CH321871A - Verfahren zur Herstellung von 2-Oxynaphthalin-3-carbonsäure - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von 2-Oxynaphthalin-3-carbonsäureInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung von 2-Oxyüaphthalin-3-earbonsäure Die teehniselie Herstellung von 2-Oxy- iiaplithalin-3-earbonsäure wird in der Weise dureligeführt, dass \?-Oxynaphthalin in ein Al kalisalz, und zwar normalerweise in das \a trittnisalz, übergeführt wird, das in troekenem Zustand bei Temperaturen bis etwa 235 mit Kohlendioxyd umgesetzt wird.
Das Verfahren liefert nur mässige Ausbeuten, und es sind in ;roher Zahl V erbesserungsvorsehläge gemacht worden, wobei im allgemeinen kleine, unklare oder unzuverlässige Angaben über die erziel- baren Ausbeuten gemaeht sind.
So lassen sieh zum Beispiel die Angaben der britisehen Patentsehrift Nr. 674997 nieht bestätigen, wonach das Dinatriumsalz der 2-Oxynaphthalin-l-earbonsäure sieh quantita tiv in das Dinatriumsalz der 2-Oxynaphtha- lin-3-earbonsäure umlagern lassen soll. Als Stand der Technik ist in dieser Patentschrift eine Ausbeute von 36 bis 370,/o angegeben.
Nach dem Verfahren der amerikanisehen Pa- tentsehrift Nr.2544881 wird eine Ausbeute von 31,8 %, bezogen. auf das eingesetzte 2-Oxy- naplitlialin oder dessen Alkalisalz, erhalten.
Innerhalb dieser Grenzen liegen aueh tat- säehlieh die bisher teehniseh erzielbaren Aus beuten an 2-0xynaphthalin-3-carbonsäure.
Es wurde nun gefunden, da.ss man wesent- lieli höhere Ausbeuten an 2-Oxynaphthalin-3- carbonsäure erhalten kann, wenn man auf 2-Oxynaphthalin oder dessen Alkalisalze Koh lendioxyd und ein Alkalihydrid, vorzugsweise atriumhydr id, einwirken lässt.
Man kann da bei so verfahren, da.ss man 2-Oxy naphthalin mit der zur Bildung des Alkalisalzes erfor- derliehen äquimolekularen Menge Alkahhydrid umsetzt und auf das entstandene Alkalisalz des 2-Oxynaphthalins unter Zusatz von wei terem Alkalihydrid Kohlendioxyd einwirken lässt, oder dass man 2-Oxynaphthalin mit mehr als der äquimolekularen Menge Alkalihydrid,
die zur Bildung des Alkalisalzes erforderlich ist, umsetzt und dann auf das entstandene Gemisch von Alkalihydrid und dem Alkali salz des 2-Oxynaphthalins Kohlendioxyd ein wirken lässt. Man kann aber auch das aus 2-Oxt-naphthalin und Ätzalkali hergestellte Alkalisalz des 2-Oxynaphthalins unter Zusatz eines Alkalihydrids mit Kohlendioxyd umset zen.
Höhere Ausbeuten an 2-Oxynaphthalin-3- carbonsäure werden auch erhalten, wenn man ein durch Einwirkung von Kohlendioxyd auf ein Alkalisalz des 2-Oxynaphthalins herge stelltes Carboxylierungsprodukt mit einem Al kahhydrid versetzt und weiter mit Kohlen dioxyd umsetzt. Es kann auch so vorgegangen werden, dass das Alkalihydrid nicht in Sub stanz in das Reaktionsgemisch eingeführt, sondern in diesem durch Einwirkung von Wasserstoff auf dem trockenen Gemisch ein verleibtes Alkalimetall erzeugt wird.
<I>Beispiel 1</I> In einem rotierenden Autoklaven von 2 Li ter Inhalt, der mit einigen Mahlkugeln oder Walzen beschickt ist, werden 72 Gewichtsteile 2-Oxynaphthalin mit 12,4 Gewichtsteilen Na- triumhydrid 1 Stunde bei 120 und 1 Stunde bei i50 in einer Stickstoffatmosphäre ver mahlen. Der Gasinhalt des Autoklaven wird dann durch Kohlendioxyd verdrängt, Kohlen dioxyd bis zu einem Druck von 5 atü einge drückt und unter Aufrechterhaltung eines Druckes von 5 atü die Umsetzung mit Kohlen dioxyd bei 230-250 Innentemperatur wäh rend 8 Stunden durchgeführt.
Die Aufarbei tung erfolgt in bekannter Weise auf nassem Wege.
Die Ausbeute an 2-Oxynaphthalin-3-car- bonsäure beträgt. 42% der Theorie von ein- gesetzten 2-Oxynaphthalin.
<I>Beispiel 2</I> In einem mit kräftigem Rührwerk ver sehenen Autoklaven werden 72 Gewichtsteile 2-Oxynaphthalin mit 40%iger Natronlauge entsprechend 20 Cxewiehtsteilen Ätznatron im Stickstoffstrom umgesetzt und bis zu einer Endtemperatur von 200 entwässert.
Nach Ab kühlung des Autoklaven werden 1,5 Gewichts teile Natriumhydrid eingebracht und mit. dem gebildeten Alkalisalz des 2-Oxynaphthalins gut vermischt. -Man verdrängt den Gasinhalt des Autoklaven mit Kohlendioxyd und ver fährt weiter wie im Beispiel 1.
Ausbeute 45% der Theorie.
