CH319059A - Verfahren zur Herstellung neuer Halogen-pyridazine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Halogen-pyridazine

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CH319059A
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Jean Dr Druey
Albrecht Dr Hueni
Heinrich Dr Ringier Beat
Alexander Dr Staehelin
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Ciba Geigy
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  Verfahren zur Herstellung neuer     Halogen.pyridazine            Gegenstand    der     Erfindung    ist die Herstel  lung von in     2-Stellung    eine     unsubstituierte     oder     substituierte        Arylgruppe    aufweisenden       6-Halogen-3-ox        o-2,3-dihydro-pyridazinen,        ins-          besondere    von     solehen,

      in denen die     Aryl-          gruppe    ein     höehst.ens        zweikerniger        a,roma-          tiseher    Rest, vor allem ein     Phenylrest,    und  Halogen ein Brom- oder     vorzugsweise    Chlor  atom     ist.        Vorteilhaft        ist    der     Py        ridazinkern     weiter substituiert, so z.

   B.     vorzugsweise        dureh          Alkyl-,    freie oder     substituierte        Amino-,    wie       Dimethylaminogruppen,    oder Halogenatome.  



  Die neuen     Pyridazine    besitzen     wertvolle          pharmakologisehe        Eigensehaften;    so zeigen sie  eine     a.ntipyret.isehe    und     analgetisehe    Wirkung  und     kQnnen    .als Heilmittel Verwendung fin  den.

   Ausserdem sind sie     wiehti,;e        Zwisehen-          produkte,        insbesondere    für die Herstellung der       entspreehenden        mediziniseh    verwendbaren     6-          Amino    - 2 -     aryl    - 3     -oxo-2,3-dnhy        d@ro-pyridazine.     Von besonderer Bedeutung sind 6-Chlor-2       pheny'l.-3-o:

  xo-2,3-dihyd'ro.-pyridazin-Verbindiui-          gen,        vorzugsweise    das     6-Chlor-2-phenyl-3-oxo-          2,3-dihydro-pyridazin    der Formel  
EMI0001.0055     
    das     5,6-Diehlor-2-phenyl-3-oxo-2,3-dihydro-          pyridazin    der Formel  
EMI0001.0058     
    und das     4,6-Dieblor-2-phenyl-3-oxo-2,3-dihydxo-          pyrid,azin        der    Formel  
EMI0001.0062     
    sowie das     6-Chlor-5-dimethylamino-2-phenyl-3-          oxo-2,3-dihydro-pyrida.zin.     



  Die neuen Verbindungen werden erhalten,  wenn man     6-Oxy-3-oxo-hydro-pyxridazine,    die  in     2-Stellung    eine     unsubstituierte    oder substi  tuierte     Arylgruppe,    und     mindestens    eine Dop  pelbindung,     nämlieh    in     6-Stellung    .des     Pyrid-          azinringes    aufweisen, mit     Halogenierungsmit-          teln    und     gegebenenfalls    erhaltene     Tetrahydro-          pyridazine    mit dehydrierenden Mitteln behan  delt.

        So     kann    man     6-Ox-y-2-aryl-3-oxo-2,3-di-          hydro-pyr        idazin-Verbindungen    oder ihre     t.auto-          meren    Formen mit     halogenierenden    Mitteln,       vorzugsweise    den Halogeniden der Phosphor  säure, wie     Phosphoroxychlorid,    Phosphor     penta-          chlorid,        Phosphorpentabromid,    behandeln.

      Eine andere     Ausführungsform    des Ver  fahrens besteht     darin,    dass man     6-Oxy-2-aryl-          3-oxo-2,3,4,5        tetrahydmo,-        pyrid:azin    -Verbindun  gen oder ihre     tautomeren    Formen mit:     Haloge-          nierungs-    und dehydrierenden Mitteln     behan-          delt.    Als     halogenierende    Mittel können die  oben genannten     Halogenide    der Phosphorsäure       verwendet    werden.

   Mit gleichen Mitteln,     ins-          besondere        Phosphorpentachlorid,    lässt sieh die       Dehydrierung    durchführen.  



