Niederapannungszündeinrichtung an Rückstossmotoren, Gasturbinen, ölgeheizten Kesseln und ähnlichen Anlagen Die Erfindung bezieht. sich auf eine Nie- der:spannunrszündeinrichtung an Rückstoss- niotoren, Gasturbinen, ölgeheizten Kesseln und ähnlichen Anlagen mit mehreren Verbren- nungskammern, die mit Kondensatorenentla- dung und Gleitfunkenzündkerzen arbeitet.
Für ölgeheizte Kessel mit mir einer Ver brennungskammer kommt die Erfindung da gegen nielit in Betraeht.. Bei den bis jetzt. be kannten Hochspannungszündanlagen wird meistens in einigen der Verbrennungskam mern eine elektrische Zündfackel angeordnet, die einen Hilfsbrenner zündet, welcher da nach den Hauptbrenner zündet. Die übrigen nicht finit einer derartigen Fackel versehenen Kammern werden durch die brennende Flüs sigkeit gezündet, die durch Verbrennungs kanäle zwischen den Kammern eingespritzt wird.
Ein Nachteil dieser Ausführung ist, dass bei grossen Luftgesehwindigkeiten und beim Fliegen auf grossen flöhen die Brenner und öfters auch die Fackel ausgeblasen werden, wobei das erneute Zünden dieser Brenner meistens sehr schwer oder unmöglich und wegen der Explosionsgefahr oft gefährlich ist. Insbesondere ist dies der Fall, wenn der niehtbrennende Brennstoff hinter die Schau feln der Turbinen gerät. und dort. entgegen arbeitet, wodurch der sogenannte Windmüh- len-Effekt (wind niilling effect) entsteht, der eine grosse Abnahme der Zugkraft eines rückstossmotors bewirkt.
Die Erfindung hat. den Zweck, eine sehr betriebssichere Einrichtung zu schaffen, bei welcher, wenn eine Verbrennungskammer ge löscht wird, diese ohne weiteres und ohne Ex plosionsgefahr sofort wieder gezündet werden kann, und zwar unabhängig von Geschwindig keit und Höhe.
Bei dieser Einrichtung können die Verbin dungskanäle zwischen den Verbrennungskam mern, die sonst die Zündung der nichtbren nenden Kammern einleiten müssen, aufge hoben werden, oder man kann den Querschnitt dieser Kanäle herabsetzen, Kanäle mit einem grossen Querschnitt haben nämlich den Nach teil, dass die Brenner schräg infolge der Luft- wirbelungen brennen, wodurch die Innen wände der Kammern verbrennen.
Dies wird durch die Vorrichtung gemäss der Erfindung erreicht. Diese ist dadurch ge kennzeichnet, dass in der Mehrzahl der Ver brennungskammern eine Zündkerze ange ordnet ist, und dass diese Zündkerzen nach einander durch eine rotierende Kontaktvor richtung mit dein Zündkondensator verbun den werden.
Die rotierende Vorrichtung ist vorzugs weise mit einem oder mehreren Schleifringen versehen, woran durch einen oder mehrere Kondensatoren elektrische Energie zugeführt wird, und mit einem oder mehreren damit verbundenen Kontaktarmen, die sich beim Rotieren an Kontakten vorbeibewegen, welche mit den Zündkerzen verbunden sind, und da bei diese Kontakte berühren oder sehr nahe an dieselben herankommen.
Die Vorrichtung kann z. B. derart ausge führt sein, dass der Rotor drei Schleifringe mit je einem rotierenden Kontaktarm besitzt, in welchem Fall jede der auf die Schleifringe drückenden Bürsten mit einem Kondensator verbunden ist. Der grosse Vorteil dieser Kon struktion ist, dass pro Umdrehung des Rotors jede Zündkerze dreimal mit einem Konden sator verbunden wird und jede Zündkerze also pro Umdrehung drei Funken erzeugt. Man ist auf diese Weise imstande die Anzahl der Funken einzustellen (bei 200 Umdrehun- gen pro Minute gibt jede Zündkerze 10 Fun ken pro Sekunde).
Auch ist es ein Vorteil, dass, wenn einer oder einige Kondensatoren (aber nicht alle) versagen, doch alle Zünd kerzen im Betrieb bleiben und dafür sorgen können, dass mit Sicherheit alle Verbren- nrmgskammern gezündet werden.
Die Erfindung wird an Hand der Zeich nung mit einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Das gezeichnete Ausführungsbeispiel stellt eine Anlage mit drei Speisequellen dar, wovon jede mit einem Entladungskondensator ver sehen ist. Die Energie dieser drei Kondensa toren wird durch die Leitungen 1, 2, 3 zuge führt. Diese Leitungen führen nach drei Schleifringbürsten 4, 5 bzw. 6, die auf drei Rotorschleifringe 7, 8 bzw. 9 drücken.
