Ankerhebestein <B>für Uhrwerke mit Anker und Gangrad</B> Die Schmierung der Impulsfläche der Hebesteine des Ankers und der Impulsfläche der Gangradzähne ist wegen der schlechten Üllialterung auf den beiden ebenen Impuls fläelien ein schwierig zu lösendes Problem.
Das Schmiermittel wird durch die Zähne des sieh immer gleichsinnig drehenden Gangrades von der zu schmierenden Fläche des Anker steines allmählich web gesehabt.. Nach relativ kurzer Laufzeit befindet sich der grösste Teil dos Schmiermittels an der Austrittskante der Impulsfläche bzw. auf der sogenannten Aus- @:angsffche des Ankersteines und ist damit für den Schmierprozess verloren.
Der auf dci- Impulsfläche verbleibende, dünne Sehmier- initteIfilm. wird durch die schabende Bewe gung der Gangradzähne mit der Zeit voll ständig weggeschafft, so dass die beiden Im- Z, trocken laufen.
Um diesen Übelstand zu beseitigen, weist der Ankerhebestein gemäss vorliegender Er findung zur Verbesseüing der Schmiermittel- ha.lterung mindestens eine Kapillarausneh- mung auf, die an wenigstens einer der mit den Gangradzähnen in Berührung kommen den Flächen des Ankerhebesteines offen, liegt.
Auf beiliegender Zeichnung sind in Fig. 2 bis 7.7 beispielsweise verschiedene Ausfüh rungsformen des erfindungsgemässen Anker liebesteines, stark vergrössert, dargestellt.
Fig. 1 zeigt, einen Ankerhebestein bisheri ger Ausführung, das heisst. ohne Ausnehmung, Lind Fig. 2 einen solchen mit. Kapillarausneh- mung, quer zur Bewegungsrichtiuig der Gang radzä.hne gesehen.
Die weiteren Figuren zeigen Hebesteine mit verschiedenen Ausführungsformen der Kapillarausnehmung, und zwar Fig. 3 bis 5 im .Schrägbild, Fig. 6 bis 9, im Querschnitt und Fig. 10 bis 17 im Längsschnitt.
Wie in Fig. 1 in vereinfachter Weise ver anschaulicht, wird das durch die punktierte Fläche dargestelltie Schmiermittel S bei einem bisher gebräuchlichen Ankerhebestein infolge der Sehabenden Wirkung der in Pfeilrichtung auf der Impulsfläche J abgleitenden,Gangrad- zähne nach relativ kurzer Laufzeit gegen die Austrittskante A der Impulsfläche transpor tiert, wo es sich ansammelt, um die Austritts kante herum auf die sogenannte Ausgangs fläche G des Steins überfliesst,
und für den Schmierprozess verloren ist.
Ist dagegen die Impulsfläche J gemäss _ Fig.2 und 3 mit, einem die Ruhefläche R und Ausgangsfläche G miteinander verbinden- den Kapillarschlitze K von einigen Hundert stelmillimeter Breite versehen, so wird ein Teil des Schmiermittels S durch die Kapillar wirkung sogleich wieder gegen die Eintritts kante E der Imp@idsfläche" bzw.
auf die Ruhe fläche R des Steins zurückgesaugt, wie in den Fig. ? und 3" ebenfalls vereinfacht, darge stellt ist. Der Kapillarschlitz K erstreckt sich dabei zweckmässigerweise auch über einen Teil der Ruhefläche R, wie dies bei den Beispielen ge mäss Fig.5, 13, 14, oder sowohl über einen Teil dPr Ruhefläche R als auch einen Teil der Ausgangsfläche G, wie es gemäss Fig.2,
3" 4 und 10 der Fall ist. Dadhzrch wird eine grössere Sehmiermittelaufnahmeermöglicht. .Nach län gerer Laufzeit ist die Hauptmenge des Schmiermittels, ungefähr wie in Fig. 2 und 3 angedeutet., gleichmässig auf die Ein- und die Austrittskante der Impulsfläche verteilt, wo bei auch auf der letzteren selbst stets ein dün ner Schmiermittelfilm bleibt, der dauernd neu gespeist wird.
Die Verteilung dieses Sehmiermittelfilms über die Impulsfläche J kann dadurch gün stig beeinflusst werden, dass man den Schlitz K nicht parallel zu der Längsmittelaxe der Impulsfläche, sondern, wie beim Beispiel nach Fig. 5, leicht schräg dazu anordnet.
