CH319094A - Anordnung für die Übertragung einer grösseren Anzahl von Messwerten - Google Patents
Anordnung für die Übertragung einer grösseren Anzahl von MesswertenInfo
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Description
Anordnung für die Übertragung einer grösseren Anzahl von Messwerten Es ist bekannt, die Übertragung einer Fern messung mittels einer modulierten Frequenz vorzunehmen, wobei die Modulation auf einer niedrigen, etwa im untern Hörbereich liegen den Frequenz erfolgt. Die dabei angewendete Trägerfrequenz-liegt vorzugsweise im Gebiete der mittleren oder obern akustischen Frequen zen. Die niedere Frequenz bildet dabei ein Mass für den Messwert, während die Trä gerfrequenz den betreffenden Sender kenn zeichnet.
Auf diese Weise ist es möglich, auch meh rere Fernmessungen auf der gleichen Leitung zu übertragen. Dabei unterscheiden sich die einzelnen, jeder Messart zugeordneten Fern- messkanäle durch den unterschiedlichen Wert der jeweiligen Trägerfrequenz.
Auf der Empfängerseite sind Filterkreise angeordnet, mittels welchen die Träger frequenzen der einzelnen Fernmesskanäle her ausgesiebt werden. Die herausgesiebten Trä gerfrequenzen werden über Demodulatoren geleitet und die für die Messwerte charakteri stischen Niederfrequenzen herausgezogen. Diese niederen Frequenzen werden dazu wei teren sekundären Demodulatoren zugeführt und dort in Gleichstrom bzw. Spannungen um gewandelt, welche den zu übertragenden Mess- werten proportional sind. Es sind somit ebenso viele Empfangseinrichtungen erforder- lieh, als Sender für die Übertragung der Fern messung vorhanden sind.
Um diesen grossen Aufwand zu reduzieren, hat man zyklische Verteiler vorgesehen, welche die Zahl der Apparate wesentlich ver ringern.
Gegenstand der Erfindung ist eine Anord nung für die Übertragung einer grösseren An zahl von Messwerten., deren Grösse durch die Frequenzen niederfrequenter Wechselströme dargestellt sind, welche sich alle in einem Blei chen Frequenzbereich ändern, und welche von einander verschiedenen Trägerfrequenzen auf moduliert werden.
Die Erfindung besteht darin, dass der Empfänger eine Anordnung aufweist für die absatzweise Verlagerung der die Messwerte übertragenden Trägerfrequenzen auf ein durchwegs gleiches Frequenzband und dass ferner ein Bandpassfilter vorhanden ist, des sen Durchlassbereich das durchwegs gleiche Frequenzband umfasst, und dass für jeden der Messwerte eine Anzeigevorrichtung mit grosser Zeitkonstante vorgesehen ist, und dass ferner eine Vorrichtung vorhanden ist, welche den Ausgang des Empfängers syn chron mit der obengenannten Verlagerung der Trägerfrequenz mit den einzelnen Anzeige vorrichtungen verbindet.
Die Figur zeigt schematisch ein Ausfüh rungsbeispiel der Erfindung. An einer gemeinsamen übertragungs- leitung 16 sind mehrere Sender 9, 10 ... 14 angeschlossen. Jeder Sender wird durch die ein Mass für den betreffenden 14fesswert bil dende niedere Frequenz im Frequenzbereieli f i bis f 2 moduliert. Die einzelnen Sender wei sen unterschiedliche Trägerfrequenzen auf, und zwar der Sender 9 die Frequenz Fi, der Sender 10 die Frequenz F. usw. Über die Leitung gelangen die modulierten Träger frequenzen auf die Empfangsanlage.
Bei der Empfangsanlage ist die Leitung 16 an den Eingang des Modulators 1 ange schlossen, mit welchem ebenfalls der Oszillator 2 verbunden ist. Dieser Modulator kann bei spielsweise ein Röhrengleichrichter sein. Der Ausgang des Modulators ist auf das Band- pa.ssfilter 3 geschaltet. Dieses Filter 3 ist für eine Frequenz Fo und Seitenbandfrequen- zen dimensioniert. Dem Filter 3 folgt der De- modulator 4.