  Die     gesehilderten    Umsetzungen können in  An- oder Abwesenheit von Verdünnungsmit  teln oder Katalysatoren im offenen oder ge  schlossenen Gefäss     runter    Druck     durchgeführt     werden. Man arbeitet     vorzugsweise    bei erhöh  ter     Temperatur.       Die     verfahrensmässig    verwendeten     Au,s-          gangcsstoffe    sind     bekannt    oder können nach  an     sich    bekannten Methoden     dargestellt    wer  den.  



  Die     Erfindung        wund    in den nachfolgenden       Beispielen    näher     beschrieben.    Zwischen     CTe-          w-iehtsteil    und     Voltuntei'1        besteht.    die Bleiehe       Beziehung    wie     zwisehen    Gramm und Kubik  zentimeter. Die Temperaturen sind in Celsius  graden angegeben.

      <I>Beispiel 1</I>    100     Gewichtsteile        6-Oxy-2-phenyl-3-oxo        2,3-          dihydro-pyridazin    werden mit 750     Volumtei-          len        Phosphoroxychlorid    1     Stunde    auf dein       siedenden        Wasserbad    .erhitzt, die Lösung unter  Rühren vorsichtig auf 5500 Gewichtsteile Eis  gegossen     und    nach     einstündigem    Stehen in der  Kälte der gebildete Niederschlag     abgenutseht.     Man wäscht ihn mit.

   Wasser und kristallisiert  ihn     ai>s    Wasser     tun.    Das so erhaltene     6-Chlor-          2-phenyl-3-oxo-2,3-dihydro-py-rida7in    der For  mel  
EMI0002.0069     
    schmilzt bei 116-11S .  



  Das     als    Ausgangsstoff verwendete     6-Oxy-          2-phenyl-3-oxo-2,3-dihydro-pyridazin    kann auf  folgende Weise hergestellt werden:  235 Gewichtsteile     Maleinsäureanhydrid    wer  den in 2000     Volumteilen    Eisessig     gelöst    und  mit einer Lösung von 270     Gewiehtsteilen          Phenylhydrazin    in 500     Voluinteilen        Eisessig     3 Stunden unter     Rückfluss        gekocht.    Die heisse  Lösung wird dann unter Rühren auf 700     Vo-          

  ltimteile    Wasser gegossen, wobei Kristallisa  tion eintritt. Die gekühlte     llisehung    wird     ge-          nutscht,    der     Rückstand    mit Wasser     gewaschen,     zur     Reinigung    in     1.n-Sodalösung    gelöst     uiid     nach Filtrieren mit     2n-Salzsäiire    wieder aus  gefällt.

   Der     Niedersehlag    wird     genutseht,    mit  Wasser gewaschen und     getroeknet.    Das so  erhaltene     6-Oxy        =2-phenyl-3-oxo-    2,3 -     dihydro-          pyridazin    schmilzt bei 272-274 .         Beispiel   <I>;?</I>  49     Gewiehtsteile        6-Oxy-?-(p-ehlorphenyl)-          3-o,xo-2,3-dihy-dro-py        rid@azin    werden mit 300       Volumteilen        Pliosphai#oxycliloricl    1 Stunde auf  dein siedenden Wasser erhitzt..

   Die     Lösung     wird vorsichtig unter Rühren auf Eis gegos  sen und nach einigem Stehen in der Kälte der  gebildete     Niederschlag        abgenutäeht,    mit. Was  ser     gewasehen    und     getroeknet.    Das so erhal  tene     6-Chlor-2-(p-ehlorphenyl)-3-oxo-2,3-di-          hydro-pyridazin    der Formel  
EMI0002.0114     
    schmilzt nach dem     Unikrista.llisieren    aus     Ben-          zol-Petroläther    bei 13S-140 .

