Traggestell für Eier, z. B. zum Sieden derselben Das Sieden von Eiern erfolgte bisher in umständlicher und unbefriedigender Weise. Insbesondere bereitete das Hineinlegen der Eier in das mit Wasser gefüllte Koeh.gesehirr sowie deren Herausnahme Schwierigkeiten. Beim Sieden kamen dabei die Eier mit dem Boden dies hoehgesehirres in Berührung und durch die Überhitzung wurde ein Aufsprin- ;en der Eierschalen begünstigt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Traggestell für Eier, z. B. mun Sieden derselben. Erfindungsgemäss zeichnet sieh dasselbe dadurch aus, dass im Abstand von der Aufstellebene des Gestellfusses ein Eiertragmittel vorgesehen ist, auf welches wenigstens ein zii siedendes Ei gestellt wer den kann, wobei sich unter dem Eiertragmittel zur weiteren Stützung des auf dieses gestellten Eies ein Ansehlag befindet, während an einem aufsteigenden Schaft eine Handhabe vorge sehen ist.
Auf der beiliegenden Zeiehnung ist der Erfind#ungsgegenstan.d in beispielsweisen Aus- führungsformen dargestellt, und es zeigen.:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines ersten Aus führungsbeispiels für ein einzelnes Ei, Fig. 2 eine Draufsicht hierzu, Fig. 3 eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels für drei Eier, Fig. 4 eine Draufsicht hierzu, Fig. 5 eine Seitenansicht eines dritten lusflihi-imgsbeispiels für sechs Eier, Fig. 6 eine Draufsieht hierzu,
Fig. 7 einen Querschnitt durch den Unter teil des Gestelles nach der Linie VII-VII 3s der Fig. 6 in grösserem Massstab, Fig. 8 eine Seitenansicht eines vierten Ausführungsbeispiels für zwölf Eier, Fig. 9 eine Draufsicht dazu,
Fig. 10 einen Schnitt durch den Unterteil des Gestelles nach der Linie X-X der Fig. 9 in grösserem Massstab und Fig. 11 einen Schnitt durch die Hand habe nach der Linie XI-XI der Fig. 9, ebenfalls in grösserem Massstab.
In Fig. 1 und 2 ist ein aus Draht ge formtes, ständerartiges Traggestell 1 gezeigt. Der Draht des Traggestelles besteht dabei aus einem einzigen Stück. Das Traggestell weist nun einen durch eine IATindung von etwa 70 bis 80 mm gebildeten Grundring 2 auf und im Abstand, über diesem wiederum durch eine Windung von etwa. :I0 mm gebildet, <B>den</B> Eier tragring 3.
Der Ring 3 wird durch einen vom Ring 2 ausgehenden, schräg von unten' nach oben und' einwärts verlaufenden Stützschenkel .l getragen. Das freie Ende des Ringes 2 geht in einen schräg einwärts und aufwärts ver laufenden Anschlagschenkel 5 über, welcher in eine, zur Stützring des in den Eiertrag ring 3 eingestellten Eies dienende Öse 6 aus mündet. Die Öse 6 steht im Abstand über dem Ring 2.
Der Ring 3 geht oberhalb des Stütz sehenkels 4 in einen vertikal nach oben auf steigenden Schaft 7 über, der exzentrisch zu den Teilen 1, 3 steht. Ani obern Ende des Seh.aftes befindet sich eine ringartige, durch Anschweissen an diesen festgelegte, schräg zur Schaftaxe gerichtete Handhabe B.
Das Eiergestell steht. mit dem Grundring 2 auf der Unterlage wie in Fig. 1 angedieutet. Das strichpiuiktiertdargestellte Ei steht dabei in dem Aufnahmering 3 und stützt sich mit dem einen verjüngten Ende auf der Öse 6 ab. Das Ei kann somit in bestimmter Höhe ge halten werden. Zweckmässig wird das Ei in einem Abstand von etwa. 10-15 min über der Bodenseite des Ringes 2 gehalten, und kleinere Eier können nicht durch den Aufnahmering 3 fallen.
Es ist. ohne. weiteres verständlich, dass das zu siedende Ei mittels des Traggestelles ohne Schwierigkeiten in eine mit Siedewasser gefüllte Pfanne eingestellt und wieder heraus genommen werden kann. Wenn das Trag gestell aus der Pfanne genommen ist, kann es zum Halten des Eies während dem Essen verwendet werden. Das Traggestell kann also gleichzeitig zum Sieden dies Eies in Wasser sowohl auch als Haltegeschirr auf dem Ess- ti.seh dienen.
Nach Fig. 3 und 4 sind drei Eiertragringe 3, 3', 3" im Haltering 9 vorgesehen. Am Grundring 2 sind drei radial angeordnete, durch Drahtformstücke gebildete Füsse 10 vorgesehen. Die äussern Enden der Füsse 10 sind an dem Haltering 9 durch V erschwei- ssung festgelegt, richten sich von der Befesti gungsstelle nach unten und besitzen an der Bodenseite Umbiegungen 11.
