CH319094A - Anordnung für die Übertragung einer grösseren Anzahl von Messwerten - Google Patents

Anordnung für die Übertragung einer grösseren Anzahl von Messwerten

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CH319094A
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Jean Dubourg
Marcel Touly
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Hewittic S A R L
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    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C15/00Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path
    • G08C15/02Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path simultaneously, i.e. using frequency division
    • G08C15/04Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path simultaneously, i.e. using frequency division the signals being modulated on carrier frequencies

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Description


  Anordnung für die Übertragung einer grösseren Anzahl von     Messwerten       Es ist bekannt, die Übertragung einer Fern  messung mittels einer modulierten Frequenz  vorzunehmen, wobei die Modulation auf einer  niedrigen, etwa im untern Hörbereich liegen  den Frequenz erfolgt. Die dabei angewendete       Trägerfrequenz-liegt    vorzugsweise im Gebiete  der mittleren oder obern akustischen Frequen  zen. Die niedere Frequenz bildet dabei ein  Mass für den     Messwert,    während die Trä  gerfrequenz den betreffenden Sender kenn  zeichnet.  



  Auf diese Weise ist es möglich, auch meh  rere Fernmessungen auf der gleichen Leitung  zu übertragen. Dabei unterscheiden sich die  einzelnen, jeder     Messart    zugeordneten     Fern-          messkanäle    durch den unterschiedlichen Wert  der jeweiligen     Trägerfrequenz.     



  Auf der Empfängerseite sind Filterkreise  angeordnet, mittels welchen die Träger  frequenzen der einzelnen     Fernmesskanäle    her  ausgesiebt werden. Die     herausgesiebten    Trä  gerfrequenzen werden über Demodulatoren  geleitet und die für die     Messwerte    charakteri  stischen Niederfrequenzen herausgezogen.  Diese niederen Frequenzen werden dazu wei  teren sekundären Demodulatoren zugeführt  und dort in Gleichstrom bzw. Spannungen um  gewandelt, welche den zu übertragenden     Mess-          werten    proportional sind. Es sind somit  ebenso viele Empfangseinrichtungen erforder-    lieh, als Sender für die Übertragung der Fern  messung vorhanden sind.  



  Um diesen grossen Aufwand zu reduzieren,  hat man zyklische Verteiler vorgesehen,  welche die Zahl der Apparate wesentlich ver  ringern.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Anord  nung für die Übertragung einer grösseren An  zahl von     Messwerten.,    deren Grösse durch die  Frequenzen niederfrequenter     Wechselströme     dargestellt sind, welche sich alle in einem Blei  chen     Frequenzbereich    ändern, und welche von  einander verschiedenen Trägerfrequenzen auf  moduliert werden.  



  Die Erfindung besteht darin, dass der  Empfänger eine Anordnung aufweist für die  absatzweise Verlagerung der die     Messwerte     übertragenden Trägerfrequenzen auf ein  durchwegs gleiches Frequenzband und dass  ferner ein     Bandpassfilter    vorhanden ist, des  sen     Durchlassbereich    das durchwegs gleiche  Frequenzband umfasst, und dass für jeden  der     Messwerte    eine Anzeigevorrichtung mit  grosser Zeitkonstante vorgesehen ist, und dass  ferner eine Vorrichtung vorhanden ist,  welche den Ausgang des Empfängers syn  chron mit der obengenannten     Verlagerung    der  Trägerfrequenz mit den einzelnen Anzeige  vorrichtungen verbindet.  



  Die Figur zeigt schematisch ein Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung.      An einer gemeinsamen     übertragungs-          leitung    16 sind mehrere Sender 9, 10 ... 14  angeschlossen. Jeder Sender wird durch die  ein Mass für den betreffenden     14fesswert    bil  dende niedere Frequenz im     Frequenzbereieli     f     i    bis f 2 moduliert. Die einzelnen Sender wei  sen unterschiedliche     Trägerfrequenzen    auf,  und zwar der Sender 9 die Frequenz     Fi,    der  Sender 10 die Frequenz F. usw. Über die       Leitung    gelangen die modulierten Träger  frequenzen auf die Empfangsanlage.  



  Bei der Empfangsanlage ist die Leitung  16 an den Eingang des     Modulators    1 ange  schlossen, mit welchem ebenfalls der     Oszillator     2 verbunden ist. Dieser     Modulator    kann bei  spielsweise ein Röhrengleichrichter sein. Der  Ausgang des     Modulators    ist auf das     Band-          pa.ssfilter    3 geschaltet. Dieses Filter 3 ist  für eine Frequenz     Fo    und     Seitenbandfrequen-          zen        dimensioniert.    Dem Filter 3 folgt der     De-          modulator    4.

