CH321624A - Kopierschlittensteuerung an einer Nachformdrehbank - Google Patents

Kopierschlittensteuerung an einer Nachformdrehbank

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CH321624A
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Inventor
Nebel Wilhelm
Lautenbach Friedrich
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Wohlenberg Kommanditgesellscha
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23Q2735/025—Means for transforming movement of the feeler into feed movement of tool or work in a lathe

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description


  Kopierschlittensteuerung an einer Nachformdrehbank    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Kopier-          tehlittensteuerung    an einer Nachformdrehbank  mit einem den Kopiersehlittenantrieb hydrau  liseh steuernden Fühler und mit einem in  einer Gleitbahn des     Kopierschlittens        verschieb-          baren    Stahlhalter, der durch eine von Hand  bedienbare Vorrichtung festklemmbar ist. Will  man den Stahl gegenüber dem Werkstück zu  stellen, so muss man hierzu den Stahlhalter  gegenüber dem Kopierschlitten verschieben  und zu diesem Zweck zunächst seine Fest  klemmung lösen. Daher ergibt sieh die Auf..

    gabe, Vorsorge dafür zu treffen, dass der  Kopierschlitten infolge des Lösens der     Fest-          klemmung    des Stahlhalters vom Werkstück  fort in seine Endstellung zurückläuft und erst  wieder dann in die Betriebslage vorläuft, wenn  der Stahlhalter nach erfolgter Zustellung wie  der festgeklemmt ist; denn wenn diese Bedin  gungen erfüllt sind, dann kann man nicht. das  Festklemmen des Stahlhalters nach dem Zu  stellen des Drehstahls vergessen. Auch wird  erreicht, dass beim Lösen des Stahlhalters der  Stahl vom Werkstück zurückgezogen wird, so  dass dieses nach dem letzten Arbeitsgang ohne  weiteres ausgespannt werden kann.  



  Erfindungsgemäss ist die Klemmvorrich  tung über ein Gestänge mit. dem Fühler so  gekuppelt, dass durch Festziehen der Klemme  der Fühler     zur    Steuerung des Kopierschlittens  nach     Massgabe    der Schablone freigegeben,    durch Lösen der Klemme aber zur Einleitung  des Rücklaufes des Kopierschlittens von der  Schablone abgehoben wird.  



  Die Zeichnung     stellt    ein     bevorzugtes    Aus  führungsbeispiel der     Erfindung    dar. In ihr  zeigt:  Fig. 1. einen. lotrechten Schnitt durch den  Kopierschlitten mit dem Stahlhalter und der  Klemmspindel,  Fig. 2 eine Stirnansicht des Kopierschlit  tens mit dem Fühler und der Gleitbahn für  den Stahlhalter, der hier fortgelassen ist,  Fing. 3 einen Teilgrundriss der Drehbank  mit dem Bett. und dem     Planschlitten,    der den  hintern Kopiersupport trägt     und.     



  Fig. 4 einen senkrechten Längsschnitt  durch den Kopiersupport mit dem hydrau  lischen     Antrieb.     



  Der auf der Bettgleitbahn 10 der     Dreh-          Bank    (Fig. 3) laufende Bettschlitten 11 ist in  bekannter Weise mit einer     waagrechten,        quer     zur Arbeitsspindelachse und der Gleitbahn 10  verlaufenden Gleitbahn 12 'für zwei     Plan-          schlitten    13 und 14 versehen. Zum Verstellen  der Planschlitten und     zum    Anstellen der auf  ihnen angeordneten Werkzeuge dienen drei  parallel nebeneinander im     Bettsehlitten    gela  gerte Spindeln, die sich quer zur Spindel  achse erstrecken und in der     Fig.    3     mit    15, ,  16 und 17 bezeichnet sind.

        Auf den Planschlitten 13 und 1.1 sind um       senkrechte    Achsen schwenkbar Drehteile 18  bzw. 19     angeordnet.     