        Das als Ausgangsstoff verwendete     6-Oxy-          2-        (p-ehlorphenyl)-3-oxo-2,3-dihydro    -     py        ridazin     kann wie folgt dargestellt werden.:

    66 G     ewiehtsteile        p-Chlorpheny        lhy        drazin    in  122     Volumteilen        Eisessig    werden zu einer Lö  sung von 76 Gewichtsteilen     Maleinsäure-          anhydrid.in    670     Volumteilen    Eisessig gegeben  und die Mischung 3 Stunden unter     Rückfluss     zum Sieden erhitzt. Zur heissen Lösung gibt  man 240     Volumteile        Wasser    und lässt unter  Kühlen kristallisieren.

   Das     Kristallisat    wird       abgenutseht,    mit Wasser gewaschen und ge  trocknet. Das so erhaltene     6-Oxy-2-(p=chl'or-          phenyl)-3-oxo-2,3-dihydro-pyridazin    schmilzt  bei     280-28211.     



  <I>Beispiel 3</I>  3 Gewichtsteile     6-Oxy-2-phenyl-5-methyl-3-          oxo        ?,3-dihydro-pyridazin    werden mit 15     Vo-          lumteilen        Phosphoroxychlorid    einige Zeit auf  dem siedenden     Wasserbad    erhitzt. Das     Phos-          phoroxyehlorid    wird hierauf weitgehend     ab-          dest.illiert    und der Rückstand, auf     Eis,    gegos  sen.

   Nach längerem Stehen wird der feste An  teil,     abgenutscht,    mit.     Wasser    gewaschen     und     mehrmals aus absolutem Äthanol umkristalli  siert. Das so erhaltene     6-Chlor-2-phenyl-5-me-          thyl-3-oxo-2,3-dihydro-pyrid'azin    der Formel  
EMI0003.0040     
    schmilzt bei 136-137 .  



  Das als Ausgangsstoff verwendete     6-Oxy-2-          phenyl5-methy    1-3-     oxo    - 2,3 -     dihydro    -     pyridazin     vom F. 226-228  kann auf übliche Weise ge  wonnen werden.  



  <I>Beispiel</I>     -f     5     Gewichtsteile        6-Oxy-2-phenyl-3-oxo-2,3-          dihy        dro-pyridazin    werden mit 12 Gewichtstei  len     Phosphorpentabromid    vermischt und im  Ölbad 3 Stunden auf 125-130  erhitzt.

   Das       Reaktionsgemisch    wird auf 50     Volumteile     Wasser gegossen, wobei sich der     ITberschuss    des       Phosphorpentabromids        zersetzt.    Nach 15stün-         digem    Stehen wird     abgenutscht    und das erhal  tene graubraune     Produkt    mit Wasser ge  waschen     und:    im Vakuum     getrocknet.    Zur Rei  nigung wird es     in        Benzol    heiss gelöst.

   Man  versetzt die     Lösung    mit     Petroläther,        bis    ein  flockiges     Nebenprodukt        ausfällt    und     bringt     aus der filtrierten und mit Tierkohle gerei  nigten     Benzol-Petrolätherlösung    durch weitere  Zugabe     von.        Petroläther        das        6-Brom-2-phenyl-          3-oxo-2,3-dihyd'ro-pyridazin    der Formel  
EMI0003.0076     
    zur     Kristallisation.    Es schmilzt bei 122-124 .

      <I>Beispiel 5</I>  85 Gewichtsteile     6-Oxy-5-chlor-2-phenyl-3-          oxo-2,3-dihydro-pyridazin    werden mit 680     Vo-          lumteilen        Phosphoroxyehlorid    1 Stunde auf  100  erhitzt.

   Die Lösung wird mit     eishaltiger     verdünnter     Natronlauge    zersetzt     und        ausge-          äthert.    Nach dem Trocknem über Pottasche  wird der Äther verdampft und der     Rückstand     aus.     Cyclohexan        umkristallisiert.    Das so erhal  tene     5,6-Dichlor-2-phenyl-3-oxo-2,3-dihydro-          pyridazin    der     Formel     
EMI0003.0094     
         schmilzt        bei    138 .

