CH318961A - Einrichtung für die Steuerung und Überwachung der Geschwindigkeit von elektrisch angetriebenen Fördermaschinen - Google Patents

Einrichtung für die Steuerung und Überwachung der Geschwindigkeit von elektrisch angetriebenen Fördermaschinen

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CH318961A
CH318961A CH318961DA CH318961A CH 318961 A CH318961 A CH 318961A CH 318961D A CH318961D A CH 318961DA CH 318961 A CH318961 A CH 318961A
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resistor
resistance
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Inventor
Tochtermann Erich
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/08Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions for preventing overwinding
    • B66B5/10Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions for preventing overwinding electrical
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
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Description


  Einrichtung für die Steuerung und Überwachung der Geschwindigkeit  von elektrisch angetriebenen Fördermaschinen    Zur     Steuerung    von     Fördermasehinen    mit  Antrieb durch     Gleiehstrommotor    in     Leonard-          sehaltung    wird     ini    allgemeinen ein Steuer  liebel benützt, der ein     Potentiometer    verstellt  und die Erregung des Generators ändert.

   Die  ser Steuerhebel steht in     meehaniselier    Verbin  dung     mit.    Kurven, welche durch einen von  der     Fördermaschine    angetriebenen     Teufen--          zeiger        bewe < -t    werden.

   Bei     Beginn    des Zuges       %vird    die     \tenerhebelauslage        durch    eine     An-          fahrLurve        wegabhängig    begrenzt,     um    die     Be-          selileuni,1-un"r    und damit den     Anfahrstrom    in       rulüssigen    Grenzen zu halten.

   Gegen Ende des  Zuges wird der Steuerhebel     dureli    eine     Ver-          zöl.;erungskurve    in die Mittellage     zurück-          lebracht.        Ini        Vei@bindun-sgestän        \re    zwischen       >#teuerliebel    und     Kurvenapparat    ist eine     Zwi-          @ehenfeder    eingeschaltet,

       um        gegen    die     -W        ir-          lcung    des     Rüekstellgestänges    noch eine     Steuer-          hebelbewegung    ausführen zu können, welche  zum zielgenauen Anhalten der Förderkörbe       erforderlich    ist.

   Ab     \-g-esehen    davon,     da.ss        dureli          Zusaniniendrüeken    der Feder     beim    Anfahren       finit        lla.Yimallast    das     Entstehen    eines unzu  lässigen     Anfahrstronies    möglich ist, erfordert  eine solche Steuerung eine grosse     Aufmerk-          sainkeit    und     Cresehickliehkeit    von Seiten des       Jlasehinenführers,

      um ein     maximales        Förder-          lirogi-anini    einzuhalten.  



  Ein Zweck der Erfindung ist daher, die       \,oni        Maschinenführer        auszuführenden        Steuer-          hebelbewegungen    so einfach als möglich zu    gestalten, um bei geringster geistiger und kör  perlicher Beanspruchung ein     maximales    För  derprogramm in Verbindung mit einer Ge  nauigkeitsschaltung zu erhalten.

       v     Bei der Anwendung einer sehr rasch und  genau wirkenden Steuerung, insbesondere in  Verbindung mit der lastabhängigen elektri  schen     Retardierung,    die sehr- rasche Verzöge  rungen ermöglicht, ist aber meistens eine       Schutzeinrichtung    zur Kontrolle der Ge  schwindigkeit erforderlich, um ein betriebs  sicheres Arbeiten der Fördermaschine zu ge  währleisten.

   Es ist daher ein weiterer Zweck  der vorliegenden Erfindung, die gleichen Mit  tel, die für die Steuerung .der Geschwindig  keit der     Fördermaschine    in Frage kommen,  mich in Zusammenhang mit einer Über  wachungseinrichtung anzuwenden, wodurch  sich sehr wesentliche betriebliche und     fabri-          katorisclie    Vorteile ergeben.  