Dieser Demodulator kann bei spielsweise gemäss dem französischen Patent. Nr. 858394, Fig. 4, gebaut sein.
Die Empfangsanlage enthält ferner einen zyklischen Verteiler 5, der z. B. nach Art eines Telephonwählers mit Kontaktbahnen 5a und 5b ausgerüstet ist. Der Drehkontakt der Kon taktbahn 5a ist mit dem Ausgang des Oszilla- tors 2 und der Drehkontakt der Kontaktbahn 5b mit dem Ausgang des Demodulators 4 ver bunden. Der Antrieb der Drehkontakte er folgt nach bekannter Art schrittweise durch den Elektromagnet 15. Die Kontakte der Kontaktbahn 5a sind mit einzelnen einstell baren Impedanzen z. B. Widerständen ver bunden.
Die Kontakte der Kontaktbahn 5b sind mit Zeitverzögerer-Vorriehtungen 6 mit grosser Zeitkonstante verbunden. Diese kön nen in bekannter Weise aus Verstärkerröhren bestehen, deren Gitter über eine Widerstands- kondensator-Kombination gesteuert werden in der Weise, wie im französischen Patent Nr.972936 angegeben. Jede dieser Zeitver- zögerer-Vorrichtungen speichert den Span ; nungswert der Messwertspannung während der Zeit eines zyklischen Umlaufes des Verteilers 5.
Der Oszillator 2 ist ein R-C-Generator, in dessen frequenzbestimmendem Kreis durch den Drehkontakt 5 nacheinander die einstell baren Abgleichwiderstände 8 eingeschaltet werden. Jeder Stellung des Drehkontaktes auf der Kontaktbahn 5ca entspricht somit ein. bestimmter Wert der Oszillatorfrequenz 2.
Die vom Oszillator je nach Stellung des Drehkontaktes von 5a abgegebene Frequenz <I>F,', F.'<B>...</B></I> F6' ergibt mit einer der entspre- ehenden Trägerfrequenzen Fr, F., <I>... F6,</I> welche über die Leitung 16 ankommt, am Aus gang des Demodulators durch Frequenzver- sehiebunu immer die gleiche Frequenz Fj, also die Frequenz, welche von dem Bandpass- filter 3 durchgelassen wird.
Angenommen, der Drehkontakt von 5a stehe auf dem ersten Kontakt. der Kontaktbahn. Die Frequenz F,' des Oszillators 2 ist. dann durch Abgleieh des entsprechenden Wider standswertes von 8 so gewählt, da.ss F1 + F1' --- Fo ist.
Analog ist der am zweiten Bahnkontakt anf)esehlossene Widerstand so gewählt, dass die erzeugte Oszillatorfrequenz F.' zusammen mit der zugehörenden ankommenden Frequenz F@ wieder Fo ergibt, also <I>F. + F.' =</I> Fo.
In entsprechender Weise. werden mit wei terlaufendem Drehkontakt absatzweise hinter einander Oszillator-Frequenzen erzeugt, die zusammen mit den entsprechenden ankommen den Trägerfrequenzen F3, F.1 <B>...</B> F6 immer wieder die gleiche Frequenz Fo ergeben. In entsprechender Weise, synchron mit dem Drehkontakt von 5a bzw. den entsprechenden.
Frequenzen F,',<I>F- ..,</I> tastet der Drehkon takt, von 5b, welcher am Ausgang des Demodu- lators 4 liegt, die Kontaktbahn von 5b ab. Auf dem ersten Kontakt von 5b wird die Messspan- nun-, übertragen von der Frequenz Fi, der ersten Anzeigevorrichtung von 7 zugeführt.
Entsprechend wird über den zweiten Kon takt die Messspannung übertragen, die der Frequenz F. aufmoduliert war und der zwei ten Anzeigevorrichtung von 7 zukommt usw.
