CH319230A - Verfahren zur Herstellung eines haltbaren Imprägniermittels für Cellulosefasern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines haltbaren Imprägniermittels für Cellulosefasern

Info

Publication number
CH319230A
CH319230A CH319230DA CH319230A CH 319230 A CH319230 A CH 319230A CH 319230D A CH319230D A CH 319230DA CH 319230 A CH319230 A CH 319230A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
durable
compound
cellulose fibers
impregnating agent
soluble
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr Lutz
Hans Dr Hemmi
Original Assignee
Sandoz Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sandoz Ag filed Critical Sandoz Ag
Publication of CH319230A publication Critical patent/CH319230A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M16/00Biochemical treatment of fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, e.g. enzymatic

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines haltbaren     Imprägniermittels    für     Cellulasefasern       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung eines haltbaren       Imprägniermittels    für     Cellulosefasern;

      dieses  Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass  man eine wasserlösliche, polymere Stickstoff  verbindung, die durch Kondensation eines       Polyäthylenpolyamins    mit einer Verbindung  der Formel     (NCNH2)"    worin x eine ganze  Zahl von 1-2 bedeutet und durch Umsetzung  des so erhaltenen Kondensationsproduktes mit  einem Molekül eines     Benzylhalogenids    pro       titrierbarem,    basischem Stickstoffatom erhält  lich ist, mit einer dem     Benzylhalogenid    un  gefähr äquivalenten Menge eines     fungiziden     Phenols oder eines seiner Salze     zlz    einer       schwerlöslichen,

      salzartigen oder komplexen  Verbindung umsetzt.  



  Geeignete Kondensationsprodukte sind z. B.  diejenigen, die aus     Diäthylentriamin    und     Di-          cyandiamid    durch Erhitzen von Gemischen  dieser Verbindungen auf 140-170  unter Ab  spaltung von Ammoniak erhältlich sind. Die       Benzylierung    dieser Kondensationsprodukte  geschieht auf übliche Weise mit Hilfe von       ssenzylchlorid    oder     -bromid,    wobei die Menge  des     Benzylhalogenids    ungefähr so bemessen  wird, dass pro     titrierbares,    basisches Stick  stoffatom im Kondensationsprodukt ein Mole  kül     Benzylhalogenid    angewendet wird.

   Dabei  entsteht eine neue     kationaktive    Verbindung.    Geeignete     fungicide        Phenole    sind z. B.:       Chlor-o-cyelohexylphenol,        Chlor-o-phenyl-          phenol,          Pentachlorphenol,        2,4,5-Trichlorphenol    und       2,2'-Dioxy-5,5'-dichlor-diphenylmethan.     Diese     Phenole    werden vorteilhaft in ge  löster Form angewendet, z.

   B. in einem was  serlöslichen organischen Lösungsmittel oder in  wässriger Lösung in Form ihrer     Salze.    Die       benzylierten    Kondensationsprodukte werden       zweckmässig    in Form ihrer     wässrigen    Lösungen  mit den     Phenolen    umgesetzt, z.

   B. in der Weise,  dass das gelöste Phenol der     wässrigen        Lösung     des     benzylierten        Kondensationsproduktes    zu  gesetzt wird, wobei eine in Wasser     schwer-          bzw.    unlösliche     salzartige    bzw. komplexe Ver  bindung durch Einwirkung der     phenolischen     auf die     kationaktive    Komponente entsteht und  ausfällt.  



  Die für die     vollständige        Fällung    be  nötigte Menge des Phenols ist ungefähr der  jenigen des angewendeten     Benzylhalogenids     äquivalent.  



  Die entstandene Fällung     wird        zweckmässig     in     dispergier"ter    Form auf die Faser aufge  bracht. Sie besitzt Affinität zu     Cellulose-          fasern.    Sie zieht infolgedessen aus Disper  sionen spül- und sogar waschecht auf diese  Fasern auf und bildet darauf eine dauerhafte,  gegen Mikroorganismen und     Pilze    schützende       Imprägnierung.         Es ist aber auch möglich, die     phenolische     und die     kationaktive    Verbindung in Abwesen  heit von Wasser z.

   B. in einem flüssigen     Emul-          gator    gelöst oder     dispergiert    miteinander um  zusetzen und dann zu     dispergieren,    oder die  Komponenten in gelöster Form in Gegenwart  eines     Dispergiermittels    miteinander zu ver  einigen. .  



       Beispiel     16 g einer polymeren     Sticlzstoffv        erbindung,     die durch 5stündige Kondensation von 103 g       Diäthylentriamin    und 84 g     Dicyandiamid    bei  155-160  erhalten wurde, werden in 150     em3     Wasser gelöst und bei 50-55  mit 12g     Benzyl-          chlorid    so lange gerührt, bis das     pH    der Lö  sung, das am Anfang der Reaktion bei 12-13  liegt, auf etwa 7-8 gefallen ist.

