Einrichtung zur menschlichen Körperpflege Die öffentlichen Saunas haben den Nachteil, dass die Besucher an gewisse Öffnungs- zeilen und Ortliehkeiten gebunden sind, was allerlei Unzukömmlichkeiten mit sieh bringt.
In jüngerer Zeit sind verschiedene Systeme von sogenannten Heimsaunas vorgeschlagen worden, bei denen innerhalb einer Kabine entweder ein elektrischer Heizapparat oder sog.
Strahler, beispielsweise Infrarotstrahler angeordnet sind. Die bisher im Handel erschienenen Apparate dieser Art. sind noch verhältnis- mässig teuer, sie erfordern ziemlieh viel Platz, und es fehlt bei ihnen die Möglichkeit, auch mit Dampf zu arbeiten. Letzteres gehört aber zu einer riehtigen Sauna, indem der Dampf schweissfordernd wirkt.
Diesen ObeSständen soll durci die vorlie- gende Erfindung abgeholfen werden. Dieselbe bezieht sich auf eine Einrichtung zur mensch lichen Köyerpflege, bestehend aus einem elektrischen Wärmeerzeuger, einer Sitzeinrichtung und eine diese und die zu behandelnde Person umschliessende Umhüllung, und zwar zeich- net sieh dieselbe dadurch aus, dal3 der elektrisehe Wärmeerzeuger mit Mitteln ausge- rüstetist,umwahlweisetrockeneWarmluft oder mit Dampf gesättigte Luft auf den zu behandelnden Körper wirken zu lassen.
Auf beiliejender Zeiehnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt : fig. 1 eine Ansicht mit teilweisem Vertikalsehnitt des elektrischen Wärmeerzeugers und
Fig. 2 eine Seitenansicht der im Gebrauche befindlichen Vorrichtung.
Mit 1 ist der Mantel des zylindrischen elektrischen Heizapparates bezeichnet, der auf den Füssen 2 ruht, der ferner mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Handgriffen 3 versehen und der oben durch den wegnehmbaren Deckel 4 absehliesslbar ist. Der Deckel 4 ist mit in Abständen voneinander angeordneten Öffnungen 5 versehen (aus der Zeichnung Fig. 1 ist nur eine solche ersichtlich).
In dem untern Teil des zylindrischen Mantels 1 ist der Verteilerkasten 6 angeordnet, an dessen oberem Ende auf seinem Umfange verteilt eine Anzahl rechtwinklige Halter 7 befestigt sind, die durch Schrauben mit dem Mantel 1 verbunden sind. An die untere Seite des Verteilerkastens 6 ist auf nicht näher dargestellte Weise das winkelförmige Zmleitungs- rohr 8 angeschlossen, durch welches das eine Ende des Kabels K geführt ist, dessen anderes Ende durch den Stecker S an die (nicht ge zeichnete) Steekdose einer elektrischen Leitung angeschlossen werden kann.
Mit 9, 10 sind zwei mit dem Verteilerkasten 6 verbundene Panzerrohre bezeiehnet, die in verschie denier Höhe spiralförmige Windungen aufweisen, welche bei jedem Panzerrohr in der gleichen Horizontalebene verlaufen. Die Panzerrohre 9, 10 dienen zur Aufnahme der nicht näher dargestellten elektrischen Heizelemente, welche an die in dem Verteilerkasten 6 ange ordneten Verteiler angeschlossen sind. Die spiralförmigenWindungen des Panzerrohres 9 dienen als ls Auflagekörper für den heraus nehmbar im Mante 1 angeordneten behälter 11.
Mit 12 ist ein Hocker bezeichnet, der zweckmä#ig mit einem wasserabstossenden An- strich versehen ist. Die Beine des Hockers li2 sind in bezug aufeinander so distanziert, dass der vorbeschriebene Wärmeerzeuger wie aus Fig. 2 ersichtlich zwischen demselben Platz findet. Die Vorderbeine des Hockers 12 sind von dem Bolzen 13 d. urehsetzt, an dem der Schemel 14 umlegbar angeordnet ist.
Die Umhüllung 15 besteht zweekmässiger- weise aus einem nach unten trichterförmig erweiterten, aus Molton gebildeten Mantel. Dieser besitzt nahe seinem untern Ende in Ab- ständen voneinander parallel in bezug aufein- ander verlaufende Taschen 16 zur Aufnahme eines Spreizringes 17, der das Bestreben hat die Umhüllung 15 vom Körper der zu behan delnden Person freizuhalten, der gleichzeitig die Umhüllung straffzieht und der den Heiz raum nach unten abschlie#t. Oben erfolgt der Abschluss der Umhüllung 15 am Hals durch das Zugband 18.
An den beiden Schulterteilen der Umhüllung 15 sind auf nicht näher dargestellte Weise die beiden Enden des Bügels 19 befestigt, der beim Gebrauch der Einrich- tung, wie aus Fig. 2 ersichtlich, über den Kopf der zu behandelnden Person geschoben wird, um zu erreichen, da# die Umhüllung 15 nicht auf den Körper der zu behandelnden Person aufliegt.
Beim Gebrauch der besehriebenen Einrieh tung wird der umlegbar am Hocker 12 ange ordnete Schemel 14, wie aus Fig. 2 ersichtlich, in die Gebrauchslage umgelegt, der elektrische Wärmeerzeuger zwischen den Beinen, d. h. unterhalb dem Sitz des Hockers 12 angeordnet und mittels des Steekers S (Fig. 1) an eine elektrische Leitung angeschlossen, worauf die zu behandelnde Person die Umhüllung 15 wie in Fig.