Um die Gesamtmenge des Schmiermittels S zu vergrössern, genügt, es, dem Kapillar schlitz K einen nach innen, das heisst gegen die Steinmitte erweiterten Querschnitt zu geben, so dass ein Schmiermittelreservoir ge bildet ist, ohne da,ss die Kapillarwirkung da durch wesentlich herabgesetzt wird. :Solche nach innen erweiterte Querschnitte sind in den Fig. 6 bis 9,dargestellt. Wie aus denselben ersichtlich, kann dieser Querschnitt die ver schiedensten Formen aufweisen;
so kann er zum Beispiel trapezförmig oder kreuzförmig sein, oder die Seitenwände des !Schlitzes kön nen konkav oder konvex gewölbt sein, Die Formen gemäss den Fig. 8 und 9 haben jedoch den besonderen Vorteil, dass die Kapillarität des Schlitzes am vollkommensten erhalten bleibt.
Je nach der Lage des Ankerhebest.eines im Uhrwerk, insbesondere wenn es sich um ört lich fest angeordnete Uhren, wie Wand- und Standuhren, handelt, kann es empfehlenswert sein, den Kapillarschlitz K so anzubringen, dass seine Längsmittelebene zur Impulsfläche nach der einen oder andern Seite leicht ge neigt ist (Fig.4). Dadurch können durch Auslaufen verursachte Schmiermittelverluste vermindert bzw. ganz vermieden werden.
Die Schmiermittelhalteiumg kann aber auch durch die Formgebung der Basisfläche B beeinflusst werden. Soll beispielsweise ein Überfliessen relativ grösserer Mengen von Schmiermittel auf eine der Impulsfläche .I benachbarte Fläche vermieden werden, so kann der Basisfläche B eine Form gemäss Fig.11 bis 14 gegeben werden, wobei die Formen nach Fig.13 und 14 besonders vor teilhaft sein können, indem der Kapillarsehlitz hier über die ganze Impulsfläche und über einen Teil der R.uhefläc.he des Steins verläuft.
Dadurch wird einer allmählichen Anhäufung des Schmiermittels auf der Ausgangsseite der Impulsfläche entgegengewirkt, indem der Schmiermitte-lvorra,t dann auf der Eintritts seite stets grösser ist und überdies auch die rücksaugende Tendenz im Kapillarschlitz un terstützt wird.
Die Basisfläche B kann dabei die beiden Endkanten des Schlitzes geradlinig verbinden (Fig. 13). Durch eine konkave (Fig.12, 14) oder auch dreieekförmige (Fig. 11) Wölbung bzw. Ausnehmung der Basisfläche wird jedoch die Aufnahmekapazität .des Schlitzes ver- grössert.
In speziellen Fällen ist es zweckmässig, zwei getrennte Kapillarausnehmungen vorzu sehen, deren eine die Impulsfläche J mit der Ruhefläche des Steines und deren andere die Impulsfläche mit. der Ausgangsfläche des Steines verbindet. Wie die Fig.15, 16, 17 zei gen, können diese Ausnehmungen Schlitze mit winkelförmigem, geradem oder geboge nem Grund sein.
Dabei bleibt der zentrale Teil der Impulsfläche nur mit einem relativ dünnen Schmiermittelfilm überdeckt, der jedoch die Verbindung zwischen dem vordern und dem hintern Reservoir aufrechterhält, so dass auch in diesem Fall ein Trockenlaufen des Ankerhebesteines wirksam verhindert ist.
Bei allen beschriebenen Ausführungsbei spielen ist. der Ankerhebestein mit minde stens einer Kapillarausnehmung versehen, die an wenigstens einer der mit den Gangradzäh- nen in Berührung kommenden Flächen des Steines offen liegt.
Anchor lifting stone <B> for movements with an anchor and gear wheel </B> The lubrication of the impulse surface of the lifting stones of the armature and the impulse surface of the gear teeth is a problem that is difficult to solve because of the poor aging on the two flat impulse surfaces.
The lubricant is gradually weakened by the teeth of the gear wheel, which always turns in the same direction, from the surface of the anchor stone to be lubricated. After a relatively short running time, most of the lubricant is on the trailing edge of the impulse surface or on the so-called off @: fear of the anchor stone and is therefore lost for the lubrication process.
The thin film of the film that remains on the dci impulse surface. is completely removed over time by the scraping movement of the gear teeth, so that both Im-Z, run dry.
