CH259975A - Elektrische Anzeigevorrichtung für veränderliche mechanische Vorgänge mit mindestens einem auf letztere ansprechenden elektromechanischen Wandler. - Google Patents

Elektrische Anzeigevorrichtung für veränderliche mechanische Vorgänge mit mindestens einem auf letztere ansprechenden elektromechanischen Wandler.

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CH259975A
CH259975A CH259975DA CH259975A CH 259975 A CH259975 A CH 259975A CH 259975D A CH259975D A CH 259975DA CH 259975 A CH259975 A CH 259975A
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CH
Switzerland
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frequency
display device
electromechanical transducer
demodulator
mechanical processes
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Application number
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English (en)
Inventor
Curt Binzer Poul Aage
Original Assignee
Dansk Ind Syndikat Compagnie M
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C15/00Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path
    • GPHYSICS
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    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/12Electric signal transmission systems in which the signal transmitted is frequency or phase of AC

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Description


  
 



   Elektrische Anzeigevorrichtung für veränderliche mechanische Vorgänge mit mindestens einem auf letztere ansprechenden elektromechanischen Wandler.



   Die Erfindung betrifft eine elektrische Anzeigevorrichtung für veränderliche mechanische Vorgänge, z. B. Druckänderungen in Gasen, Vibrationen fester, flüssiger oder gasförmiger Körper, mit mindestens einem auf diese Vorgänge ansprechenden elektromechanischen   Wandler,    der mit einem ihm zugehörigen Oszillator derart verbunden ist, dass dieser eine frequenzmodulierte Schwingung erzeugt, die einem Empfänger zugeführt ist, der einen Frequenzdemodulator, einen auf diesen folgenden Verstärker und einen In  dikator,    dem die Verstärkerausgangsspannung zugeführt ist, aufweist.



   Um die   Anzeigevorriehtung    betreiben zu können, ohne dass es notwendig ist, die mittlere Frequenz der einzelnen Oszillatoren, mit denen die   Wandler    vereinigt sind, nachzustimmen, wird in der schweizerischen Patentschrift Nr. 259974 vom gleichen Erfinder vorgeschlagen, die vom Wandler und dessen Oszillator herrührende frequenzmodulierte   Schwingung    einem   Transponierungsempfän-    ger zuzuführen, dessen örtlich erzeugte Über  lagerungsschwingung    einstellbar ist, um eine transponierte   frequenzmodulierte Schwingung    zu erzeugen, deren mittlere Frequenz der Arbeitssollfrequenz des Frequenzdemodulators entspricht.



   Man glaubte bisher, dass es notwendig sei, dafür Sorge zu tragen, dass die mittlere Fre  quen z    der frequenzmodulierten   Schwingung,    die einem Frequenzdemodulator zugeführt wird, sorgfältig der Arbeitssollfrequenz des Frequenzdemodulators angepasst sein muss, um eine verzerrungsfreie Anzeige zu erreichen.



   Die vorliegende Erfindung bricht nun sehr entschieden mit den konventionellen   Anschauungen,    die in dieser Beziehung herrschen, indem der Empfänger erfindungsgemäss statt nach dem Superheterodyn-Prinzip, ohne   Mischstufe      iind    örtlichen Oszillator, das heisst nach dem sogenannten Gradaus-Prinzip gebaut wird.

   Dies wäre nicht möglich gewesen, wenn, wie dies bei den bekannten Anzeigevorrichtungen der Fall ist, als Frequenzdemodulator ein solcher mit einfachem   Schwingungs-    kreis verwendet worden wäre, da die Charakteristik eines solchen in einem genügend breiten Frequenzband nicht genügend geradlinig ist,   mn    eine verzerrungsfreie Ermittlung der   Moduliersehwingungen    mehrerer aus je einem elektromechanischen Wandler   und    einem Oszillator bestehenden Sender zu ermöglichen, wenn letztere nicht sehr genau auf die gleiche mittlere Frequenz abgestimmt sind.



  Dies kann im   ailgenieinen    nicht erreicht werden, z. B. wenn die Anzeigevorrichtung  zur Anzeige von Drücken in den Zylindern von Verbrennungskraftmaschinen verwendet werden soll. In diesem Falle sind nämlich die in den Zylindern eingebauten Drucksonden und deren beigefügte Oszillatoren beträchtlichen   Temperaturänderimgen    unterworfen, und ihre mittlere Frequenz   kann deshalb    nicht genügend konstant und von einem Zylinder zum andern nieht genügend gleichmässig gehalten werden.



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird die Anwendung eines örtlichen Generators und einer   Mischstufe    im Empfänger dadurch vermieden, dass die   frequenzmodulierte      Schwingung    ohne   Prequenzwandlung    einem Frequenzdemodulator der   Phasensprungtype    zugeführt wird.



   Ein Frequenzdemodulator der Phasensprungtype weist bekanntlich am Eingang einen primär- und sekundärseitig abgestimmten Hochfrequenztransformator auf, dessen Wicklungen miteinander lose induktiv gekuppelt sind und eine zusätzliche Kopplung mittels einer Verbindung von einem Ende der Primärwicklung zur Mitte der Sekundärwicklung aufweisen, wobei die Sekundärkreisspannung in Gegentakt und die Primärkreisspan  nung    in   Gleichtakt    zweier Dioden zugeführt werden.



