CH320444A - Etagenfurnierpresse - Google Patents

Etagenfurnierpresse

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CH320444A
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CH
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press
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rubber blanket
press frame
heating plate
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Inventor
Ulrich Steinemann Johann
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Steinemann Ulrich Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D3/00Veneer presses; Press plates; Plywood presses
    • B27D3/02Veneer presses; Press plates; Plywood presses with a plurality of press plates, i.e. multi- platen hot presses

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description


      Etagenfurnierpresse       Vorliegende Erfindung betrifft eine     Eta-          genfurnierpresse,    bei     weleher    der     Presshub     mittels mindestens eines     hvdrauliseh    beweg  ten     Presskolbens        erzeugt    wird.  



  Es sind     Etagenfurnierpressen    bekannt,  bei welchen der     Pressdruek    mittels     Press-          hauben    durch Aufblähen eines Gummituches       cz@zeugt    wird. Diese     Presshauben    sind, zum       Zweeke,    das Gummituch auswechseln zu     kön-          r;en,    aus dem     Pressengestell    ausfahrbar.

    Ferner ist an diesen Pressen auch die unterste  Heizplatte aus dem     Pressengestell        ausfahrbar,     um diese Platte mit dem Werkstück ausser  halb der Maschine belegen zu können.     Mit     diesen Pressen können gleichzeitig flache  Platten und ein unebenes     Werkstüek        furniert     werden, weil die     Druekhaube    zwischen zwei       1Icizplatten    angeordnet ist und deren     Press-          druck    nach oben und unten wirksam ist.  



  Ferner sind     Furnierpressen    bekannt, die  nur zum Furnieren von unebenen Formen  dienen. Es sind dies die sogenannten Formen  pressen, bei welchen eine     ausfahrbare    Heiz  platte vorgesehen ist, auf der ein     Gummituc'1          über    (las Werkstück gelegt wird, unter     deal     die Luft.     abgesogen    wird, worauf der Tisch  in.

   die Presse eingeschoben und das     CTummi-          tlich    unter einem heissen Luftdruck, der       grösser    ist als der durch das     Vakuum    erzeugte       ,1)i-uel(,    auf die Form gepresst     -wird.     



  Die Mehrzahl der zu furnierenden Platten  ist. flach,     während    Platten mit unebener Ober  fläche in geringerer Zahl hergestellt. werden.    Etagenpressen mit     hydraulisch        anheb-          ba.rem        Presstisch    zum Pressen flacher Platten.  sind daher die gebräuchlichsten Maschinen,  während Formpressen, die nur zum Furnie  ren von unebenen Werkstücken dienen, nicht  immer voll ausgenützt werden können.  



  Etagenpressen, bei denen der     Pressdruek     nur durch eine     Presshaube    erzeugt wird, wer  den infolge der     beschränkten    Haltbarkeit  des Gummituches für die Massenfabrikation  weniger verwendet. Da die Etagenpressen     mit     durch hydraulisch bewegten Kolben     angeho          benem        Presstisch    haltbarer sind und einen  höheren     Druck    erzeugen, werden diese bevor  zugt.  



  Vorliegende     Erfindung    bezweckt nun,  eine Etagenpresse mit durch hydraulisch     be-          wegten    Kolben     anhebbarem        'Presstisch    derart  einzurichten, dass diese auch zum Furnieren  unebener     Werkstüeke    verwendbar ist.  



  Die Erfindung besteht darin, dass die  Etagenpresse eine aus     .dem        Pressengestell    aus  fahrbare     Druckhaube    aufweist, die zur Her  stellung von flachen     Furniera.rbeiten    ausser  halb des     Pressengestelles    gefahren und zum  Furnieren von geformten     Werkstücken    in das       Pressengestell    geschoben wird, und dass die  unterste     Ileizplatte    als     Beschickungstiscb     ebenfalls auf Geleisen rollend aus dem     Pres-          sengestell    ausfahrbar und mit einem Gummi  tuch,

   Klemmitteln für dasselbe und einer       Luftabsaugung    zum Absaugen. der Luft unter  dem Gummituch ausgerüstet     ist,    das Ganze           zum    Zweck, ein durch Vakuum     vorgepresstes          geformtes    Werkstück mittels der in das     Pres-          sengestell    eingeschobenen Druckhaube mittels  Druckluft     nachpressen    zu können.  



  In beiliegender Zeichnung ist. eine bei  spielsweise Ausführungsform des     Erfin-          dungsgegenstandes    veranschaulicht. Es zeigt.;       Fig.    1 eine Etagenpresse in Frontansicht,       Fig.    2 dieselbe in Richtung des Pfeils in  F     ig.    1 gesehen, beim Pressen flacher Platten,       Fig.    3 die Presse nach Ansicht in     Fig.        \?     mit     ausgezogener    unterster Heizplatte,

   mit       aufgelegtem        umebenem    Werkstück beim     Vor-          pressvorgang    mittels durch Vakuum     angeso-          genem        Gummituch,          Fig.    4 die Ansicht nach     Fig.    2, bei welcher  jedoch die unterste Heizplatte und die     Press-          hatibe    innerhalb des     Pressraumes    sind,

       wobei     die     unterste    Heizplatte durch die hydraulisch       betätigten    Kolben gegen die     Presshaube    und  diese gegen die Etagenheizplatten gepresst  wird,       Fig.    5 eine Seitenansicht eines Teils der  umklappbaren Festhaltevorrichtung zum Ruf  pressen des     Gummituches    auf die ausfahrbare  unterste Heizplatte,       Fig.    6 eine     Frontansicht    des Teils der  Festhaltevorrichtung nach     Fig.    5,

         Fig.    7 einen Schnitt durch Werkstück und       Presshaube    während des Nachpressens des       Furniers.     