  Gegenstand der Erfindung ist somit eine  Einrichtung für die Steuerung und Über  wachung- der     Geschwindigkeit    von elektrisch  angetriebenen Fördermaschinen, die gemäss  der Erfindung darin besteht, dass zwei Wi  derstandseinrichtungen mit auf einer Schiene  gleitenden Kontaktbürsten vorgesehen sind,       deren     zwischen den  Polen eines Hilfsnetzes mit     konstanter        Span-          ning    liegen, wobei die das     St.euerpotentio-          meter    bzw.

   das     fiberwachungsgerät    speisende  Bürste vom     Teufenzeiger    aus über eine Kur-      v     ensclieibe    kraftschlüssig und wegabhängig  mit. konstanter Bürstengeschwindigkeit. ange  trieben wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.       Fig.    1 zeigt schematisch die     Vorrichtung    für  die     Drehzahlsteuerung    einer     Gleichstrom-          fördeiTnasehine,        Fig:    ? ebenfalls schematisch  die Vorrichtung zur Geschwindigkeitsüber  wachung und     Fig.    3 in graphischer Darstel  lung den Verlauf der Geschwindigkeit     (F#     in Abhängigkeit vom Weg (S) im Schacht  nach Kurve (I) beim bisherigen und nach.  Kurve     (II)    bei erfindungsgemässem Antrieb.  



  Es bedeutet 1 der Fördermotor, der in  L     eonardschaltung    durch den Steuergenerator       \?    gespeist wird, wobei dieser letztere durch  den separaten Generator 3 erregt wird. Die       Erregerwicklung    dieses Erregers 3 liegt an  den Klemmen des     Steuerpotentiometers        .1,    das  vom Steuerhebel 5 betätigt     wird.    6 ist ein  Einstellwiderstand und 7 ein zusätzlicher Wi  derstand zur Verringerung der vollen Ge  schwindigkeit bei maximaler Steuerhebel  auslage, z. B. für Personentransport durch  Öffnen des     Seilfahrtschalters    B.

   Abweichend  von den üblichen Anordnungen, bei welchen  der Steuerwiderstand     -I    mit dem Zusatz  widerstand 7 direkt. am Hilfsnetz 9 liegt, ist  das eine Ende des Steuerwiderstandes 4 an  die Schiene 10 eines Kontaktapparates ange  schlossen, dessen Regulierwiderstand 11 in  Reihenschaltung mit einem Zusatzwiderstand  13 zwischen den Polen des Hilfsnetzes 9 liegt.  Die auf der     Schiene    10 des Kontaktapparates  gleitende Bürste 12 wird in kraftschlüssiger  Verbindung vom nichtdargestellten Teufen  zeiger aus betätigt. Dadurch     wird    das Steuer  potentionieter 4 mit einer von der Bürstenstel  lung abhängigen veränderlichen Spannung  gespeist.

   Bei     vollausgelegtem    Steuerhebel     ö     diktiert. daher die     Bürstensteuerung    die För  dermotordrehzahl. Die Bürste 12 wird vermit  tels eines Getriebes und einer besonderen  Kurvenscheibe von einer Stange des     Teufen-          zeigers        ans    angetrieben. Diese Kurvenscheibe  ist so ausgebildet, dass sich die Bürste bei  konstanter Beschleunigung und Verzögerung    der     Förderniasehine    mit gleichbleibender     Cre-          sehwindigkeit    über die Kontakte des Regu  lierwiderstandes 11 bewegt.

   Infolge der voll  ständig-     kraftsclilüssi-en    und     wegabhängigen     Verbindung schreibt daher bei gleichbleiben  der     Steuerhebelstellung    der Bürstenlauf der  Maschine eine konstante Verzögerung vor.  Infolgedessen ergibt sieh     zwangläufig    bei die  sem Kurvenantrieb eine lineare Abstufung  des Widerstandes 11, bezogen auf die Ge  schwindigkeit. Der Widerstand kann     daher     unabhängig von den Charakteristiken der  jeweiligen     :Maschinen        immer    genau gleich  ausgeführt werden, was aus     fabrikatorischen     und Betriebsgründen sehr wichtig ist.

