CH322104A - Spundringbefestigung am Mantel eines nichtmetallenen Verpackungsbehälters - Google Patents
Spundringbefestigung am Mantel eines nichtmetallenen VerpackungsbehältersInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D39/00—Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
- B65D39/08—Threaded or like closure members secured by rotation; Bushes therefor
- B65D39/082—Bung-rings and bungs for bung-holes
- B65D39/084—Separated bung-rings made by one element
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Description
Spundringbefestigung am Mantel eines nichtmetallenen Verpackungsbehälters
Die Erfindung bezieht sieh auf die Befestigung eines Spundringes an dem Mantel eine. nichtmetallenen VerpackungsbehÏlters, und zwar vornehmlich an solchen Gefässen, deren Alantel und Böden aus Pappe oder Sperrholz betstehen, wobei gegebenenfalls als Innenauskleidung eine dem Füllgut entspre chende Metallfolie oder aueh eine Spezialimprägnierung dienen kann.
Die bekannten Spundringe, wie sie f r Me tallgefässe Verwendung finden, eignen sieh nieht für Gefϯe aus Nichtmetallen, insbeson- dere nieht für Gefässe aus Pappe.
Es mangelte an einem geeigneten Spund ver. schluss für nichtmetallene Verpaekungs- gefässe, der es ermöglieht, solehe Gefässe für fl ssige F llg ter zu machen.
Die Erfindung behandelt eine einfaehe L¯ sung zur Befestigung eines Spundringes am Afantel von vornehmlieh Pappbehältern und andern nichtmetallenen Behältern, die einen sieheren Spund'verschluss ergibt.
Erfindungsgemäss stützt sich der den Rand der zugehörigen Behälteroffnung umschlie ssende Spundring mit einem untern Flansell gegen die Innenseite des Behältermantels ab und erfasst mit einem umgebordelten Kragen die obere Seite des Behältermantels, wobei der Bordelkragen mit einer Verzahnung versehen ist, die sieh beim Umbordeln des Kragens in das Behältermaterial eingefügt hat und den Spundring am Drehen verhindert.
An Hand der Zeichnung werden Ausfüh- rung, sbeispiele des Erfindungsgegenstandes nÏher erläutert :
Fig. 1 stellt in der linken HÏlfte den Quer- schnitt durch den am Behältermantel 2 be fe. stigten Spundring I und in der rechten Hälfte die Ansicht des fertig gebördelten Spundringes dar. In strichpunktierter Darstellung ist der aufstehende Bordelkragen 3 gezeigt, der so weit zuriiekgebogen ist, dass die Einbringung durch die Gefässoffnung ermöglielit wird.
Zwischen dem Gefässmantel 2 und dem Innenflanseh ist in einem entsprechenden Rücksprung 4 die Dichtung 5 eingelegt, die verhindert, dass das Füllgut nach aussen treten lann. Die Schnittfläche 6 der Behälteroff nung ist gegen das Eindringen von Feuchtigkeit durch Aufstreichen einer Imprägnierungsschieht geschützt. Diese Imprägnierungsschicht erstreekt sich bis über den Teil des Mantels, der von der Verzahnung 7 d'es Bördelflansches 3 erfasst wird. Beim Lagern der Behälter im Freien kann es beispielsweise vorkommen, dass Regenwasser von aussen unterhalb des umge bördelten Flanches 3 in die Schichtung des Mantels 2 eindringt und diese vorzeitig zerstört.
Diese Gefahr beseitigt die Imprägnierungs-oder Schutzauflage.
Fig. 2 stellt einen Teilquerschnitt durch die Behälteroffnung dar, wobei eine den Íff nungsrand des Behaltermantels 2 völlig um- schliessende Dichtung 8 angebracht ist. Diese Ausführungsform zeigt auch die Anordnung einer Behälterinnenauskleidung 9, beispielsweise eine Metallfolie, die ebenfalls von der Dichtung am Íffnungsrand umschlossen ist.
In strichpunktierter Darstellung ist der Spundring 10 zu erkennen, und zwar mit dem aufstehenden Bördelrand.