  Die Etagenpresse hat in ihrem     CTiaind-          gestell    1     zwei        hydraulische        Press.zylinder    2,  deren     Presskolben    3 den     Presstisch    4 tragen.  Anden Ecksäulen 5 ist das     Pressenjoch    6 an  geordnet.  



  Die ausfahrbare unterste Heizplatte 7       %i    eist Auflagerollen 8 auf, die sich vor der  untersten Stellung des     Presstisches    4 auf     Cye-          leisestangen    9 abstützen, so dass die Heiz  platte 7     ausrollbar    ist.  



  An den     Geleisestangen    9 sind mittels Ge  lenkbolzen 10     Geleiseverlängerungen    12 an  gelenkt, die durch Gelenkbolzen 1.3 mit Fuss  stützen 14     verbunden    sind.  



  Die     Geleiseverlängerungen    12 können so  wohl aufgeklappt (Fug. 2) als auch horizontal  (Fug. 3) eingestellt werden.    Unter dem Joch 6 sind mehrere Etagen  heizplatten 15 aufgehängt, die, -wie aus     Fig.    1,  3 und 4 ersichtlich, gegen das .Joch 6 gezogen       werden    oder in Abständen zueinander       Wig.2)    im     Pressraimi    hängen, so     da.ss        7wi-          sehen    die Heizplatten 1.5 flache, zu furnie  rende Bretter 16 gelegt werden. können.  



  Auf der Rückseite der Presse sind zwei       Geleisestangen    17 angeordnet, die mittels  Streben 18 gehalten sind.  



  Auf den     Geleisestangen    17 rollen die auf  Bolzen der     Pressliaube        1I        a elagerten    Rollen  19.  



  Die     Presshaube    besteht aus einen!     naeli     unten offenen Kasten, der mittels den Rollen  19 auf den     Geleisestangen    17 in die Presse ge  rollt. werden kann. Der Kasten weist einen       Pressluftanschluss    20 sowie Heisswasserrohre  21 zum Heizen der Pressluft     auf.     



  Zum Abdichten des Kastens dient ein       Flacheisenrahmen    22, der oben und unten  mit     Abdichtungslippen    23 aus Kautschuk  oder     dergleichen    versehen ist. Der     Flaeheisen-          rahmen    22 ist mittels Laschen 24 vertikal       t:ersclliebbar    am Kasten     aufgehängt    (Fug. 7).  



  Um ein frei über das auf der ausgezogenen  Heizplatte 7 aufliegende     Werkstück    26 leg  bares     CTummitueli    27 verwenden zu können,  das sich durch     Absaugen    der Luft.     unter    dem  Tuch durch den     Atmosphärendreck    gegen  das Furnier auf das     Werkstiick    26 presst, ist  eine     Festhaltevarriehtung    erforderlich, die in  den     Fig.    5 und 6 veranschaulicht ist.  



  Die     Anpressleisten    32 zum Anpressen des  Gummituches 27 auf den Tisch 7 sind über  Halteleisten 33 und 34 an Bolzen     37)    be  festigt, die in Schienen 36 gelagert sind,  welche an dem Rahmen 37     festgeschweisst.     sind, der an     der    Unterseite der Heizplatte 7  befestigt ist. Zum Anpressen der     Anpress-          leisten    32 gegen das     Cnmmitueh    27 sind Plat  ten 38 auf den Stangen     35a.    befestigt. die  ebenfalls in den Schienen 36 gelabert sind.

   Je  zwei Platten 38 sind durch eine Stange 41  miteinander verbunden, in welcher die     An-          pressschrauben    40 sitzen. Diese gleiten über  die Kurven     33a    der Halteleisten 33 und  drücken die     Anpressleiste    32 gegen das           (iuinmitueli    27, so dass dieses luftdicht auf  der Heizplatte 7 aufliegt.

   Sowohl die Platten  38 als     a.iieh    die Halteleisten 33 mit der     An-          hressleiste    32 sind. wie aus     Fig.    6 ersichtlich,  nach unten schwenkbar, so dass das     Gtunmi-          lneh    27     ungehindert    über das Werkstück     '?6           uf    die Heizplatte 7 gelegt. werden kann.  