   Falls       erwünselit,    kann die Bürste 12 auch vom       Teufenzeigerantrieb    aus     betätigt        werden.     



  Vor     Beginn    der Anfahrt befindet sich  die Bürste 12 in der     Stellung-        ,l.    Das     Steuer-          potentiome_t.er        -1    erhält eine Spannung, welche  dem Verhältnis des     1V        iderstands"vertez:    vom       Vorseha.ltwiderstand    (13) ;

       Vorschalt-    und     Re-          g@eIwi:derstand    (13 +:11)     entspricht.    Wegen  dieser kleinen Speisespannung kann daher der  Steuerhebel 5 sofort. voll     aus--eleg4    werden,  ohne dass eine zu grosse Beschleunigung beim  Anfahren mit Hängelast entsteht. Die Ma  schine kommt frühestens auf volle     Gesehwin-          digkei.t,    wenn die Bürste in die andere End  stellung D gelangt.

   Die Verzögerung der     31a-          Z,    setzt sofort ein, sobald die Bürste 1?       durch    den     Teufenzeiger    aus der     Endstellung     D gegen A     zurüekbeweg t    wird. Diese     soge-          nannte    elektrische     Retardieiung,    bei in voller  Auslage     g-elassenein    Steuerhebel, soll möglichst       lange    andauern, da der Bürstenlauf eine li  neare Abnahme der     Geschwindigkeit,    bezogen  auf die Zeit, gewährleistet.

   Erst. bei kleiner  Geschwindigkeit wird der Steuerhebel     (me-          clianisehe        Retarclierung)        ziirüek-enomnien.    Bei       Gefä.ssfördermaschinen    mit stets gleichbleiben  der Last kann bis auf die Einfahrt     sehwin-          digkeit,    das heisst entsprechend der     Endstel-          lung    A. der Bürste 12,     elektriseli        retardiert     werden.

   In     Verbindung-    mit.     einer        Strom-          begTenzungseinriehtung    werden daher die       Steuerliebelbewegungen    am Anfang und Ende  eines Zuges äusserst einfach, die Steuerung      besitzt den Charakter einer     lialbautoinati-          schen    Steuerung.  



  Die Grösse des     Vorschaltwiderstandes    13       iiii    Verhältnis zum Regulierwiderstand 11 be  stimmt die minimale Geschwindigkeit,     welehe     durch die elektrische.     Retardierung    allein er  reieht wird. Bei vollautomatischen     Masehinen          wird    13 sehr klein gewählt, um die sehr ge  ringe     Einfahrgesehwindigkeit        zit    erhalten,       welche    zum selbsttätigen und genauen Anhal  ten der Fördergefässe oder Förderkörbe nötig  ist.

   Da die Fördermaschine infolge der weg  abhängigen und kraftschlüssigen Bürsten  betätigung- immer uni     gleielien        Wegpunkt,    auf  die Einfahrgeschwindigkeit     kommt,    so kann  der Fahrweg mit, dieser     Gesehw        indigkeit        un-          iibhä.ngig    von Grösse und     Riehtung    der Last  sehr kurz gehalten werden, was eine sehr we  sentliche Zeitersparnis bedeutet. Voraus  setzung hierfür ist lediglich die Verbindung  mit einer sehr rasch und genau wirkenden  Steuerung.

   Bei der vollautomatischen Steue  rung handelt es sieh um eine rein     elektrisehe          Verzögerung    von der vollen Geschwindigkeit       @,uf    eine sehr kleine Einfahrgeschwindigkeit,  worauf das Anhalten durch Auflegen der  mechanischen Bremse erfolgt. Soll mit einer  grösseren Spannung angefahren werden, als  der Einfahrgeschwindigkeit entspricht, so wird  beim Anfahren die teilweise     fiberbrüekung     des     Vorsehaltwiderstandes    13, welche durch   < las     Sehütz        1-1    während der Verzögerungs  periode bewirkt wird, selbsttätig aufgehoben.  