  Der Drehteil 19 des     vordern    Planschlittens  14 hat mit der vorliegenden Erfindung nichts  zu     _    tun und braucht. daher nicht. näher be  schrieben zu werden. Auf dem Drehteil 18 des  hintern Planschlittens 13 ist ein Kopierschlit  ten 43 angeordnet. Zu diesem Zweck hat. der  Drehteil 18 eine waagrechte Gleitbahn 46  (Fig.2 und 3), auf welcher der Schlitten 43  gleiten kann. Dieser ist sowohl mit einer  Zylinderbohrung 44 als auch mit einer seit  lichen ehwalbenschwanzführung 45 (Fig.2)  versehen. Wie Fig. 3 zeigt., bildet die Schwal  benschwanzführung 45 mit der Gleitbahn 46  einen Winkel von annähernd 30 , während die  Zylinderbohrung 44 parallel zur Gleitbahn 46  verläuft. In der Bohrung läuft. ein Kolben 47,  dessen Kolbenstange 48 an einem Ansatz 49  des Drehteils 1.8 befestigt ist.

   Das vordere  Ende der Bohrung ist. durch einen Deckel 50  (Fig. 2 und 4) verschlossen. Ferner ist. in  einem Ansatz des Kopierschlittens 43 eine  waagrechte Welle 51 gelagert, die rechtwink  lig zur Gleitbahn 46 des Kopierschlittens ver  läuft. Auf dieser Welle ist der Fühler in Ge  stalt eines     doppelarmigen    Hebels 52 gelagert.,  an dessen unterem Arm das eigentliche Fühler  organ 53 (Fig. 2) befestigt ist, das die  Schablone     abtastet.    Das obere Ende des     dop-          pelarmigen    Hebels 52 wirkt. auf einen Kolben  schieber ein. Dieser     sitzt    in einer der Zylinder  bohrung 44 parallelen Buchse 54, die in den  Kopierschlitten 43 eingesetzt. ist und den Zu  fluss und Abfluss zum Zylinder 44 steuert.

    Diejenige Einstellung des Drehteils 18, die in  Fig. 3 gezeigt ist, verwendet. man beim Längs  kopieren, das heisst bei derjenigen Arbeits  weise, bei welcher der Fühlfinger 53 eine am  Bett befestigte Schablone abtastet, und der  Bettschlitten 11 über eine Spindel angetrieben  wird, um dem Kopiersupport den Leitvorschub  zu erteilen, der parallel zur Spindelachse er  folgt. Damit der     Leitvorschub    nicht unter  brochen zu werden braucht, wenn der     Fühl-          finger    auf eine senkrecht in Richtung auf die  Spindelachse verlaufende Stufenfläche der    Schablone     gelangt,    ist hierbei der Drehteil 18  so eingestellt, dass die Gleitbahn 46 mit der  Spindelachse einen spitzen Winkel von etwa       50     bildet.

   Während der     Leitvorschub    fort  dauert, während also der Bettschlitten 11. in  der Richtung des Pfeils 55 läuft., wird der  Kopierschlitten 43 auf der Gleitbahn 46 in  der Richtung des Pfeils 56 verstellt. Es ergibt  sich daher ein resultierender Vorschub in der  Richtung des Pfeils 57 senkrecht zur Spindel  achse. Die Bewegung des Schlittens 43 wird  hydraulisch bewirkt., wobei der Kolben 47       feststeht.    und der Schlitten 43 relativ zum  Kolben 4 7 verstellt wird.    Zum Plankopieren wird der Drehteil 18  mit Bezug auf Fig. 3 im Uhrzeigersinn um  90  geschwenkt.

   Die Schablone wird dann am  Bettschlitten 11     befestigt.,    der in Ruhe ver  bleibt,     während    der Leitvorschub durch Vor  schub des     Planschlittens    13 erzeugt wird.  



  Der Stahlhalter 58 hat auf seiner Unter  seite eine Zahnstange, die mit einem     Ritzel     einer Welle 66     (Fig.    3) kämmt. Diese Welle  ist im Kopierschlitten 43 gelagert und     durch     weitere Getriebeelemente, zu denen Schrau  benräder 67 und 68 und eine Welle 69 gehören,  mit einer vorn an der Maschine angeordneten  Handkurbel verbunden. Dreht man     diese    Kur  bel, so wird     dadurch    der Stahlhalter 58 relativ  zum Kopiersupport 43 verschoben. Auf diese  Weise kann man den Stahl zustellen oder  zurückziehen.  



