CH32065A - Appareil à cintrer les tubes, tiges, etc. en métal - Google Patents

Appareil à cintrer les tubes, tiges, etc. en métal

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CH32065A
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  • General Electrical Machinery Utilizing Piezoelectricity, Electrostriction Or Magnetostriction (AREA)

Description


  Steuervorrichtung für den elektrischen Antrieb einer Uhr, insbesondere einer Armbanduhr    Die Erfindung betrifft eine     Steuervorrichtung    für den  elektrischen Antrieb einer Uhr, insbesondere einer Arm  banduhr, bei der ein elektrisches Geberelement durch  ein Zwischenglied abhängig von der Winkelstellung des  Gangreglers kurzzeitig mechanisch beeinflusst den  Steuerimpuls für einen Antrieb auslöst.  



  Bei derartigen bekannten Steuervorrichtungen sind  bisher als Geber mechanische Kontakte oder elektro  magnetische bzw. elektrodynamische Geber verwendet  worden. Geber mit mechanischen Kontrakten und einem  Verschleiss unterworfen. Ferner sind sie einer Korrosion  ausgesetzt, somit schwankt der Kontaktübergangswider  stand über einen grossen Bereich. Bei elektromagneti  schem bzw. elektrodynamischem Geber muss ein Dauer  magnet verwendet werden. Wird dieser auf den Gang  regler     gesetzt,    dann     können    Fremdfelder die Genauigkeit  des Gangreglers stdrend beeinflussen.

   Durch eine auf  den     Gangregler    gesetzte Spule mit oder     ohne        Eisenkern          werden    die die Schwingungsdauer     ergebenden        Grössen,     nämlich das Trägheitsmoment und die Rückstellkon  stante, massgeblich bestimmt durch die Spule und durch  die den Spulenanschlüssen dienenden spiralförmeigen Fe  dern. Die Erfüllung von elektrischen und mechanischen  Aufgaben von hohem Schwierigkeitsgrad in ein und  demselben Bauteil führt zu technologischen, fertigungs  technischen und reguliertechnischen Schwierigkeiten.  Ausserdem liefern diese bekannten Steuervorrichtungen  langandauernde Steuerimpulse.

   Die daraus gewonnen  mechanischen Antriebsimpulse liegen bei vielen bekann  ten Anordnungen unsymmetrisch zur Nullage oder au  sserhalb der Nullage des Gangreglers.  



  Bekannt sind auch Steuervorrichtungen für     Uhren,     bei denen ein mechanisches Organ mit einer niedrigen       Frequenz    schwingt und einen     Steuerimpuls        bewirkt,    der       verstärkt    wird und     seinerseits    das schwingende Organ  betätigt.    Dabei nimmt das schwingende Organ seine Ruhelage  zwischen zwei Polen ein. Es schwingt im Betrieb in  beiden Richtungen über diese Nullage hinaus, wobei  in der einen Richtung ein Piezokristall einer Biegebe  anspruchung unterworfen wird, während in der andern  Richtung das Organ nach Massgabe der     Konstanten     einer Feder ausschwingt.  



  Es liegt nun im spezifischen Charakter solcher An  ordnungen, dass die beulen Amplituden des Organs  zwangläufig sehr verschieden gehalten werden müssen,  da die kinetische Energie des Organs im einen Drehsinn  als potentielle Energie in der Feder und im andern Dreh  sinn grösstenteils als potentielle Energie im biegsamen  und einen grossen Elastizitätsmondul aufweisenden  Piezokristall gespeichert wird, ohne dass die Feder im  letztgenannten Fall wesentlich gespannt wird.  



  Ein weiterer     Grund,    weshalb     die    Amplitude der den  Piezoquarz deformierenden Schwingungsphase kurz ge  halten werden muss, liegt in der elektrischen Schaltung  der magnetischen Elemente solcher Anordnungen. Im  Zeitpunkt des Drehsinnwechsels des Organs, während  der Piezoquarz deformiert ist, wird dem Organ über die  Pole ein auf magnetischen Kräften beruhendes Dreh  moment erteilt, das am wirksamsten ist, wenn das Organ  nur geringfügig aus der Nullage geschwenkt ist.  