  Wird die Maschine im normalen Förder  betrieb sehr rasch verzögert, um eine maxi  male     Produktion    zu erhalten, so ergibt sich  bei     Einhängelast    ein unzulässiger Brems  strom, wenn die Maschine aus derselben  maximalen     Gesehw        indigkeit    heraus gleich  sehnen verzögert werden würde. Um den  Bremsstrom auf einen zulässigen Wert       herabzusetzen,    muss entweder die maximale  (     -Ir          'eseliwindigk-eit    beim Einhängen entspre  chend     verringert.    oder der Verzögerungsweg  bei gleicher maximaler Geschwindigkeit ent  sprechend vergrössert, werden.

   Beim Beschrei  ten des letzteren     -#Veges    ist man nicht auf die  Aufmerksamkeit des     Bedienungspersonals    an-    gewiesen. Die lastabhängige     Veränderung    des  Verzögerungsweges kann bei der vorge  sehenen Schaltung auf sehr einfache:     Weise     verwirklicht werden.

   Zu diesem Zweck wird  der Teil     BD    des     Rebaulierwiderstandes    11  unter den Einfluss eines Einstellorgans 15     ge-          bra,eht,    dessen Erregerspule 16 von einem       Shunt    17 im     Leonardkreis    oder von einer       Hilfspolwicklung    des     Fördermotors    1 gespeist  wird. Je nach Grösse und     Richtung    des       Leonardstromes    verändert sich die Stellung  C des Einstellorgans 15, und es wird dadurch  ein verschieden grosser Teil<I>CD</I> des Wider  standes 11 überbrückt.

   Beim Lauf der Bürste  12 von D nach A setzt somit die Verzögerung  erst. ein, wenn die Bürste auf die Stellung C  angelangt ist, die durch den Wälzsektor des  Einstellorgans 15     bestimmt    wird. Da die ein  zelnen Widerstandsstufen zwischen C und D  nicht kurzgeschlossen sind, so würde auf die  sem Bürstenweg ein vorübergehender Ge  schwindigkeitsabfall auftreten. Dies wird  durch die beiden     Vorschaltwiderstände   <B>18</B>       und    19 vermieden, deren Grösse in einem be  stimmten Verhältnis zueinander stehen muss.  Trotz der verschiedenen     Retardierwege    bleibt  die jeweils eintretende Verzögerung konstant  wegen des Spezialantriebes der Bürste 12.  



  Durch ein weiteres Schütz 20, das während  der     Anfahrperiode        betätigt    wird, kann ein  Teil .des     Regulierwiderstandes    11     überbrückt     werden, wodurch der minimal mögliche     An-          fahrweg    gegenüber dem Verzögerungsweg  herabgesetzt und somit die Zugdauer verrin  gert wird.  



  Die beschriebene     Einrichtung    hat für die  lastabhängige Einstellung des     Retardieiveges     noch folgenden Vorteil. Bei konstanter Ver  zögerung ist der von den Förderkörben zu  rückgelegte Weg eine quadratische     Funktion     der Zeit, gegenüber der linearen Funktion  des Bürstenweges. Beträgt z. B. CA = 0,7 DA,  so verhalten sich die     Verzögerungswege    der  Förderkörbe wie (1 : 0,7) 2 = 2 : 1. Somit  bleibt trotz des grossen     Wegunterschiedes          ztvischen    Hänge- und Förderlast die Abstu  fung auch beim normalen Betrieb, das heisst  mit Förderlast, noch sehr fein.

