CH321321A - Verfahren zur Gewinnung von stabilen, besonders für die Oraltherapie geeigneten Penicillinen - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von stabilen, besonders für die Oraltherapie geeigneten Penicillinen

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CH321321A
CH321321A CH321321DA CH321321A CH 321321 A CH321321 A CH 321321A CH 321321D A CH321321D A CH 321321DA CH 321321 A CH321321 A CH 321321A
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penicillins
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Ernst Dr Brandl
Hans Dr Margreiter
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Biochemie Gmbh
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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P37/00Preparation of compounds having a 4-thia-1-azabicyclo [3.2.0] heptane ring system, e.g. penicillin

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Description


  verfahren zur Gewinnung von stabilen, besonders für die     Oraltherapie    geeigneten Penicillinen    Verfahren zur biosynthetischen     Herstel-          hing    von Penicillinen, die sieh von den nor  malen, klinisch untersuchten und angewende  ten     Penicillinen    Cl, X, F und K durch die  Art. der Seitenkette unterscheiden, sind be  reits in grosser Zahl durchgeführt worden.       Die     der gewünschten Radikale in  das     Penicillinmoleli#ül    wird, wie z.

   B. in der  britischen     Patentsehrift    Nr.     643514        besehrie-          ben    ist, durch Zusatz chemischer Verbindun  gen     (sogenannter        Precursoren)    bei der Fer  mentation bewirkt. Das Formelbild der so er  haltenen Penicilline kann durch die Formel       C8H1003NS-NHCO-R,     wobei R die     verschiedenen    eingeführten Ra  dikale bedeutet, dargestellt werden.  



  Es wurde nun gefunden,     da.ss    Penicilline,  die der Formel       C,H1o0aNS-NHCO--(R,X),i    R2,  worin     R1    einen zweiwertigen     aliphatischen     Rest, X Sauerstoff oder Schwefel, n eine  ganze Zahl von 1 bis 5 und     R.2    einen     a.lipha-          tischen,        araliphatischen    oder aromatischen  Rest bedeuten, entsprechen, sich in ihren  Eigenschaften typisch von den normalen  Penicillinen G, X, F und K unterscheiden.

    Im     Gegensatz    zu den normalen Penicillinen    weisen, wie     festgestellt    wurde, die Penicilline  dieser Formel eine völlig unerwartete und  hohe Stabilität unter verschiedenen Bedin  gungen und vor allem gegen den Einfluss von  Säuren auf. Es wurde nun gefunden, dass  Penicilline der oben     angeführten        Struktur     bei einem PH von 1 bis 2 und bei 24  C  innerhalb 48 Stunden überhaupt keine Ab  nahme ihrer     Aktivität    zeigen, während bei  spielsweise reines Penicillin G bei einem     p[.I     von 2,1 und bei     24 C    eine     Halbwertszeit    von  nur 18 Minuten hat.  



  Auf diesen neuen Erkenntnissen beruht  nun das Verfahren gemäss der Erfindung.  Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,       da.ss    man aus einer wässerigen Lösung, z. ss.  aus der bei der     Fermentation    erhaltenen Roh  lösung, oder aus bei der nachfolgenden.

    Aufarbeitung der Rohlösungen erhaltenen  wässerigen Lösungen, welche von Penicillinen  der Formel       C8H1o03NS-NHCO-(R,X)ri    R2,  worin     R1    einen zweiwertigen,     aliphatischen     Rest, X Sauerstoff oder Schwefel, n eine  ganze Zahl zwischen 1 und 5 und R2 einen       aliphatischen,        a.raliphatischen    oder     aromati-          sehen        Rest    bedeuten, abgeleitete     Salze    enthal  ten, die Penicilline als freie Säuren abschei  det.