      Das als Ausgangsstoff verwendete     6-Oxy-5-          ehlor-2-ph        enyl    -     3,-oxo    -     2,3.-dihydro        -pyrid'azin     kann auf     fohende    Weise     gewonnen    werden:    400 Gewichtsteile     Chlormaleinsäureanhydrid     werden mit 311     Volumteilen        Phenylhyd"razin     und 2200     Volumteilen        Eisessig    3 Stunden  unter     Rückfluss    gekocht.

   Nach     15stündigem         Stehen bei     20     wird der     Nieclersehla-        ab-          filtriert        und    mit     Eisessig    gewasehen.     llan    rei  nigt ihn     dureh    Lösen in verdünnter Natron  lauge, Filtrieren     und        Ausfällen    mit. verdünn  ter Salzsäure und     krist.al'lisiert    ihn aus Eis  essig.

   Das so erhaltene     6-Oxy-5-ehlar-2-phenyl-          3-oxo-2,3-dihydro-pyrid        azin    schmilzt unter     Zer        -          setzung    bei 270 .  



       Beispiel   <I>6</I>  16     Gewichtsteile        6-Oxy        -2-plienyl-3-oxo-          2,3,4,5-tetrahydro-pyridazin    werden mit 120       Gewichtsteilen        Phosphorpentaehlorid    verrieben  und allmählich auf 130-140      erhitzt,    auf     wel-          eher    Temperatur man die     tlliselning    10 Minu  ten belässt. Hierauf setzt man 160     Volumteile          Pliosphoroxychlorid    hinzu und erhitzt. 30 Mi  nuten bei einer     ölbadtemperatur    von 110 .

   Die       Lösung    wird mit     eishaltiger        verdiinnter    Na  tronlauge zersetzt     und    mit Äther extrahiert.  Den Ätherextrakt, trocknet man über Pott  asche und dampft.     zur    Trockne ein.

   Der     Rüek-          ,stand    wird aus einer Mischung von     Cy        elo-          hexan    und     11-lethanol,    mit dem Verhältnis 10 :1,  dann aus einer ebensolchen mit. dem Verhältnis  1 : 2     und    schliesslich aus     l1ethanol        umkristalli-          siert.    Das so erhaltene     4,6-Diclilo.=2-ph.enyl-3-          oxo-2,3-dihydro-pyridazin    der Formel  
EMI0004.0049     
         schmilzt    bei l11-112 .

           Beispiel   <I>7</I>  6,9     Gewichtsteile        6-Ox.=2-naplithyl-(2')-3-          oxo-2,3-dihydro-pyridazin    werden in 1.5     Volum-          teilen        Phosphoraxyehlorid    1 Stunde auf dem  Wasserbad     auf    95  .erhitzt, wobei Lösung ein  tritt. Die     Lösung    wird hierauf vorsichtig auf  Wasser gegossen, wobei die Temperatur durch  Zugabe von Eis bei 40-50  gehalten wird.  Man lässt hierauf stehen und     nutseht    nach  einiger Zeit den hellgrauen Rückstand ab.

   Das  so erhaltene     6-Clilor-2-naphtliyl-(2')-3-oxo-2,'-          dihydro-pyridazin    der Formel-  
EMI0004.0063     
  
EMI0004.0064     
  
    kristallisiert <SEP> aus <SEP> Alkohol <SEP> in <SEP> langen <SEP> weissen <SEP> Na  deln, <SEP> die <SEP> bei <SEP> 1.55-156  <SEP> schmelzen.
<tb>  



  Das <SEP> als <SEP> Ausgangsmaterial <SEP> verwendete <SEP> 6  Oxy <SEP> 2-naplit.hy-1-(2')-3-oxo-2,3-cliliydro-py-rid  azin <SEP> kann. <SEP> wie <SEP> folgt <SEP> gewonnen <SEP> werden:
<tb>  1.0,3 <SEP> G <SEP> ewiehtsteile <SEP> fl-N <SEP> aphtliy <SEP> lhydrazin <SEP> wer  den <SEP> in <SEP> 50 <SEP> Voluniteilen <SEP> Eisessig <SEP> warm <SEP> gelöst
<tb>  und <SEP> mit. <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 6,4 <SEP> Gewichtsteilen
<tb>  lfaleinsänreanhydrid <SEP> in <SEP> 25 <SEP> Volumteilen <SEP> Eis  essig <SEP> versetzt. <SEP> Das <SEP> Gemisch <SEP> wird <SEP> 1 <SEP> Stunde
<tb>  unter <SEP> Rüekflusskühliin' <SEP> gekocht, <SEP> wobei <SEP> zu  nächst <SEP> Lösung <SEP> eintritt. <SEP> Nach <SEP> einiger <SEP> Zeit <SEP> setzt
<tb>  Kristallisation <SEP> ein.