In order to eliminate this drawback, the anchor lifting stone according to the present invention has at least one capillary recess to improve the lubricant retention, which is open on at least one of the surfaces of the anchor lifting stone that come into contact with the gear teeth.
In the accompanying drawing, for example, various embodiments of the anchor love stone according to the invention are shown in FIGS. 2 to 7.7, greatly enlarged.
Fig. 1 shows an anchor lifting stone prior execution, that is. without recess, and FIG. 2 with one. Capillary recess, seen transversely to the right direction of movement of the gear teeth.
The other figures show lifting stones with different embodiments of the capillary recess, namely FIGS. 3 to 5 in an oblique view, FIGS. 6 to 9, in cross section and FIGS. 10 to 17 in longitudinal section.
As shown in Fig. 1 in a simplified manner, the lubricant S shown by the dotted area is in a previously common anchor lifting stone due to the visual effect of the gear teeth sliding in the direction of the arrow on the pulse area J after a relatively short running time against the trailing edge A The impulse surface is transported where it accumulates, overflows around the exit edge onto the so-called exit surface G of the stone,
and is lost to the lubrication process.
If, on the other hand, the pulse area J according to FIGS. 2 and 3 is provided with a capillary slot K a few hundredths of a millimeter wide connecting the resting area R and the exit area G, then part of the lubricant S is immediately counteracted by the capillary action again edge E of the imp @ ids area "resp.
sucked back onto the resting surface R of the stone, as in the fig. The capillary slot K expediently also extends over part of the resting surface R, as in the examples according to FIGS. 5, 13, 14, or both over a portion of the resting surface R and part of the initial area G, as shown in FIG.
3 "4 and 10 is the case. This enables a larger absorption of Sehmiermittel. After a longer running time, the main amount of lubricant, approximately as indicated in Fig. 2 and 3., Evenly distributed on the entry and exit edge of the impulse surface, where in the case of the latter itself, a thin film of lubricant always remains, which is constantly re-fed.
The distribution of this Sehmiermittelfilms over the pulse surface J can be favorably influenced by the fact that the slot K is not arranged parallel to the longitudinal center axis of the pulse surface, but, as in the example of FIG.
In order to increase the total amount of the lubricant S, it is sufficient to give the capillary slot K an inwardly widened cross-section, that is to say towards the center of the stone, so that a lubricant reservoir is formed without the capillary effect being significantly reduced . : Such inwardly flared cross-sections are shown in FIGS. 6 to 9. As can be seen from the same, this cross section can have the most varied shapes;
For example, it can be trapezoidal or cross-shaped, or the side walls of the slot can be concave or convex. However, the shapes according to FIGS. 8 and 9 have the particular advantage that the capillarity of the slot is most completely preserved.
Depending on the position of the Ankerhebest.eines in the clockwork, especially when it comes to locally fixed clocks, such as wall and grandfather clocks, it may be advisable to attach the capillary slot K so that its longitudinal center plane to the impulse surface after the one or the other side is slightly inclined (Fig. 4). In this way, lubricant losses caused by leakage can be reduced or avoided entirely.
However, the lubricant content can also be influenced by the shape of the base surface B. If, for example, relatively large amounts of lubricant should be prevented from overflowing onto a surface adjacent to the pulse surface .I, the base surface B can be given a shape according to FIGS. 11 to 14, the shapes according to FIGS. 13 and 14 being particularly advantageous in that the capillary slit here runs over the entire impulse surface and over part of the rest surface of the stone.
This counteracts a gradual accumulation of the lubricant on the output side of the impulse surface, in that the lubricant supply is then always larger on the input side and the tendency to suck back in the capillary slot is also supported.
The base surface B can connect the two end edges of the slot in a straight line (FIG. 13). A concave (FIG. 12, 14) or triangular (FIG. 11) curvature or recess in the base area, however, increases the capacity of the slot.
In special cases it is advisable to provide two separate capillary recesses, one of which is the pulse area J with the rest area of the stone and the other the pulse area with. the initial surface of the stone connects. As shown in FIGS. 15, 16, 17, these recesses can be slots with an angular, straight or curved base.
The central part of the impulse surface is only covered with a relatively thin film of lubricant, which, however, maintains the connection between the front and rear reservoir, so that in this case too the anchor lifting stone is effectively prevented from running dry.
Play in all of the exemplary embodiments described. the anchor lifting stone is provided with at least one capillary recess which is open on at least one of the surfaces of the stone coming into contact with the gear teeth.