   Ferner ist es      möglich, durch Begrenzen der maximalen  Ausschläge des Einstellorgans 15 den Verzö  gerungsbeginn für maximale     Dänge-    und För  derlast. den Betriebsverhältnissen entspre  chend anzupassen. In bestimmten Fällen wird  ein Einstellorgan mit wenig Stufen, z. B. 1  bis 3, genügen, wofür dann Schütze verwend  bar sind.  



  Bei Anwendung einer sehr rasch     und          genalt    wirkenden     Steuerung,    insbesondere in  Verbindung mit der lastabhängigen elektri  schen     Retardierung,    sind, wie bereits erläu  tert, sehr rasche     Verzögeiuingen        möglich.     Hierbei erfolgt     zweckmässigerweise    der erste  Teil der Verzögerung durch die elektrische       Retardierung    allein und erst von kleiner Ge  schwindigkeit ab zusätzlich durch Zurück  nahme des     Steuerhebels    von der Auslage in  die     Mittellage.    Damit.

   im Falle einer Störung  an der elektrischen     Retardierung    die Ma  schine in allen Fällen     durch    die Sicherheits  bremse rechtzeitig zum Stillstand kommt, z. B.  bei kleinem zulässigem     Vbertreibweg,    muss  daher eine Vorrichtung vorhanden sein,     wel-          ehe    den     Gesehwindigkeitsverlaufwährend    der  Verzögerungsperiode     überwacht.    Es sind be  reits     überwaehungseinriehtu.ngen    bekannt,

   bei  welchen die Sollgeschwindigkeit mit der Ist  geschwindigkeit der Fördermaschine während  der Verzögerungsperiode verglichen wird und  sobald die     Ist-eschwindi-_-zkeit        über@viegt,    die  Sicherheitsbremse     auslöst.     



  In der     Fig.    2 ist die Vorrichtung für die  Überwachung der Geschwindigkeit schema  tisch gezeigt. Das eigentliche     Überwaehungs-          orga.n    besteht beispielsweise aus einem Diffe  rentialrelais 23 mit den zwei Magnetspulen  24, 25. Die     'Magnetspule    24 wird mit einer  Spannung gespeist., die der     Istgeschwindigkeit     der Fördermaschine proportional ist und von  einer mit. dem Fördermotor 1 mechanisch     ge-          kuppelten        Tachodvnamo    22 geliefert wird.

    Die andere Magnetspule 25 dagegen wird mit  einer der Sollgeschwindigkeit der Förderma  schine proportionalen Spannung erregt, die  durch einen     Kontaktapparatur    26 mit. einer  Bürste 27 geliefert wird. Die durch die bei  den Spannungen gebildeten Ströme durch-    fliessen in     ent@@e\,en    gesetzter Richtung die       Magnetspulen        2-I    und     '?5    des     Diferential-          relais    23.

   Der     Kontaktapparat    '?6 entspricht       demjenigen    der     GescliwindigkeitssteueiLnig          @eniäss        Fig.    7, und der     Kurvenantrieb    für die       Betätigung    der Bürste 27 ist in beiden Fällen  genau gleich     ausgebildet.    Für die Darstellung  der     Sollspannum,,    dient der     Widerstand    ?8,  der an den beiden Polen des     Hilfsnetzes    9     an-          geschlossen    ist.

   Gleitet die     vom        Tenfenzeiger     aus angetriebene     Bürste        '27        wiilirend    der Ver  zögerungsperiode von der Stellung     B'    nach  A', so nimmt die durch die Steuerbürste in       Fig.    1 diktierte     Geschwindigkeit    linear ab.

    Da die     zii        überwaeliende        Geschwindigkeits-          kurve    parallel zur     Soll_geseliwincli-gkeitskurve          verlaufen    soll, nur     etwas    höher eingestellt, so       ergibt    sieh für den     Widerstand        '?8    ebenfalls  eine lineare     Abstufung-.    Ein derartig- ausge  bildeter     Widerstand    ist daher für jede     lIa-          .sehine,

          unabhängig    von der jeweiligen Maxi  malen     @esehwindi@@keit,        verwendbar.    Die  kleinste zu kontrollierende     Geschwindigkeit     wird     durch    die Grösse des     Vorselialtwider-          standes    30     bestimmt.     