Verwendet man Ätzkali an Stelle von Ätz natron, so werden ähnliche Ergebnisse erzielt. <I>Beispiel 3</I> Aus 72 Gewichtsteilen 2-Oxynaphthalin wird trockenes Alkalisalz hergestellt. Bei 200 wird der Gasinhalt des Autoklaven durch Kohlendioxyd verdrängt und Kohlendioxyd bis zu einem Druck von 40 atü eingedrückt. Die Temperatur wird auf etwa 235 gesteigert und während 6 Stunden gehalten. Nach Ab- kühlen des Autoklaven werden 9 Gewichts teile Natriumhydrid eingebracht. Anschlie ssend lässt man wiederum 8 Stunden bei etwa 235 unter 40 atü Kohlendioxyd einwirken.
Ausbeute 471/o der Theorie.
Bei Verwendung von Kalium- oder Li- thiumhydrid an Stelle von Natriumhydrid werden ähnliche Ausbeuten erhalten. <I>Beispiel</I> Man verfährt nach den Angaben von Bei spiel 3, führt. jedoch die Carboxylierung bei einem Druck von nur 5 atü durch. Nach Zu satz von 6 Gewichtsteilen Natr iumhy drid wird bei 5 atü zu Ende earboxyliert.
Ausbeute 471/o der Theorie. <I>Beispiel 5</I> Aus 72 Gewichtsteilen 2-Oxynaphthalin wird in der in Beispiel 2 geschilderten Weise trockenes Alkalisalz hergestellt. Nach Abküh len des Autoklaven wird 1 Gewichtsteil metal lisches Natrium eingebracht, Wasserstoff ein gedrückt und 1 Stunde bei 235 Innentem peratur unter 10 atü '\Z asserstoffdruck gehal ten. Die Wasserstoffatmosphäre wird nun durch Kohlendioxyd ersetzt, und das Reak tionsgemisch wird für die Dauer von 6 Stun den bei 235 unter einem Kohlendioxyddruck von 19 atü gehalten.
Ausbeute 42 % der Theorie. <I>Beispiel 6</I> In einem mit kräftigem Rührwerk ver- sehenen Autoklaven werden 72 Gewichtsteile 2-Oxynaphthalin mit einer 20 Gewichtsteilen t@ltznatron entsprechenden Menge 40%iger Natronlauge umgesetzt und unter Durchleiten von Stickstoff und allmählichem Steigern der Temperatur auf 200-220 C entwässert.
Danach werden 6 GewiehtsteileNatriumhy- drid eingebracht. Nach gutem Verrühren wird die Umsetzung mit Kohlendioxyd in der Weise vorgenommen, dass Kohlendioxyd in mehreren Anteilen aufgedrückt und der unter Absinken und Wiederanstieg des Druckes an seine Stelle tretende Wasserstoff jeweils abgeblasen wird. Dabei wird durch Wärmeregulierung von aussen dafür gesorgt, dass die Temperatur auf 230-240 C steigt und in dieser Höhe bleibt. Der Druck wird zweckmässig zwischen 1 und :> atü gehalten. Nach 16stündiger Einwir kung von Kohlendioxyd wird in bekannter Weise auf nassem Wege aufgearbeitet.
Die Ausbeute an 2-Oxynaphthalin-3-ear- bonsäure beträgt 5511/o der Theorie. Die Ent wässerung des Natriumsalzes des 2-Oxynaph- thalins kann auch unter vermindertem Druck durchgeführt werden. Vor dem Eintragen des Natriumhydrids wird in diesem Falle der Autoklav mit Stickstoff gefüllt.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Herstellung von 2-Oxy- naphthalin-3-carbonsäure, dadurch gekenn zeichnet, dass man auf 2-Oxynaphthalin oder dessen Alkalisalze Kohlendioxyd und ein Al- kalihydrid einwirken lässt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass man Natrium- hydrid als Alkalihydrid verwendet. 2.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man 2-Oxynaph- thalin mit der zur Bildung des Alkalisalzes erforderlichen äquimolekularen Menge Alkali- hydrid umsetzt und auf das entstandene Al kalisalz des 2-Oxynaphthalins unter Zusatz von weiterem Alkalihydrid Kohlendioxyd ein wirken lässt.3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man 2-Oxynaph= thalin mit mehr als der äquimolekularen Menge Alkalihydrid, die zur Bildung des Al kalisalzes erforderlich ist, umsetzt und auf das entstandene Gemisch von Alkalihydrid und dem Alkalisalz des 2-Oxynaphthalins Kohlen dioxyd einwirken lässt. 4.Verfahren nach Patentanspruch, da- dureh gekennzeichnet, dass man das aus 2-Oxy- naphthalin und Ätzalkali hergestellte Alkali- salz des 2-Oxynaphthalins unter Zusatz eines Alkalihydrids mit Kohlendioxyd umsetzt. 5.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein durch Einwirkung von Kohlendioxyd auf ein Alkali salz des 2-Oxynaphthalins hergestelltes Carb- oxylierungsprodukt mit einem Alkalihydrid versetzt und weiter mit Kohlendioxyd umsetzt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man das zur An wendung gelangende Alkalihydrid im Reak tionsgemisch aus Alkalimetall und Wasser stoff erzeugt.
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|---|---|---|---|---|
| CN116850920A (zh) * | 2023-06-15 | 2023-10-10 | 内蒙古习尚喜新材料科技有限公司 | 一种三步连续合成醇碱金属盐的方法 |
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1953
- 1953-09-26 CH CH321871D patent/CH321871A/de unknown
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