   Es ist überraschend, dass eine so einfache Massnahme genügt, um   dis    Anwendung eines örtlichen Generators und einer Mischstufe überflüssig zu machen. Verglichen mit einem   Frequenzdemodnlator    mit einfachem Schwin   gungskreis, hat ein : sreqnenzdemodulator der    Phasensprungtype in einem beträchtlich breiteren Frequenzband eine geradlinige Charakteristik, so dass kleine Schwankungen in der mittleren Frequenz der verschiedenen Oszillatoren keine Verzerrung oder zufälliges, vollständiges Aufhören der Anzeige bewirken.



   In   Fällen,    wo besonders starke Abweichungen einer oder mehrerer der mittleren Frequenzen der Oszillatoren zugelassen werden   Müssen,    ist es jedoch möglich, die von da kommenden Modulierschwingungen verzerrungsfrei zu indizieren, wenn man den   Frequenz    demodulator so ausbildet, dass die Resonanzfrequenz des Primär- und   Sekundärschwing-    kreises einstellbar ist, was in   Frequenz    demodulatoren der Phasensprungtype leicht möglich ist.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend mit Bezugnahme auf die   Zeiclmlmg    näher beschrieben. Diese zeigt eine Prinzipschaltung in Form eines   Blockschemas    für die Ausführungsform der erfindungsgemässen   Anzeigevorrichtung.   



   In der Zeichnung bedeutet 1 die z. B. als Drucksonden ausgebildeten Wandler, die als elektrostatische Wandler nach Art der   Kon-    densatormikrophone ausgebildet sein können und die in an sich bekannter Weise so gebaut sind, dass sie die Druckschwankungen, denen sie bei der besonderen Verwendung der Vor  richtung    ausgesetzt sind, aushalten und getreu wiedergeben können. Jede Drucksonde 1 ist mit je einem zugehörigen Oszillator 2 derart vereinigt, dass beide zusammen als Sender für eine frequenzmodulierte Schwingung wirken. Durch den Wähler 3 kann irgendeiner der dargestellten Sender 1, 2 mit den Eingangsanschlüssen eines Empfängers verbunden werden.

   Diese Eingangsanschlüsse leiten die   frequenzmodnlierte    Schwingung zu einem Frequenzdemodulator 4 der Phasensprungtype, wie er aus der   Radiotechnik    an sich bekannt ist. Die   Ausgangsschwingung    des Fre  quenzdemodulators    wird einem Niederfrequenzverstärker 5 zugeführt und die Ausgangsspannung des letzteren einem Indikator 6, der z. B. eine Kathodenstrahlröhre sein kann. Zwischen dem Wähler 3 und dem Frequenzdemodulator 4 kann nötigenfalls ein   Hochfrequenzverstärker    eingefügt werden, und zwischen dem   ietzteren    und dem Frequenzdemodulator kann man ferner einen Amplitudenbegrenzer schalten, wenn die Empfindlichkeit und Genauigkeit mit der die Apparatur arbeiten soll, dies erforderlich macht.



     Am Prequenzdemodulator befindet    sich ein Regulierknopf 7, durch welchen der Primärund der   Sekundärschwingkreis    desselben auf die mittlere Frequenz der Sender 1, 2 einstellbar ist.  



   Wenn zu erwarten ist, dass die verschiedenen Sender 1, 2 in der Lage sind, frequenzmodulierte Schwingungen zu liefern, deren mittlere Frequenz konstant bleibt, benötigt der Empfänger 4, 5, 6 keine Anpassung ausser der Auswahl eines der Sender durch den Wähler 3. Wenn einer oder mehrere der Sender in der mittleren Frequenz abweichen sollten, ist nach Anschluss des diesbezüglichen Senders an den Empfänger nur eine entsprechende   Nachstimmung    des Frequenzdemodulators 4 erforderlich, um eine verzerrungsfreie Anzeige zu erreichen, und diese Nachstimmung ist infolge der langen geradlinigen Charakteristik des Phasensprung-Frequenzdemodulators absolut nicht kritisch, sondern im Gegenteil sehr leicht durchzuführen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Anzeigevorrichtung für ver änderliche mechanische Vorgänge, mit mindestens einem auf letztere ansprechenden elektromechanischen Wandler, der mit einem ihm zugehörigen Oszillator so verbunden ist, dass dieser eine frequenzmodulierte Schwingung erzeugt, die einem Empfänger zugeführt ist, der einen Frequenzdemodulator, einen auf diesen folgenden Verstärker und einen Indikator, dem die Verstärkungsausgangsspannung zugeführt ist, aufweist, gekennzeichnet durch einen Frequenzdemodulator der Phasensprungtype, dem die freqnenzmodulierte Schwingung ohne Frequenzumwandlung zugeführt ist.
    UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Frequenzdemodulator ein Einstellorgan aufweist, um seine Resonanzfrequenz verändern zu können.
CH259975D 1943-12-23 1946-11-27 Elektrische Anzeigevorrichtung für veränderliche mechanische Vorgänge mit mindestens einem auf letztere ansprechenden elektromechanischen Wandler. CH259975A (de)

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CH259975D CH259975A (de) 1943-12-23 1946-11-27 Elektrische Anzeigevorrichtung für veränderliche mechanische Vorgänge mit mindestens einem auf letztere ansprechenden elektromechanischen Wandler.

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CH (1) CH259975A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934562C (de) * 1952-11-26 1955-10-27 Brown Ag Anordnung fuer die UEbertragung einer groesseren Anzahl von Messwerten

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