  Mit der so beschriebenen Presse wird wie       folgt    gearbeitet:       Zum        Furnieren    von flachen Platten wird,  wie     ins        Fig.    2 ersichtlich, die     Druckhaube    H  aus dem     Drnekraum    nach rückwärts ausge  fahren;

   die Etagenheizplatten werden durch  eine nicht näher bezeichnete     Aufhängevo.r-          rielitung    herabgelassen und mit einem oder  mehreren     \V        erkstücken    16     belegt.    Hierauf        erden,    die Kolben 3 unter Druck gesetzt       und    die unterste Heizplatte angehoben, bis  die ganze Beschickung unter Druck ist.  



  Sollen nun geformte     W        erkstüeke    26       (Fig.    3) furniert werden, dann werden zu  nächst die Etagenheizplatten 15 gegen das  .loch 6 gezogen     (Fig.    1, 3 und 4).  



  Nun werden die Geleise 12 horizontal ge  stellt.     Und    die unterste Heizplatte 7 in die in       Fig.    3 gezeichnete Stellung gerollt, ein Werk  stück 26 auf die Heizplatte 7 aufgesetzt und       über    dieses das     Gunimitueli    27 gelegt..  



  Mittels der in     Fig.    5 und 6 gezeigten       Klemmvorrichtung    wird das Gummituch 27  luftdicht auf die Heizplatte 7 gedrückt und       über    den     Schlauch    50 die Luft unter dem       (#'ummitueh    27     abgesogen.    Durch die Ver  wendung des frei auf dem Werkstück auflie  genden     Gummituches    27 ist es möglich, zu  kontrollieren, ob     @dieses    überall das     Furnier          anpresst.    Wenn sich eingeschlossene Luftstel  len bilden, können diese ausgestrichen wer  den.

   Diese Möglichkeiten bestehen bei der  eingangs erwähnten Presse, bei welcher das  Furnier innerhalb des     Pressraumes    durch eine       Drueklia.ube    direkt.     aufgepresst    wird, nicht,  weil der Vorgang unter der     Drtickha-ube    nietet  sichtbar ist. Es kann daher     mittels    der vor  liegenden Ausführung mit wenig oder gar  keinem     Ausschuss    gearbeitet werden, was bei  direktem Pressen mittels der     Druckhaube          nielit    möglich ist.

   Die Heizplatte 7 mit. dem    auf diese Weise sorgfältig     vorgepressten     Werkstück 26 wird     nun    in die Presse einge  schoben und über diese die     Drtickhaiibe    H in  Stellung gebracht.  



  Nun wird mittels des Kolbens 3 der     Press-          tisch    4 angehoben und gegen die     Druckhaube     H gepresst, wobei die Dichtungslippen 23 die  Druckhaube auf dem Gummituch 27 derart  abdichten, dass in der Druckhaube ein Luft  druck von mehreren atü     erzeugt    werden kann,  der das     (xummituch    27 zusätzlich gegen das  Furnier des Werkstückes 26     drückt.    Gleich  zeitig wird mittels den Heizrohren 21 die  Pressluft erhitzt.  



  Durch diese Ergänzung der bisherigen  Etagenpresse wird diese für kleine wie für  grosse Betriebe rentabler, da sie. für alle vor  kommenden     Furniera.rbeiten    verwendbar und  äusserst leistungsfähig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Etagenfurnierpresse, bei welcher der Presshub mittels mindestens eines hvdrau- lisch bewegten Presskolbens erzeugt wird, da durch gekennzeichnet, dass sie eine aus dem Pressengestell ausfahrbare Druckhaube auf weist,
    die zur Herstellmig von flachen Fur- nierarbeiten ausserhalb des Pressengestelles gefahren und zum Furnieren von geform ten Werkstücken in das Pressengestell ge schoben wird, und da.ss die unterste Heiz platte als Beschickungstischebenfalls auf Ge leisen rollend axis dem Pressengestell ausfahr bar und mit einem Gummituch, Klemmitteln für dasselbe und einer Luftabsaugung zum.
    Absaugen der Luft unter dem Gummituch ausgerüstet ist, das Ganze zum Zwecke, ein durch Vakuum vorgepresstes geformtes Werk stück mittels der in das Pressengestell .einge schobenen Druckhaube mittels Druckluft nachpressen zu können.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Etagenfurnierpresse nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil (12) des Ausfahrgeleises der untersten Heiz platte ausserhalb des Pressengestelles schwenk- bar am festen Geleiseteil gelagert. ist. 2.
    Etagenfurnierpresse nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass um klappbare Festhaltevorrichtungen am aus fahrbaren untersten Heiztiseh angeordnet sind, die zum Andrücken des frei über das Werkstück gelegten Gummituehes vorgesehen sind.
    3. Etagenfurnierpresse nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass die umklappbaren Fesi- haltevorrichtungen an Leisten (33) befestigte, Hochkant stehende Andrückleisten (32) auf weisen, -elche durch an umklappbaren Stan gen (41) befestigte Schrauben (40) gegen das Gummituch andrüekbar sind.
CH320444D 1954-03-25 1954-03-23 Etagenfurnierpresse CH320444A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE853651C (de) * 1950-10-24 1952-10-27 Ulrich Steinemann A G Maschine Verfahren zum Furnieren und Einrichtung an Furnierpressen

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DE970992C (de) 1958-11-20

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