  Dadurch, dass     bei    solchen Vorrichtungen die eine       Schwingungsafnplitude    'in     systembedingter    Weise klein       gehalten        werden        muss,        wind        die        Ganggenauigkeit    einer       entsprechend        ausgerüsteten    Uhr     erheblich    vermindert.  



       Ein        weiterer    Nachteil solcher     Vorrichtungen    liegt  in der     Tatsache,    dass die     eine    Schwingungsamplitude des  Organs im     wesentlichen    durch den     Elastizibätsmodul        des          Piezoquar.zes        bestimmt    wird. Der     Elastizitätsmodul    von       Piezoquarzen    variiert aber stark mit der     Temperatur     und     ist    auch von andern     Einflüssen    abhängig.

   Auch       dieses        Merkmal    ist     geeignet,    die Ganggenauigkeit einer       entsprechend        ausgerüsteten        Uhr    zu     vermindern.         Ein weiterer Nachteil solcher Steuerungen liegt  darin, dass im Augenblick, wo das Piezoplättchen auf  Biegung beansprucht wird, eine entsprechende Reak  tionskraft auf die Unruheelle ausgeübt wird, die relativ  gross ist, weil die in diesem Zeitpunkt vorhandene kine  tische Energie vollständig und innerhalb eines Bruchtei  les der Schwingungszeit in im gebogenon Piezoplättchen  gespeicherte potentielle Energie übergeht.

   Diese grossen  Reaktionskräfte begründen grosse Lagerbeanspruchun  gen und einen entsprechenden Lagervorschleiss, was  wiederum einen negativen Einfluss auf die Ganggenauig  keit der Steuervorrichtung bewirkt.  



  Ein Zweck der vorliegenden Erfindung liegt nun  in der Schaffung einer     Steuervorrichtung    für den elek  trischen Antrieb einer Uhr, deren Ganaggenauigkeit     lage-          und    umgebungsunabhängig ist und deren Störungsan  fälligkeit reduziert ist.  



  Deshalb besteht eine Aufgabe, die auf Grund dieser  Erfindung gelöst wird, in der Schaffung einer Steuer  vorrichtung, bei der die Schwingungsamplitude des  Gangreglers praktisch unabhängig vom zu deformieren  den Geberelement sind.  



  Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch ge  löst, dass das einen Spitzendruck auf das als ein passi  ves Geberelement in Form eines Mehrschicht-Halblei  terelement ausgebildete Geberelement ausübende Zwi  schenglied und der Gangregler bei gleichbleibender       Schwingungsvorrichtung    des Gangreglers in und ausser  Eingriff miteinander gelangen.  



  Vorzugsweise wird     das        Druckglied    des Gebers nur  in einer Bewegungsrichtung des Gangreglers von die  sem an den Geber gedrückt. Damit wird erreicht, dass  der Geber, wie gewünscht, nur einen Steuerimpuls pro  Schwingung des Gangreglers liefert, und zwar, wie an  gestrebt, beim Nulldurchgang des Gangreglers.  



  Als druckempfindlicher Geber ist ein     Mehrschicht-          Halbleiterelement    verwendet. Der Effekt, dass ein Mehr  schicht-Halbleiterelement unter Druckeinfluss seine Leit  fähigkeit ändert, ist bekannt und z. B. in Proceedings  Inst. Rad. Eng., Oct. 1962, Seite 2106 beschrieben.  



  Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den  Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen näher be  schrieben. Es zeigen:  Fig. 1 ein Blockschema zur Erläuterung der grund  sätzlichen Wirkungsweise eines elektrisch erregten  Schwingers, wie er unter anderem auch in Armband  uhren als Gangregler verwendet wird,  Fig. 2 eine schematische Darstellung einer erfin  dungsgemässen Anordnung zur elektronischen Erregung  eines Unruhgangreglers,  Fig. 3a und 3b eine erste Ausführung einer erfin  dungsgemässen Steuerrichtung, in zwei verschiedenen       Stellungen,     Fig. 4 eine andere Ausführungsform, mit, welcher  besonders kurze Steuerimpulse erzeugt werden können,  Fig. 5 eine Schaltung eines dem Geber nachgeschal  teten Transistorverstärkers.  