   <SEP> llan <SEP> lässt <SEP> abkühlen <SEP> und
<tb>  nutseht <SEP> den <SEP> gelbweissen <SEP> Niederschlag <SEP> ab. <SEP> Das
<tb>  so <SEP> erhaltene <SEP> 6-Oxy-2-iiaphthyl-(2')-3-oxo-2,3  dihvdro-pyriclazin <SEP> schmilzt <SEP> bei <SEP> 268-270 .       <I>Beispiel 8</I>  8,2     Gewichtsteile        6-Oxy-2-naphthyl-(1')-3-          oxo-2,3-clili#-dro-pyi-idazin    und 20     Voluniteile          Phosphoroxy        ehlorid    werden 1 Stunde auf dem  siedenden     Wasserbad    erhitzt.

   Die     Läsung    wird  in 40     Volumt.eile    lauwarmes     Wasser    (40-50 )       (regossen,    wobei die Temperatur     diireh    Eis  zugabe auf 40-50  gehalten wird. Es entsteht  ein braunes Harz, das langsam zerfällt. Der       braune        Rückstand    wird     abgenutseht    und mit       Wasser        aufgekocht,    filtriert und zum Kristal  lisieren mehrere Stunden     stehengelassen.     



  Das so erhaltene weisse     Produkt    stellt das       6-Cli'lor-2-naphthyl-        (1')-3-oxo-2,3-dilivciro-          pyridazin    der Formel  
EMI0004.0087     
    dar. Es schmilzt bei 1.l8-120 .

        Das als Ausgangsstoff verwendete     6-Oxy-2-          napht.liyl-(1')-3-oxo-2,3-diliydro-pyridazim    kann  wie folgt gewonnen werden:       16,.1    Gewichtsteile     a-Naphthylhydrazin    und  80     (lewichtsteile        Eisessig    werden     zusammen    ge  löst und eine Lösung vom 10,4 Gewichtsteilen       Maleinsäureanhvdrid    in 40     Vollumteilen        Eis-          es        sig    zugegeben.

   Das Gemisch wird 3 Stunden  unter     Rückfluss    gekocht, dann nach Abkühlen  auf 40     Volumteile    Wasser unter Rühren ge  gossen, wobei ein gelbliches Produkt kristalli  siert. Das so erhaltene     6-Oxy-2-naphthyl-(1')-          3-oxo-2,3-dihydro-pyridazin        sehmil:zt    bei 283  bis 285      (Zers.).     



  <I>Beispiel 9</I>  88     Gewiehtst.eile        6-Oxy-2-(p-tolyl)-3-oxo-          2,3-dihy        dro-pyridazin    werden mit. 600     Volum-          teilen        Phosphoroxyehlorid    1 Stunde auf 100   erhitzt. Das     überschüssige        Phosphoroxychlorid     wird mit verdünnter, eishaltiger Natronlauge  zersetzt und die     Mischung    mit Äther     extra-          liiert.    Man trocknet die Ätherlösung über Pott.  asehe, dampft sie zur     Trockne    ein und kristal  lisiert den Rückstand aus Methanol um.

   Das  so erhaltene     6-Chlor-2-(p-tolyl)-3-oxo-2,3-di-          hydro-pyridazin    der Formel  
EMI0005.0034     
    schmilzt     hei    108-109 .    Die als Ausgangsstoff verwendete     6-Oxy-          verbindüng    kann wie folgt gewonnen werden  51 Gewichtsteile     p-Tolylhydrazin    werden  mit. 47. Gewichtsteilen     Maleinsäureanhydrid    in  400     Vohunteilen        Eisessig    2 Stunden am Rück  flusskühler gekocht.. Man versetzt hierauf die       Lösung    mit. 200     Volumteilen    Wasser und lässt  sie 15 Stunden stehen, wobei Kristallisation  eintritt..

