CH285223A - Verfahren zum Furnieren und Einrichtung an Furnierpressen. - Google Patents

Verfahren zum Furnieren und Einrichtung an Furnierpressen.

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CH285223A
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CH
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Ag Ulrich Steinemann
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Ag Ulrich Steinemann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/04Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets
    • B27D1/08Manufacture of shaped articles; Presses specially designed therefor
    • B27D1/083Presses specially designed for making the manufacture of shaped plywood articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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Description


  Verfahren zum Furnieren und Einrichtung an     Furnierpressen.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren zum Furnieren und eine Einrich  tung an     Furnierpressen.     



  Bei den bekannten Verfahren zum Furnie  ren wird ein     C7ummitueh    über das Werkstück  gelegt und durch Erzeugung eines Vakuums  unter dem Gummituch oder durch einen Druck  eines Mediums auf das Gummituch dieses       gegen    das Werkstück gepresst. Das Verfahren,  das Gummituch mittels Vakuum anzupressen,  hat den Vorteil, dass beobachtet werden kann,  wie sich das Gummituch gegen das Werkstück  legt. Dagegen genügt der     Anpressdruek,    der  dem Vakuum entsprechend max. 0,8 atü er  reicht, in den meisten Fällen nicht. Es wird  daher hauptsächlich das zweite Verfahren an  gewendet, bei welchem das Gummituch mit  einem Medium von einigen atü Druck gegen  das Werkstück gepresst wird.

   Bei diesem Ver  fahren ist es aber nicht möglich, den     Anpress-          vorgang    zu verfolgen, da die Pressung inner  halb einer     Presse    erfolgt, wodurch namentlich  bei komplizierten Werkstücken Ausschuss ent  steht.  



  Vorliegende Erfindung     bezweckt    nun, die  Vorteile beider Verfahren in einem Verfahren       zu    vereinigen, das darin besteht, dass das zu  furnierende Werkstück ausserhalb der Presse  auf eine direkt oder indirekt geheizte Tisch  platte gelegt, mittels einem Gummituch über  deckt und unter diesem die Luft     abgesogen     wird, worauf unmittelbar anschliessend das  Gummituch innerhalb der     Presse    mit einem    höheren Druck gegen das Werkstück gepresst  wird.  



  Zur Ausübung des Verfahrens dient ein  transportabler Rahmen mit einem     Abdicht-          organ    und Haken zum Befestigen eines  Gummituches sowie eine in die Presse ein  schiebbare Tischplatte, welche Klammern auf  weist, die zum Festhalten des Rahmens auf  der Tischplatte dienen.  



  In beiliegender Zeichnung ist eine bei  spielsweise Ausführungsform der Einrichtung  gemäss der Erfindung veranschaulicht. An  Hand derselben wird nachfolgend auch das  Verfahren gemäss der Erfindung beispiels  weise erläutert. Es zeigt:       Fig.1    einen Querschnitt durch eine hy  draulische     Furnierpresse    mit ausgezogener  Tischplatte,       Fig.2    den Querschnitt durch die hydrau  lische     Furnierpresse    nach     Fig.    1 mit. eingescho  bener und angehobener Tischplatte,       Fig.    3 einen Querschnitt durch die Abdich  tungsorgane in grösserem Massstab, in der Stel  lung während des     Furnieraufpressvorganges.     



  Die     Furnierpresse    nach     Fig.1    und 2 besitzt  einen hydraulischen     Presszylinder    1. und einen  Kolben 2 mit einem Pressetisch 3. Über dem       Pressetisch    3 ist eine Haube 4 angeordnet, in  welcher eine Rohrschlange     ä    angeordnet ist, mit  tels welcher die zum Anpressen des Furniers  dienende Pressluft erwärmt wird, die durch  das Rohr 6 in den Haubenraum gepresst wird.  Der untere Rand der Haube 4 ist mit einer      Abdichtung 7 versehen. In dem Pressetisch     13     sind Rollen 8 und 9 angeordnet, an denen die  Tischplatte 12 anliegt, so dass sie leicht unter  der Raube 4 hervorgezogen werden kann.

   Die  Tischplatte 12 wird durch eine elektrisch oder  mit Heisswasser     erwärmbare    Heizplatte gebil  det.     Derartige    Pressen sind allgemein bekannt.  Auf die Tischplatte 12 ist ein transportabler  Rahmen 14 aufgesetzt, der beispielsweise aus  U-förmig gebogenen Blechen zusammenge  schweisst, steif und leicht ist. An seiner Unter  seite ist er mit einer eingesetzten     U-Schiene     15 verstärkt, in     weleher    der Schlauch 16 an  geordnet ist, der durch ein Rohr 17 und einen  Schlauch 18 mit einer nicht gezeichneten       Pressluftanlage    verbunden ist. Dieser Schlauch  16 bildet eine an sich bekannte     Mähbare    Ab  dichtung des Rahmens 14.

