CH321946A - Ankerhebestein für Uhrwerke mit Anker und Gangrad - Google Patents

Ankerhebestein für Uhrwerke mit Anker und Gangrad

Info

Publication number
CH321946A
CH321946A CH321946DA CH321946A CH 321946 A CH321946 A CH 321946A CH 321946D A CH321946D A CH 321946DA CH 321946 A CH321946 A CH 321946A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
anchor
lifting stone
stone
anchor lifting
capillary
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Held Fritz
Original Assignee
Foerderung Forschung Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Foerderung Forschung Gmbh filed Critical Foerderung Forschung Gmbh
Publication of CH321946A publication Critical patent/CH321946A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B15/00Escapements
    • G04B15/14Component parts or constructional details, e.g. construction of the lever or the escape wheel

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description


      Ankerhebestein   <B>für Uhrwerke mit Anker und Gangrad</B>    Die Schmierung der     Impulsfläche    der  Hebesteine des Ankers und der Impulsfläche  der     Gangradzähne    ist wegen der     schlechten          Üllialterung    auf den beiden ebenen Impuls  fläelien ein schwierig zu lösendes Problem.

    Das     Schmiermittel    wird durch die Zähne des  sieh immer gleichsinnig drehenden Gangrades  von der zu schmierenden Fläche des Anker  steines allmählich     web gesehabt..    Nach relativ  kurzer Laufzeit befindet sich der     grösste    Teil       dos    Schmiermittels an der Austrittskante der  Impulsfläche bzw. auf der sogenannten     Aus-          @:angsffche    des     Ankersteines    und ist damit  für den     Schmierprozess    verloren.

   Der auf       dci-    Impulsfläche verbleibende, dünne     Sehmier-          initteIfilm.    wird durch     die    schabende Bewe  gung der     Gangradzähne    mit der Zeit voll  ständig weggeschafft, so     dass    die beiden     Im-          Z,    trocken     laufen.     



  Um diesen Übelstand zu beseitigen, weist  der     Ankerhebestein    gemäss vorliegender Er  findung zur     Verbesseüing    der     Schmiermittel-          ha.lterung        mindestens    eine     Kapillarausneh-          mung    auf, die an     wenigstens    einer der mit       den        Gangradzähnen    in Berührung kommen  den Flächen des     Ankerhebesteines        offen,    liegt.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind in     Fig.    2       bis        7.7    beispielsweise verschiedene Ausfüh  rungsformen des erfindungsgemässen Anker  liebesteines, stark     vergrössert,    dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt, einen     Ankerhebestein    bisheri  ger     Ausführung,    das heisst. ohne     Ausnehmung,          Lind            Fig.    2 einen solchen mit.     Kapillarausneh-          mung,    quer zur     Bewegungsrichtiuig    der Gang  radzä.hne gesehen.  



  Die weiteren Figuren zeigen Hebesteine  mit verschiedenen Ausführungsformen der       Kapillarausnehmung,    und zwar       Fig.    3 bis 5 im .Schrägbild,       Fig.    6 bis 9, im Querschnitt und       Fig.    10 bis 17 im Längsschnitt.  



  Wie in     Fig.    1 in     vereinfachter    Weise ver  anschaulicht, wird das durch     die    punktierte  Fläche     dargestelltie    Schmiermittel S bei einem  bisher gebräuchlichen     Ankerhebestein    infolge  der Sehabenden     Wirkung    der in     Pfeilrichtung     auf der Impulsfläche J     abgleitenden,Gangrad-          zähne    nach relativ kurzer Laufzeit gegen die  Austrittskante A der     Impulsfläche    transpor  tiert, wo es sich ansammelt, um die Austritts  kante herum auf die sogenannte Ausgangs  fläche G des Steins überfliesst,

   und für den       Schmierprozess    verloren ist.  



