CH318703A - An einer Startvorrichtung aufgehängte Rakete - Google Patents

An einer Startvorrichtung aufgehängte Rakete

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CH318703A
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    • F41F3/00Rocket or torpedo launchers
    • F41F3/04Rocket or torpedo launchers for rockets
    • F41F3/06Rocket or torpedo launchers for rockets from aircraft
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D1/00Dropping, ejecting, releasing or receiving articles, liquids, or the like, in flight
    • B64D1/02Dropping, ejecting, or releasing articles
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 304422         An    einer Startvorrichtung aufgehängte Rakete    Die Erfindung betrifft eine weitere Aus  bildung der im Patentanspruch des Haupt  patentes gekennzeichneten, an einer Startvor  richtung aufgehängten Rakete mit auf dem  Raketenkörper gleitbar angeordnetem Stabili  sierungsleitwerk. Diese zusätzliche Erfindung  ist dadurch gekennzeichnet, dass das Leitwerk  der Rakete mit Mitteln zum Aufhängen einer  andern solchen versehen ist, so dass es für  diese letztere als Startvorrichtung dient.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt beispiels  weise einige Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes.  



  Die     Fig.1    und 2 zeigen in Seitenansicht  bzw. Vorderansicht die Anordnung einer  Mehrzahl von Raketen unter einem     Flugzeug-          Flügel.     



       Fig.3    zeigt in grösserem Massstab eine  Einzelheit der gegenseitigen Befestigung von  zwei     aufeinanderfolgenden    Raketen.  



       Fig.    4 zeigt in grösserem Massstab eine Ein  zelheit einer Vorrichtung zur Aufhängung  einer Rakete an dem Flugzeugflügel.  



  Gemäss den     Fig.1    bis 3 besitzt die Rakete  einen Raketenkörper 1, der vorn in einem       o(ivalen        Gesehossteil    2 endet. Hinten endet der  Raketenkörper in einem zentralen Führungs  bolzen 3, der seinerseits in einer an einem am  Flugzeugflügel 5 befestigten Arm 15 ange  ordneten Stütze 4 gelagert ist.  



  Der zentrale Führungsbolzen 3 selbst ist  mit dem Raketenkörper 1 verbunden. Der    hintere Teil 6 des. Raketenkörpers ist konisch  ausgebildet, und zwar als     kegelstumpfförmige     Auflagefläche mit nach vorn gerichteter  Spitze. Am rückwärtigen Ende des Konus 6  ist ein Wulst 7 angebracht. Auf dem vordern  Teil des Raketenkörpers 1 befindet sich, wie       Fig.1    und 3 zeigen, ein Stabilisierungsleit  werk, bestehend aus radial angeordneten Sta  bilisierungsflügeln 8 und der diese tragenden  Hülse 9. Die Flügel 8 sind in bezug auf die  senkrechte Mittelebene der Rakete um 45   geneigt.

   Das Leitwerk selbst ist auf dem Ra  ketenkörper 1 verschiebbar gelagert, jedoch  in seiner vordersten Lage auf dem Raketen  körper 1 durch eine Anzahl Stifte 10 in sei  ner     Verschieblichkeit        begrenzt.     



  In der in den     Fig.1    und 2 dargestellten  Ausführungsform sind mehrere mit einem  gleitenden Leitwerk 9 versehene Raketen A,  <I>B, C der</I> Höhe nach gestaffelt.  



  Jede Rakete hängt dann mit ihrem Leit  werk 9 am Leitwerk 9 der     unmittelbar    dar  über befindlichen Rakete, wobei nur die  oberste Rakete unmittelbar an einem mit Auf  hängebügeln 12 versehenen     Halterteil    11- an  gehängt wird. Dieser     Halterteil    kann auch,  wie auf     Fig.    2 dargestellt, beweglich vorgese  hen werden, wie durch 24 dargestellt.  



  Die     Einhängung    eines beliebigen Leitwer  kes in das unmittelbar     darüberliegende    Leit  werk wird so ausgebildet, dass dieses beliebige  Leitwerk durch eine nach vorn gerichtete Be  wegung abgezogen werden kann.      Hierfür besitzt, wie auf     Fig.    3 gezeigt,  jeder Flügel 8 an seiner     Vorder-    bzw.

   Hin  terkante zwei einander     ergänzende    Teile, einen  eingreifenden und einen umgreifenden Teil,  einen Stift 21, welcher an der Vorderkante  herausragt, und     eine    durch eine Hülse 22  gleichen Durchmessers an der Hinterkante  gebildete     Ausnehmung.    Wie aus der Zeich  nung ersichtlich, sind die vom Leitwerk ge  tragenen Flügel     symmetrisch    und radial an  geordnet.  



  Es genügt dann zum Einhängen eines Flü  gels 8 (1) des Leitwerkes einer Rakete an       einem    Flügel 8 (11) des Leitwerkes der un  mittelbar darüber und etwas dahinter liegen  den Rakete, den Stift 21 des Flügels 8 (11)  in die Hülse des Flügels 8 (1)     einzuführen,     wobei diese Verbindung die Entfernung des  Leitwerkes, welchem der Flügel 8 (1) ange  hört, durch eine nach vorn gerichtete Bewe  gung ermöglicht.  



  Schliesslich könnten zur Aufhebung des  von den Raketen während der dem     Abwurf     vorausgehenden Periode herrührenden Luft  widerstandes die Raketen in den Flügel 5  eingezogen werden, indem zum Beispiel, wie  auf     Fig.    2 gezeigt, an einer zu der     Schussachse     parallelen Achse 23 ein Fussteil 24 schwenk  bar ist, in welchen das Leitwerk der obersten  Rakete eingehängt wird, wobei Antriebsmittel  zum Heben oder Senken der Raketen vorgese  hen sind.  



