CH320571A - Einrichtung zur menschlichen Körperpflege - Google Patents
Einrichtung zur menschlichen KörperpflegeInfo
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
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- A61H33/06—Artificial hot-air or cold-air baths; Steam or gas baths or douches, e.g. sauna or Finnish baths
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Description
Einrichtung zur menschlichen Körperpflege Die öffentlichen Saunas haben den Nachteil, dass die Besucher an gewisse Öffnungs- zeilen und Ortliehkeiten gebunden sind, was allerlei Unzukömmlichkeiten mit sieh bringt. In jüngerer Zeit sind verschiedene Systeme von sogenannten Heimsaunas vorgeschlagen worden, bei denen innerhalb einer Kabine entweder ein elektrischer Heizapparat oder sog. Strahler, beispielsweise Infrarotstrahler angeordnet sind. Die bisher im Handel erschienenen Apparate dieser Art. sind noch verhältnis- mässig teuer, sie erfordern ziemlieh viel Platz, und es fehlt bei ihnen die Möglichkeit, auch mit Dampf zu arbeiten. Letzteres gehört aber zu einer riehtigen Sauna, indem der Dampf schweissfordernd wirkt. Diesen ObeSständen soll durci die vorlie- gende Erfindung abgeholfen werden. Dieselbe bezieht sich auf eine Einrichtung zur mensch lichen Köyerpflege, bestehend aus einem elektrischen Wärmeerzeuger, einer Sitzeinrichtung und eine diese und die zu behandelnde Person umschliessende Umhüllung, und zwar zeich- net sieh dieselbe dadurch aus, dal3 der elektrisehe Wärmeerzeuger mit Mitteln ausge- rüstetist,umwahlweisetrockeneWarmluft oder mit Dampf gesättigte Luft auf den zu behandelnden Körper wirken zu lassen. Auf beiliejender Zeiehnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt : fig. 1 eine Ansicht mit teilweisem Vertikalsehnitt des elektrischen Wärmeerzeugers und Fig. 2 eine Seitenansicht der im Gebrauche befindlichen Vorrichtung. Mit 1 ist der Mantel des zylindrischen elektrischen Heizapparates bezeichnet, der auf den Füssen 2 ruht, der ferner mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Handgriffen 3 versehen und der oben durch den wegnehmbaren Deckel 4 absehliesslbar ist. Der Deckel 4 ist mit in Abständen voneinander angeordneten Öffnungen 5 versehen (aus der Zeichnung Fig. 1 ist nur eine solche ersichtlich). In dem untern Teil des zylindrischen Mantels 1 ist der Verteilerkasten 6 angeordnet, an dessen oberem Ende auf seinem Umfange verteilt eine Anzahl rechtwinklige Halter 7 befestigt sind, die durch Schrauben mit dem Mantel 1 verbunden sind. An die untere Seite des Verteilerkastens 6 ist auf nicht näher dargestellte Weise das winkelförmige Zmleitungs- rohr 8 angeschlossen, durch welches das eine Ende des Kabels K geführt ist, dessen anderes Ende durch den Stecker S an die (nicht ge zeichnete) Steekdose einer elektrischen Leitung angeschlossen werden kann. Mit 9, 10 sind zwei mit dem Verteilerkasten 6 verbundene Panzerrohre bezeiehnet, die in verschie denier Höhe spiralförmige Windungen aufweisen, welche bei jedem Panzerrohr in der gleichen Horizontalebene verlaufen. Die Panzerrohre 9, 10 dienen zur Aufnahme der nicht näher dargestellten elektrischen Heizelemente, welche an die in dem Verteilerkasten 6 ange ordneten Verteiler angeschlossen sind. Die spiralförmigenWindungen des Panzerrohres 9 dienen als ls Auflagekörper für den heraus nehmbar im Mante 1 angeordneten behälter 11. Mit 12 ist ein Hocker bezeichnet, der zweckmä#ig mit einem wasserabstossenden An- strich versehen ist. Die Beine des Hockers li2 sind in bezug aufeinander so distanziert, dass der vorbeschriebene Wärmeerzeuger wie aus Fig. 2 ersichtlich zwischen demselben Platz findet. Die Vorderbeine des Hockers 12 sind von dem Bolzen 13 d. urehsetzt, an dem der Schemel 14 umlegbar angeordnet ist. Die Umhüllung 15 besteht zweekmässiger- weise aus einem nach unten trichterförmig erweiterten, aus Molton gebildeten Mantel. Dieser besitzt nahe seinem untern Ende in Ab- ständen voneinander parallel in bezug aufein- ander verlaufende Taschen 16 zur Aufnahme eines Spreizringes 17, der das Bestreben hat die Umhüllung 15 vom Körper der zu behan delnden Person freizuhalten, der gleichzeitig die Umhüllung straffzieht und der den Heiz raum nach unten abschlie#t. Oben erfolgt der Abschluss der Umhüllung 15 am Hals durch das Zugband 18. An den beiden Schulterteilen der Umhüllung 15 sind auf nicht näher dargestellte