  Ist dagegen die Impulsfläche J gemäss _       Fig.2    und 3 mit, einem die Ruhefläche R  und Ausgangsfläche G miteinander     verbinden-          den        Kapillarschlitze        K    von einigen Hundert  stelmillimeter Breite versehen, so wird ein  Teil des     Schmiermittels        S    durch     die    Kapillar  wirkung sogleich wieder gegen     die    Eintritts  kante     E    der     Imp@idsfläche"    bzw.

   auf die Ruhe  fläche R des     Steins        zurückgesaugt,    wie in den       Fig.    ? und     3"    ebenfalls vereinfacht, darge  stellt ist.      Der     Kapillarschlitz    K     erstreckt    sich dabei       zweckmässigerweise    auch über einen Teil der       Ruhefläche    R,     wie        dies    bei den Beispielen ge  mäss     Fig.5,    13, 14, oder sowohl über einen  Teil     dPr    Ruhefläche R als auch einen Teil der  Ausgangsfläche G, wie es gemäss     Fig.2,

          3"    4  und 10 der Fall ist.     Dadhzrch    wird eine     grössere          Sehmiermittelaufnahmeermöglicht.        .Nach    län  gerer Laufzeit ist die Hauptmenge des  Schmiermittels, ungefähr wie in     Fig.    2 und 3  angedeutet.,     gleichmässig    auf die Ein- und die  Austrittskante der Impulsfläche verteilt, wo  bei auch auf der     letzteren    selbst stets ein dün  ner     Schmiermittelfilm    bleibt, der dauernd neu  gespeist wird.  



  Die     Verteilung    dieses     Sehmiermittelfilms     über die Impulsfläche J kann dadurch gün  stig beeinflusst werden, dass man den Schlitz  K nicht parallel zu der     Längsmittelaxe    der  Impulsfläche,     sondern,    wie     beim    Beispiel nach       Fig.    5, leicht schräg dazu anordnet.  



  Um die Gesamtmenge des     Schmiermittels     S zu vergrössern, genügt, es, dem Kapillar  schlitz K einen nach innen, das heisst gegen  die     Steinmitte        erweiterten    Querschnitt zu  geben, so dass ein     Schmiermittelreservoir    ge  bildet ist, ohne     da,ss    die     Kapillarwirkung    da  durch wesentlich herabgesetzt wird. :Solche  nach innen erweiterte Querschnitte sind in  den     Fig.    6 bis     9,dargestellt.    Wie aus     denselben     ersichtlich, kann dieser Querschnitt die ver  schiedensten     Formen    aufweisen;

   so kann er  zum Beispiel     trapezförmig    oder     kreuzförmig     sein, oder die Seitenwände des     !Schlitzes    kön  nen konkav oder konvex gewölbt sein, Die       Formen    gemäss den     Fig.    8 und 9 haben jedoch  den besonderen     Vorteil,    dass die Kapillarität  des Schlitzes am vollkommensten erhalten  bleibt.  



  Je nach der Lage des     Ankerhebest.eines    im       Uhrwerk,    insbesondere wenn es sich um ört  lich fest angeordnete Uhren, wie Wand- und  Standuhren, handelt, kann es     empfehlenswert     sein, den     Kapillarschlitz    K so anzubringen,  dass seine     Längsmittelebene    zur Impulsfläche  nach der einen oder andern Seite leicht ge  neigt ist     (Fig.4).    Dadurch können durch    Auslaufen verursachte     Schmiermittelverluste     vermindert bzw. ganz vermieden werden.  



  Die     Schmiermittelhalteiumg    kann aber  auch durch die Formgebung der Basisfläche  B beeinflusst werden. Soll     beispielsweise    ein  Überfliessen relativ     grösserer    Mengen von  Schmiermittel auf eine der Impulsfläche .I       benachbarte    Fläche vermieden werden, so  kann der Basisfläche B eine     Form    gemäss       Fig.11    bis 14 gegeben werden, wobei die  Formen nach     Fig.13    und 14 besonders vor  teilhaft sein können, indem der     Kapillarsehlitz     hier über die ganze Impulsfläche und     über     einen Teil der     R.uhefläc.he    des Steins verläuft.

