CH321946A - Ankerhebestein für Uhrwerke mit Anker und Gangrad - Google Patents
Ankerhebestein für Uhrwerke mit Anker und GangradInfo
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- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
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Description
Ankerhebestein <B>für Uhrwerke mit Anker und Gangrad</B> Die Schmierung der Impulsfläche der Hebesteine des Ankers und der Impulsfläche der Gangradzähne ist wegen der schlechten Üllialterung auf den beiden ebenen Impuls fläelien ein schwierig zu lösendes Problem.
Das Schmiermittel wird durch die Zähne des sieh immer gleichsinnig drehenden Gangrades von der zu schmierenden Fläche des Anker steines allmählich web gesehabt.. Nach relativ kurzer Laufzeit befindet sich der grösste Teil dos Schmiermittels an der Austrittskante der Impulsfläche bzw. auf der sogenannten Aus- @:angsffche des Ankersteines und ist damit für den Schmierprozess verloren.
Der auf dci- Impulsfläche verbleibende, dünne Sehmier- initteIfilm. wird durch die schabende Bewe gung der Gangradzähne mit der Zeit voll ständig weggeschafft, so dass die beiden Im- Z, trocken laufen.
Um diesen Übelstand zu beseitigen, weist der Ankerhebestein gemäss vorliegender Er findung zur Verbesseüing der Schmiermittel- ha.lterung mindestens eine Kapillarausneh- mung auf, die an wenigstens einer der mit den Gangradzähnen in Berührung kommen den Flächen des Ankerhebesteines offen, liegt.
Auf beiliegender Zeichnung sind in Fig. 2 bis 7.7 beispielsweise verschiedene Ausfüh rungsformen des erfindungsgemässen Anker liebesteines, stark vergrössert, dargestellt.
Fig. 1 zeigt, einen Ankerhebestein bisheri ger Ausführung, das heisst. ohne Ausnehmung, Lind Fig. 2 einen solchen mit. Kapillarausneh- mung, quer zur Bewegungsrichtiuig der Gang radzä.hne gesehen.
Die weiteren Figuren zeigen Hebesteine mit verschiedenen Ausführungsformen der Kapillarausnehmung, und zwar Fig. 3 bis 5 im .Schrägbild, Fig. 6 bis 9, im Querschnitt und Fig. 10 bis 17 im Längsschnitt.
Wie in Fig. 1 in vereinfachter Weise ver anschaulicht, wird das durch die punktierte Fläche dargestelltie Schmiermittel S bei einem bisher gebräuchlichen Ankerhebestein infolge der Sehabenden Wirkung der in Pfeilrichtung auf der Impulsfläche J abgleitenden,Gangrad- zähne nach relativ kurzer Laufzeit gegen die Austrittskante A der Impulsfläche transpor tiert, wo es sich ansammelt, um die Austritts kante herum auf die sogenannte Ausgangs fläche G des Steins überfliesst,
und für den Schmierprozess verloren ist.
Ist dagegen die Impulsfläche J gemäss _ Fig.2 und 3 mit, einem die Ruhefläche R und Ausgangsfläche G miteinander verbinden- den Kapillarschlitze K von einigen Hundert stelmillimeter Breite versehen, so wird ein Teil des Schmiermittels S durch die Kapillar wirkung sogleich wieder gegen die Eintritts kante E der Imp@idsfläche" bzw.
auf die Ruhe fläche R des Steins zurückgesaugt, wie in den Fig. ? und 3" ebenfalls vereinfacht, darge stellt ist. Der Kapillarschlitz K erstreckt sich dabei zweckmässigerweise auch über einen Teil der Ruhefläche R, wie dies bei den Beispielen ge mäss Fig.5, 13, 14, oder sowohl über einen Teil dPr Ruhefläche R als auch einen Teil der Ausgangsfläche G, wie es gemäss Fig.2,
3" 4 und 10 der Fall ist. Dadhzrch wird eine grössere Sehmiermittelaufnahmeermöglicht. .Nach län gerer Laufzeit ist die Hauptmenge des Schmiermittels, ungefähr wie in Fig. 2 und 3 angedeutet., gleichmässig auf die Ein- und die Austrittskante der Impulsfläche verteilt, wo bei auch auf der letzteren selbst stets ein dün ner Schmiermittelfilm bleibt, der dauernd neu gespeist wird.
Die Verteilung dieses Sehmiermittelfilms über die Impulsfläche J kann dadurch gün stig beeinflusst werden, dass man den Schlitz K nicht parallel zu der Längsmittelaxe der Impulsfläche, sondern, wie beim Beispiel nach Fig. 5, leicht schräg dazu anordnet.