  Es ist parallel zu den Raketen eine Tafel  25 vorgesehen, welche die Kontinuität der  Flügelunterseite 5 wieder herstellt, wenn sich  die Raketen in der eingezogenen Stellung be  finden.  



  Die Raketen können nacheinander ange  zündet werden, indem man mit der untersten  anfängt und allmählich     aufsteigt,    wobei die  Gesamtheit der über der gerade abgeworfenen  Rakete liegenden Raketen die Rolle der Start  vorrichtung spielt.  



  Die Leitwerke spielen dann die Rolle des  vordern Halters, während die verschiedenen  stufenförmig angeordneten Raketen an ihrem  Hinterende von einem gemeinsamen, in Stu-    :Genrichtung geneigten Arm 15 gehalten wer  den, an welchem jede Rakete axial, z. B. durch  ihren Führungsbolzen 3, befestigt ist (vgl.       Fig.1).     



  Hierbei ist zu bemerken, dass, falls der       ,arm    15 nach hinten oder nach vorn umklapp  bar ist, Mittel vorgesehen werden müssen, um  ihn vorübergehend in der     erwähnten    Schräg  lage zu verriegeln, so dass er die nach hinten  gerichteten, beim Abwurf der aufeinanderfol  genden Raketen auftretenden Rückstosskräfte  aufnehmen kann.  



       Fig.    4 stellt eine Vorrichtung zur Befesti  gung des Führungsbolzens 3 einer     Rahete    an  einem Arm 15 dar, dessen unteres Ende ähn  lich wie die in     Fig.1    gezeigten Stützen 4 ge  bildet ist.  



  Der Führungsbolzen 3 liegt in einer Boh  rung des Endes des Armes 15 und ist nach       hinten    durch einen hinter diesem Arm vor  springenden Gewindeteil 18     verlängert.    Auf  den Gewindeteil 18 ist eine     Bloekierungsmut-          ter    19 aufgeschraubt, durch deren Anzug die  durch den Raketenkörper 1 und das Leitwerk  gebildete Anordnung nach hinten gezogen  wird, wodurch das Leitwerk an den     entspre-          ehenden    Aufhängebügeln 12     (Fig.2)        blok-          kiert    wird.  



  Vor dem Gewindeteil 18 ist eine örtliche  Schwächung     a    vorgesehen, welche so ausge  bildet ist, dass die Vorrichtung zur     hintern     Befestigung der Rakete die gewünschte weder  zu starke noch zu schwache axiale Festigkeit  erhält.  



  Der Zündstromkreis 20 der Rakete tritt  in den Raketenkörper 1     dureh    den Gewinde  teil 18 ein, welcher von dem Körper isoliert  sein und die Rolle eines Zwischenleiters spie  len kann.  



  Der Arm 15 ist um eine Achse 16 schwenk  bar und steht unter der Wirkung einer Rück  führungsfeder 17. Beim Abschuss der Rakete  bricht der Gewindeteil 18 am Ort der Schwä  chung     a,    und der Arme 15 schwenkt unter der  Wirkung, der Feder 17 um die Achse 16, um  in einer     Ausnehmung    des Flügels 5 zu ver  schwinden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH An einer Startvorrichtung aufgehängte Rakete, mit auf dem Raketenkörper gleitbar angeordnetem Stabilisierungsleitwerk, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass das Leitwerk der Rakete mit WIitteln zum Aufhängen einer an dern solchen versehen ist, so dass es für diese letztere als Startvorrichtung dient. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Rakete nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Aufhängemittel aus wenigstens einem am vordern Teil ihres Leit werkes herausragenden Tragteil und aus einer an ihrem hintern Teil vorgesehenen, entspre chenden Ausnehmung bestehen wobei der Tragteil beim Aufhängen einer weiteren Ra kete an der Rakete in die Ausnehmung ein dringt. 2.
    Rakete nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitwerk symmetrisch und radial angeord- nete Flügel aufweist, deren jeder . an seiner Vorderkante einen stiftförmigen Ansatz trägt und an seiner Hinterkante mit einem entspre chenden, zur Aufnahme eines solchen Stiftes bestimmten Hohlraum versehen ist. 3. Rakete nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rakete hinten an einem Arm gehalten ist, der zum Halten wei terer Raketen ausgebildet ist. 4. Rakete nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der gemeinsame Arm geneigt ist, um die Ra kete mit weiteren Raketen stufenförmig an ordnen zu können. 5.
    Rakete nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Aufhängeorgane der Startvorrichtung schwenkbar gelagert sind und dass in der Startvorrichtung eine Aus nehmung vorgesehen ist, in welche die auf gehängte Rakete verschwenkt werden kann.
CH318703D 1952-05-06 1953-05-02 An einer Startvorrichtung aufgehängte Rakete CH318703A (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1141210B (de) * 1959-06-09 1962-12-13 Boelkow Entwicklungen Kg Starteinrichtung fuer rueckstossgetriebene Flugkoerper
DE1142531B (de) * 1959-01-22 1963-01-17 Short Brothers & Harland Ltd Sicherung fuer die Abscherverbindung an einem Spannglied zwischen einer Rakete und deren Abschusssockel
DE1149640B (de) * 1958-02-20 1963-05-30 Brevets Aero Mecaniques Rakete mit elektrischer Zuendvorrichtung fuer eine Gruppe von Raketen
DE1153294B (de) * 1957-03-27 1963-08-22 Brevets Aero Mecaniques Raketen mit gleitbarem Leitwerk und Aufhaengung an einer Startvorrichtung
DE1197355B (de) * 1960-02-27 1965-07-22 Brevets Aero Mecaniques Rakete, die in eine Gruppe aneinander aufgehaengter Raketen einsetzbar ist

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