  Im schwingenden Zustand veranlasst der elektrisch  gesteuerte Gangregler 1 (vgl. Fig. 1) innerhalb eines  bestimmten Winkelbereichs die Steuereinrichtung 2 zur  Abgabe eines elektrischen Impulses. Die Antriebsein  richtung 3, welche mit einer Energiequelle 3' in Ver  bindung steht, wandelt den ihr zugeführten Steuerim  puls in einen auf den     Gangregler    einwirkenden mecha  nischen Antriebsimpuls um. Der Energieinhalt des An  triebsimpulses reicht zur Deckung der     Schwingungsver-       luste aus, so dass der Gangregler im schwingenden Zu  stand bleibt.  



  Bei der erfindungsgemässen Steuervorrichtung nach  Fig. 2 ist der Unruh-Gangregler 1 um die Achse 4  drehbar gelagert. Die Steuervorrichtung enthält den auf  der Unruh 1 sitzenden Steuerstift 7, das Druckglied 8  rund den druckempfindlichen Geber 11 mit den An  schlüssen 15, 16 und 17, die dem Emitter-Basis- und  Kollektoranschluss eins Transistors entsprechen. Drückt  die Steuerspitze 12 des um die Achse 9 schwenkbaren  Druckgliedes 8 unter der Einwirkung der Feder 10  auf den Geber 11, so ist die Strecke zwischen Emitter  15 und Basis 16 leitend, die Spannungsdifferenz zwi  schen diesen beidn Elektroden liegt also unter der  Schwellspannung, die den Transistor leitend macht. Die  Strecke zwischen Emitter 15 und Kollektor 17 ist dem  nach gesperrt. Der Steuerimpuls entstsht dadurch, dass  der Steuerstift 7 mit Hilf des Druckgliedes 8 die  Steuerspitze 12 kurzzeitig abhebt.

   Das Verhalten des       Transistors    ist während dieser Zeitdauer durch die ver  wendete Emitterschaltung gegeben, d. h. durch den Ba  sisvorwiderstand 18 wird ein Basisstrom gezogen, der  den Transistor zwischen Emitter und Kollektor leitend  macht und somit einen Strom vom Kollektor 17 über  die Antriebsspule 20 zum Minuspol der Batterie 22  fliessen lässt. Das dabei von der Spule 20 im Joch 21  erzeugte Magnetfeld wirkt über den ferromagnetischen  Anker 5 auf die Unruh 1.  



  Erfindungsgemäss sind das Druckglied 8 und bzw.  oder der Steuerstift 7 so ausgebildet, dass die Unruh 1  den Geber 11 nur in einer Schwingungsrichtung zu     be-          aufschlagen        vermag.    In der anderen Schwingungsrich  tung wird die     Druckübertragung    durch ein elastisches  Glied verhindert.

   Gegenüber einem zweimaligen Antrieb  je     Schwingungsdauer    lässt sich     bei        einzm    einmaligen  Antrieb     der    durch die Entnahme des Steuerimpulses  bedingte Arbeitsverlust kleiner     halben.    Ausserdem wird  dabei auch der     Wirkungsgrad    der     Antriebsvorrichtung    3       erhöhet,    was     sich    auf die     Lebensdauer    der     Batterie.        gün-          stfg    auswirkt.  



  Die genauere Ausführung einer Steuervorrichtung  wird in     Fig.    3a und     3b    gezeigt. Die um die     Drehachse    4  schwingende Unruh 1 trägt eine Feder 26     sowie    die       Federgegenla@ge    25.