   Dieser Demodulator kann bei  spielsweise gemäss dem französischen Patent.  Nr. 858394,     Fig.    4, gebaut sein.  



  Die Empfangsanlage enthält ferner einen  zyklischen Verteiler 5, der z. B. nach Art eines       Telephonwählers    mit Kontaktbahnen     5a    und  5b ausgerüstet ist. Der Drehkontakt der Kon  taktbahn     5a    ist mit dem Ausgang des     Oszilla-          tors    2 und der Drehkontakt der Kontaktbahn  5b mit dem Ausgang des Demodulators 4 ver  bunden. Der Antrieb der Drehkontakte er  folgt nach bekannter Art schrittweise durch  den Elektromagnet 15. Die Kontakte der  Kontaktbahn     5a    sind mit einzelnen einstell  baren Impedanzen z. B. Widerständen ver  bunden.

   Die Kontakte der Kontaktbahn     5b     sind mit     Zeitverzögerer-Vorriehtungen    6 mit  grosser Zeitkonstante verbunden. Diese kön  nen in bekannter Weise aus     Verstärkerröhren     bestehen, deren Gitter über eine     Widerstands-          kondensator-Kombination    gesteuert werden  in der Weise, wie im französischen Patent       Nr.972936    angegeben. Jede dieser     Zeitver-          zögerer-Vorrichtungen    speichert den Span  ;     nungswert    der     Messwertspannung    während der  Zeit eines zyklischen Umlaufes des Verteilers 5.

    Der     Oszillator    2 ist ein     R-C-Generator,    in  dessen     frequenzbestimmendem    Kreis durch    den Drehkontakt 5 nacheinander die einstell  baren     Abgleichwiderstände    8 eingeschaltet  werden. Jeder Stellung des Drehkontaktes  auf der Kontaktbahn     5ca    entspricht somit  ein. bestimmter Wert der     Oszillatorfrequenz    2.

    Die vom     Oszillator    je nach Stellung des  Drehkontaktes von     5a    abgegebene Frequenz  <I>F,', F.'<B>...</B></I>     F6'    ergibt mit einer der     entspre-          ehenden    Trägerfrequenzen     Fr,        F.,   <I>... F6,</I>  welche über die Leitung 16 ankommt, am Aus  gang des Demodulators durch     Frequenzver-          sehiebunu    immer die gleiche Frequenz     Fj,     also die Frequenz, welche von dem     Bandpass-          filter    3     durchgelassen    wird.  



  Angenommen, der Drehkontakt von     5a    stehe  auf dem ersten     Kontakt.    der Kontaktbahn.  Die Frequenz F,' des     Oszillators    2 ist. dann  durch     Abgleieh    des     entsprechenden    Wider  standswertes von 8 so gewählt,     da.ss          F1    +     F1'        ---        Fo     ist.

   Analog ist der am zweiten Bahnkontakt       anf)esehlossene    Widerstand so gewählt, dass die       erzeugte        Oszillatorfrequenz    F.' zusammen  mit     der    zugehörenden ankommenden Frequenz       F@    wieder     Fo    ergibt, also  <I>F. + F.' =</I>     Fo.     



  In     entsprechender    Weise. werden mit wei  terlaufendem Drehkontakt absatzweise hinter  einander     Oszillator-Frequenzen    erzeugt, die  zusammen mit den entsprechenden ankommen  den Trägerfrequenzen F3,     F.1   <B>...</B>     F6    immer       wieder    die gleiche Frequenz     Fo    ergeben. In  entsprechender Weise, synchron mit dem  Drehkontakt von     5a    bzw. den entsprechenden.

    Frequenzen F,',<I>F- ..,</I> tastet der Drehkon  takt, von     5b,    welcher am     Ausgang    des     Demodu-          lators    4 liegt, die Kontaktbahn von     5b    ab. Auf  dem ersten Kontakt von     5b    wird die     Messspan-          nun-,    übertragen von der Frequenz     Fi,    der  ersten     Anzeigevorrichtung    von 7 zugeführt.

    Entsprechend wird über den zweiten Kon  takt die     Messspannung    übertragen, die der  Frequenz F.     aufmoduliert    war und der zwei  ten Anzeigevorrichtung von 7     zukommt    usw.  



