CH321815A - Zahltellereinrichtung mit drehbarem Teller - Google Patents

Zahltellereinrichtung mit drehbarem Teller

Info

Publication number
CH321815A
CH321815A CH321815DA CH321815A CH 321815 A CH321815 A CH 321815A CH 321815D A CH321815D A CH 321815DA CH 321815 A CH321815 A CH 321815A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
plate
turntable
hand lever
payment
locking device
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Huber Jakob
Original Assignee
J Huber Ing Beleuchtungs U Met
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J Huber Ing Beleuchtungs U Met filed Critical J Huber Ing Beleuchtungs U Met
Publication of CH321815A publication Critical patent/CH321815A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G7/00Safety transaction partitions, e.g. movable pay-plates; Bank drive-up windows
    • E05G7/002Security barriers for bank teller windows
    • E05G7/005Pass-boxes therefor, e.g. with stationary bottoms
    • E05G7/007Pass-boxes therefor, e.g. with stationary bottoms with rotatable bottoms

Landscapes

  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description


      Zahltellereinrichtung    mit drehbarem Teller    Vorliegende Erfindung bezieht sieh auf  eine     Zahltellereinrichtung    mit drehbarem Tel  ler, welcher durch eine Sperreinrichtung in  zwei in     bezug    aufeinander -tun 180  versetzten  Lagen arretiert werden, kann.  



  Bei derartigen     Zahltellereinrichtungen    be  steht das     Bedürfnis,    mit dem Lösen der       Sperreinriehtung    dem Drehteller zugleich  einen Drehimpuls zu erteilen. Es wurde schon  vorgeschlagen,     beine    Betätigen     des        Druek-          knopfes    eine Feder     zu    spannen, welche sich  beim Lösen der Sperreinrichtung für den  Drehteller entspannen kann     und    dabei dem       letzteren    einen Drehimpuls erteilt.  



  Es ist aber auch vorgeschlagen worden,  dieses Drehen durch einen Elektromotor     zu     bewerkstelligen, der mit. dem Lösen der     Sperr-          einriehtung    eingeschaltet wird.  



  Eine bekannte     Drehtellereinrichtung    nach  der ersterwähnten     Lösung        weist,    neben der  Feder, eine grössere Anzahl von Hebeln, Len  kern und Anschlägen auf, die alle einer Ab  nutzung     unterworfen    sind, leicht. zu Störun  <U>g</U>en Anlass geben und die     Konstruktion    kom  pliziert und teuer machen.  



  Die zweite Lösung mit dem Elektromotor  ist zufolge der Tatsache, dass ein solcher Motor  notwendig ist,     ebenfalls    teuer.  



  Bei einer     Zahltellereinrichtung    mit dreh  barem, durch eine Sperreinrichtung in zwei  um 180  versetzten Lagen     feststellbarem    Tel  ler, dem mittels eines v     erschwenkbaren    Hand  hebels ein Drehimpuls erteilt werden kann,    wobei zugleich die Sperreinrichtung gelöst  wird, trägt gemäss der vorliegenden Erfin  dung die     Schwenkachse    des     Handhebels    zwei  Hebelarme, von denen der eine beim     Ver-          schwenken    des Handhebels in den Bereich  eines     Anschlages    am Drehteller     verschwenkt     wird und der andere mit einem     Mitnehmer     an.

   der Sperreinrichtung     zusammenarbeitet.     



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein     Aus-          führungsbeispiel    einer     Zahltellereinrichtung     gemäss der Erfindung     dargestellt,    und zwar       zeigt:

            Fig.1    eine     Seitenansicht    der Drehteller  einrichtung,       Fig.2        eine    Draufsicht     zu        Fig.1.        Fig.    3 einen Ausschnitt aus     Fig.    2, in grö  sserem Massstab,       Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     IV-IV     in     Fig.3    und       Fig.    5 einen Aufriss des Ausschnittes nach       Fig.    3.  