Von letzteren sind die Füsse schräg einwärts aufwärts ge richtet und gehen in horizontal verlaufende Tragschenkel 12 über. An diesen sind die Eiertragringe 3, 3', 3" jeweils an einander gegenüberliegenden Seiten bei den Stellen 13 durch Verlöten oder Verschweissen fest mit einander verbunden. Die Tragschenkel 12 sind gegen das Zentrum gerichtet und: nahe letzte rem nach aufwärts gebogen und bilden den aus drei Drähten gebildeten aufsteigenden Schaft 7. Die schräg verlaufenden Schenkel der Füsse 10 sind an dem Grundring 2, der im Abstand über dem Boden steht, angeord net.
Der Ring 2 hat einen kleineren Durch- messec als der Haltering 9 und befindet sieh von oben gesellen etwas ausserhalb der Zen tren der Eiertragringe 3, 3', 3", so dass er von oben aesehen die Innenteile dieser Ringe kreuzt. Innletztere gestellte Eier können somit diesem Ring 2 mit dem untern Ende auf liegen; selbstredend gilt dies von Eiern, welche wegen ihres kleineren Durchmessers durch die Eiertragringe durchfallen würden.
Die den Schaft 7 bildenden Drähte besitzen an ihren obern Enden nach aussen gerichtete Abbie gungen 14, und auf den Enden derselben ist der als Handhabe dienende Drahtring 8' fest- clemaeht. Der Schaft 7 steht dabei im Zen- truin zu den Ringen 2, 9 und um dieselben herum gruppieren sieh die Eiertragringe 3, 3', Der Gebrauch und die Handhabung dieses Eiersieders ist. gleich wie beim ersten .Au.s- führungsbei.spiel beschrieben.
Beim dritten Ausführungsbeispiel gemäss F'ig. 5 bis 7 sind nun die Ringe 2, 9 wesent lich weiter gehalten. Zur Eieraufnahme dient ein von oben mit. Einbuchtungen 15 ver- sehener Sternring 16, der auf den horizon talen Trag:Cehenkeln 12 der Füsse 10 festgelegt ist. Der Sternring 16 weist .sechs, einen Teil der Eiertragmittel bildenden Einbueht.imgen 15 auf.
Der Grundring 2, der an den sehr!- aufwärts steimeiiden Sehenkeln der Füsse 10 festgelegt ist, befindet sieh z 4schen den Rin- get, 9, 16 und im Abstand über der Boden seite. Die Tragschenkel 1.2 sind radial nach innen gerichtet und: an einer Scheibe 18 ort- fest geschweisst. Die Scheibe 18 besitzt ein Muttergewinde 19, mit welchem der Clewinde- zapfen 20 des aus einem Rundstab gebilde ten Schaftes 7 verschraubt ist.
Oben trägt der Schaft 7 radiale, nach aussen gerichtete Quer stäbe 21, auf welchen die aus einem Ring be stehende Handhabe 8 ruht. Die zu siedenden 'Eier werden zwischen die Einbuchtungen 15 und den Haltering 9 gestellt und stützen sieh auf dem Grundring 2 ab. Die Eier werden also wiederum in Lage über dem Boden ge halten. Nach dem Sieden bei Herausnahme aus der Pfanne kann das Traggestell als Trag geschirr beim Essen der Eier dienen, so dass letztere nicht besonders zu verlegen sind.
Die Wegnehmbarkeit des Schaftes 7 durch Loäsehrauben macht das Verpacken bei gerin gerer Pla.tzbeanspi2iehung möglich.
Nach Fig. 8 bis l-1 ,sind nun innerhalb des Sternringes 16 noch Tragringe 3, 3', 3", wie in Fig. 4 ersichtlich, eingebaut. Die Berüh- rungsstellen der Ringe 3, 3', 3" mit den Ein- huclitungen 15 und die Tragschenkel 1\? sind dabei miteinander verschweisst. Auf die Ringe 3, 3', 3" sowohl auch auf die Einbuchtungen 1 5 sind dabei die zu siedenden Eier aufzu legen. In die Ringe 3 werden nur Eier gelegt., welche so gross sind, dass sie nicht durchfallen und daher keiner Stützung bedürfen.
Die kleineren Eier, welche durch die Ringe 3, 3' 3" fallen können, werden zwischen die Ein buchtungen 15 und den Haltering 9 gelegt: und der Grundring 2 gibt den Eiern die all fällig nötige Stütze. Inner- und ausserhalb des Sternringes 16 können somit. Eier eingestellt. werden.
Die beschriebenen Eiergestelle werden zweckmässig aus rostfreiem oder rostfrei ge- inaelitem. Metall hergestellt. Zweckmässig wird das Gestell soweit als möglich aus geformtem Draht, gebildet. Die Herstellung ist aber auch aus zu stanzendem und zu pressendem Dletall- Meeli denkbar. E# könnte aber auch aus Stein gut. oder Kunststoff oder sonst geeignetem lIaterial wie Drahtsieb bestehen.
Die beschriebenen Eiergestelle können dank ihrer Ausbildung bequem. in mit Wasser ge füllte Pfannen. gestellt und wieder heraus- genommen werden. Die Pfanne wird selbst redend so mit Wasser gefüllt, dass der obere 'feil des Gestelles mit. der Handhabe aus letzterem herausragt. Nach Herausnahme aus dem Wasser können die Eier im Gestell auf bewahrt oder direkt serviert werden.