CH318639A - Verfahren zur Herstellung einer Penicillin-Antihistamin-Verbindung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Penicillin-Antihistamin-Verbindung

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CH318639A
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Gruenenthal Chemie
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D499/00Heterocyclic compounds containing 4-thia-1-azabicyclo [3.2.0] heptane ring systems, i.e. compounds containing a ring system of the formula:, e.g. penicillins, penems; Such ring systems being further condensed, e.g. 2,3-condensed with an oxygen-, nitrogen- or sulfur-containing hetero ring

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  Verfahren zur Herstellung einer     Penicillin-Antihistamin-Verbindung       Bei der Anwendung von Penicillin treten  häufig allergische Erscheinungen bei den be  handelten Personen auf.     Das    gleiche ist der  Fall, wenn statt des Penicillins salzartige  Verbindungen dieses Stoffes mit organischen  Basen, wie zum Beispiel solche mit Novocain,  verwendet werden.  



  Es     wurde    nun gefunden, dass man diese       unerwünschten    Effekte vermeiden kann,     wenn     man Penicilline mit Basen der folgenden  Formel  
EMI0001.0006     
    worin X ein gegebenenfalls halogensubsti  tuierter     Aralkylrest    und Y ein     aliphatischer     Rest ist, welcher wenigstens eine     Amino-          gruppe    sekundärer oder tertiärer Natur ent  hält, in salzartige Verbindungen überführt.  Von besonderer Bedeutung hat sich dabei die       Verbindung    mit     1-p-Chlorbenzyl-2-N-pyrroli-          dylmethyl-benzimidazol    erwiesen.  



  Die Tierstellung dieser Verbindungen ge  schieht in der Weise, dass man Penicilline,  zweckmässig in Form von Metallsalzen, wie  von     Alkalisalzen,    z. B. in wässeriger     Lösung     mit den organischen Basen, zweckmässig in  Form ihrer Salze, z. B. ihrer     halogenwasser-          stoffsauren    Salze, umsetzt, wobei sich die ge-    wünschten Verbindungen als schwer lösliche  Fällungen abscheiden. Das Herstellungsver  fahren lässt sich unter     Verwendung    der ver  schiedenen Arten von Penicillin, z. B. amor  phem oder     kristallisiertem    Penicillin, durch  führen.  



  Gegenüber der getrennten Applikation  des Penicillins und der     Ben7imidazolverbin-          dung    haben die erfindungsgemässen Stoffe  den Vorteil, dass die spezifischen Wirkungen  der beiden Stoffe ohne unerwünschte zeitliche       Verschiebungen    eintreten und dass anderseits  diese Präparate eine sehr     erwünschte        prota-          hierte    Wirkung des Penicillins     aufweisen.     



  Die     erfindungsgemäss    erhaltenen Stoffe  werden zweckmässig in Form von Suspensio  nen, vorteilhaft in     isotonischen        Lösungen,    an  gewandt.  



  <I>Beispiel 1</I>       Eine    auf     1-5     C abgekühlte wässerige Lö  sung eines     P@enicillin(G)-salzes    wird     mit    der  äquivalenten Menge der     gleichfalls    abgekühl  ten wässerigen Lösung von 1-p-Chlor-benzyl       2-N-pyrrolidylmethyl-benzimidazolhydrochlo-          rid    versetzt. Die hierbei entstehende Emul  sion geht bei längerem Stehen im     Eisschrank     in kristalline Form über. Nach dem Verrei  ben mit kaltem Wasser wird der weisse kri  stalline Niederschlag     abfiltriert    und mit Was  ser gewaschen.

   Sodann trocknet man das Salz  im     Vakuumexsikkator.    F. 147-148,7  C (un  ter Aufschäumen,     Erhitzungsgeschwindigkeit         etwa 5  pro Minute;     Eintauehtemperatur          105     C).  



  <I>Beispiel 2</I>  Zur gleichen     Verbindung        kann    man auch  auf folgende Weise gelangen:  Eine kalte     Chloroformlösung    von freiem       Penieillin(G)    wird mit der äquivalenten  Menge     1-p-Chlorbenzyl-2-N-pyrrolidylmethyl-          benzimidazol,    ebenfalls gelöst in Chloroform,  versetzt. Zunächst bildet sich kein Nieder  schlag. Die     Chloroformlösung    wird bei nied  riger Temperatur eingeengt und sodann mit       Hexan    verdünnt, wobei eine Trübung ent  steht. Das Salz scheidet sich zuerst klebrig ab  und wird nach längerem Reiben und Stehen  fest. F.     144-146     C (unter Aufschäumen).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von gut ver träglichen Penicillinverbindungen mit verlän- gerter Wirkung, dadurch gekennzeichnet, dass Penicilline oder deren Salze mit Benzimid- azolverbindungen oder Salzen davon der all gemeinen Formel EMI0002.0016 worin X einen gegebenenfalls halogensubsti tuierten Aralkylrest und Y einen aliphati- schen Rest, der wenigstens eine Aminogruppe sekundärer oder tertiärer Natur enthält, be deuten, umgesetzt werden.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Penicillin mit 1-p-Chlor- benzyl - 2 - N - pyrralidylmethyl-benzimidazal- chlorhydrat umgesetzt wird.
CH318639D 1953-07-30 1953-07-30 Verfahren zur Herstellung einer Penicillin-Antihistamin-Verbindung CH318639A (de)

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