   Die lichte Weite  des     Rahmens    14 ist grösser als die Aussen  dimensionen des     Abdichtrandes        7a    der Haube  4, so dass dieser innerhalb des Rahmens 14  greifen kann. Der Rahmen könnte auch als  abdichtendes Zwischenglied     zwischen    dem  Gummituch und der     Pressenhaube    eingesetzt  sein. An der Tischplatte 12 sind Augen 19  befestigt, in denen Zapfen 20 drehbar sind,  auf welchen Klammern 22 sitzen. Die Klam  mern 22 können an allen vier Rahmenseiten  über den Rahmen 14 greifen oder nach aussen  eingelegt werden. Wenn der Schlauch 16  nicht unter Druck steht, fallen die Klam  mern 22 infolge ihres Übergewichtes herunter  und geben den Rahmen 14 frei.

   An dem Rah  men 14 sind Haken 23 befestigt, in welche  das Gummituch 24 eingehängt werden kann.  In der Oberfläche der Heizplatte 12 mündet  innerhalb dem Bereich des Rahmens 14 ein  Kanal 21, in dem das Rohr 26 festsitzt, das  über einen Schlauch 27 mit einer nicht ge  zeichneten Vakuumpumpe verbunden ist. Da  durch kann das Vakuum unter dem Gummi  tuch auch bei eingeschobener Tischplatte auf  rechterhalten werden.  



  Der Arbeitsvorgang ist folgender:  Auf die ausgezogene Tischplatte 12 wird  das Werkstück 30 (es könnten auch     mehrere     sein) aufgelegt, auf dem, wie punktiert an  gedeutet, ein Furnier 31 liegt; darüber wird    das am     Rahmen    14 befestigte     Gummituch    24  gelegt. Nunmehr werden die Klammern 22  über den Rahmen     gesehwenkt    und in den  Schlauch 16 durch das Rohr 1.7 Pressluft ein  geblasen.

   Der     Sehlaueli    16 kann sieh nur  nach unten aufblähen und     drüekt    dadurch  das     Gumniitueh    24 derart gegen die Tisch  platte 12, dass dieses luftdicht auf derselben       aufliea-t,    so dass über das Rohr 26 die Luft  zwischen dem     Gummituch    24 und der Tisch  platte 12     abgesogen    werden kann. Das Gummi  tuch presst sieh nun auf den zu furnierenden  Gegenstand, und es kann genau     festgestellt     werden, ob dieses an allen     Stellen    richtig auf  demselben anliegt.

   Trifft dies nicht zu, dann  kann der Rahmen mit     dein        Gummitueh    noch  mals abgehoben und ein eventueller Fehler  beseitigt werden. Nunmehr wird, wie in     Fig.    2  ersichtlich, die Tischplatte 12 unter die Haube  4 geschoben, so     da.ss    beim Anheben des Presse  tisches 3 die Dichtung 7 der Haube 4 inner  halb des     Rahmens    14 auf das Gummituch 24  gedrückt wird,     wodureh    der Haubenraum  luftdicht geschlossen. wird. Nunmehr wird  durch Einblasen von Pressluft durch das Rohr  6, welche sieh infolge der Heizrohre 5 rasch  entsprechend erhitzt, das Furnier mit meh  reren Atmosphären Druck gegen die Unter  lage gepresst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRCCHE I. Verfahren zum Furnieren, dadureh ge kennzeichnet, dass das zu furnierende Werk stück ausserhalb der Presse auf eine geheizte Tischplatte gelegt, mit einem Gummituch überdeckt und unter diesem die Luft abgeso- gen wird, worauf unmittelbar anschliessend das Gummitueh in der Presse mit einem höheren Druck gegen das Werkstück gepresst wird.
    II. Einrichtung an Furnierpressen zur Ausübung des Verfahrens nach Patentan spruch I. gekennzeichnet dureli einen trans portablen Rahmen mit einem Abdiehtorgan und Haken zum Befesti"en eines Gummituches sowie eine in die Presse einseliiebbar e Tisch platte, welche Klammern aufweist, die zum Festhalten des Rahmens auf der Tischplatte dienen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass schwenkbare Klammern, die an der Tischplatte befestigt sind, zum Festhalten des Rahmens auf dersel ben dienen. ?. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen aus U-förmig gebogenen Blechen besteht. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite des Rahmens grösser ist als die Aussendimen sionen des Abdichtrandes einer Presshaube der zugehörigen Presse.
    .1. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen beim Abdichten der Haube mvischen Hauben rand und Gummituch liegt. Ulrich Steinemann AG. Vertreter: Dr. Arnold R. Egli, Zürich.
CH285223D 1950-10-24 1950-10-24 Verfahren zum Furnieren und Einrichtung an Furnierpressen. CH285223A (de)

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