   Dann wird  die leicht milchige Reaktionsmischung mit  6     em3    Eisessig, anschliessend mit 20 g     Chlor-          o-phen@>lphenol    und dann unter gutem Rüh  ren mit 20     ems    30%iger Natronlauge tropfen  weise versetzt.

   Das ausfallende harzartige  Reaktionsprodukt wird vom Wasser getrennt,  einige Male gewaschen und im     Vakuum    bei  70  getrocknet. 22 g des so erhaltenen Reak  tionsproduktes werden bei 90-100  vermischt  mit 3,5     em3    Eisessig, 3,3     cm3    eines     Alkyl-          phenolpoly        glykoläthers    und 11,9     ems        Pro-          pylenglykol.    Man erhält ein zähflüssiges Prä-    parat, das sich in     @Vasser    zu einer milchigen       Emulsion    löst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines haltbaren Imprägnierungsmittels für Cellulosefasern, dadurch gekennzeiehnet, dass man eine wasser lösliche, polymere Stickstoffverbindung, die durch Kondensation eines Polyät.hylenpoly- amins mit einer Verbindung der Formel INCNII@)" worin x eine ganze Zahl von 1-2 bedeutet.
    und durch Umsetzung des so erhaltenen Kon densationsproduktes mit einem Molekül eines Benzylhalogenids pro titrierbares, basisches Stickstoffatom erhältlich ist, mit. einer dem Benzylhalogenid ungefähr äquivalenten Menge eines fungiziden Phenols oder eines seiner Salze zu einer sehwerlöslichen, salzartigen oder komplexen Verbindung umsetzt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktionskomponen ten in gelöster Form miteinander zur Reaktion gebracht werden und dass das dabei entstan dene, schwerlöslielie, salzartige oder komplexe Umsetzungsprodukt vom Lösungsmittel ge trennt wird.
CH319230D 1952-11-25 1952-11-25 Verfahren zur Herstellung eines haltbaren Imprägniermittels für Cellulosefasern CH319230A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH319230T 1952-11-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH319230A true CH319230A (de) 1957-02-15

Family

ID=4497520

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH319230D CH319230A (de) 1952-11-25 1952-11-25 Verfahren zur Herstellung eines haltbaren Imprägniermittels für Cellulosefasern

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH319230A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2934854A1 (de) Verfahren zur herstellung von stickstoffhaltigen kondensationsprodukten und deren verwendung
DE2413970C3 (de) Polyfluoralkyl-Hydroxypropyl-Phosphate, ihre Herstellung und Verwendung
DE1495195A1 (de) Kondensationsprodukte
CH319230A (de) Verfahren zur Herstellung eines haltbaren Imprägniermittels für Cellulosefasern
DE1010736B (de) Verfahren zur Herstellung von hochmolekularen, wasserloeslichen, basischen Kondensationsprodukten
CH367473A (de) Verfahren zur Herstellung eines Imprägniermittels zur gleichzeitigen Konservierung und Weichmachung von Textilien
DE1771243B2 (de) Verfahren zum Leimen von Papierer Zeugnissen in der Masse und durch Ober flachenbehandlung
DE662364C (de) Verbesserung der Haftfaehigkeit von zu verstaeubenden oder in Spritzbruehen zu suspendierenden Pflanzenschutzmitteln
DE1570750B2 (de) Verfahren zur Herstellung von metallhaltigen geharteten Epoxypoly addukten Ausscheidung aus 1520062
DE1112528B (de) Verfahren zur Herstellung von Glycidylaethern mehrwertiger Phenole
DE2247842C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Kunstharzen und deren Verwendung als Textilhtlfsmittel
AT130939B (de) Verfahren zur Darstellung nichtfärbender Thioderivate der Phenole.
AT268196B (de) Verfahren zur Herstellung konzentrierter, wässeriger Emulsionen für Textilimprägnierungszwecke
AT135343B (de) Verfahren zur Darstellung von wasserlöslichen Metallkomplexverbindungen.
DE564213C (de) Verfahren zur Darstellung von Thioderivaten der Phenole
DE512960C (de) Verfahren zur Darstellung von methylendiphosphorsaurem Hexamethylentetramin
DE912750C (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher, saurer Kondensationsprodukte
DE2218144C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Ligniamin und dessen Verwendung als Asphaltzusatz
DE2335198C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Glycid yläthern von Polyphenolen
CH106088A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Zwischenproduktes.
DE2247842B2 (de) Verfahren zur herstellung von kunstharzen und deren verwendung als textilhilfsmittel
CH106076A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Zwischenproduktes.
CH204697A (de) Verfahren zur Herstellung einer organischen Quecksilberverbindung.
DE2052023A1 (de) Wasserlösliche Polyalkanolammharze
DE1040237B (de) Verfahren zur Herstellung von thermoplastischen Kunstharzen durch Umsetzung von difunktionellen Arylverbindungen mit Halogencyan