Mit den Schleifringen 7, 8, 9 arbeiten drei Rotor arme 10, 11, 12 zusammen, welche beim Rotie ren in Berührung mit den Kontakten 13 kom men oder sich in kurzer Entfernung vorbei bewegen, welche Kontakte den zugeführten Strom über eine zugehörige Zündkerze 11 nach der Masse 15 ableiten, Aus der Zeieh- nung geht hervor, dass bei jeder Umdrehung der Rotorarnie 10, 11, 12 jede Zündkerze 1-1 dreimal mit einem aufgeladenen Kondensator verbunden wird und also drei Funken pro Umdrehung entstehen.
Selbstverständlich kann die rotierende Kontaktvorrichtung mit einer grösseren oder kleineren Anzahl von Sehleifringen und Kon taktarmen versehen sein und durch Variation der Anzahl und der L:mdrehumgsgesehwin- digkeit kann die Anzahl der Funken der Zündkerzen pro Zeiteinheit festgelegt werden.
Low-voltage ignition device on recoil engines, gas turbines, oil-heated boilers and similar systems. on a low: voltage ignition device on recoil engines, gas turbines, oil-heated boilers and similar systems with several combustion chambers, which works with capacitor discharge and sliding spark plugs.
For oil-heated boilers with a combustion chamber, the invention does not come into question. be known high-voltage ignition systems, an electric ignition torch is usually arranged in some of the combustion chambers, which ignites an auxiliary burner, which ignites after the main burner. The other chambers not finitely provided with such a torch are ignited by the burning liquid which is injected through combustion channels between the chambers.
A disadvantage of this design is that at high air speeds and when flying on large fleas the burners and often also the torch are blown out, whereby re-igniting these burners is usually very difficult or impossible and often dangerous because of the danger of explosion. This is particularly the case when the non-burning fuel gets behind the blades of the turbines. and there. counteracts this, creating the so-called wind niilling effect, which causes a large decrease in the pulling force of a recoil motor.
The invention has. the purpose of creating a very reliable device in which, if a combustion chamber is extinguished, it can be re-ignited immediately and without risk of explosion, regardless of speed and height.
In this device, the connec tion channels between the combustion chambers that otherwise have to initiate the ignition of the nichtbren Nenden chambers, be lifted, or you can reduce the cross-section of these channels, channels with a large cross-section have the disadvantage that the burner Burn at an angle as a result of the air turbulence, which burns the inner walls of the chambers.
This is achieved by the device according to the invention. This is characterized in that a spark plug is arranged in the majority of the combustion chambers, and that these spark plugs are connected to your ignition capacitor one after the other by a rotating contact device.
The rotating device is preferably provided with one or more slip rings, to which electrical energy is supplied by one or more capacitors, and with one or more contact arms connected thereto, which when rotating move past contacts which are connected to the spark plugs, and there when touching these contacts or getting very close to them.
The device can e.g. B. such leads out that the rotor has three slip rings each with a rotating contact arm, in which case each of the brushes pressing on the slip rings is connected to a capacitor. The great advantage of this design is that each spark plug is connected to a capacitor three times per revolution of the rotor, so that each spark plug generates three sparks per revolution. In this way it is possible to set the number of sparks (at 200 revolutions per minute each spark plug gives 10 sparks per second).
It is also an advantage that if one or some capacitors (but not all) fail, all spark plugs remain in operation and can ensure that all combustion chambers are ignited with certainty.
The invention is explained in more detail with reference to the drawing voltage with an embodiment.
The illustrated embodiment represents a system with three supply sources, each of which is seen with a discharge capacitor. The energy of these three capacitors is fed through lines 1, 2, 3. These lines lead to three slip ring brushes 4, 5 and 6, which press on three rotor slip rings 7, 8 and 9 respectively.
With the slip rings 7, 8, 9, three rotor arms 10, 11, 12 work together, which come into contact with the contacts 13 when Rotie ren or move over a short distance, which contacts the current supplied via an associated spark plug 11 after derive from the mass 15. The drawing shows that with each revolution of the rotor arm 10, 11, 12, each spark plug 1-1 is connected three times to a charged capacitor and thus three sparks are produced per revolution.
Of course, the rotating contact device can be provided with a larger or smaller number of slip rings and contact arms and by varying the number and the speed of rotation, the number of sparks of the spark plugs per unit of time can be determined.