Zahltellereinrichtung mit drehbarem Teller Vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine Zahltellereinrichtung mit drehbarem Tel ler, welcher durch eine Sperreinrichtung in zwei in bezug aufeinander -tun 180 versetzten Lagen arretiert werden, kann.
Bei derartigen Zahltellereinrichtungen be steht das Bedürfnis, mit dem Lösen der Sperreinriehtung dem Drehteller zugleich einen Drehimpuls zu erteilen. Es wurde schon vorgeschlagen, beine Betätigen des Druek- knopfes eine Feder zu spannen, welche sich beim Lösen der Sperreinrichtung für den Drehteller entspannen kann und dabei dem letzteren einen Drehimpuls erteilt.
Es ist aber auch vorgeschlagen worden, dieses Drehen durch einen Elektromotor zu bewerkstelligen, der mit. dem Lösen der Sperr- einriehtung eingeschaltet wird.
Eine bekannte Drehtellereinrichtung nach der ersterwähnten Lösung weist, neben der Feder, eine grössere Anzahl von Hebeln, Len kern und Anschlägen auf, die alle einer Ab nutzung unterworfen sind, leicht. zu Störun <U>g</U>en Anlass geben und die Konstruktion kom pliziert und teuer machen.
Die zweite Lösung mit dem Elektromotor ist zufolge der Tatsache, dass ein solcher Motor notwendig ist, ebenfalls teuer.
Bei einer Zahltellereinrichtung mit dreh barem, durch eine Sperreinrichtung in zwei um 180 versetzten Lagen feststellbarem Tel ler, dem mittels eines v erschwenkbaren Hand hebels ein Drehimpuls erteilt werden kann, wobei zugleich die Sperreinrichtung gelöst wird, trägt gemäss der vorliegenden Erfin dung die Schwenkachse des Handhebels zwei Hebelarme, von denen der eine beim Ver- schwenken des Handhebels in den Bereich eines Anschlages am Drehteller verschwenkt wird und der andere mit einem Mitnehmer an.
der Sperreinrichtung zusammenarbeitet.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus- führungsbeispiel einer Zahltellereinrichtung gemäss der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig.1 eine Seitenansicht der Drehteller einrichtung, Fig.2 eine Draufsicht zu Fig.1. Fig. 3 einen Ausschnitt aus Fig. 2, in grö sserem Massstab, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig.3 und Fig. 5 einen Aufriss des Ausschnittes nach Fig. 3.
Die gezeichnete Zahltellereinrichtung eist einen mit einem schräg gegen aussen und oben verlaufenden Rand versehenenDrehtellerl auf, mit zwei segmentförniigen Erhöhungen 2 auf zwei diametral gegenüberliegenden Seiten. Ein schnitte in diesen Erhöhungen dienen zur Aufnahme einer diametral zum Drehteller verlaufenden Glasplatte 3.
Der Drehteller 1 ist in bekannter Weise mittels nicht dargestellter Kugellager in einem Rahmen 4 gelagert. Der ringförmige Rahmen 4 ist an der Unterseite einer quadratischen Trag- und Befestigungsplatte 5 für die ganze Zahltellereinrichtung befestigt.
An zwei diametral gegenüberliegenden Sei ten sind am Rande des Drehtellers 1, und zwar an dessen Unterseite, zwei Paare von Nocken 6 und 7 bzw. 6' und 7' so angebracht., dass zwischen denselben eine Nute 8 bzw. 8' freibleibt.
In diesen Nuten 8 bzw. 8' liegt, bei arre tiertem Drehteller 1, eine Klinke 9 der Sperr einrichtung an einem Schlitten 10, welcher in einer Führung 11 in senkrechter Richtung verschiebbar ist.. Die Führung 11 ist an der Unterseite der Platte 5, am Rahmen 4 be festigt. Zwischen dem Schlitten 10 und dem Rahmen 4 liegt eine Platte 12 aus schall dämpfendem Material.
In den Schlitten ist eine Kopfschraube 13 eingeschraubt, deren Schaft 14 in einer Füh rung 15, die mittels einer besonderen Platte 16 auf die Platte 5 aufgeschraubt ist, geführt ist. Eine Druckfeder 17 ist bestrebt, die Schraube 13 nach oben zudrücken, wobei eine in einen Schlitz 18 in der Führung 15 ragende, in die Schraube 13 eingeschraubte Schraube 19 den Weg der Schraube 13 und damit. des Schlittens 10 begrenzt..
Auf einem am Schlitten 10 angebrachten Vorsprung 20 als Mitnehmer liegt ein Arm 21 eines dreiarmigen Hebels auf, der schwenkbar in einem einerends am Ring 4 befestigten Bügel 22 gelagert. ist.