    Dadurch wird einer allmählichen Anhäufung  des Schmiermittels auf der Ausgangsseite  der Impulsfläche     entgegengewirkt,    indem der       Schmiermitte-lvorra,t    dann auf der Eintritts  seite stets grösser ist und überdies auch die  rücksaugende Tendenz im     Kapillarschlitz    un  terstützt wird.  



  Die Basisfläche B kann dabei die beiden       Endkanten    des Schlitzes geradlinig verbinden       (Fig.    13). Durch eine konkave     (Fig.12,    14)  oder auch     dreieekförmige        (Fig.    11) Wölbung  bzw.     Ausnehmung    der Basisfläche wird     jedoch     die Aufnahmekapazität .des Schlitzes     ver-          grössert.     



  In speziellen Fällen ist es zweckmässig,  zwei getrennte     Kapillarausnehmungen    vorzu  sehen, deren eine die Impulsfläche J mit der  Ruhefläche des Steines und deren andere  die Impulsfläche mit. der     Ausgangsfläche    des  Steines verbindet. Wie die     Fig.15,    16, 17 zei  gen, können diese     Ausnehmungen    Schlitze  mit     winkelförmigem,    geradem oder geboge  nem Grund sein.

   Dabei bleibt der zentrale  Teil der Impulsfläche nur mit einem relativ  dünnen     Schmiermittelfilm    überdeckt, der  jedoch die Verbindung zwischen dem vordern  und dem hintern Reservoir aufrechterhält,  so dass auch in diesem Fall ein Trockenlaufen  des     Ankerhebesteines        wirksam    verhindert ist.  



  Bei allen     beschriebenen    Ausführungsbei  spielen ist. der     Ankerhebestein    mit minde  stens einer     Kapillarausnehmung    versehen, die  an wenigstens einer der mit den Gangradzäh-           nen    in Berührung kommenden Flächen des  Steines offen liegt.

Claims (1)

  1. PAT'ENTANSPRU CH Ankerhebestein für Uhrwerke mit Anker und Gangrad, dadurch gekennzeichnet, dass er zur Verbesserung der Schmiermittelhalte- rung mindestens eine Kapillarausnehmung aufweist, die an wenigstens einer der mit den Gangradzähnen in Berührung kommenden Flächen des Ankerhebesteines offen liegt.
    UNTERANSPRACHE 1. Ankerhebestein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapillar- ausnehmung die Ruhefläche und die Aus gangsfläche des Ankerhebesteines miteinander verbindet. 2. Ankerhebestein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Kapillar- ausnehmung ein in die Impulsfläche des An kerhebesteines eingearbeiteter Schlitz ist.
    3. Ankerhebestein nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz auch in einen Teil der Ruhefläche eingearbeitet ist. 4. Ankerhebestein nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Querschnitt des Schlitzes nach innen eine Erweiterung aufweist. 5.
    Ankerhebestein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei voneinan der getrennte Kapillarausnehmungen vorhan den sind, deren eine die Impulsfläche mit der Ruhefläche des -Inkerhebesteines und deren andere die Impulsfläche mit der Äusgangs- fläche des. Ankerhebesteines verbindet.
CH321946D 1954-01-28 1954-01-28 Ankerhebestein für Uhrwerke mit Anker und Gangrad CH321946A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH321946T 1954-01-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH321946A true CH321946A (de) 1957-05-31

Family

ID=4498581

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH321946D CH321946A (de) 1954-01-28 1954-01-28 Ankerhebestein für Uhrwerke mit Anker und Gangrad

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH321946A (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH685463GA3 (fr) * 1993-09-28 1995-07-31 Hormec Technic Sa Palette d'ancre pour mouvement d'horlogeie.
EP1637939A1 (de) * 2004-09-17 2006-03-22 Glashütter Uhrenbetrieb GmbH Ankerhebelstein für Uhrwerk
EP1637938A1 (de) * 2004-09-17 2006-03-22 Glashütter Uhrenbetrieb GmbH Ankerhebelstein für Uhrwerk
EP2607971A1 (de) * 2011-12-22 2013-06-26 The Swatch Group Research and Development Ltd. Verfahren zur Herstellung eines Bauteils