        Dies kann beispielsweise erfolgen, indem  man diese     Penieilline    aus den wässerigen Lö  sungen (Rohlösungen oder wässerige Extrak  tionsstufen), welche die Penicilline in     Form     ihrer Salze enthalten, durch Fällung mit Säu  ren gewinnt. Man kann auch die Penicillin  salze enthaltenden wässerigen Lösungen in  Gegenwart organischer Lösungsmittel an  säuern, wobei die Penicilline als freie Säuren  aus den wässerigen Lösungen abgeschieden  werden und in die organischen Lösungsmittel  übergehen, und schliesslich die freien Säuren  der Penicilline aus dem organischen Lösungs  mittel, z. B. durch     Abdunsten    des Lösungs  mittels, isolieren.

   Der Isolierung ;der oben be  zeichneten Penicilline in Form ihrer freien  Säuren kann eine weitere Reinigung zum  Zwecke :der Entfernung begleitender     Precur-          sorsäuren,    z. B. durch Waschen mit Wasser,  Umfällung usw., folgen. Es können aber auch  Lösungen vor der Isolierung der freien  Säuren der Penicilline durch Entfernung  von Verunreinigungen,     inbesondere    restliche  Mengen von     Precursorsäuren,    gereinigt wer  den. Gemäss dem Verfahren der Erfindung  gelingt es erstmalig,     Penicilline        als    freie Säu  ren in definierter, kristallisierter Form zu,  gewinnen.

   Die isolierten Säuren weisen dem  gemäss scharfe Schmelzpunkte auf; sie sind in  Wasser nur wenig löslich, lösen sieh aber  unter Bildung der Salze leicht in Puffer  lösungen von z. B.     pH    7,2.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung hat  sich insbesondere zur     Gewinnung    von     Phen-          oxymethylpenicillin          C8H100@NSNHCOCH20C5I-I5,     das unter Verwendung von     ss-Phenoxy-äthanol     oder     Phenoxyessigsäure    als     Precursor    bei der  Fermentation gebildet wird, bewährt, wobei  die nach dem Verfahren gemäss der Erfin  dung isolierte freie Säure einen Schmelzpunkt  von 120     bis    128  C hat.

   Ebenso kann man das  mit Hilfe von     ss-(p-Oxy-phenoxy)-äthanol     oder     p-Oxy-phenoxyessigsäure    als     Precursor     erhältliche     p-Oxy-phenoxymethyl-penicillin    in  dieser Weise als kristallisierte Säure gewin  nen.

      Zur Durchführung des Verfahrens gemäss  der Erfindung werden beispielsweise die  unter Verwendung von     Precursoren    bei der ;       Fermentation    erhaltenen Salze von     Penicilli-          nen    der oben bezeichneten Struktur aus den  wässerigen Rohlösungen oder aus einer wässe  rigen Extraktionsstufe durch     Ansä.uerung     mit Mineralsäuren auf unter 2 liegende     pH-          Werte,    z.

   B. auf pH-Werte zwischen 1,5 und  1,8, in die freien Säuren übergeführt, welche  in unlöslicher kristallisierter Form abgeschie  den     und.    allenfalls .durch Waschen mit Wasser       gereinigt    werden, wobei gleichzeitig eine Ab  trennung von begleitenden     Precursorsäuren     und deren Salzen erfolgt. Eine solche Säure  fällung würde, auf Penicillin     CT    angewendet,  zu einer völligen     Zerstörung    und Bildung von  biologisch inaktiven Zersetzungsprodukten  führen.  



  Bei Isolierung der freien Säuren der ge  nannten     Penicilline    durch Extraktion mit  organischen Lösungsmitteln in Gegenwart von  Säuren - eine Arbeitsweise, die auf Lösun  gen von Penicillin G gleichfalls nicht anwend  bar ist - werden als Extraktionsmittel zweck  mässig solche organische Lösungsmittel ge  wählt, die die     Precursorsäuren    schwer, das  Penicillin dagegen sehr leicht aufnehmen, so  dass man das Penicillin nach Verdunsten des  organischen Lösungsmittels     und    allfälligem       Waschen    mit Wasser in der Säureform in  reinem Zustand erhält.

