Der     Chloro-          formrückstand    gibt, mit Äther angerieben, die       kristalline    Base vom F. = 108  C. Dias<B>Chlor-</B>  hydrat wird mit alkoholischer     Salzsäure        und     Aceton erhalten. F: = .etwa 200  C     (Zers.).          Ausbeute    65 0/0.  



       Beispiel   <I>5</I>       2-Phenyl;-3-äthyl-morpholin          1-Phenyl        1-oxo        2-brom-butan        wird    mit     Ben-          zyläthanolamin        umgesetzt    und     das    erhaltene       Aminoketon        in:

      Methanol mit     Palladiumkohle          hydriert.    Das entstandene     1-Phenyl-l-oxy-2-          äthanolamino-buttan    wurde als     Hydrochlorid     vom F. = 147  C (Zerr.)     erhalten.    Die Base       schmilzt    nach dem     Umkristallisieren    aus Ben  zol bei 870 C, das     in    ,     Alkohol    leicht lösliche,       durch    Zusatz     von.        Äther    und     Oxalsäure    erhal  tene     Bioxalat    bei 900 C.  



  1 g der Base     wurde        in    1,5     cm3    konzentrier  ter     Schwefelsäure    gelöst,     wobei    die Tempera  tur infolge der     Neutralisationswärme    auf etwa  40  C     anstieg.    (Bei     grösseren    Ansätzen russ  gekühlt werden).

   Nach dem Stehen über Nacht       wurde    auf     Eis    gegossen,     alkalisch    gemacht,     aus-          geäthert        und    die     getrocknete    Ätherlösung auf  ein     kleines    Volumen eingeengt     und    mit alkoho  lischer     Salzsäure        angesäuert.    Das     kristallisierte          Hydrochlorid    des     2-Phenyl        3-äthyl-morpholins          schmilzt    bei 181  C. Ausbeute 79 0/0.

      <I>Beispiel 6</I>       2-(p-Tolyl)-morpholin     67 g,     p-Methyl-acetophenon    in 500     cin3     Benzol werden     langsam        mit    25     cm3    Brom ver  setzt und das     Benzol.    nach kurzem Stehen<B>ab-</B>  destilliert.

   Der     Rückstand    wird mit 150 g       Benzyläthanolamin        in    150     em3    Benzol ver  setzt, wobei man dafür Sorge trägt, dass die  Temperatur 550 C     nicht        übersteigt.    Es     kristas          liniert        Benzyläthanolamin-hydrobromid    aus,  das am     nächsten:        Tag        abgesaugt    und mit     Benzol     gewaschen wird.

   Die     Benzollösung.        wird    2-     biss     3mal mit Wasser     ausgeschüttelt,    über Natrium  sulfat     getrocknet        -Lind        das    Benzol     abdestilliert       
EMI0004.0001     
  
    Der <SEP> Rückstand <SEP> kristallisiert <SEP> mit <SEP> alkoholischer
<tb>  Salzsäure. <SEP> Man <SEP> saugt <SEP> ab <SEP> iul@d, <SEP> wäscht <SEP> mit <SEP> Ace  ton.. <SEP> Das <SEP> Reaktionsprodukt, <SEP> 1-(p-Tolyl)-1-oxo  2-benzyl <SEP> äthan:o1-amino-ätha,n, <SEP> wird <SEP> in; <SEP> 60o/oiger
<tb>  Ausbeute <SEP> erhalten, <SEP> F. <SEP> = <SEP> 171  <SEP> C.
<tb>  



  100 <SEP> g <SEP> dieses <SEP> Produktes <SEP> werden <SEP> in <SEP> 1 <SEP> Liter
<tb>  Methanol <SEP> mit <SEP> 30 <SEP> em3 <SEP> 2 <SEP> o/oiger <SEP> Palladium  chloridlösutng <SEP> und <SEP> Kohle <SEP> hydriert. <SEP> Wenn <SEP> 2 <SEP> Mol
<tb>  Wasserstoff <SEP> aiügenommen <SEP> wurden, <SEP> kommt <SEP> die
<tb>  Reaktion <SEP> zum <SEP> Stillstand. <SEP> Man <SEP> saugt <SEP> den <SEP> Kata  lysator <SEP> ab, <SEP> entfernt <SEP> :das <SEP> Methanol <SEP> durch <SEP> Destil  lation <SEP> lind <SEP> erwärmt <SEP> den <SEP> Rückstand, <SEP> 1-(p  ToTyl)-1-oxy-2-ä:

  thanolamino-äthan, <SEP> mit <SEP> 700 <SEP> em3
<tb>  30 <SEP> a/oiger <SEP> Schwefelsäure <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Wasserbad
<tb>  im <SEP> offenen <SEP> Kolben. <SEP> Man <SEP> lässt <SEP> abkühlen, <SEP> ver  dünnt <SEP> mit <SEP> 700 <SEP> em3 <SEP> Wasser <SEP> und <SEP> macht <SEP> mit
<tb>  Natronlauge <SEP> alkalisch. <SEP> Dann <SEP> wird <SEP> dreimal <SEP> mit
<tb>  Äther <SEP> ausgeschüttelt, <SEP> die <SEP> ätherische <SEP> Lösung
<tb>  getrocknet <SEP> und <SEP> der <SEP> Äther <SEP> abgedampft. <SEP> Der
<tb>  Rückstand <SEP> ergibt <SEP> mit <SEP> alkoholischer <SEP> Salzsäure
<tb>  Kristalle <SEP> von <SEP> 2-(p-Tolyl) <SEP> -morpholin-chlor  hydrat, <SEP> welche <SEP> abgesaugt <SEP> und <SEP> mit <SEP> Aceton <SEP> ge  waschen <SEP> werden. <SEP> F. <SEP> =181" <SEP> C. <SEP> Ausbeute <SEP> = <SEP> 73 <SEP> oio
<tb>  der <SEP> Theorie.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 7</I>
<tb>  3-Pheny1-2-(p-methoxyphenyl)-morpholin
<tb>  50 <SEP> g <SEP> 2=Phenyl-l-oxy-1- <SEP> (p-methoxyphenyl <SEP> ) <SEP>   2-äth-anol-ani-no-äthan-chlorhydrat, <SEP> hergestellt
<tb>  durch <SEP> Hydrierung <SEP> mit <SEP> Palladium <SEP> des <SEP> aus <SEP> 2  Phenyl-1-oxo-1- <SEP> (p-methcxyphenyl) <SEP> -2-brom.

    äthan <SEP> durch <SEP> Umsetzung <SEP> mit <SEP> Benzyläthanol  amin <SEP> erhaltenen <SEP> 2-Pheny'1=1-oxo-1-(p-inethoxy  phenyl)-2-benzyl-äthänol-amino-äthan-chlor <SEP>   hydrats, <SEP> werden <SEP> mit <SEP> 500 <SEP> cms <SEP> 5 <SEP> ohiger <SEP> Salz  säure <SEP> 2 <SEP> Stunden <SEP> gekocht; <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Abkühlen
<tb>  finit <SEP> Natronlauge <SEP> alkalisch <SEP> gemacht, <SEP> die <SEP> Base
<tb>  in <SEP> Chloroform <SEP> aufgenommen <SEP> und <SEP> das <SEP> Chloro  form <SEP> abdestiliert. <SEP> Der <SEP> Rückstand <SEP> ergibt. <SEP> mit
<tb>  alkoholischer <SEP> Salzsäure <SEP> versetzt <SEP> das <SEP> Chlor  hydrat <SEP> des <SEP> 3-Phenyl.-2 <SEP> - <SEP> (p <SEP> -methoxyphenyl <SEP> )  morph:olins <SEP> vom <SEP> F. <SEP> = <SEP> 238  <SEP> C.
<tb>  



  <I># <SEP> _ <SEP> Beispiel <SEP> 8</I>
<tb>  2- <SEP> (p-Oxyphenyl) <SEP> -morpholin
<tb>  Das <SEP> aüs <SEP> 1-(p-Oxyphenyl)-1-oxo-2-brom  äthan <SEP> durch <SEP> Umsetzung <SEP> mit <SEP> Monoäthanolamin
<tb>  erhaltene <SEP> 1-(p-Oxy-phenyl)-1-oxo-2-äthanol  aTnino-äthau-chlorhyd@rat <SEP> wird <SEP> in <SEP> Methanol <SEP> mit            Palla.dilimehlorür    bei     Zimmertemperatur    Hy  driert.

   (Die im     Palla;diumchlorür    enthaltene       Salzsäure    reicht für den     Ringschluss    in diesem  Fall aus.)     Aus    dar schwach sauer reagierenden  Lösung wird     das        Methandl        abdestilliert,    wobei  direkt das     Chlorhydrat    des     2-(p-Oxyphenyl)-          morpholins    vom F.