2 gezeigt, umlegt., so dass innerhalb der Umhüllung 15 ein Heizraum entsteht, in den nach Einschaltung der elektrischen Heizelemente zuerst trockene durch die im Deckel 4 vorgesehene Ausnehmungen 5 und hernach, nachdem das im Wasserbehälter 11 befindliche Wasser zu verdampfen beginnt, Dampf strömt, weleh letzteres eine sehweiss- treibende Wirkung auf den zu behandelnden Körper ausübt,.
Der elektrische Wärmeerzeuger kann. zweek- mä#ig mit einer Stufenschaltung versehen sein, damit die Wärmeabgabe den jeweilig Bedürfnissen leicht angepasst werden kann.
Nach Beendigung der Behandlung wird die Umhüllung 15 entfernt, der Wärmeerzeuger unter dem Hocker 12 hervorgezogen und der Schemel 14 in Richtung des Pfeils (Fig. 2) umgelegt, worauf sämtliche Teile der Einrichtung unter wenig Platzbeanspruchung versorgt werden können.
Bei Nichtgebraueh der beschriebenen Ein- richtung kann der elektrische Wärmeerzeuger auch zur Raumheizungverwendetwerden.
Die beschriebene Einrichtung hat den Vor- teil, dass sie sehr einfaeh istn daher verhältnis- mässig billig zu stehen kommt, dass sie ferner leiebt gehandhabt werden kann und da# sie bei Nichtgebrauch wenig Platz beansprucht.
Facility for human body care The public saunas have the disadvantage that visitors are bound to certain opening lines and localities, which brings with them all sorts of inconveniences.
Recently, various systems of so-called home saunas have been proposed, in which either an electric heater or so-called inside a cabin.
Radiators, for example infrared radiators, are arranged. The apparatus of this type that have hitherto appeared on the market are still relatively expensive, they require a fair amount of space, and they lack the possibility of working with steam. The latter is part of a proper sauna because the steam has a sweat-demanding effect.
The present invention is intended to remedy these issues. It relates to a device for human care, consisting of an electrical heat generator, a seat device and an envelope surrounding this and the person to be treated, and it is characterized by the fact that the electric heat generator is equipped with means, alternatively, to let dry warm air or air saturated with steam act on the body to be treated.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown on the attached drawing, namely: fig. 1 is a view with a partial vertical section of the electric heat generator and
Figure 2 is a side view of the device in use.
1 with the jacket of the cylindrical electrical heating apparatus is referred to, which rests on the feet 2, which is also provided with two diametrically opposed handles 3 and which can be closed by the removable cover 4 at the top. The cover 4 is provided with openings 5 arranged at a distance from one another (only one of these can be seen from the drawing in FIG. 1).
In the lower part of the cylindrical casing 1, the distribution box 6 is arranged, at the upper end of which a number of right-angled holders 7 are attached distributed over its circumference and are connected to the casing 1 by screws. On the lower side of the junction box 6, the angular Zmleitungs- pipe 8 is connected in a manner not shown, through which one end of the cable K is passed, the other end through the plug S to the (not ge drawn) plug socket of an electrical line can be connected.
With 9, 10, two armored pipes connected to the junction box 6 are bezeiehnet, which have spiral turns in different heights, which run in the same horizontal plane for each armored pipe. The armored pipes 9, 10 are used to accommodate the electrical heating elements, not shown, which are connected to the distributor in the junction box 6 is arranged. The spiral-shaped windings of the armored tube 9 serve as a support body for the container 11 which is arranged in the casing 1 and can be removed.
A stool is designated by 12, which is expediently provided with a water-repellent coating. The legs of the stool li2 are spaced from one another in such a way that the previously described heat generator, as can be seen from FIG. 2, is located between the same place. The front legs of the stool 12 are from the bolt 13 d. urehsetzt, on which the stool 14 is arranged foldable.
The sheath 15 consists, in two ways, of a jacket made of molton, which extends downward in the shape of a funnel. This has near its lower end at a distance from one another parallel pockets 16 with respect to one another for receiving an expansion ring 17, which strives to keep the cover 15 free from the body of the person to be treated, which at the same time pulls the cover taut and the Complete the heating room at the bottom. At the top, the sheath 15 is closed at the neck by the drawstring 18.
The two ends of the bracket 19 are attached to the two shoulder parts of the sheath 15 in a manner not shown, which when the device is used, as can be seen from FIG. 2, is pushed over the head of the person to be treated in order to achieve since # the cover 15 does not lie on the body of the person to be treated.
When using the described Einrieh device is the foldable on the stool 12 is arranged stool 14, as can be seen from Fig. 2, folded into the position of use, the electric heat generator between the legs, d. H. arranged below the seat of the stool 12 and connected to an electrical line by means of the steeker S (Fig. 1), whereupon the person to be treated removes the cover 15 as shown in Fig.
2, so that a heating space is created within the casing 15, into which, after the electrical heating elements have been switched on, first dry steam flows through the recesses 5 provided in the cover 4 and then, after the water in the water tank 11 begins to evaporate, what the latter has a whitening effect on the body to be treated.
The electrical heat generator can. be provided with a two-way step switch so that the heat output can be easily adapted to the respective needs.
After completion of the treatment, the covering 15 is removed, the heat generator is pulled out from under the stool 12 and the stool 14 is folded in the direction of the arrow (FIG. 2), whereupon all parts of the device can be supplied with little space requirement.
If the device described is not used, the electrical heat generator can also be used for space heating.
The device described has the advantage that it is very simple and therefore can be found relatively cheap, that it is also easy to handle and that it takes up little space when not in use.