Das Bandpassfilter weist eine Durchlass- bandbreite auf, die die ursprüngliche Nieder frequenz-Variation f 1<B>...</B> f 2 umfasst. Die Anordnung, bestehend aus dem Filter 3, dem Demodulator 4 und dem Schritt wähler 5, ermöglicht es, zeitlich hintereinan der, also absatzweise, den Empfang sämtlicher Messwerte durchzuführen. Dabei kann die mehrfache Anwendung von Filtern, Modula- toren usw., deren Herstellung verhältnismässig teuer ist, vermieden werden.
Die praktische Herstellung der beschrie benen Einrichtung lässt im einzelnen ver schiedene Ausführungen zu. Die Übertragung kann auch statt mit einer Trägerfrequenz im akustischen Gebiet mittels eigentlichen Hoch frequenzen erfolgen. Ferner können die me chanischen Drehwähler durch rascher arbei tende, elektronische, zyklische Verteiler ersetzt werden. Die Vorrichtungen zur Erreichung einer grossen Zeitkonstante können durch An zeigeinstrumente ersetzt werden, deren Zei gerstellung nach bekannter Art nach jeder neuen Kontaktgabe blockiert wird. Dabei kann die Deblockierung des Zeigers z. B. elektro magnetisch erfolgen unter Zuhilfenahme einer dritten Kontaktbahn auf dem Schrittschalt wähler.
Ferner kann, falls die Umdrehung des Drehwählers rasch ist, die Trägheit des Messgerätes auch genügen, um die jeweils er reichte Verstellung des Zeigers während eines Drehwählerumlaufes zu erhalten. Ferner kann der Oszillator 2 mit der Frequenzeinstel- lung 5a + 8 zusammengebaut sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Anordnung für die Übertragung einer grösseren Anzahl von Messwerten, deren Grösse durch die Frequenzen niederfrequenter Wech selströme dargestellt sind, welche sich alle in einem gleichen Frequenzbereich ändern, und welche voneinander verschiedenen Trä gerfrequenzen aufmoduliert werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger eine An ordnung aufweist für die absatzweise Verlage rung der die Messwerte übertragenden Träger frequenzen auf ein durchwegs gleiches Fre- quenzband, und dass ferner ein Bandpassfilter vorhanden ist,dessen Durchlassbereich das gemeinsame Frequenzband umfasst, und dass für jeden der Messwerte eine Anzeigevorrich tung mit grosser Zeitkonstante vorgesehen ist, und dass ferner eine Vorrichtung vorhanden ist, welche den Ausgang des Empfängers syn chron mit der obengenailnten Verlagerung der Trägerfrequenz mit den einzelnen Anzeigevor richtungen verbindet. UNTERANSPRÜCHE 1.Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anordnung für die absatzweise Verlagerung der übertragenen Trägerfrequenzen auf die gemeinsame Fre quenz einen Frequenzumwandler enthält, in welchem die Trägerfrequenzen mit einer Fre quenz eines lokalen Oszillators überlagert wird, wobei diese Frequenz in zyklischer Reihen folge absatzweise derart verschoben wird, dass die abgegebenen Frequenzen durchwegs über das gleiche Bandpassfilter übertragen werden. 2.Anordnung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Lokalgenerator, des sen frequenzbestimmende Elemente Konden satoren und Widerstände sind, wobei. die Wi derstände zwecks Einstellung der Frequenzen veränderbar sind. 3. Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass dem Bandfilter ein Demodulator nachgeschaltet ist für die Über führung dieser Frequenzen in einem Gleich strom, welcher den übertragenen Nieder frequenzen entspricht. 4.Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei synchron rotie rende Wähler vorgesehen sind, von denen der eine Wähler die absatzweise Anschaltung des Empfängers an die Anzeigevorrichtungen be werkstelligt, während der andere Wähler die absatzweise Anschaltung der Widerstände für die Abstimmung des Lokalgenerators aus führt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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ID=9604055
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH319094D CH319094A (de) | 1952-11-26 | 1953-11-23 | Anordnung für die Übertragung einer grösseren Anzahl von Messwerten |
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Also Published As
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