CH320194A - Verfahren zur Herstellung von zwei 1,3,4-Oxdiazolringe enthaltenden Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von zwei 1,3,4-Oxdiazolringe enthaltenden Verbindungen

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CH320194A
CH320194A CH320194DA CH320194A CH 320194 A CH320194 A CH 320194A CH 320194D A CH320194D A CH 320194DA CH 320194 A CH320194 A CH 320194A
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oxdiazole
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Inventor
Adolf-Emil Dr Siegrist
Eduard Dr Moergeli
Kurt Dr Hoelzle
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Ciba Geigy
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  <B>Verfahren zur Herstellung von zwei</B>     1,3,4-Osdiazolringe   <B>enthaltenden Verbindungen\</B>    Die vorlegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur     Herstellung    von     zwei        1,3,4-0x-          diazolringe    enthaltenden Verbindungen, das  dadurch gekennzeichnet ist,     dass    man auf       höchstens    schwach gefärbte     diacyl'ierte        Diear-          bonsäure-dihydrazide,    deren endständige     Acj-1-          reste    sieh von     höchstens    schwach gefärbten,

         organischen        Carbonsäuren    ableiten, die minde  stens eine mit der 0 =     C-Doppelbindung    in  Konjugation     befindlliehe    Doppelbindung     auf-          weisen,        wasserabspaltende        Kondensationsmittel     in der Weise einwirken     lässt,        diass    sieh die bei  den     -CO-I%TH-NFI-CO-Gruppen    des     di-          acylierten        Dicarbonsäure-d'ihydrazides    zu     1,3,

  4-          Oxdiazolringen    schliessen.  



  Die beiden     endständigen        Acylreste    der als       Ausgangsstoffe    zu verwendenden     diaeyherten          1)iearbonsäure-dihydrazide    können gleich     oder          verschieden    sein und     :

  sich    von     aliphatischen,          aromatischen,        araliphatischen    oder hetero  cyelisehen     Carbonsäuren        ableiten.        Diese        Car-          bonsäuren    sollen     jedoch    höchstens     schwach    ge  färbt     sein    und     mindestens    eine mit der 0 =     C-          Doppelbindung    in Konjugation     befindliche     Doppelbindung     aufweisen.    Gegebenenfalls kön  nen die beiden  <RTI  

   ID="0001.0054">   endständigen        Acylreste    noch       keine    Farbe     verursachende        Substituenten,    wie       Halogenatome,        Alkyl,        Alkoxy-    oder     Carb-          alkoxygruppen,    enthalten.

   Mit Vorteil werden  solche     diacylierte        Dicarbonsäuredhhydra@zide     verwendet, deren     endständige        Aeylgruppen     sich von aromatischen oder     araliphatischen            Carbonsäuren    der angegebenen Art ableiten.

         Als        Beispiele    solcher     Acylreste    seien der     Acyl-          rest    von     4-Dialkylaminobenzoesäuren,    wie 4  Dimethyla.mino- oder     4-Diäthylaminobenzoe-          säure,    der     Acylrest    der     Naphthalincarbon-          säure-(1),    der     Diphenyl-(4)-carbonsäure,        Iso-          phthalsäure,        Terephthalsäure,        Diphenyl@dicar-          bonsäure-(.4,4')

          sowie    der     Acylrest    der Zimt  säure genannt. Der     Dicarhonsäurerest    der     di-          acylierten        Diearbonsättredihydlrazide    leitet sich       vorzugsweise    von     aliphatischen    oder aroma  tischen     Dicarbonsäuren,    wie     Oxalsäure,        Fumar-          säure,        Maleinsäure    oder     T,erephthalsäure,    ab.  



  Die als     Ausgangsstoffe        zu    benützenden       diacylierten        Diearbonsäuredihydrazide    kön  nen nach an sieh bekannten Methoden herge  stellt werden, z. B. aus     entsprechenden        Di-          carbonsäure-dihydraziden    und     Carbonsäuren     oder deren     reaktionsfähigen        Derivaten,    wie       Halogenide,    Ester oder     Anhydride,    oder aus       entsprechenden        Diearbons        äuren    bzw.

       deren          reaktionsfähigen    Derivaten und     Monoacyl-          hvdra,zinen.     



       Als        wasserabspaltende        Kondensationsmit-          tel,    unter deren Einwirkung sich die beiden       --CO-NH-NH-CO-Gruppen        zu        1,3,4-0x-          diazolringen    schliessen, kommen Stoffe wie       Thionylehlorid.,        Phosphorpentachlorid,        p-To-          luol@ulfochlorid    und     insbesondere        konzentrierte     Schwefelsäure, die S03 gelöst     enthält.,    das  heisst.