Weise die beiden Enden des Bügels 19 befestigt, der beim Gebrauch der Einrich- tung, wie aus Fig. 2 ersichtlich, über den Kopf der zu behandelnden Person geschoben wird, um zu erreichen, da# die Umhüllung 15 nicht auf den Körper der zu behandelnden Person aufliegt. Beim Gebrauch der besehriebenen Einrieh tung wird der umlegbar am Hocker 12 ange ordnete Schemel 14, wie aus Fig. 2 ersichtlich, in die Gebrauchslage umgelegt, der elektrische Wärmeerzeuger zwischen den Beinen, d. h. unterhalb dem Sitz des Hockers 12 angeordnet und mittels des Steekers S (Fig. 1) an eine elektrische Leitung angeschlossen, worauf die zu behandelnde Person die Umhüllung 15 wie in Fig. 2 gezeigt, umlegt., so dass innerhalb der Umhüllung 15 ein Heizraum entsteht, in den nach Einschaltung der elektrischen Heizelemente zuerst trockene durch die im Deckel 4 vorgesehene Ausnehmungen 5 und hernach, nachdem das im Wasserbehälter 11 befindliche Wasser zu verdampfen beginnt, Dampf strömt, weleh letzteres eine sehweiss- treibende Wirkung auf den zu behandelnden Körper ausübt,. Der elektrische Wärmeerzeuger kann. zweek- mä#ig mit einer Stufenschaltung versehen sein, damit die Wärmeabgabe den jeweilig Bedürfnissen leicht angepasst werden kann. Nach Beendigung der Behandlung wird die Umhüllung 15 entfernt, der Wärmeerzeuger unter dem Hocker 12 hervorgezogen und der Schemel 14 in Richtung des Pfeils (Fig. 2) umgelegt, worauf sämtliche Teile der Einrichtung unter wenig Platzbeanspruchung versorgt werden können. Bei Nichtgebraueh der beschriebenen Ein- richtung kann der elektrische Wärmeerzeuger auch zur Raumheizungverwendetwerden. Die beschriebene Einrichtung hat den Vor- teil, dass sie sehr einfaeh istn daher verhältnis- mässig billig zu stehen kommt, dass sie ferner leiebt gehandhabt werden kann und da# sie bei Nichtgebrauch wenig Platz beansprucht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung für die menschliehe Körperpflege, bestehend aus einem elektrisehen Wärmeerzeuger, einer Sitzeinrichtung und eine diese und die zn behandelnde Person nmsehliessende Umhüllung, dadurch gekennzeich- net, dass der elektrische Wärmeerzeuger mit Mitteln ausgerüstet ist, um wahlweise trockene Warmluft oder mit Dampf gesättigte Luft auf den zu behandelnden Wörper wirken zu lassen.UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da# der elektrische Wärmeerzeuger ein Gehäuse aufweist, inner- halb welehem die elektrischen Heizelemente und der Dampfentwickler angeordnet sind.2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da# das Gehäuse (l) durch einen Deckel (4) abschlie#bar ist.3. Einrichtung nach Patentanspruch und den UNteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizelemente in Panzer roliren (9, 10) untergebracht sind.4. Einrichtung nach patentanspruch, da durci gekennzeichet, dass die Sitzvorrichtung aus einem Hocker (12) besteht, der mit t einem wasserabstossenden Anstrich versehen ist.5. Einrichtung nach patentanspruch und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, da# der elektrische Wärmeerzeuger innerhalb den Beinen des Hockers (12) angeordnet i ; st.6. Einrichtung nach Patentanspruch, da durci gekennzeichnet, da# an dem Rocker (12) ein Schemel (14) umlegbar angeordnet. ist.7. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung aux aus einem nach unten trichterförmig erweiterten Moltonmantel besteht.8. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Schulterteilen der Umhüllung (15) die Enden eines Bügels (19) verbunden sind, der beim Gebrauch der Einrichtung über den Kopf der zu behandelnden Person zu schieben ist..9. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (15) an inhrem untern Ende mit einem Spreizring (17) ausgerüstet ist.10. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 7-9, dadurch gekennzeichnet, da# die Umhüllung (15) nahe ihrem untern Ende in Abständen voneinander angeordnete, parallekl zueinander verlaufende Taschen (16) zur Aufahme des Spreizringes (17) aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH320571T | 1954-03-01 |
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| CH320571D CH320571A (de) | 1954-03-01 | 1954-03-01 | Einrichtung zur menschlichen Körperpflege |
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1954
- 1954-03-01 CH CH320571D patent/CH320571A/de unknown
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