   Beispielsweise kann  man, wenn als     Precursor        ss-Phenoxy-äthanol,     das während der     aeroben    Fermentation zu       Phenoxyessigsäure    oxydiert wird oder     Phen-          oxy        essigsäure    selbst verwendet wurde, mit.  Chloroform als Extraktionsmittel arbeiten,  für welches Lösungsmittel grössere Unter  schiede in den Verteilungsverhältnissen von       Phenoxy        essigsäure    und der gebildeten     Phen-          oxymethylpenicillinsäure    gegen die wässerige  Phase bestehen. So besitzt z.

   B. die     Phenoxy-          essigsäure    bei     pH    2,1 und     24     C einen Ver  teilungskoeffizienten von 0,48, sofern die  Chloroform- und wässerige Phase im Verhält  nis 1 :1 angewendet werden (beim Verhältnis  6 Wasser : 1     Chloroform    erhöht sich dieser  Koeffizient auf 2,3). Die Phenoxymethylpeni-           eillinsäure    dagegen hat, entsprechend ihrer       Unlöslichkeit    in Wasser bei     pH    2,1 und ihrer  grossen     Chloroformlöslichkeit,    einen so kleinen  Koeffizienten, dass bei der Extraktion der  wässerigen Phasen mit.

   Chloroform die     Phen-          oxymethylpenicillinsäure    in das Chloroform  übergeht, während die     Ph.enoxyessigsäure     grösstenteils in der     wässerigen    Phase ver  bleibt.

   Führt man aber die     Penicillinsäuren     der genannten Art in Gegenwart von     Säuren     in organische Lösungsmittel über, welche die  freien Begleitsäuren aufnehmen, was bei  spielsweise bei der Anwendung von     Butanol     zur Extraktion aus der wässerigen Phase der  Fall ist, so werden am besten zuerst, durch       a.zeotrope    Destillation das     Butanolwasser-          gemisch    und dann die immer wasserärmer  werdenden     Butanolgemische    (z.

   B. im Va  kuum) abgetrieben, wobei die aktiven Peni  cilline     als    freie Säuren, jedoch mit den     Pre-          eursorsäuren    verunreinigt, übrigbleiben, da       Precursorsäuren,    wie z.

   B.     Phenoxyessigsäure          (ph    = 3,25), ähnliche Ah-Werte aufweisen  wie die Penicilline selbst     (pI;    = 3,12 bei       Phenoxymethylpenicillin).    Die durch Aus  fällung oder Verdunsten des Lösungsmittels  erhaltenen     Penicillinsäuren    werden daher     ge-          wünschtenfalls    durch wiederholtes Extrahie  ren oder Waschen mit Wasser oder derglei  chen von den begleitenden     Precursorsäuren,     die vom Wasser aufgenommen werden, wäh  rend die Säuren der Penicilline praktisch un  gelöst verbleiben, gereinigt.  



  Man kann ferner die Penicilline der     be-          zeiehneten    Art in an sich bekannter Weise  als     Alkalipenicilline    aus den Rohlösungen ge  winnen und die abgeschiedenen wasserfreien       Alkall-Penicilline,    die durch die     Alkalisalze     der     Preeursorsäuren    verunreinigt sind, in der  Weise reinigen und in Form der freien Säu  ren gewinnen, dass man die     Alkalisalze    in  Wasser löst und die     Penicillinsäuren    mit  Säuren, wie Salzsäure, ausfällt, wobei die       Precu.rsorsäuren    bei Anwendung entsprechen  der     Wassermengen    in Lösung bleiben.  



  Man kann ferner Salze der Penicilline aus  der Rohlösung über mehrere Extraktions-    stufen in Chloroform überführen, durch Wa  schung mit Wasser begleitende     Preeursor-          säurenentfernen    und dann in eine wässerige  Pufferlösung     (pH    7,2)     überführen.    Aus der  wässerigen Pufferlösung können dann in Ge  genwart von Säuren die     Penicillinsäuren    bei  etwa PH 1,8, z. B. in     Butylacetat    oder     Amyl-          acetat    übergeführt und die freien Säuren  durch     Verdunstung    des Lösungsmittels ge  wonnen werden.