Fig. 3 zeigt den fertiggebördelten Spundring 10 mit der eingesehlossenen, den Behälterrand völlig umsehliessenden Dichtung 8.
Der Bördelflansch 11 des Spundringes ist hier so ausgebildet, da. die Dichtung 8 einen Teil der Aussenfläche des Gefϯmantels 2 mit einschliesst. Auf diese Weise ist eine absolut sichere Abdichtung des Spundringes gegen ber dem Füllgut gewährl'eistet ; ausserdem er brigt sich auch die besondere Imprägnierung der Schnittfläche der Behälteröffnung.
Eine Vereinfachung der Spundringbefesti gung wird mit der Ausführungsform naeh Fig. 4 erreicht. Für die Abdichtung gegen das Gefässinnere dient die in der Rille 13 angeordnete Dichtung 14 und für die Abdichtung gegen Feuchtigkeitseinflüsse von aussen ist die im Rücksprung 15 des Spundringes 12 ein- gebraehte Dichtung 16 vorgesehen. Beide Dichtungen 14 und 16 können fertig auf den Spundring aufgezogen in die Gefässöffnung gebraeht werden. Sie gewährleisten eine sichere Abdichtung. Beim Umbördeln des Flansches 17 wird die Aussendichtung 16 fest gegen den Öffnungsrand des Behälters gepresst.
Die gezeigten Spundringbefestigungen erfordern eine denkbar einfache Ausführung des Ringes und eine mit einfachen B¯rdelwerk zeugen durchzuführende Anbringung am Be hältermantel. Sie sind daher billig in der Herstellung und trotzdem zuverlässig in ihrer Zweckbestimmung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Spundringbefestigung am Mantel eines nichtmetallenen VerpackungsbehÏlters, dadurch gekennzeichnet, dass der den Rand der zugehörigen Behälteröffnung umsehliessende Spundring (1, 10) sich mit einem untern Flansch gegen die Innenseite des Behältermantels (2) abstützt und mit einem umgebordelten Kragen (3) die obere Seite desBehältermantels erfa¯t, wobei der Bordelkragen (3) mit einer Verzahnung (7) versehen ist, die sich beim Umbordeln des Kragens (3) in das Behälter- material eingef gt hat und den Spundring am Drehen verhindert.UNTERANSPRÜCHE 1. Spundringbefestigung nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, da¯ zwischen Innenflansch des Spundringes (1) und dem Behältermantel (2) in einem Rücksprung (4) eine Dichtung (5) angeordnet ist.2. Spundringbefestigung nach Patent ansprueh, dadureh gekennzeiehnet, dass der Öffnungsrand im BehÏltermantel (2) von einer Diehtung (8) umschlossen ist, die vom Spundring (10) sowohl gegen den Innenrand und Aussenrand des BehäItermantels als aueh gegen die Schnittfläche (6) der BehÏlter¯ffnung dichtend angepresst wird.3. Spundringbefestigung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittfläche (6) der Behälteröffnung und die dureh die Verzahnung (7) erfasste Fläche des BehÏltermantels (2) mit einer dichtenden Imprägnie- rungssehieht. versehen sind.4. Spundringbefestigung naeh Patentanspruch und Unteransprüehen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Dichtungen (5, 8) sich an eine Behälterinnenauskleidung (9) dichtend anpressen.5. Spundringbefestigung nach Patentanspruch, dadureh gekennzeiehnet, dass zur Abdichtung gegen das Behälterinnere die in einer Rille (13) des Spundringes (12) angeordnete Diehtung (14) und zur Abdichtung von aussen eine im R cksprung (15) des Spundring-Bördelflansehes (17) vorgesehene Dichtung (16) dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE322104X | 1954-06-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH322104A true CH322104A (de) | 1957-05-31 |
Family
ID=6165277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH322104D CH322104A (de) | 1954-06-12 | 1954-06-15 | Spundringbefestigung am Mantel eines nichtmetallenen Verpackungsbehälters |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH322104A (de) |
-
1954
- 1954-06-15 CH CH322104D patent/CH322104A/de unknown
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