Ein weiterer Arm 23 dieses Hebels liegt so, dass er beim Versehwen- ken desselben gegen die Rückseite des als Anschlag dienenden Nockens 6 bzw. 6' schlägt. Zugleich dient der Arm 23 als CTegengewicht für den Arm 21.
Das Verschwenken des Hebels erfolgt über einen Handhebel 24, der zwischen verstell baren, mit Dämpf ungspuffern 25 versehenen Anschlägen 26 v erschwenkbar ist und durch einen Schlitz 27 in der Platte 5 über dieselbe hinaivsragt. , Zum Drehen des Drehtellers 1 um 180 muss die Sperrklinke 9 aus der Nute 8 bzw. S' heraitisbewegt und anschliessend dem Dreh teller einen Drehimpuls erteilt werden.
Beim Verschwenken des Handhebels 24 im Sinne des Pfeils P in Fig. 5 drückt der Hebel arm 21 auf den Vorsprung 20 am Schlitten 10 und bewegt den letzteren nach unten. Dabei wird die Klinke 9 aus der Nute 8 bzw. 8' herausbewegt und der Drehteller ist frei drehbar.
Dadurch, dass der Arm 23 beim Ver- schwenken des Handhebels 24 gegen die Rück seite des Nockens 6 bzw. 6' schlägt, erhält der Drehteller einen Drehimpuls, welcher genügt, um den Teller 1 in Drehung zu versetzen.
Da der Handhebel 24 sofort nach einer einmaligen Schwenkbewegung losgelassen -wird. geht derselbe in seine Ausgangslage zurück und die Feder 17 drückt den Schlitten 10 über die Schraube 13 nach oben, so dass die Klinke 9 in die nächste der Nuten 8 bzw. S' eintritt, wenn sieh dieselbe beim Umlaufen des Drehtellers über der Klinke 9 befindet. Die Nocke 7 bzw. 7' ist an ihrer Stiiiiiseite so abgeschrägt, dass sie, wenn die Klinke über die abgeschrägte 1,tii-nfläelie gleitet, die Klinke gegen unten verstellt, so dass dieselbe hierauf in die Nute 8 bzw. 8' eintreten kann.
_Am Handhebel 24 kann auch eine nicht- gezeiclinete Feder angreifen, welche beim Ver- schwenken desselben im Gegensinne zum Pfeil P gespannt wird.
Eine nicht dargestellte Raste am Ende des Schlitzes 2 7 kann dann das Einlegen des Handhebels gestatten, um den selben mit gespannter Feder n iiiiekzuhalten. Bei dieser Anordnung genügt es zum Erteilen des Drehimpulses für den Drehteller und zum Auslösen der Klinke, den Handhebel aus seiner Raste heraus in den Schlitz 27 zu be wegen und sieh selbst zu überlassen.
Sofort nachdem der Handhebel in der Pfeilrichtung P das Ende des Schlitzes 27 erreicht hat, wird er von Hand zurückbewegt und wieder in die Raste eingeführt, damit nach einer halben Drehung des Drehtellers die Klinke 9 wieder in die nächste der Nuten 8 bzw. 8' eintreten kann.
Beim Bruch der Feder 17 kann dieselbe leicht ersetzt werden, indem man die Sehrau ben 19 und 13 löst und die letztere mit der zerbrochenen Feder entfernt.. Nach dem Ein- setzen einer neuen Feder 17 wird hierauf die Schraube 13 wieder in den Schlitten 10 und hierauf die Schraube 19 in die Schraube 13 eingeschraubt.
Die beschriebene Drehtellereinrichtung wird so in eine Schaltertisehplatte eingebaut, dass die Platte 5 auf derselben aufliegt und der Drehteller 1 zur Hälfte vor und zur Hälfte hinter der Glasscheibe 28 liegt, welche einen Sehalterraum von einem Bedienungs rahm trennt.
Die Glasscheibe besitzt über dem Dreh teller einen Ausschnitt 29, in den die Cslas- pla.tte 3 mit möglichst wenig Spiel so ein gepasst ist, dass keine Zugluftströmung zwi- sehen den beiden Seiten der Glasgeheibe 28 durch die zwischen der Glasplatte 3 und der Scheibe 28 verbleibenden Spalte eintritt.
Um den Eintritt der Klinke 9 in die Nuten 8 bzw. 8' möglichst geräuschlos erfolgen zu lassen, können beidseits der Nute schalldämp fende Organe, z. B. Beläge aus Weichgummi, angebracht sein.