      Weiter können die Rohlösungen und  wässerigen     Extraktionsstufen    durch Zusatz  von     Erdalkalisalzen,    z. B.     Bariumsalzen    an  organischer Mineralsäuren, gereinigt werden,  da die     Bariumsa-lze    der hier in Betracht kom  menden Penicilline wasserlöslich, die der     Pre-          cursorsäure    dagegen in Wasser schwer- bis  unlöslich sind     (beispielsweise    löst sich Ba:

         riumphenoxyacetat    zu 1,4 g/100     eins    Wasser  bei 20  C).     Anschliessend    können die     Penicil-          line    in organische Lösungsmittel, wie z. B.       Butylacetat,    übergeführt und     aus    dieser Lö  sung als     Alkalisalze,    z. B. mittels wasser  freier alkoholischer     Kaliuma,cetatlösung    als  Kalisalze, ausgefällt werden; aus den wässe  rigen Lösungen der Kalisalze können dann mit  Hilfe von Mineralsäuren, wie Salzsäure, die  freien Säuren dieser Penicilline ausgefällt  werden.

   Diese Methode ist auch ohne vorher  gehende Ausfällung der Begleitsäuren mit       Erdalkalisalzen    allgemein für die     Reinigung     der Lösungen der     Penicillinsalze    oder freien  Säuren der Penicilline in organischen Lö  sungsmitteln anwendbar.    Die als freie Säuren gewonnenen     Penicil-          line    können, wenn erwünscht, hernach in  Alkali- oder     Erdalkalisalze    überführt werden,       beispielsweise    durch Lösen in einer äquiva  lenten Menge Lauge und     lyophile    Trocknung  oder Ausfällen der im organischen Lösungs  mittel, z.

   B.     Butylacetat,    gelösten Penicillin  säuren durch     Alkalisalze    organischer Säuren,  z. B. durch     Kaliumacetat    in Gegenwart eines  wasserfreien polaren Lösungsmittels, z. B.  Äthanol. Die     Alkalisalze    lassen sich auch z. B.

    durch     Aluminiumsalze    in wässeriger Lösung  zu     Aluminium-Penicillinen        umsetzen,         <I>Beispiel</I>  Für die Fermentation wurde eine Stamm  nährlösung folgender Zusammensetzung ver  wendet       0,01'%        FeS04    -     71120     0,4 /o     H3P04          0,0250/0        MnS04    - H20       0,01"/o        CaC12          3,0a/0        Laktose          1,

  0%        Glukose     Gearbeitet     wurde    in einem     5-Liter-Lüf-          tungskolben,    der mit 2 Liter Nährlösung be  schickt wurde. Diese bestand     aus    der Stamm  nährlösung und den verschiedenen unten an  gegebenen     Stickstoffquellen    sowie den ver  schiedenen     Precursoren.    Die Luftmenge be  trug e     twa    1 Liter Luft/Minute und Liter  Nährlösung.  



  Nährlösung 1  1700     cm3    Stammnährlösung  300     em3        Presshefeautolysat    (mit 10g N/1)       0,0750/a        ss-Phenoxy-äthanol     Gärzeit: 7 Tage  Gärtemperatur:

   24  C  Erreichter     Penicillingeha.lt:    2200 0.     E./cm3     (biologisch getestet)       (jodometrisch:    1466 0.     E./cm3)     Nährlösung 2  1850     cm3    Stammnährlösung  150     em3        Corn        Steep        Liquor    (mit 40 g     Stick-          stoff/1)          0,05%        ss-(p-Oxy-phenoxy)-äthanol     Gärzeit: 7     Tabe     Gärtemperatur: 24  C  Erreichter     Penicillingehalt    :

   1660 0.     E./em3     (biologisch getestet)  Nährlösung 3  1800     em3    Stammnährlösung  200     cm3        Bierhefeautolysat    (mit 20 g     Stick-          ,        stoff/1)     0,20/0     Phenoxyessigsäure          Gärzeit:    7 Tage  Gärtemperatur:

   24  C    Erreichter     Penicillingehalt:    2150 0.     E./cm,     (biologisch getestet)       (jodometrisch    getestet 1432 0.     E./cm2)     Nährlösung 4  1750     cm3    Stammnährlösung  280     cm3        Presshefeautolysa.t          0,080/9        ss-Phenoxy-äthanol     Gärzeit: 6 Tage  Gärtemperatur: 24  C  Erreichter     Penicillingehalt    :

   2800 0.     E./em3          (biologisch    getestet)       (jodometrisch:    1854 0.     E./cm3)     Nährlösung 5  1720 cm 3     Stammnährlösung     300     cm3        Bierhefea.utolysat          0,076%        ss-Phenoxy-ät.hanol     Gärzeit: 7 Tage  Gärtemperatur:

   24  C  Erreichter     PenicillIngehalt    :<B>2500</B> 0.     E./cm3     (biologisch getestet)       (jodometrisch:    1704 0.     E./em3)     Werden die gleichen Nährlösungen aber  unter     Verwendung    von     Phen.ylessigsäure    als       Precursor    unter denselben     Fermenta.tions-          bedingungen    verwendet, werden nur     Penieil-          lingehalte    von 400 bis 500 0.     E./cm3    erzielt.  



  Grossversuche in normalen     Fermentern          führten    zu ähnlichen Ergebnissen, wobei die       Fermentationszeiten    wesentlich kürzer und  praktisch gleich denen bei der     normalen          Grosspenicillinproduktion    (3 bis 4 Tage)  waren. Aus den unter Verwendung der obigen  oder ähnlichen Nährlösungen mit Hilfe von       Precursoren    vom     Ty-p        COOH-(R1X)"-R.2     bzw.     CH20H-(RlX)"R.2    (wobei     Ri,    X, R2  und n die eingangs definierte Bedeutung  haben, wie z. B.  



       Phenoxyessigsäure,          Phenylmercaptoessigsäure          (C6H5SCH2C00H),          p-Oxy-phenoxyessigsäure          (OHC6H40CH2C00H),          p-Nitro-phenoxyessigsäure          (N02C6H40CH--C00H)         bzw.     Phenoxyäthanol    usw., nach der Fermen  tation erhaltenen Rohlösungen können die,  freien Säuren wie     folgt    erhalten werden:  I.

   (Fällung der freien     Penicillinsaure    aus  wässeriger Lösung mit Mineralsäuren.)  600     cm3    wässeriger     Penicillinphase    ä  47000 0.     E./em3        (jodometrischer    Test) mit  einem Säureverhältnis 1:0,9 wurden auf       pir    1,5 angesäuert. Das ausgeschiedene freie  Penicillin wurde     a.bfiltriert,    mit Wasser ge  waschen     Lind    getrocknet.  



  Ausbeute: 15,24 g     Phenoxymethylpenicil-          lin    zu 1673 0.     E./mg    bzw. 14,78 g     p-Oxy-          phenoxymethylpenicillin    zu 1600 0.     E./mg          (joclometrischer    Test).  



  Eine Weiterverarbeitung zu den     Penici.l-          linsalzen    kann etwa wie folgt vorgenommen  werden:       a)    7,62g der erhaltenen     Penicillinsäure    ä  1673 0.     E./mg    wurden in 230     cm3        Butanol     gelöst und das Penicillin durch Zugabe von  42     em3        0,7molarer        Kaliuma.ceta,tlösung    ge  fällt.

   Ausbeute: 8,08 g     Kalium-Phenoxy-          methylpenicillin    ä 1500 0.     E./mg        (jo.dometri-          scher    Test).  



       b)    7,62g     Penicillinsäure    ä 1673 0.     E./mg     wurden mit     --Kalilauge    neutralisiert; durch  2  Zugabe von 30     cm3    10     o/oiger        A1C13    -     6H20     Lösung wird das     Aluminiumphenoxymetliyl-          penicillin    abgeschieden.  



  Ausbeute: 6,95 g     ä.    1660 0.     E./mg        (jodo-          rnetiriseher    Test).  