       Olettm    von verschiedener     Stärke,        und         auch     Chlorsulfonsäure    in Betracht. Je nach  der     Konstitution    der     Acylreste    der verwende  ten     Mon        oacylhyda.zine    kann bei     Verwendung     von     G'leum    oder     Chlbrsnilfonsäure        zusätzlich     zum     Ringschluss    noch eine     Sulfonierung    be  wirkt werden. Es empfiehlt sieh, die Reaktion  in der     -VVärme    durchzuführen.

   Gegebenenfalls  können     inerte        Lösungsmittel,        wie    z. B. Chlor-         benzol    oder     Methylendichlorid,        mitverwendet     werden.  



  Die nach dem vorliegenden Verfahren  erhältlichen, zwei     1,3,4-Oxdlazolringe    enthal  tenden     Verbindungen    können als optische       Aufhellmittel    für     organische    Stoffe oder als       Zwischenprodukte    zur     Herstellung    von     opti-          se_hen        Aufhellmitteln    verwendet werden.

      <I>Beispiel</I>    10 Teile der     folgenden    Verbindung  
EMI0002.0029     
    vom     Schmelzpunkt    269 bis 271 , die     mann        zum     Beispiel durch Umsetzen von 1     Mol        Oxalyl-          ehlorid    mit 2     Mol        Terephthalsäuremonoäthyi-          estermonohy        drazid    oder durch     Einwirkung     von 2     Mol        TerephthaLsäuTemonoäthylester-          ehlorid;

      mit 1     Mol        Oxalsäuredihydrazid:        erhäl,',       werden bei Zimmertemperatur in 100 Teile       Chlorsulfonsäure    eingetragen. Man erwärmt  anschliessend     innert    einer halben Stunde auf  50      und    trägt dann das Reaktionsprodukt in  ein Gemisch von Eis und     Wasser        aus.    Die  ausgefallene Substanz der Formel  
EMI0002.0052     
    wird     abfiltriert        und    säurefrei gewaschen.

   Aus       Dioxan    kristallisiert dieser Ester in     kleinen,          verwachsenen        Kristallen    vom Schmelzpunkt  268 bis 270 .  



  Zur     Verseifung    der     Estergruppen    kocht  man 5     Teile    des Reaktionsproduktes mit der  Lösung von 10 Teilen     Ätzkali    in 35 Teilen  Alkohol während einer Stunde am     Rückfluss.            Anschliessend    wird durch Zugabe von     Wasser     alles bis auf geringe Anteile in Lösung ge  bracht und die Lösung     filtriert.    Aus dem  Filtrat scheidet sieh beim Versetzen mit     1line-          ralsäure    das     2-[4'-Carbo.Yyphenyl-(1')]-5[5"-          (4"'-carboxypheny'1)    - (1"' )-1",     3",

  4"-oxdiazoly        1-          (2")        ]-1.,3,4-oxdiazol    der     Formel     
EMI0002.0076     
         als        farblbser,        gallertearti.ger    Niederschlag aus.  Dieser wird     abfiltriert    und mit heissem Was  ser     gründlich    gewaschen. Zur Reinigung kann  die     Diearbonsäure    in kalter verdünnter     Soda-          lösung    gelöst und nach einer     Klärfiltration     wieder mit     Mineralsäure        ausgefällt    werden.

    Die getrocknete Säure     stellt    ein     farblbses    Pul  ver dar, das     bis    360  nicht schmilzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von zwei 1,3,4 Oxdiazolringe enthaltenden Verbindungen, da durch gekennzeichnet, dass man auf höchstens schwach gefärbte dia:
    cylierte Diearbonsäure- dihydrazide, deren endständige Acylreste sich von höchstens schwach gefärbten, organischen Carbonsäuren ableiten, die mindestens eine mit der 0 = C-Doppelbindung in Konjugation befindliche Doppelbindung aufweisen, wasser abspaltende Kondensationsmittel in der Weise einwirken lässt,
    dass sich die beiden -CO-NH-NH-CO-Gruppen des diacylierten Dicarbonsäure-dihydrazides zu 1,3,4-Oxdiazolringen schliessen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als wass er abspaltendes Kondensationsmittel ChloTsulfon- säure verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Verbin dung der Formel EMI0003.0017 als Ausgangsstoff benützt.
CH320194D 1952-05-21 1953-05-05 Verfahren zur Herstellung von zwei 1,3,4-Oxdiazolringe enthaltenden Verbindungen CH320194A (de)

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