Cited By (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH685463GA3 (fr) * 1993-09-28 1995-07-31 Hormec Technic Sa Palette d'ancre pour mouvement d'horlogeie.
JPH0850183A (ja) * 1993-09-28 1996-02-20 Hormec Technic Sa メカニズムの構造のための方法とその応用
EP1637939A1 (de) * 2004-09-17 2006-03-22 Glashütter Uhrenbetrieb GmbH Ankerhebelstein für Uhrwerk
EP1637938A1 (de) * 2004-09-17 2006-03-22 Glashütter Uhrenbetrieb GmbH Ankerhebelstein für Uhrwerk
JP2006084466A (ja) * 2004-09-17 2006-03-30 Glashuetter Uhrenbetrieb Gmbh 時計ムーブメント用アンクルのツメ
US7338200B2 (en) 2004-09-17 2008-03-04 Glashütter Uhrenbetrieb GmbH Pallet-stones for a clockwork movement
EP2607971A1 (de) * 2011-12-22 2013-06-26 The Swatch Group Research and Development Ltd. Verfahren zur Herstellung eines Bauteils
WO2013092924A1 (fr) * 2011-12-22 2013-06-27 The Swatch Group Research And Development Ltd Procede de realisation d'un composant
JP2015507740A (ja) * 2011-12-22 2015-03-12 ザ・スウォッチ・グループ・リサーチ・アンド・ディベロップメント・リミテッド 部品を作成する方法
JP2017009614A (ja) * 2011-12-22 2017-01-12 ザ・スウォッチ・グループ・リサーチ・アンド・ディベロップメント・リミテッド 部品を作成する方法
US9880522B2 (en) 2011-12-22 2018-01-30 The Swatch Group Research And Development Ltd. Method for creating a component

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH321946A (de) Ankerhebestein für Uhrwerke mit Anker und Gangrad
DE884260C (de) Dichtungselement mit Stuetzkoerper und elastischen Dichtlippen
DE1614172A1 (de) Elektromagnetisches Relais
CH357336A (de) Anker für ein Uhrwerk
DE446393C (de) Anker fuer Uhren mit Schmierrinnen
DE2817586A1 (de) Anker und gestell eines zeitmessgeraetes mit hemmung
DE1007677B (de) Nuten- oder Schlitztrommel aus Kunststoff fuer Kreuzspulmaschinen
DE743058C (de) Riemenklammer, namentlich fuer Armbanduhrriemen
DE967538C (de) Mutter- oder Schraubensicherung
AT256234B (de) Prellfreie Kontaktanordnung
DE455080C (de) Radioaktive Einlage, insbesondere fuer Kopfbedeckungen
DE1067250B (de)
DE454163C (de) Schlagriemen fuer Unterschlagwebstuehle mit verstellbarer Laenge
AT232106B (de) Anordnung zur Verbindung von Kontaktbrückenträger und Magnetanker bei magnetbetätigten Schaltern, insbesondere Schützen
DE709416C (de) Stauscheibenfoerderer
AT284686B (de) Einrichtung zum Festhalten von Schiern
DE1764884A1 (de) Schaltrelais mit durch Quecksilber benetzten Kontakten
DE710554C (de) Knopf mit einer in ihrer Achsrichtung als Feder wirkenden Einschraubspirale
DE1162290B (de) Ankerhemmung
DE914440C (de) Rollbandmass
DE1114401B (de) Gleiskettenverbindungsglied
DE7613330U1 (de) Drueckergarnitur
CH253941A (de) Wasserdichte Schürze.
DE2219028B2 (de) Hemmung für Uhren
DE1143687B (de) Stirnlager