  11. (Extraktion des Kulturfiltrates mit  Chloroform, wodurch die     Penicillinbeglei-          ter    in der wässerigen Phase verbleiben;  anschliessende Verdunstung des     Chloro-          f        orms.    )  Aus     enteiweisstem    und filtriertem Kultur  filtrat (3 1 ä 1200 0.     E./em3        [jodometriseher     Test] ), welches das Penicillin in Form von  Salzen enthielt, wurde das Penicillin durch  Ansäuern auf     pH    2,1 in Form der freien       Säure    in 500     em    3 Chloroform übergeführt.

           Hieraus    erfolgte die Extraktion mit     Puffer,     dann wieder mit Chloroform     usf.,    wobei  schliesslich 50     cm3        Chloroformphase    mit  63 400 0.     E./cm3    erhalten wurden. Die Säure  zahl betrug 1,21, was .einem Säureverhältnis  von nur     1.-    0,15 entspricht.     Aus    dieser     Chloro-          formphase    wurde dann das Penicillin, das in  Säureform vorlag, durch     Abdunsten    des Lö  sungsmittels gewonnen.

   Es wurden in dieser  Weise 1,90 g     Phenoxymethylpenicillin    als  Säure ä 1500 0.     E./mg    erhalten. Eine weitere  Reinigung wurde durch Aufschlämmen in  100     em3    Wasser und Absaugen des so gerei  nigten Penicillin bewirkt.  



  Ausbeute: 1,75 g     Penicillinsäure    ä  1690 0.     E./mg        (jodometrischer    Test).  



       III.    (Extraktion und weitgehende Reinigung  des     Phenoxymethylpenicillins    durch Aus  fällung :der     Phenoxyessigsäure    als Ba  riumsalz. )    Das in 1450 1     enteiweisstem    Kulturfiltrat  enthaltene Penicillin (Salz) (1053 0.     E./cm3          jodometrischer    Test) wurde im Gegenstrom  verfahren     unter    Reduktion des Volumens (1.  Stufe 1 :4, 2. Stufe 1 :3, 3.

   Stufe 1:2) in       Butylacetat    bei PH 2,1     (als    Säure), dann wie  der in Pufferlösung bei     pH    7,2 (als Salz) und  dann wieder in     Butylacetat    bei PH 2,1<B>-</B>(als  Säure), übergeführt.

   Man     erhält    60 1     Butyl-          acetatphase    mit 23,715 0.     E./cm3        (jodometri-          scher    Test) ; Säurezahl: 2,57, was einem Säure  verhältnis von 1 : 5,6     entspricht.    Aus der     Bu-          tylacetatphase    wurde das Penicillin (Säure)  durch     Na,OH    in die wässerige Phase (Salz)  übergeführt (PH 7,2),     Endvolumen    20 1.

   Diese  wässerige Lösung wurde mit 1,7 kg     BaC12-          2H20    versetzt, wobei     Bariumphenoxyacetat          ausfiel.    Nach einstündigem Stehen wurde der  Niederschlag     abgesaugt    und mit 5 1 Wasser  gewaschen. Die vereinigten Filtrate wurden  mit 35 1     Butyla,cetat    versetzt, mit Schwefel  säure auf     pH    2 gebracht und so das Penicillin  in Form der freien     Säure;    in das organische  Lösungsmittel befördert.

   Die     Butylacetat-          phase    wurde mit Natriumsulfat getrocknet,  filtriert und das Natriumsulfat mit etwas       Btity        la.cetat    nachgewaschen. Säurezahl der           Butylacetatphase    1,00.     dodometrischer    Test  37,700 0.     E./em3.        Endvolumen    37 1. Das  Säureverhältnis betrug also 1:0,58.

   Die Re  duktion des Säureverhältnisses von 1 :5,6 auf  1:0,58 bedeutet eine so starke Entfernung  der     Phenoxyessigsäure,    dass aus der     Butyl-          acetatphase    das Penicillin unmittelbar mit       Kaliumacetatlösung    als Salz ausgefällt wer  den konnte. Man erhielt auf diese Weise  986 g     Kalium-Phenoxymethylpenicillin    mit  1310     Oxford-Einheiten/mg.    Dieses Produkt  wurde zur weiteren Reinigung in 25 1 Wasser  gelöst; durch Ansäuern auf     pu    1,5 wurde die  freie Säure des     Penicillins    abgeschieden.  



