CH321419A - Verfahren zur Herstellung eines aus einem Steg mit mindestens einem Flansch bestehenden Rahmenteils aus Metall, insbesondere für Fenster und Türen, sowie nach diesem Verfahren hergestellter Rahmenteil - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines aus einem Steg mit mindestens einem Flansch bestehenden Rahmenteils aus Metall, insbesondere für Fenster und Türen, sowie nach diesem Verfahren hergestellter Rahmenteil

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CH321419A
CH321419A CH321419DA CH321419A CH 321419 A CH321419 A CH 321419A CH 321419D A CH321419D A CH 321419DA CH 321419 A CH321419 A CH 321419A
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Aluminium Ind Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/04Wing frames not characterised by the manner of movement
    • E06B3/263Frames with special provision for insulation
    • E06B3/26301Frames with special provision for insulation with prefabricated insulating strips between two metal section members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines aus einem Steg     mit    mindestens einem Flansch bestehenden  Rahmenteils aus Metall, insbesondere für Fenster und Türen, sowie nach diesem Verfahren  hergestellter Rahmenteil    Es sind Rahmenteile     aus        111etall    bekannt,  insbesondere für Fenster und Türen, die aus  einem Steg mit     mindestens    einem Flansch       l)ctelien    und     sich    durch     zwei    im Querschnitt  hintereinander angeordnete     Metaliprofilstäbe     auszeichnen,

   die im Steg zwecks     Vermeidung     der metallischen Wärmebrücke in der     Längs-          rielitung    durch     mindestens    eine mit- ihnen     ver-          bund:ene        Kunst toffzwisehenlage        voneinander     getrennt     sind.     



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren zur     Herstellung    eines     sol-          ehen    Rahmenteils und auf einen nach.     dein     Verfahren hergestellten Rahmenteil.

   Beim er  findungsgemässen Verfahren wird als     Kunst-          stoffzwischenlage    ein Stab aus elastischem,  nicht.     thermoplastischem        Kunststoff    verwendet       mid    das Verbinden der     Metallprofilstäbe    mit  dem Kunststoffstab     erfolgt    in der     Weise,    dass       dieser    mit     einem        schwalbenschwanzförmig    vor  springenden,

   längslaufenden Teil in eine Nut  des     zil    verbindenden     Metallprofilstabes        ein-          geführt    wird, worauf mindestens einer der       Flansehe    der Nut gegen den vorspringenden  Teil des     Kunststoffstabes    so gepresst wird,       class    die beiden     Flansche    der Nut. den     vorsprin-          genden    Teil :des     Kunststoffstabes        unter    Druck  umklammern.

   Hierbei müssen für gewöhnlich  der oder die     Flansche        der    Nut etwas über  die endgültige Stellung hinaus gepresst wer  den, da sie meist etwas zurückledern. Der         elastische    Kunststoffstab russ diese     überfor-          mung    aufnehmen und den Flanschen beim       Zurückfedern    folgen. Der     Kunststoffstab    darf.  also bei Ausführung der Verbindung nicht zu  fliessen beginnen; ausserdem russ er in dem  bei     Fenstern    und Türen     praktisch    in Frage  kommenden Temperaturbereich     elastisch    blei  ben.  



       Thermoplastische        Kunststoffe,    wie     Poly-          vinylchlorid    oder Polyäthylen, haben keinen  definierten     Erweichunggs    Punkt, sondern ihre  Plastizität nimmt mit steigender Temperatur       allmählich    zu, so dass die Gefahr besteht, dass  sie schon bei Gebrauchstemperatur, z. B. bei       intensiver        Sonnenbestrahlung,        unter,    Belastung       zu    fliessen beginnen, was     zu    einer Lockerung  der     Verbindung        führen    müsste.  



  Unter dem Begriff  elastischer nichtther  moplastischer     Kunststoff     ist     also    hier ein  :solcher     Kunststoff    zu     verstehen,    der im prak  tisch vorkommenden Temperaturbereich ela  stisch und genügend     dauerstandfest    bleibt,  ohne zu fliessen zu beginnen. Für die Ausfüh  rung     dies    erfindungsgemässen Verfahrens eig  net sich z. B.     elastischer        synthetischer    Gummi  sehr gut.  