Um die Gesamtmenge des Schmiermittels S zu vergrössern, genügt, es, dem Kapillar schlitz K einen nach innen, das heisst gegen die Steinmitte erweiterten Querschnitt zu geben, so dass ein Schmiermittelreservoir ge bildet ist, ohne da,ss die Kapillarwirkung da durch wesentlich herabgesetzt wird. :Solche nach innen erweiterte Querschnitte sind in den Fig. 6 bis 9,dargestellt. Wie aus denselben ersichtlich, kann dieser Querschnitt die ver schiedensten Formen aufweisen;
so kann er zum Beispiel trapezförmig oder kreuzförmig sein, oder die Seitenwände des !Schlitzes kön nen konkav oder konvex gewölbt sein, Die Formen gemäss den Fig. 8 und 9 haben jedoch den besonderen Vorteil, dass die Kapillarität des Schlitzes am vollkommensten erhalten bleibt.
Je nach der Lage des Ankerhebest.eines im Uhrwerk, insbesondere wenn es sich um ört lich fest angeordnete Uhren, wie Wand- und Standuhren, handelt, kann es empfehlenswert sein, den Kapillarschlitz K so anzubringen, dass seine Längsmittelebene zur Impulsfläche nach der einen oder andern Seite leicht ge neigt ist (Fig.4). Dadurch können durch Auslaufen verursachte Schmiermittelverluste vermindert bzw. ganz vermieden werden.
Die Schmiermittelhalteiumg kann aber auch durch die Formgebung der Basisfläche B beeinflusst werden. Soll beispielsweise ein Überfliessen relativ grösserer Mengen von Schmiermittel auf eine der Impulsfläche .I benachbarte Fläche vermieden werden, so kann der Basisfläche B eine Form gemäss Fig.11 bis 14 gegeben werden, wobei die Formen nach Fig.13 und 14 besonders vor teilhaft sein können, indem der Kapillarsehlitz hier über die ganze Impulsfläche und über einen Teil der R.uhefläc.he des Steins verläuft.
Dadurch wird einer allmählichen Anhäufung des Schmiermittels auf der Ausgangsseite der Impulsfläche entgegengewirkt, indem der Schmiermitte-lvorra,t dann auf der Eintritts seite stets grösser ist und überdies auch die rücksaugende Tendenz im Kapillarschlitz un terstützt wird.
Die Basisfläche B kann dabei die beiden Endkanten des Schlitzes geradlinig verbinden (Fig. 13). Durch eine konkave (Fig.12, 14) oder auch dreieekförmige (Fig. 11) Wölbung bzw. Ausnehmung der Basisfläche wird jedoch die Aufnahmekapazität .des Schlitzes ver- grössert.
In speziellen Fällen ist es zweckmässig, zwei getrennte Kapillarausnehmungen vorzu sehen, deren eine die Impulsfläche J mit der Ruhefläche des Steines und deren andere die Impulsfläche mit. der Ausgangsfläche des Steines verbindet. Wie die Fig.15, 16, 17 zei gen, können diese Ausnehmungen Schlitze mit winkelförmigem, geradem oder geboge nem Grund sein.
Dabei bleibt der zentrale Teil der Impulsfläche nur mit einem relativ dünnen Schmiermittelfilm überdeckt, der jedoch die Verbindung zwischen dem vordern und dem hintern Reservoir aufrechterhält, so dass auch in diesem Fall ein Trockenlaufen des Ankerhebesteines wirksam verhindert ist.
Bei allen beschriebenen Ausführungsbei spielen ist. der Ankerhebestein mit minde stens einer Kapillarausnehmung versehen, die an wenigstens einer der mit den Gangradzäh- nen in Berührung kommenden Flächen des Steines offen liegt.
Claims (1)
- PAT'ENTANSPRU CH Ankerhebestein für Uhrwerke mit Anker und Gangrad, dadurch gekennzeichnet, dass er zur Verbesserung der Schmiermittelhalte- rung mindestens eine Kapillarausnehmung aufweist, die an wenigstens einer der mit den Gangradzähnen in Berührung kommenden Flächen des Ankerhebesteines offen liegt.UNTERANSPRACHE 1. Ankerhebestein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapillar- ausnehmung die Ruhefläche und die Aus gangsfläche des Ankerhebesteines miteinander verbindet. 2. Ankerhebestein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Kapillar- ausnehmung ein in die Impulsfläche des An kerhebesteines eingearbeiteter Schlitz ist.3. Ankerhebestein nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz auch in einen Teil der Ruhefläche eingearbeitet ist. 4. Ankerhebestein nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Querschnitt des Schlitzes nach innen eine Erweiterung aufweist. 5.Ankerhebestein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei voneinan der getrennte Kapillarausnehmungen vorhan den sind, deren eine die Impulsfläche mit der Ruhefläche des -Inkerhebesteines und deren andere die Impulsfläche mit der Äusgangs- fläche des. Ankerhebesteines verbindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH321946T | 1954-01-28 |
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| CH321946A true CH321946A (de) | 1957-05-31 |
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1954
- 1954-01-28 CH CH321946D patent/CH321946A/de unknown
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