CH320882A - Niederspannungszündeinrichtung an Rückstossmotoren, Gasturbinen, ölgeheizten Kesseln und ähnlichen Anlagen - Google Patents
Niederspannungszündeinrichtung an Rückstossmotoren, Gasturbinen, ölgeheizten Kesseln und ähnlichen AnlagenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
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Description
Niederapannungszündeinrichtung an Rückstossmotoren, Gasturbinen, ölgeheizten Kesseln und ähnlichen Anlagen Die Erfindung bezieht. sich auf eine Nie- der:spannunrszündeinrichtung an Rückstoss- niotoren, Gasturbinen, ölgeheizten Kesseln und ähnlichen Anlagen mit mehreren Verbren- nungskammern, die mit Kondensatorenentla- dung und Gleitfunkenzündkerzen arbeitet.
Für ölgeheizte Kessel mit mir einer Ver brennungskammer kommt die Erfindung da gegen nielit in Betraeht.. Bei den bis jetzt. be kannten Hochspannungszündanlagen wird meistens in einigen der Verbrennungskam mern eine elektrische Zündfackel angeordnet, die einen Hilfsbrenner zündet, welcher da nach den Hauptbrenner zündet. Die übrigen nicht finit einer derartigen Fackel versehenen Kammern werden durch die brennende Flüs sigkeit gezündet, die durch Verbrennungs kanäle zwischen den Kammern eingespritzt wird.
Ein Nachteil dieser Ausführung ist, dass bei grossen Luftgesehwindigkeiten und beim Fliegen auf grossen flöhen die Brenner und öfters auch die Fackel ausgeblasen werden, wobei das erneute Zünden dieser Brenner meistens sehr schwer oder unmöglich und wegen der Explosionsgefahr oft gefährlich ist. Insbesondere ist dies der Fall, wenn der niehtbrennende Brennstoff hinter die Schau feln der Turbinen gerät. und dort. entgegen arbeitet, wodurch der sogenannte Windmüh- len-Effekt (wind niilling effect) entsteht, der eine grosse Abnahme der Zugkraft eines rückstossmotors bewirkt.
Die Erfindung hat. den Zweck, eine sehr betriebssichere Einrichtung zu schaffen, bei welcher, wenn eine Verbrennungskammer ge löscht wird, diese ohne weiteres und ohne Ex plosionsgefahr sofort wieder gezündet werden kann, und zwar unabhängig von Geschwindig keit und Höhe.
Bei dieser Einrichtung können die Verbin dungskanäle zwischen den Verbrennungskam mern, die sonst die Zündung der nichtbren nenden Kammern einleiten müssen, aufge hoben werden, oder man kann den Querschnitt dieser Kanäle herabsetzen, Kanäle mit einem grossen Querschnitt haben nämlich den Nach teil, dass die Brenner schräg infolge der Luft- wirbelungen brennen, wodurch die Innen wände der Kammern verbrennen.
Dies wird durch die Vorrichtung gemäss der Erfindung erreicht. Diese ist dadurch ge kennzeichnet, dass in der Mehrzahl der Ver brennungskammern eine Zündkerze ange ordnet ist, und dass diese Zündkerzen nach einander durch eine rotierende Kontaktvor richtung mit dein Zündkondensator verbun den werden.
Die rotierende Vorrichtung ist vorzugs weise mit einem oder mehreren Schleifringen versehen, woran durch einen oder mehrere Kondensatoren elektrische Energie zugeführt wird, und mit einem oder mehreren damit verbundenen Kontaktarmen, die sich beim Rotieren an Kontakten vorbeibewegen, welche mit den Zündkerzen verbunden sind, und da bei diese Kontakte berühren oder sehr nahe an dieselben herankommen.
Die Vorrichtung kann z. B. derart ausge führt sein, dass der Rotor drei Schleifringe mit je einem rotierenden Kontaktarm besitzt, in welchem Fall jede der auf die Schleifringe drückenden Bürsten mit einem Kondensator verbunden ist. Der grosse Vorteil dieser Kon struktion ist, dass pro Umdrehung des Rotors jede Zündkerze dreimal mit einem Konden sator verbunden wird und jede Zündkerze also pro Umdrehung drei Funken erzeugt. Man ist auf diese Weise imstande die Anzahl der Funken einzustellen (bei 200 Umdrehun- gen pro Minute gibt jede Zündkerze 10 Fun ken pro Sekunde).
Auch ist es ein Vorteil, dass, wenn einer oder einige Kondensatoren (aber nicht alle) versagen, doch alle Zünd kerzen im Betrieb bleiben und dafür sorgen können, dass mit Sicherheit alle Verbren- nrmgskammern gezündet werden.
Die Erfindung wird an Hand der Zeich nung mit einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Das gezeichnete Ausführungsbeispiel stellt eine Anlage mit drei Speisequellen dar, wovon jede mit einem Entladungskondensator ver sehen ist. Die Energie dieser drei Kondensa toren wird durch die Leitungen 1, 2, 3 zuge führt. Diese Leitungen führen nach drei Schleifringbürsten 4, 5 bzw. 6, die auf drei Rotorschleifringe 7, 8 bzw. 9 drücken.
Mit den Schleifringen 7, 8, 9 arbeiten drei Rotor arme 10, 11, 12 zusammen, welche beim Rotie ren in Berührung mit den Kontakten 13 kom men oder sich in kurzer Entfernung vorbei bewegen, welche Kontakte den zugeführten Strom über eine zugehörige Zündkerze 11 nach der Masse 15 ableiten, Aus der Zeieh- nung geht hervor, dass bei jeder Umdrehung der Rotorarnie 10, 11, 12 jede Zündkerze 1-1 dreimal mit einem aufgeladenen Kondensator verbunden wird und also drei Funken pro Umdrehung entstehen.
Selbstverständlich kann die rotierende Kontaktvorrichtung mit einer grösseren oder kleineren Anzahl von Sehleifringen und Kon taktarmen versehen sein und durch Variation der Anzahl und der L:mdrehumgsgesehwin- digkeit kann die Anzahl der Funken der Zündkerzen pro Zeiteinheit festgelegt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Niederspannungszündeinriehtung an Rüek- stossmotoren, Gasturbinen, ölgeheizter, Kes seln und ähnlichen Anlagen mit mehreren Verbrennungskammern, die mit Kondensato- renentla.duno- und Gleitfunkenzündkerzen. ar beitet, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mehrzahl der Verbrennun-skammern eine Zündkerze angeordnet ist, \und dass diese Zündkerzen naeheinander durch eine rotie rende Kontaktvorrichtung mit.dein Zündkon- densator verbunden werden. <B>UNTERANSPRUCH</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass die rotierende Kontaktvorrichtung mit wenigstens einem Schleifring versehen ist, welchem durch wenigstens einen Kondensator elektrische Energie zugeführt wird, und wenigstens einen mit dem Schleifring verbundenen Kontakt arm aufweist, der beim Rotieren der Kontakt vorrichtung sieh an Kontakten vorbeibewegt. welche mit den Zündkerzen verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL320882X | 1953-06-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH320882A true CH320882A (de) | 1957-04-15 |
Family
ID=19783983
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH320882D CH320882A (de) | 1953-06-17 | 1954-05-13 | Niederspannungszündeinrichtung an Rückstossmotoren, Gasturbinen, ölgeheizten Kesseln und ähnlichen Anlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH320882A (de) |
-
1954
- 1954-05-13 CH CH320882D patent/CH320882A/de unknown
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