  Wird in Verbindung mit     dei         lasta.bliä,ngi-          C"en    V     erzögei@un:seini-iclitun##-    auch eine     last-          abhäno,i-,e        Creseliwincli@l;eitsüberivaeliung-    be  nötigt, z.

   B. für     das        Einhängen    von     prossen     Lasten mit voller     GeschwindiAeit,    so kann  dies, wie bereits bekannt ist, durch ein Ein  st.ellorgan 35     geschehen,    welches einen     7wi-          sehen    Kontaktschiene 26 und     lIagnetspule    25  liegenden Regulierwiderstand 31 unter     Ein-          ivirkung    der vom     @lnmt    40 im     Leonardkreis          Oespeisten        Wieklurig-        -11    lastabhängig einstellt.

    Infolge des     Kui-venanti-iebes    ist die     Abstufung     des     Regulierwiderstandes    31 ebenfalls linear.       Ausserdem    ergibt sieh ein     Verhältnis    von nur  7 :<B>0,7</B>     zwischen        Summenwiderstand    31 = 28  zum Widerstand 28 bei einem Verhältnis der       Retardiei@we"-e    von 2 : 1 zwischen Hängen und  Fördern, was die     Ausbildung    des Einstell  organs erleichtert.

   In Verbindung mit letz  terem wird     zweekmä.ssigerweise    ein zweiteili  ger     Widerstand        verwendet    mit den Wider  standsteilen 33 in Reihe     lind    34 parallel     zum          Regulierwiderstand    31. Durch die Grösse von           a    wird der     Beginn    der     überwa.ehung    bei der  normalen     Förderlast,    durch 34 jener beim  Einhängen der maximalen Last festgelegt.

         llit    der beschriebenen Schaltung können       daher    alle vorkommenden Betriebsverhältnisse  für die Überwachung berücksichtigt werden.  



  Für die Steuerung der     Geschwindigkeit     der     @ärdermasehine    und für die     Gesehwindig-          keitsüberwvaehung    können somit zwei gleiche       Kontaktapparate    vorgesehen werden, wie dies  in den     Pig.    1 und ? dargestellt ist, wodurch  sieh ein wesentlicher     fa.brikatorischer    Vorteil  ergibt. Diese beiden Kontaktapparate können        < entweder    durch einen     gemeinsamen    Antrieb       betätigt    werden, oder, falls es erwünscht ist,  können auch getrennte Antriebe vorgesehen        -erden.     



       Schliesslich    ist noch in     Fi;w.    3 die     Wirkung     der besonderen     Kurvenscheibe    für die     Betäti-          gnrig    des Kontaktapparates für die     Steuerun-          bzw.        fiberwaehung    der     Fördermasehinen-          gesehwindigkeit        gra.phiseh        dargestellt.    Die  Kurve I zeigt.

   bei konstanter V     er7ögerLing    den  Verlauf der Geschwindigkeit     (V)    in Abhän  gigkeit vom Weg     (S)    im Schacht, wie dies  beim bisherigen linearen Antrieb üblich war..       Wiirde    die Bürste des     Kontaktapparates    auf  diese Weise vom     Teufenzeiger    angetrieben,  so     würden    zwischen den einzelnen Kontakten  die Geschwindigkeitsstufen x auftreten, das  heisst.

   kleine Stufen     a.rn        Beginn    der Verzöge  rung und sehr grosse am Ende der Verzöge  rung, was nur durch eine entsprechende Ab  stufung des     Re,-ulierwiderstandes    des     Kon-          taktapparates        aus.eglielren    werden, könnte.  Die     Kurvenscheibe    für den Antrieb der  Bürste ist. so ausgebildet, dass der Geschwin  digkeitsverlauf gemäss Kurve     II    linear ist,  so dass sich über dem ganzen Geschwindig  keitsbereich die gleichen     Gesehwindigkeits-          stufen        ;y    ergeben.