  Ausbeute: 748 g     Phenoxymethylpenicillin-          säure    ä 1685     0.E./mg.     



  Die durch das Verfahren gemäss der Er  findung erstmalig als freie     kristallisierte,    sehr  stabile Säuren von definierten Eigenschaften  erhaltenen Penicilline der bezeichneten Art,  weisen eine annähernd theoretische Aktivität  auf. Beispielsweise erwiesen sich das     Phen-          oxymethylpenicillin        und.    das     p-Oxy-phenoxy-          methylpenicillin,    die also in der Seitenkette  Atome mit einsamen Elektronenpaaren bzw.

    eine aktivierte     Methylengruppe    aufweisen, in  Form der freien Säuren im     Vitro-Versuch     biologisch aktiver als Penicillin G mit  1667 0.     E./mg.    Dies wird dadurch bestätigt,  dass die biologisch ermittelten. Aktivitäten  meist wesentlich höher waren als die durch       jodometrische    Testung gefundenen Werte. So  ist z. B. das     Phenoxymethylpenieillin    gegen       Staphylokokkus        au,reus    um etwa<B>500/a</B> aktiver  als seine     jodometrisehe    Aktivität anzeigt.  



  Die Säurestabilität und überhaupt die er  höhte Stabilität unter verschiedenen Verhält  nissen,     wozu    auch die lange, praktisch unbe  grenzte Haltbarkeit bei Zimmertemperatur in  festem Zustand gehört, lässt die erfindungs  gemäss erhaltenen freien     Penicillinsäuren    als  für die     Oraltherapie    und     Depot-Penieillin-          therapie    besonders geeignet erscheinen. Sie  sind ungiftig und weisen eine hohe antibakte  rielle     Wirksamkeit    auf.