  Die gezeichnete     Zahltellereinrichtung         eist     einen mit einem schräg gegen aussen und oben  verlaufenden Rand     versehenenDrehtellerl    auf,  mit     zwei        segmentförniigen    Erhöhungen 2 auf  zwei diametral gegenüberliegenden Seiten. Ein  schnitte in diesen Erhöhungen dienen zur  Aufnahme einer diametral zum Drehteller  verlaufenden Glasplatte 3.  



  Der     Drehteller    1     ist    in bekannter Weise  mittels nicht dargestellter Kugellager in einem  Rahmen 4 gelagert. Der ringförmige Rahmen  4 ist an der Unterseite einer quadratischen      Trag- und Befestigungsplatte 5 für die ganze       Zahltellereinrichtung        befestigt.     



  An zwei diametral gegenüberliegenden Sei  ten     sind    am Rande des     Drehtellers    1, und  zwar an dessen     Unterseite,    zwei Paare von  Nocken 6 und 7 bzw. 6' und 7' so angebracht.,  dass     zwischen        denselben    eine Nute 8 bzw. 8'       freibleibt.     



  In diesen Nuten 8 bzw. 8' liegt, bei arre  tiertem Drehteller 1, eine Klinke 9 der Sperr  einrichtung an einem Schlitten 10, welcher in  einer Führung 11 in senkrechter Richtung  verschiebbar ist.. Die Führung 11 ist an der       Unterseite    der Platte 5, am Rahmen 4 be  festigt. Zwischen dem Schlitten 10 und dem  Rahmen 4     liegt    eine Platte 12 aus schall  dämpfendem Material.  



  In den Schlitten ist eine Kopfschraube 13  eingeschraubt, deren Schaft 14 in einer Füh  rung 15, die     mittels    einer besonderen Platte 16  auf die Platte 5     aufgeschraubt    ist, geführt ist.  Eine Druckfeder 17 ist     bestrebt,    die Schraube  13 nach oben zudrücken, wobei eine in einen       Schlitz    18 in der     Führung    15 ragende, in  die Schraube 13     eingeschraubte    Schraube 19  den Weg der Schraube 13 und damit. des  Schlittens 10 begrenzt..  



  Auf einem am Schlitten 10 angebrachten       Vorsprung    20 als     Mitnehmer        liegt    ein Arm 21  eines dreiarmigen Hebels auf, der schwenkbar  in einem     einerends    am Ring 4     befestigten     Bügel 22 gelagert. ist.

   Ein weiterer     Arm    23  dieses Hebels liegt so, dass er beim     Versehwen-          ken    desselben gegen die Rückseite des als       Anschlag    dienenden     Nockens    6     bzw.    6'     schlägt.     Zugleich dient der     Arm    23 als     CTegengewicht     für den     Arm    21.  



  Das     Verschwenken    des Hebels erfolgt über  einen Handhebel 24, der zwischen verstell  baren, mit Dämpf     ungspuffern    25 versehenen  Anschlägen 26 v     erschwenkbar    ist und durch  einen Schlitz 27 in der Platte 5 über dieselbe       hinaivsragt.    ,  Zum Drehen des Drehtellers 1 um 180   muss die Sperrklinke 9 aus der Nute 8 bzw.  S'     heraitisbewegt    und anschliessend dem Dreh  teller einen Drehimpuls erteilt werden.

      Beim     Verschwenken    des Handhebels 24 im  Sinne des     Pfeils    P in     Fig.    5 drückt der Hebel  arm 21 auf den     Vorsprung    20 am Schlitten 10  und bewegt den letzteren nach unten. Dabei  wird die Klinke 9     aus    der Nute 8 bzw. 8'       herausbewegt    und der     Drehteller    ist frei  drehbar.  



  Dadurch, dass der Arm 23 beim     Ver-          schwenken    des Handhebels 24 gegen die Rück  seite des     Nockens    6 bzw. 6' schlägt, erhält der  Drehteller einen Drehimpuls, welcher genügt,  um den Teller 1 in Drehung zu versetzen.  