   Dadurch wird die     Einstel-          lnng    der Steuerung bzw.     ('berwvaehu,irg    ganz       wesentlich    erleichtert.  



  Die Einrichtung nach der Erfindung  wurde im Zusammenhang mit der Steuerung  auf einer mit     Gleichstrommotor    in     Leonard-          schaltung    angetriebenen Fördermaschine be  schrieben. Diese     Einrichtung    kann jedoch    ohne weiteres sinngemäss auch für     Förder-          maschinen    mit Antrieb durch über Strom  richter gespeiste Gleichstrommotoren als       a.ueh    für Antriebe mittels Induktionsmotor  mit Gleichstrombremsung zur Anwendung  kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung für die Steuerung und Über wachung der Geschwindigkeit von elektrisch angetriebenen Fördermaschinen, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei -GViderstandseinricl% tungen mit. auf einer Schiene (10 bzw. 26) ;
    >leitenden Kontaktbürsten (12 bzw. 27) vor gesehen sind, deren Regulierwiderstände (11 bzw. 28) zwischen den Polen eines Hilfsnetzes (9) mit konstanter Spannung liegen, wobei die das Steuerpotentiometer (4) bzw. das Ü'berwvaehungsgerät (25) speisende Bürste (12 bzw. 27) vom Teufenzeiger aus über eine Kur venscheibe kraftschlüssig wegabhängig mit konstanter Bürstengeschwindigkeit angetrie ben wird. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dem Regulierwi derstand (11) der Widerstandseinrichtung (10, 12) ein einstellbarer Widerstand (13) vorgeschaltet ist, durch welchen die minimale Speisespannung des Steuerpotentiometers (4) der Fördermaschine bestimmt wird. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch ein Schütz (14), das wäh rend der Verzögerungsperiode einen Teil des Vorschaltwiderstandes- (13) überbrückt, um die minimale Speisespannung für den letzten Teil der Verzögerungsperiode zu verringern. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss ein Teil des Regu- lierwiderstandes (11) der Widerstandsein richtung (10, 12) diireh ein Schütz (20) überbrückbar ist, um den Anfahrweg gegen über dem Verzögerungsweg zu verkleinern, wobei gleichzeitig dem Widerstand (11) und dem Überbrückungsgerät (20) je ein Wider stand (18) und (19) vorgeschaltet ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein lastabhängig wirkendes Einstellorgan (15) einen Teil des Regmlierwiderstandes (11) der Widerstands einrichtung (10, 12) während der Verzöge- zazngsperiode überbrückt, um den Verzöge rungsweg je nach Grösse und Richtung der Last zu verändern, wobei gleichzeitig -dem Widerstand und dem Einstellorgan je ein Widerstand (18) und (19) vorgeschaltet ist.
    5. Einrichtung nach Unteranspruch 4-, da durch gekennzeichnet,- dass das lastabhängige Einstellorgan (15) mit einstellbaren End- anschlägen versehen ist, die den grössten und den kleinsten Verzögerungsweg bestimmen.
    6. Einrichtung, naeh Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss bei der Verwen- clung@ eines lastabhängig- wirkenden Einstell organs (35) in Verbindun\-- mit der Wider- st.a.ndseinriehtung (?6-28) je ein Widerstand in Reihe (33) und parallel (34) mit dem Ein stellorgan (35) geschaltet ist,
    uni den Beginn der Überwachung während der Verzögerungs- periode auf dem ganzen Lastbereich festzu legen.
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DE1271340B (de) * 1959-11-27 1968-06-27 Schweiz Wagons Aufzuegefab Analogsteuerapparat als Kopierwerk fuer eine Aufzugsteuerung

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