  Es ist erwünscht., den Stahlhalter nach       jedesmaliger    Zustellung festzuklemmen, um  eine starre Halterung am Kopierschlitten zu  gewährleisten. Zu diesem Zweck ist am Ko  pierschlitten 43 gemäss     Fig.    1 eine Klemm  backe 82 senkrecht verschiebbar geführt und  von einer lotrechten Bohrung     durchsetzt.     Durch diese geht eine Klemmschraube 83 hin  durch, deren Kopf 84 sich     auf    die Backe 82  stützt, und deren unteres Ende in eine Ge  windebohrung des     Kopiersehlitten:s    43 ein  greift. Der Kopf 84 hat einen     CTriff    85, mit  dessen Hilfe man die Klemmschraube 83 fest  ziehen kann.

   Die Klemmbacke 82 wird dann  auf eine Keilleiste 86 gepresst, die in die      Schwalbenschwanzführung 45 eingelegt. ist.  Dadurch wird dann der Stahlhalter 58 am Ko  pierschlitten 43     festgeklemmt.     



       U    m nun zu verhindern, dass man etwa das  Festklemmen vor Beginn der Kopierarbeit ver  gisst, ist folgende Anordnung getroffen:  Die Schraubspindel 83 trägt einen Bund.  87 (Fig. 1) mit einer Kerbe, in die sich bei  gelöster Klemme das zugeschärfte Ende einer  Schaltstange 88 unter dem Einfluss einer  Druckfeder 89 einlegen kann (Pia-. 1). Diese  Stange hat an ihrem andern Ende ein Quer  haupt 90 (Fig. 2), das sich von aussen auf  den obern Arm des Hebels 52 legen kann.  Wenn das geschieht, wird der Fühlfinger 53  von der Schablone abgehoben, -Lind der Steuer  schieber derart verstellt, dass er den Kopier  schlitten bis in die äussere     Grenzstellung    ge  mäss Fig. 4 laufen lässt.

   Die Schaltstange 88  kann aber nur dann in die Kerbe des Bundes  87 einschnappen und den Rückzug des Kopier  schlittens auslösen, wenn die Klemmschraube  83 gelöst ist. Wird sie angezogen, also der  Stahlhalter festgeklemmt,     so    wird die Schalt  stange 88 mit bezug auf Fig. 1 nach rechts  verschoben und gibt dann den Fühler 52 frei,  der dann den Kopierschlitten nach Massgabe  der     Schablone    einstellt und somit den Vor  schub einschaltet. Die Klemmittel für den  Stahlhalter 58 werden also unter Mitbenutzung  der Fühlersteuerung auch zum Zurückziehen  des Stahls verwendet, und zwar mit Hilfe ein  facher zusätzlicher Verbindungsteile zwischen  den Klemmitteln 83, 84, 85 und dem Fühler  52, 53.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kopierschlittensteuerung an einer Nach formdrehbank mit einem den Kopierschlitten- antrieb hydraulisch steuernden Fühler und mit einem in einer Gleitbahn des Kopierschlit tens verschiebbaren Stahlhalter, der durch eine von Hand bedienbare Vorrichtung festklemm bar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung über ein Gestänge mit dem Fühler so gekuppelt ist, dass durch Festziehen der Klemme (82) der Fühler (52) zur Steuerung des Kopierschlittens (43) nach Massgabe der Schablone freigegeben., durch Lösen der Klemme aber zur Einleitung des Rücklaufes des Kopierschlittens von der Schablone. angehoben wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kopierschlittensteuerung nach Patent ansprach, bei welcher der Kopierschlitten sowohl den die Schablone abtastenden Fühler als auch einen von dem Fühler verstellbaren, den hydraulischen . Vorschub steuernden Steuerschieber trägt, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmspindel (83) für den Stahl halter (58) ebenfalls auf den Steuerschieber einwirken kann und diesen beim Lösen des Stahlhalters (58) auf hydraulischen Rückzug des Kopierschlittens (43) schaltet.
    2. Kopierschlittensteuerung nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmspindel (83) einen Schaltnocken (87) trägt, der über das Gestänge (88, 90) auf den Fühler (52) wirkt und. diesen beim Lösen der Klemmung von der Schablone, abhebt und ihn dadurch dazu veranlasst, den hydrau lischen Rückzug dies Kopierschlittens einzu- schalten.
CH321624D 1952-09-15 1953-09-11 Kopierschlittensteuerung an einer Nachformdrehbank CH321624A (de)

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