  Da der Handhebel 24 sofort nach einer  einmaligen     Schwenkbewegung    losgelassen -wird.  geht derselbe in seine     Ausgangslage        zurück     und die Feder 17 drückt den Schlitten 10  über die Schraube 13 nach oben, so dass die  Klinke 9 in die nächste der Nuten 8     bzw.    S'  eintritt, wenn sieh dieselbe beim Umlaufen des  Drehtellers über der Klinke 9 befindet. Die       Nocke    7 bzw. 7' ist an ihrer     Stiiiiiseite    so  abgeschrägt, dass sie, wenn die Klinke über  die abgeschrägte     1,tii-nfläelie    gleitet, die  Klinke gegen unten verstellt, so dass dieselbe  hierauf in die Nute 8 bzw. 8' eintreten kann.  



       _Am    Handhebel 24 kann auch eine     nicht-          gezeiclinete    Feder angreifen, welche beim     Ver-          schwenken    desselben im Gegensinne zum Pfeil  P gespannt wird.

   Eine nicht dargestellte Raste  am Ende des Schlitzes 2 7 kann dann das  Einlegen des     Handhebels    gestatten, um den  selben mit     gespannter    Feder     n        iiiiekzuhalten.     Bei dieser Anordnung genügt es     zum    Erteilen  des Drehimpulses für den Drehteller und zum  Auslösen der Klinke, den Handhebel aus  seiner Raste heraus in den Schlitz 27     zu    be  wegen und sieh selbst zu überlassen.

   Sofort  nachdem der Handhebel in der Pfeilrichtung  P das Ende des Schlitzes 27 erreicht hat, wird  er von Hand zurückbewegt und wieder in  die Raste eingeführt, damit nach einer halben  Drehung des     Drehtellers    die Klinke 9 wieder  in die nächste der Nuten 8 bzw. 8' eintreten  kann.  



  Beim Bruch der Feder 17 kann dieselbe  leicht ersetzt werden, indem man die Sehrau  ben 19 und 13 löst und die letztere mit der  zerbrochenen Feder     entfernt..    Nach dem Ein-      setzen einer neuen Feder 17 wird hierauf die  Schraube 13 wieder in den Schlitten 10 und  hierauf die Schraube 19 in die Schraube 13       eingeschraubt.     



  Die beschriebene     Drehtellereinrichtung     wird so in eine     Schaltertisehplatte    eingebaut,  dass die Platte 5 auf derselben aufliegt und  der Drehteller 1 zur Hälfte vor     und    zur  Hälfte hinter der Glasscheibe 28 liegt, welche  einen     Sehalterraum    von einem Bedienungs  rahm trennt.  



  Die     Glasscheibe        besitzt    über dem Dreh  teller einen     Ausschnitt    29, in den die     Cslas-          pla.tte    3 mit möglichst wenig Spiel so ein  gepasst     ist,    dass keine     Zugluftströmung        zwi-          sehen    den beiden Seiten der     Glasgeheibe    28  durch die     zwischen    der Glasplatte 3 und der  Scheibe 28 verbleibenden Spalte     eintritt.     