  Es wird vorzugsweise ein     Kunststoffstab          verwendet,    der die     Wärmebrücke    im ganzen  Querschnitt des Steges um     mindestens    7 mm  unterbricht. Der     Kunststoffstab    russ ausser  dem so dick     sein,    dass der     Steg    des Rahmen-      teils in     Querrichtung    genügend biegefest     ist.     Es hat sieh als vorteilhaft erwiesen, einen       Kunststoffstab    zu verwenden, der zwischen  seinen freien Oberflächen, d. h.

       zwischen    sei  neu nicht mit dem Metall in Berührung kom  menden     und    einen Teil der     Stegwandung     bildenden Oberflächen eine Dicke von minde  stens 7 mm     aufweist,    wenn die     Wärmebrüeken-          unterbrechung    7 mm oder mehr beträgt..  



  Für die     Ausführung    der erfindungsgemä  ssen Verbindung brauchen weder die Metall  profilstäbe noch der     Kunststoffstab    erwärmt  zu werden. Das     Anpressen    lässt sich mit ein  fachen Werkzeugen durchführen. Der oder  die Flansche, welche die Wandungen der Nut  bilden, in die der     Kunststoffstab    eingeführt  wird, und     angepresst    werden, sind     zweekmässi-          gerweise    nach aussen gerichtet, so dass sie nach  dem Anpressen mit dem Kunststoffstab bei  derseits ebene Flächen bilden.  



  Es     hat    sich gezeigt, dass der Zerreisswider  stand des erfindungsgemäss hergestellten Rah  menteils in     Querrichtung    dadurch um, etwa.       250/a    erhöht werden kann, wenn diejenigen  Flächen der     Nutenflansche,        die    gegen den       Kunststoffstab        gedrückt    werden, eine     Auf-          rauhung,    z. B. eine     Ränderierung,    aufweisen.  Es     ist    selbstverständlich möglich (aber nicht  notwendig), an der Verbindungsstelle zu  sätzlich ein Klebemittel zu verwenden.  



  Die Verbindung lässt sieh     besonders    gün  stig ausführen, wenn die die     Kante    der an  zupressenden     Flansche    bildenden Flächen  einen Winkel von weniger als 90 , z. B. von  45-70 , miteinander     bilden.     



  Die Zeichnung veranschaulicht; Stufen  eines vorteilhaften     Ausführungsbeispiels    des       erfindungsgemässen        Verfahrens.        Fig.    1 zeigt  im Querschnitteinen Profilstab 1 aus Leicht  metall und einen Stab 2 aus elastischem, nicht.  thermoplastischem     Kunststoff    vor dem An  pressen, und     Fig.2    die gleichen Teile nach  dem Anpressen. Der entstehende Verbundkör  per bildet. einen Teil eines     Rahmenprofil-          :stabes    mit.     Unterbrechung    der Wärmebrücke.  



  Die Verbindungsteile     ödes        Kunststoffstabes     2 sind     #        schwalbenschwanzförmig    gestaltet.         Selbstv        erständlieh    sind hier auch solche Ver  bindungsteile als     sehwalbensehwanzförmig    zu  betrachten, die nicht. die scharfen Ecken des       Schwalbenschwanzes    aufweisen; wesentlich ist,  dass der Vorsprung an der Wurzel enger ist.  As am freien Rand.

   Die Flächen 5 bzw. 6  der Flansche 3 und! 4 des Metallstabes 1 sind       ränderiert    und so angeordnet; dass auch sie,  und nicht, nur die Flächen, die den     Sehwal-          bensehwanz    umklammern, einen Druck auf  die     entsprechenden    Flächen des     Kunststoi'f-          stabes        ausüben.    Zu diesem Zwecke bilden die  Seitenflächen der     Flanselie    3 und 4 an der  Kante 7 einen Winkel von 50  und die mit  ihnen     zusammenwirkenden    Teile des     Kunst-          stoffstabes    sind passend. geformt.

   Dadurch  lässt sich ausserdem ein befriedigender Über  gang vom Metall auf den     Kunststoff    an der       Stegaussenwand        leichter    erreichen, als     wenn     die Kante 7 z. B. einen     Winkel    von 90  bil  den würde (in letzterem Fall liesse sieh bei       Herstellung    der Verbindung die Fläche 5  bzw. 6 der     Plansche    nicht     anpressen.     



  Der     Kunststoffstab    weist einen in     Längs-          riehtung    laufenden Hohlraum 8 auf, der den  Widerstand gegen.     denWärmedurch!-#ang        dureli     den Steg weiter herabsetzt.  



  Beim     Anpressen    des Flansches 3 des  Leichtmetallstabes wird dieser im     Ausfüi-          rungsbeispiel    so weit gegen     den.        sehwalben-          -zehwanzförmigen    Teil des     Kunststoffstabes          unter        Umbiegen    gedrückt, dass er bei 9 einen  mehr als 7.80  bildenden Aussenwinkel. bildet.