   = 220  C     auskristallisiert.          Beispiel   <I>9</I>       2-Phenyl-3-methyl"morpholin     10 g     ss-Phenyl-a-methyl-ss,ss'-dioxy-diä.thy        l-          ainin-hydroehl,orid,        hergestellt    aus     Brompro-          piophen,on    durch Umsetzung mit     Benzylätha-          nolamin    und     Iiydrieriing    des dabei entstehen  den     ss-Phenyl-a-methyl-ss-oxo-ss'-ox\=-N-benzyl-          diäthylamin-hydro!chlorids    mit Palladium und  Kohle,

   werden in 10     ohiger        Salzsäure    6 Stun  den auf dem Wasserbad     erwärmt.    Nach üb  licher Aufarbeitung     kristallisiert    das Chlor  hydrat des     2-Phenyl-3-methyl-morphol'ins        a1        s          methylalkoholiseher        Salzsäure    und Aceton.  F. =182  C.  



       Beispiel   <I>10</I>       2,6-Diphenyl-3,5-dimethyl-morpholin     2     Mol        1-Phenyl-l-oxo-2-broin-prop@an    liefern  bei der     Umsetzling    mit. 1     Mol        Benzylamin        N-          Benzyl-ss,ss'-diphenyl-ss,ss'-dioxo-        a,aY-dimethyl-          diäthylamin,    das bei der     katalytischen    Reduk  tion     ss,ss'-Diphenyl-ss,ss'-dioxy-a,a'-dimethyl-di-          äthyl.amin,        ergibt.     



  1 g dieses     Produktes    wird in 1,5     cm3        kon-          zentrierter    Schwefelsäure     gedöst    und nach dem  Stehen über Nacht bei     Zimmertemperatur    in  üblicher Weise aufgearbeitet. Main erhält das  2,6 -     Diphenyl    - 3,5 -     dimethyl    -     morpholin    vom  F. =147  C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstelhlng von substituier ten Morpholinen der allgemeinen Formel EMI0004.0063 worin R, einen unsubstituierten oder mono substituierten Phenylrest, R2 und R3 Wasser- Stoffatome, Phenyl- oder Alkylreste und R4 ein Wa sersstoffatom oder einen. Phenylrest be deuten, dadurch gekennzeichnet,
    dass man Diäthanolamine der allgemeinen Formel EMI0005.0010 worin R1 bis R4 die obige Bedeutung besitzen, oder deren Salze, bei Temperaturen unter 1000 C mit Säuren behandelt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet dass man den Ring- sehluss mit konzentrierter Schwefelsäure unter Vermeidung von Erwärmung bewirkt. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass man ein Diäthanol- amin in Form der freien Base als Ausgangs material verwendet und unter Kühlung arbei tet. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekenuzelchnet, dass man ein Salz des substituierten Diäthanoliamins als Ausgangs- material, verwendet und bei. Zimmertempera tur arbeitet.
    4. Verfahren nasch Patentanspruch; da durch gekennzeichnet, dass man alte Ausgangs- Stoff ein fl! Phenyl-a-alkyl-ss,ss'-dioxy-diäthyl- amin verwendet. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man den Ring- schluss mit verdünnten Säuren bei Tempera turen zwischen. 60 und 1000 bewirkt. 6. Verfahren nach Unteransprueh 5, da durch gekennzeichnet, dass man als verdünnte Säure 0,1-30 o/oige Schwefelsäure verwendet. det. 7.
    Verfahren nach. Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, d@ass man als verdünnte Säure 0,1-20'o/oige Salzsäure verwendet.
    8: Verfahren nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass man als verdünnte Säure 0,1-20 o/oige Bromwasserstoffsäurs ver- wendet. 9. Verfahren. nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs- stoff ein ss-Oxyphenylrss,ss'-dioxy-diäthylamin verwendet. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man. ah- Ausgangs- material solche substituierten Diäthanolamine verwendet, die durch Umetzung von. Ben:
    zyl- äthanolamin mit einem halogenierten Keton und katalytische Hydrierung des Reaktions produktes gewonnen: wurden.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3112311A (en) * 1957-04-05 1963-11-26 Geigy Chem Corp 2-phenyl-5, 6-dimethyl-morpholines and 2-phenyl-5, 6-tetramethylene-morpholines

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3112311A (en) * 1957-04-05 1963-11-26 Geigy Chem Corp 2-phenyl-5, 6-dimethyl-morpholines and 2-phenyl-5, 6-tetramethylene-morpholines

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