  Das     Bandpassfilter    weist eine     Durchlass-          bandbreite    auf, die die ursprüngliche Nieder  frequenz-Variation f 1<B>...</B> f 2     umfasst.         Die Anordnung, bestehend aus dem Filter  3, dem Demodulator 4 und dem Schritt  wähler 5, ermöglicht es, zeitlich hintereinan  der, also absatzweise, den Empfang sämtlicher       Messwerte    durchzuführen. Dabei kann die  mehrfache Anwendung von Filtern,     Modula-          toren    usw., deren Herstellung verhältnismässig  teuer ist, vermieden werden.  



  Die praktische Herstellung der beschrie  benen Einrichtung lässt im einzelnen ver  schiedene     Ausführungen    zu. Die Übertragung  kann auch statt mit einer Trägerfrequenz im  akustischen Gebiet     mittels    eigentlichen Hoch  frequenzen erfolgen. Ferner können die me  chanischen Drehwähler durch rascher arbei  tende, elektronische, zyklische Verteiler ersetzt  werden. Die Vorrichtungen zur Erreichung  einer grossen Zeitkonstante können durch An  zeigeinstrumente ersetzt werden, deren Zei  gerstellung nach bekannter Art nach jeder  neuen Kontaktgabe blockiert wird. Dabei kann  die     Deblockierung    des Zeigers z. B. elektro  magnetisch erfolgen unter Zuhilfenahme einer  dritten Kontaktbahn auf dem Schrittschalt  wähler.

   Ferner kann, falls die Umdrehung  des Drehwählers rasch ist, die Trägheit des       Messgerätes    auch genügen, um die jeweils er  reichte Verstellung des Zeigers während eines       Drehwählerumlaufes    zu erhalten. Ferner  kann der     Oszillator    2 mit der     Frequenzeinstel-          lung        5a    + 8 zusammengebaut sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung für die Übertragung einer grösseren Anzahl von Messwerten, deren Grösse durch die Frequenzen niederfrequenter Wech selströme dargestellt sind, welche sich alle in einem gleichen Frequenzbereich ändern, und welche voneinander verschiedenen Trä gerfrequenzen aufmoduliert werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger eine An ordnung aufweist für die absatzweise Verlage rung der die Messwerte übertragenden Träger frequenzen auf ein durchwegs gleiches Fre- quenzband, und dass ferner ein Bandpassfilter vorhanden ist,
    dessen Durchlassbereich das gemeinsame Frequenzband umfasst, und dass für jeden der Messwerte eine Anzeigevorrich tung mit grosser Zeitkonstante vorgesehen ist, und dass ferner eine Vorrichtung vorhanden ist, welche den Ausgang des Empfängers syn chron mit der obengenailnten Verlagerung der Trägerfrequenz mit den einzelnen Anzeigevor richtungen verbindet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anordnung für die absatzweise Verlagerung der übertragenen Trägerfrequenzen auf die gemeinsame Fre quenz einen Frequenzumwandler enthält, in welchem die Trägerfrequenzen mit einer Fre quenz eines lokalen Oszillators überlagert wird, wobei diese Frequenz in zyklischer Reihen folge absatzweise derart verschoben wird, dass die abgegebenen Frequenzen durchwegs über das gleiche Bandpassfilter übertragen werden. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Lokalgenerator, des sen frequenzbestimmende Elemente Konden satoren und Widerstände sind, wobei. die Wi derstände zwecks Einstellung der Frequenzen veränderbar sind. 3. Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass dem Bandfilter ein Demodulator nachgeschaltet ist für die Über führung dieser Frequenzen in einem Gleich strom, welcher den übertragenen Nieder frequenzen entspricht. 4.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei synchron rotie rende Wähler vorgesehen sind, von denen der eine Wähler die absatzweise Anschaltung des Empfängers an die Anzeigevorrichtungen be werkstelligt, während der andere Wähler die absatzweise Anschaltung der Widerstände für die Abstimmung des Lokalgenerators aus führt.
CH319094D 1952-11-26 1953-11-23 Anordnung für die Übertragung einer grösseren Anzahl von Messwerten CH319094A (de)

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DE1205426B (de) * 1961-12-05 1965-11-18 Licentia Gmbh Anordnung zur UEbertragung von Meldungen in Fernmessanlagen
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CH259974A (de) * 1942-11-21 1949-02-15 Dansk Ind Syndikat Compagnie M Elektrische Anzeigevorrichtung für veränderliche mechanische Vorgänge mit mindestens einem auf letztere ansprechenden elektromechanischen Wandler.
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FR1069132A (fr) 1954-07-05
BE524526A (fr) 1953-12-15
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