   Man filtriert, löst das     Filterout        zur          Reinigung    in     verd.    Natronlauge und fällt es  mit     Salzsäure    wieder aus.     Sehliesslieli    wird der       Niederschlag    aus     Eisessig    umkristallisiert. Das    wo     erhaltene        6-Öxy-2-(p-tolyl)        -3-Ox0-2,3-dl-          hydro-pyridazin    schmilzt bei 242-244 .  



  <I>Beispiel 10</I>  10     Gewichtsteile        6-Oxy-2-(p-nitrophenyl)-          3-oxo@2,3-dihydro-pyridazin    werden mit 25     Vo-          lumteilen        Phosphoroxychlorid    21/2 Stunden  auf dem     sied'end'en    Wasserbad erwärmt. Dann  wird das Gemisch bei 40-50  in Wasser ge  gossen, wobei     durch    Eiszugabe auf. dieser Tem  peratur gehalten wird. Das     6-Chlor-2-(p-nitro-          phenyl)-3-oxo-2,3-dihydro-pyrid,azin    der For  mel  
EMI0005.0066     
         kristallisiert    aus.

   Es kann aus Essigester     um-          kristallisiert    werden und     schmilzt        dann    bei       1.95---196 .       Das     als        Ausgangsstoff        verwendete        6-Oxy-2-          (p-nitrophenyl)        -3-oxo-2,3-dihydro-pyridazin     kann wie folgt.

       hergestellt    werden  40 Gewichtsteile     6-Oxy-2-phenyl3-oxo-2,3-          dihydro-pyridazin    werden mit 80     Volumteilen          konz.    Salpetersäure gerührt     Zuid    innert 60 Mi  nuten, mit 80     Volumteilen        konz.        Schwefelsäure     bei 0-5  langsam versetzt. Das Gemisch wird  noch 2 Stunden bei 0-10  gerührt und dann       langsam    mit 320     Volumteilen        Wasser    versetzt.  Die Temperatur steigt dabei     auf    35 .

   Nach  Kühlung wird das hellgelbe     Nitroderivat        ge-          nutscht.    Das     Rohprodukt    wird in     Sololösung     gelöst,     mit        Tierkohle    filtriert, mit     2n-Salzsäure     ausgefällt,     genutscht    und     getrocknet.    Das so       erhaltene        6-Oxy-2-(p-nitrophenyl)-3-oxo-2,3-          dihydmo-pyrid'azin    schmilzt bei 289-291 .

      <I>Beispiel 11</I>    2,7 Gewichtsteile     6-Oxy-5-morpholino        Z-          phenyl-3-oxo-2,3-dihydro-pyi-idazin    werden mit  40     Vohunteilen        Phosphoroxychloricl    langsam  auf 50-100      erhitzt,    wobei alles in Lösung  geht. Die Temperatur wird während einer      Stunde auf 100  gehalten. Nach dem     Erkalten     wird das Gemisch auf Eis gegossen und durch  Zugabe von     fester    Pottasche     alkä'lisch    gemacht.  Dann     wird    mit Äther extrahiert, die Äther  lösung mit Wasser     gewaschen,    getrocknet und  eingedampft.

   Der     Rückstand    kristallisiert aus       Alkohol    in feinen Nadeln vom F. =167 . Man  erhält so das     6-Chlor-5-morpholino        2-pheny    1-3  oxo-2,3-dihydro-pyrid.azin.