   Entsprechend     Fig.    3a hebt     bei        links-          schwingond-er    Unruh 1 das federnde Druckglied 8 die  Feder 26 von ihrer     Gegenlage    25 ab;

   der Geber 11       wird    also nicht     betätigt.    Schwingt dagegen die Unruh,       wie    in     Fig.    3b     angedeutet,    nach rechts, so bleibt die       Feder    26 an ihrer Auflage 25 liegen, so dass     die        Feder     26     das        federnde    Druckglied 8 anhebt,     welches    nun über  die Druckspitze 12 den     Druckfühler    11 betätigt.

   Als  Geber 11 kann auch eine     druckempfindliche    Diode       (Zweischichtelement)        verwendet    werden, die     im    Gegen  satz zum     Transistor        bei    Druckeinwirkung     leitend    wird.  Die     Steuervorrichtung        muss    folglich bei der     Verwendung     einer Diode so beschaffen sein, dass zum Zeitpunkt der  Impulsgabe das Halbleiterbauteil einem Druck     ausgesetzt          wird.     



  Die Dauer des S1,1;     uerimpulses    kann extrem kurz ge  halten werden, wenn das     Druckglied    8, wie in     Fig.    4  gezeigt, die während des Hubes s aufgespeicherte     poten-          tielle        Energie    am Ende     des        Hubes    s     plötzlich    in kine  tische     Energie    umwandelt     und        diese    über die Druck  spitze 12 dem Geber<B>11</B> zuführt.

   Die am     Druckglied    8  befestigte     Prellmasse    29 erhöht den     Wirkungsgrad    der       Energieübertragung.    In Reihe mit den Anschlüssen 27      und 28 der als Geber 11 verwendeten Diode liegen die  Batterie und die Antriebsspule.  



  Zur Verstärkung des Steuerimpulses kann ein Tran  sistorverstärker nach Fig. 5 verwendet werden. Hierbei  bildet der Geber 11 zusammen mit dem Widerstand 32  einen Spannungsteiler, an dem die Basis des Transistors  31 liegt. In druckfreiem Zustand ist die Diode als Geber  sehr hochohmig, so dass Basis und Emitter etwa gleiches  Potential haben und über den Kollektor kein Strom  fliessen kann. Wird dagegen der Geber 11 einem  Druck ausgesetzt, so sinkt sein Widerstand auf einen  Wert, der in der Grössenordnung des Widerstandes 32  liegt, der Geber 11 zieht also einen Basisstrom, der den  Transistor 31 leitend macht, wodurch ein Strom über  den Kollektor, den Stellwiderstand 23 und die Spule  20 zum Minuspol der Batterie 22 fliesst. Am Stell  widerstand 23 kann die Schwingamplitude eingestellt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuervorrichtung für den elektrischen Antrieb einer Uhr, insbesondere einer Armbanduhr, bei der ein elek trisches Geberelement durch ein Zwischenglied abhängig von der Winkelstellung des Gangreglers kurzzeitig me chanisch beeinflusst den Steuerimpuls für einen Antrieb auslöst, dadurch gekennzeichnet, dass das einen Spitzen- druck auf das als ein passives Geberelement in Form eines Mehrschicht Halbleiterelementes (11) ausgebildete Geberelement ausübende Zwischenglied (8) und der Gangregler (1) bei gleichbleibender Schwingungsrich tung des Gangreglers in und ausser Eingriff miteinander gelangen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Steuervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckglied (8) des Gebers (11) nur in einer Bewegungsrichtung des Gangreglers (1) von diesem an .den Geber angedrückt wird.
    2. -Steuervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckglied (8) die beim An trieb durch den Gangregler (1) gespeicherte poten tielle Energie nach .Freigabe kurzzeitig an den Geber (11) abgibt. 3.
    Steuervorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckglied (8) in Nullstellung vom Geber (11) abgehoben ist und dass es eine Prell- masse (29) aufweist.
CH32065A 1904-10-26 1904-10-26 Appareil à cintrer les tubes, tiges, etc. en métal CH32065A (fr)

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