   Während die     nornia-          len    Penicilline im Magen zum grössten Teil  zerstört werden und nur durch Zugabe grosser  Puffermengen zu einer ohne merklichen         Aktivitätsverlust    verlaufenden Passage durch  den Magen     befähigt    sind, gelangen die freien       Penicillinsä.uren    ohne jeden Zusatz von Stabi  lisierungsmitteln mit praktisch unveränderter  Aktivität. durch den Magen in die     resorbie-          renden    Darmpartien. Zahlreiche Tier- und       Humanversuche    haben die Eignung dieser  Penicilline insbesondere für die orale Appli  kation     erwiesen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Gewinnung von stabilen, besonders für die Oraltherapie geeigneten Penicillinen, dadurch gekennzeichnet, dass man aus wässerigen Lösungen, welche von Penicillinen der Formel C8Hi.o03NS-NHCO-(R,X),= R2, wohin R, einen zweiwertigen alipha.tisclien Rest, X Sauerstoff oder Schwefel, n eine ganze Zahl von 1 bis 5 und R2 einen aliphati- schen, araliphatischen. oder aroinatisehen Rest.
    bedeuten, abgeleitete Salze enthalten, die Penicilline als freie Säuren abscheidet. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man aus wässe rigen Lösungen, welche von Penicillinen der Formel C8H1003NS-NHCO-(R,X)ri R2, worin R1 eine substituierte Alkylengruppe, X Sauerstoff oder Schwefel, n eine ganze Zahl von 1 bis 5 und R2 einen aliphatisehen, araliphatischen oder aromatischen Rest. be deuten, abgeleitete. Salze enthalten, die Peni cilline als freie Säuren abscheidet. 2.
    Verfahren gemäss dem Patentanspitich, dadurch gekennzeichnet, da.ss man aus wässe rigen Lösungen, welche von Penicillinen der Formel CsHio03NS-NHCO-(R.@.X),i Rs, worin R, einen zweiwertigen. aliphatischen Rest, X Sauerstoff oder Schwefel, n eine ganze Zahl von 1 bis 5 und R2 einen substi tuierten Alkyl-, Aralkyl- oder Aiylrest be deuten, abgeleitete Salze enthalten, diese Penicilline als freie Säuren a.bseheidet. 3.
    Verfahren gemäss dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man aus wässe rigen Lösungen, welche von Penicillinen der Formel C$H,O03NS-iNHC0-(R,X)n R2, worin Ri einen substituierten Alkylenrest, X Sauerstoff oder Schwefel, n eine ganze Zahl von 1 bis 5 und R2 einen substituierten Alky l-, Aralkyl- oder Arylrest bedeuten, ab geleitete Salze enthalten, diese Penicilline als freie Säuren abscheidet.
    Verfahren gemäss dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Penicilline aus bei der Fermentation erhalte nen Rohlösungen, welche die Penicilline in Form. ihrer Salze enthalten, als freie Säuren abseheidet. 5. Verfahren gemäss dem Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass man die Penieilline aus bei der Aufarbeitung der Rohlösungen erhaltenen wässerigen Lösungen der Penieillinsalze als freie Säuren abschei det. 6.
    Verfahren gemäss dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die l'enieillinsalze enthaltenden wässerigen Lö sungen in Gegenwart organischer Lösungsmit tel ansäuert, dabei die Penicilline als freie Säuren aus den wässerigen Lösungen abschei det und in das organische Lösungsmittel über führt und schliesslich die freien Säuren der Penicilline aus dem organischen Lösungsmit tel isoliert.
    7. Verfahren gemäss dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man aus den wässerigen Lösungen der Penicillinsalze die Penicilline: durch Ansäuerung auf tiefe pH- Werte in fester Form als Säuren absehei.det. B.
    Verfahren gemäss. dem Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich- riet, dass man aus den wässerigen Lösungen der Penicillinsalze die Penicilline durch An- säueriing auf unter 2 liegende pH-Werte in fester Form als Säuren abscheidet. 9.
    Verfahren gemäss dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die, Peni- cillinsalze enthaltenden wässerigen Lösungen in (legenwart solcher organischer Lösungsmit- tel ansäuert, die begleitende Preeursorsäuren schwer, die freien Penicillinsäuren dagegen ; leicht aufnehmen. 10. Verfahren nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 9, ,dadurch gekennzeich net, dass man die Penicillinsalze enthaltenden wässerigen Lösungen in Gegenwart von Chloroform ansäuert. 11.
    Verfahren gemäss dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man nach einer unter Verwendung von organischen Lösungs mitteln und von wässerigen Pufferlösungen vorgenommenen Extraktion und nach denn Entfernen .der begleitenden Precursorsäuren die Penicilline als freie Säuren aus den die Penicillinsalze enthaltenden wässeriäen Extraktionslösungen durch Ansäuern in Ge genwart eines organischen Lösungsmittels ausscheidet, die Penicilline,
    aus dem organi schen Lösungsmittel als Alka.lisalze in wasser freiem Zustand ausfällt und die in wässerige Lösung übergeführten Alkalisalze durch Mi neralsäuren bei einem pH-Wert unter 2 zer legt, wobei die freien Säuren der Penicilline in gereinigter fester Form abgeschieden werden. 12. Verfahren gemäss dem Patentanspruch und Unteranspi-Lich 11, dadurch gekennzeich net, dass man die Entfernung der begleiten den Precursorsäuren durch Fällung init Erdalkalisalzen anorganischer Mineralsäuren durchführt.
    13. Verfahren gemäss dem Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeich net, dass man die Entfernung der begleiten den Precursorsäuren durch Fällung mit Ba.riumchlorid vornimmt. 1.4. Verfahren gemäss dem Patentanspruch und Unteranspruch 11., dadurch gekennzeich net, dass man die Penicilline in Form ihrer Säuren in Butylacetat überführt und aus der Lösung in Butylacetat mit alkoholischer Iia- liuma,eetatlösung in wasserfreiem Zustand ausfällt.
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