   Das als Ausgangs  stoff verwendete     6-Oxy-5-niorpholino-.0-phen-,y-1-          a   <B>3</B>     -oxo-2,3-dihyd,ro-pyridaziii        kann        wie        folgt     gewonnen werden:

    6     -Oxy-5-brom-2-phenyl-3-oxo    - 2,3 -     dihydro-          pyridazin    (erhalten durch     2stündiges        lioehen     von 180 Gewichtsteilen     Brommaleinsäure-          anhydrid    und 108 Gewichtsteilen     Phenyl-          hydra.zin    in 400     Volumteilen        Eisessig,        Ab-          nutschen    des beim Abkühlen auskristallisieren  den Produktes, Waschen mit.

   viel Äther, Lösen  in     Sololösung,        Filtrieren    mit Tierkohle und       Ausfällen    mit werd.     Salzsäure;    F. = 259-261 ),  werden mit. 300     Volumteilen    Alkohol und<B>19</B>       G.ewichtsteilen        Morpholin    während 8 Stunden.  im geschlossenen Rohr auf 180  erhitzt.

   Das       kristallisierte    Rohprodukt wird     abgenutseht     und unter Behandlung mit Tierkohle aus       Alhohol        umkristallisiert.    Das     6-Oxy-5-morpho-          lino-2-phenyl-3-oxo-2,3-dihydro-pyrid'azin    der  Formel  
EMI0006.0042     
    schmilzt bei 242,5-243 .

      In analoger     Weise        kann    das     6-Oxy-5-          piperidino-2-phenyl-3-oxo        -2,3-dihydro-pyrid-          azin        zum        6-Chlor-5-piperidino-2-phenyl-3-oxo-          2,3-dihydro-pyridazin    vom<B>F.=</B> 118,5-l19,5         chloriert    werden.

   Das als Ausgangsstoff ver  wendete     6-Oxy-5-piperidino-2-phenyl-3-oxo        2,3-          dihydro-pyzidazin    lässt sich wie folgt gewin  nen:  5,3     Gewichtsteile    des oben genannten  6 -     Oxy-        5-brom-2        -phenyl    - 3     -oxo-    2,3-dihydTo-         pyridazins    werden mit 4 Gewichtsteilen     1'i-          peridin    in 150     em3    absolutem Alkohol im ge  schlossenen Rohr während 8 Stunden auf<B>150</B>  bis 160  erhitzt.

   Der Alkohol     wird        abdestilliert,     der Rückstand in viel.     Essigester    gelöst, die       Lösung    mit Wasser     und    verdünnter Salzsäure  gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der       Rilekstand        wird.    aus Alkohol     umkristallisiert.     Das so erhaltene     6-Ox#--i#-pipei-Id#iio-2-plienvi-          0        -0        -2,3-dihvdro-pyi        -idazin        der        Formel     
EMI0006.0080     
    schmilzt bei 252-253 .

      <I>Beispiel 1?</I>  2,5     Gewichtsteile        2-Phenyl-5-brom-6-oxy-a-          oxo        -2,3-dihy        dro-p.        ridazin        werden        mit    5     Ge-          wiehtsteilen        Phosphorpentabromid        verrieben     und so lange auf 140  erhitzt, bis die Schmelze  wieder erstarrt..

   Sie wird dann mit     1.rr-Soda-          lö.sung    verrieben, in     111ethylerrehlorid        aufge-          nomnien,    die     'llethylenchloridlösung    mit Was  ser gewaschen, getrocknet und eingedampft.  Durch zweimaliges     Umkristallisieren    ans     lIe-          thanol    erhält man das     2-Plrenvl-5,6-dibrom-3-          oxo        2,3-dihydro-pyridazin    der Formel  
EMI0006.0105     
    in feinen verfilzten Nadeln vom F. = 140 bis       142 .     



       Beispiel   <I>13</I>  282     Gewichtsteile        2-Plrenyl-6-oxy-3-oxo-2,3-          dihydro-pyridazin    werden unter Rühren in  1000     Volumteilen        Phosphoroxyehlorid        zum     schwachen Sieden erhitzt, bis alles in Lösung  gegangen ist und die     Salzsäureentwicklung         aufgehört hat.

   Dann gibt man in 5 Portionen  <B>1000</B>     CTewiehtsteile        Phosphorpentaehlorid    zu,       ezivärmt    anschliessend wieder zum Sieden und  kocht 12 Stunden am     Rüekfluss.    Hierauf zer  setzt man unter Rühren mit, einem     Eis-Wasser-          Gemisch,    wobei man durch Zugabe von Eis  die Temperatur unter 50  hält.