    Er federt. dann so weit zurück,     d:ass    der       2ussenwinke1    180  beträgt und die Aussen  flächen des     Ste--es    des     Metallstabes    und des  Kunststoffstabes in einer und     denselben    Ebene  liegen.  



  Man kann es auch so     einrichten,    dass der       Flansch    4 in.     ;seiner        Ausgangslage    etwas     nach     innen gerichtet. ist und beim Herstellen der  Verbindung durch den vom vorspringenden  Teil. des Kunststoffstabes weitergeleiteten     Aii-,          pressdruck    in seine endgültige     La--e        geh        rae:it     wird.  



  Die     Verbindung    die nach dem     erfindung.y-          memässen    Verfahren erreicht wird, ist bedeu-           tend        zuverlässiger    als z. B. die Verbindung  durch Kleben     und    als diejenige, die durch       Einpressen    eines erwärmten, Stabes aus     thermo-          plast.iseheni        Kunststoff    oder durch Eingiessen  von Kunststoff erreicht wird.

   Sie     lä.sst    sich  in     ,ehr    einfacher     )\    eise ausführen und bietet  ein     Höchstmass    an Zuverlässigkeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines aus einem Steg mit, mindestens einem Flansch bestehenden Rahinent.eils aus Metall, insbeson- dere für Fenster und Türen, der zwei im Quersehn.itt. hintereinander angeordnete Me- tallprofilstäbe aufweist,
    die im Steg zwecks Vermeidung der metallischen Wärmebrücke in der Längsrichtung durch mindestens eine mit ihnen verbundene Kunststoffzwisch.enlage -getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, dass als Kiniststoffzwischenlage ein Stab aus ela- stisehem, nicht thermoplastiscliem Kunststoff verwendet wird und dass das Verbinden der lIetallprofilstä.be mit.
    dem Kunststoffstab in der Weise,erfolgt, dass d ieser mit einem schwa.l- ben"sehwanzförmig vorspringenden, längslau fenden Teil in eine mit des zii verbindenden Hetallprofilstabes eingeführt wird, worauf mindestens einer der Flansche der Nut gegen den vorspringenden Teil des Kunststoffstabes so Iepresst wird,
    d-ass die beiden Flansche der mit den vorspringenden Teil des Kunststoff- stabes unter Druck umklammern. Il.
    Rahmenteil aus Metall, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspriieh I, da- rlurch gekennzeichnet, dass die Kunstst.offzwi- selienlage aus einem Stab aus elastischem, nicht ttiermoplastisehem Kunststoff besteht, der an läiig@slaufenden vorspringenden, sehwalben- schwanzförmigen Teilen in Nuten der Metall unter Druck umklammert ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Rahmenteil nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Aussenflächen des Steges des Metallstabes und des Kunst Stoffstabes in einer und derselben Ebene lie gen. 2. Rahmenteil nach Patentanspruch II, da durch gekentizeiclinet, dass diejenigen Flä- ehen der Nutenflansche, die gegen den Kunst- stoffstab gedrückt sind, eine Aufrauhung auf weisen. 3.
    Rahmenteil nach Pat.entanspmuch II, da durch gekennzeichnet, dass die die Kante der angepressten Nutenflansche bildenden Flä- ehen einen Winkel von weniger als 90 mit einander bilden. 4. Rahmenteil nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kante der angepressten. Flansche bildenden Flächen einen Winkel von weniger als 90 miteinander bilden. 5.
    Rahmenteil nach Patentanspruch TI, da durch gekennzeichnet, dass die Unterbrechung des metallischen Teils des Steges mindestens 7 mm beträgt. 6. Rahmenteil nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und, 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kunststoffstab zwischen sei nen einen Teil der Stegwandung bildenden Flächen eine Dicke von mindestens 7 mm auf weist. 7.
    Rahmenteil nach Patentansprueh II und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, .dass der Kunststoffstab zwischen sei nen einen Teil der Steg#wandung bildenden Flächen eine Dicke von mindestens 7 mm aufweist.
CH321419D 1955-08-29 1955-08-29 Verfahren zur Herstellung eines aus einem Steg mit mindestens einem Flansch bestehenden Rahmenteils aus Metall, insbesondere für Fenster und Türen, sowie nach diesem Verfahren hergestellter Rahmenteil CH321419A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3205629A (en) * 1961-09-15 1965-09-14 Elmore C Rumley Joint sealing device for building wall panels

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3205629A (en) * 1961-09-15 1965-09-14 Elmore C Rumley Joint sealing device for building wall panels

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