  Um den Eintritt der Klinke 9 in die Nuten  8     bzw.    8' möglichst geräuschlos erfolgen zu       lassen,    können beidseits der Nute schalldämp  fende Organe, z. B. Beläge     aus    Weichgummi,  angebracht sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zahltellereinrichtung mit drehbarem, durch eine Sperreinriehtung in zwei um 180 versetz ten Lagen feststellbarem Teller, dem mittels eines v erschwenkbaren Handhebels ein Dreh impnis erteilt. werden kann, wobei zugleich die Sperreinrichtung gelöst wird, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schwenkachse des Hand hebels zwei Hebelarme trägt, von denen der eine (23) beim Versehwenken des Handhebels in den Bereich eines Ansehlages (6, 6') am Drehteller versehwenkt wird und der andere (21) mit, einem 1 < Zitnehmer (20)
    an der Sperr einrichtung zusammenarbeitet. UNTERANSPRÜCHE 1. Zahltellereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Anschlag (6, 6') am Drehteller zusam menarbeitende Hebelarm (23) so ausgebildet und angeordnet ist, dass er durch sein Ge wicht beim Loslassen des Handhebels diesen in die Ausgangslage zurückführt. 2.
    Zahltellereinrichtu ng nach Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtung für den Drehteller eine Fe der (17) aufweist, welche eine Sperrklinke (9) mit einer von zwei Nuten (8, 8') an der Unterseite des Drehtellers in Eingriff hält und bei Betätigung des Handhebels (24) ge spannt wird, während sie beim Loslassen den letzteren in die Ausgangslage zurückdrückt.
    3. Zahltellereinrichtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet., dass die Nuten beidseits mit Belägen aus schalldämp fendem Material versehen sind. 4. Zahltellereinrichtung nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Sperrklinke (9) in der Sperrlage haltende Feder (17) in einem Gehäuse (15) unter gebracht ist, welches von oben her an einer Trag- und Befestigungsplatte (5) für den Drehteller lösbar befestigt ist.
    5. Zahltellereiurichtung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Handhebel durch einen Schlitz (27) in der Trag- und Befestigungsplatte für den Dreh toller ragt, wobei an der Plattenunterseite schalldämpfende Anschläge (25, 26) für den Handhebel in dessen beiden Endlagen vor gesehen sind.
CH321815D 1954-03-04 1954-03-04 Zahltellereinrichtung mit drehbarem Teller CH321815A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH321815T 1954-03-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH321815A true CH321815A (de) 1957-05-31

Family

ID=4498537

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH321815D CH321815A (de) 1954-03-04 1954-03-04 Zahltellereinrichtung mit drehbarem Teller

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH321815A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH321815A (de) Zahltellereinrichtung mit drehbarem Teller
DE874069C (de) Tischgeraet in Gestalt einer Drehplatte mit Musikwerk
DE969694C (de) Objektivverschluss
DE686753C (de) Zimmerkegelbahn mit uebereinanderliegenden getrennten Laufbahnen
DE425677C (de) Waage mit ausloesbar verriegeltem Anzeigewerk
DE709745C (de) Bildwechseleinrichtung fuer Einzelbildwurfgeraete
DE1017051B (de) Sperreinrichtung an Zeichenkoepfen
DE865369C (de) Vorrichtung zum Feststellen und Zentrieren von Kreiselgeraeten
AT210183B (de) Drehbewegungssperre
DE602909C (de) Selbstverkaeufer mit drehbarem, wahlweise einstellbarem Warenbehaelter
DE800472C (de) Zeituhr mit periodischer Tonwiedergabe (Sprechende Uhr)
DE733938C (de) Photographische Kamera mit Selbsttaetiger Belichtungseinstellung
DE816808C (de) Spielgeraet mit mehreren Kugeln
DE640458C (de) Umschaltvorrichtung fuer die zu einem drehbaren Ganzen verbundenen Matrizeneinfalltrichter von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE971079C (de) Bildwerfer mit einer Bildwechselvorrichtung zur fortlaufenden Vorfuehrung von plattenfoermigen Diapositiven
DE2116910C2 (de) Einrichtung zum Verhindern der münzlosen Betätigung einer selbstkassierenden Zeitkontrollvorrichtung
DE408423C (de) Schaltvorrichtung fuer den Papierwagen von Typenstangenschreibmaschinen niederer Bauart
AT144146B (de) Typenradschreibmaschine.
CH319171A (de) Zahltellereinrichtung mit einem Drehteller
AT21195B (de) Selbstkassierende Weckeruhr.
DE1095165B (de) Lafette
DE590935C (de) Klingelvorrichtung zur UEberwachung der gesetzten Zeilenlaenge von mechanisch vorgeschobenen, im Kreislauf an Draehten gefuehrten Matrizenstaeben von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE196459C (de)
DE362020C (de) In einen Rollschuh umwandelbarer Schlittschuh
DE2950899C2 (de) Kugelspielgerät