   Das Reaktions  produkt wird in     Methylenehlorid    aufgenom  men, die     Lösung    mit Wasser und     Sodalösung     gewaschen, getrocknet und nach dem     Abdestil-          lieren    des     Lösungsmittels    das     2-Phenyl-4,6-di-          c@lilol--3-oxo-2,3-dihydro-pyridazin    der Formel  
EMI0007.0015     
    aus     2'#lethanol    umkristallisiert.

   F. =     11.1-1120.       <I>Beispiel 14</I>  3 Gewichtsteile     2-Phenyl-4-methyl-6-oxy-3-          oxo        2,3-dihydro-pyridazin    werden mit 15     Vo-          lumteilen        Phosphoroxychlorid        11/2    Stunden  auf dem siedenden Wasserbad erhitzt.

   Nach       lAbdestillieren    des     Phosphoroxyehlorids    im  Vakuum wird vorsichtig auf     Eis-Wasser,    dem  Pottasche zugesetzt war,     gegossen    und     ausge-          äthert.    Nach dem Trocknen wird der Äther  verdampft und der Rückstand aus Methanol  kristallisiert. Das so erhaltene     2-Phenyl-4-          methyl-6-elilor-3-oxo-2,3-dihydro-pyridazin    der  Formel  
EMI0007.0033     
    schmilzt, bei 133-134 .

      Das als     Ausgangsstoff    verwendete     2-Plhe-          nyl-4-methy        1-6-oxy        -3-oxo-2,3-dihy        dro-pyr        idazin     kann wie     folgt    erhalten werden.  



  86,4 Gewichtsteile     Phenylhydrazin    in 200       Volumteilen    Eisessig werden mit einer Lösung  von 95     Gewichtsteilen        Citraconsäureanhydrid     4 Stunden am     Rückfluss    gekocht.

   Nach dem  Erkalten wird von     auskristallisiertem    N  Anilino-eitraeonimid     abgenutscht,    die     Lösung     im Vakuum eingedampft, der     Rückstand        in     Chloroform     gelöst    und diese Lösung mit einer  verdünnter     Sodalösung,    mit der zuvor das       N-Anilino-eitraconimid    ausgewaschen wurde,       extrahiert.    Der     Sodaextrakt        wird    mit Salz  säure angesäuert,

   der gebildete farblose Nieder =       schlag        a.bgenutscht.    Das so erhaltene Gemisch  von     2-Phenyl-4-methyl-    und     2-Phenyl-5-me-          thyl-6-oxy-3-oxo-2,3-dihyd'ro-pyrida.zin    kann  durch fraktionierte     Kristallisation    mit Methyl  alkohol. getrennt werden. Das zuerst kristalli  sierende     2-Phenyl-5-methyl-6-oxy-3-oxo-2,3-di-          hydro-pyrid!azin    schmilzt bei 226-228 , das       leichter    lösliche     4-Methyl-isomere    bei 168 bis  169,5 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von in 2-Ste1.- lung eine unsubstituierte oder substituierte Arylgruppe aufweisenden 6-Halogen-3-oxo-2,3- dihydro-pyrida.zinen, dadurch gekennzeichnet, da.ss man 6-Oxy-3-oxo=hydro-pyridazine, die in 2-Stellung eine unsubstituierte oder substi tuierte Arylgruppe, und mindestens eine Dop pelbindung,
    nämlich rin 6-Stellung des Pyrid- azinringes aufweisen, mit Halogenierungsmit- teln und gegebenenfalls erhaltene Tetrahydro- pyrida.zine mit dehydrierenden Mitteln be handelt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man mit ehlorie- renden Mitteln behandelt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss man 6-Oxy-2-phenyl-3-oxo-2,3-dihydro- pyridazine als Ausgangsstoffe verwendet.
CH319059D 1953-02-13 1953-02-13 Verfahren zur Herstellung neuer Halogen-pyridazine CH319059A (de)

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